Indianapolis Colts feuern GM Chris Ballard nach Fehlstart in die NFL-Saison 2026
Die Indianapolis Colts haben General Manager Chris Ballard nach sechs Spielen der NFL-Saison 2026 entlassen. Nach dem 2:4-Start zieht Eigentümerin Carlie Irsay-Gordon die Konsequenzen und leitet die Suche nach einem Nachfolger ein.
19.10.2026 | 16:31 Uhr
Chris Ballard war fast zehn Jahre lang General Manager der Indianapolis Colts. Nach anhaltendem sportlichen Misserfolg endet seine Amtszeit nun vorzeitig.
Die Indianapolis Colts haben sich mit sofortiger Wirkung von General Manager Chris Ballard getrennt. Die Entscheidung gab Eigentümerin Carlie Irsay-Gordon am Montag bekannt, nachdem das Team mit einer Bilanz von zwei Siegen und vier Niederlagen in die NFL-Saison 2026 gestartet war.
In einem Statement dankte Irsay-Gordon Ballard für seine Arbeit bei der Franchise, machte jedoch deutlich, dass die sportlichen Ansprüche der Organisation höher seien.
"Unser Anspruch ist es, um Meisterschaften zu kämpfen. Ich glaube, dass ein Führungswechsel notwendig ist, um diesem Anspruch gerecht zu werden", erklärte die Colts-Eigentümerin.
Colts-Eigentümerin wollte nicht warten
Der Zeitpunkt der Entscheidung ist durchaus interessant. Die Colts wollten nicht bis zum Saisonende warten, sondern die Suche nach einem neuen General Manager sofort beginnen. Laut Irsay-Gordon würde weiteres Zuwarten die notwendige Neuausrichtung der Franchise lediglich verzögern.
Ballard hatte den Posten des General Managers seit 2017 inne. In seiner Amtszeit gelang es den Colts jedoch nicht, sich dauerhaft als Spitzenteam in der AFC zu etablieren. Die Franchise erreichte lediglich zweimal die Playoffs und gewann keinen Super Bowl.
Mit einer Gesamtbilanz von 72-82-1 endet Ballards Zeit in Indianapolis deutlich unter den Erwartungen, die nach seiner Verpflichtung einst gesetzt worden waren.
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