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Cristiano Ronaldo kommt glimpflich davon: Portugal-Star nach Camp-Eklat nur mit Mini-Geldstrafe belegt

Cristiano Ronaldo ist vom portugiesischen Fußballverband wegen seiner vorzeitigen Abreise aus dem Nationalteam-Camp bestraft worden. Der Superstar muss 255 Euro zahlen und wurde für 30 Tage gesperrt.

Cristiano Ronaldo hatte während der Länderspiele von Portugal das Camp der Nationalmannschaft verlassen.
Image: Cristiano Ronaldo hatte während der Länderspiele von Portugal das Camp der Nationalmannschaft verlassen.  © Imago

Cristiano Ronaldo hatte das Camp Portugals während der Nations-League-Phase verlassen. Die Sperre gilt bereits als weitgehend verbüßt.

Cristiano Ronaldo ist nach seinem vorzeitigen Verlassen des Trainingscamps der portugiesischen Nationalmannschaft mit einer vergleichsweise milden Strafe davongekommen. Wie der Disziplinarrat des portugiesischen Fußballverbandes (FPF) mitteilte, muss der Rekordnationalspieler lediglich eine Geldstrafe in Höhe von 255 Euro bezahlen.

Zusätzlich verhängte der Verband eine Sperre von 30 Tagen. Diese hat allerdings bereits am Tag nach Ronaldos vorläufiger Suspendierung Ende September begonnen und gilt daher größtenteils als abgesessen. Für Portugals nächstes Nations-League-Spiel gegen Dänemark am 14. November dürfte der Angreifer wieder spielberechtigt sein.

Das Verfahren war am 9. Oktober eröffnet worden und wurde nun abgeschlossen. Der Disziplinarrat folgte der Anklage vollständig und wertete Ronaldos Verhalten als vorsätzlichen Verstoß gegen Artikel 160 der Disziplinarordnung.

Öffentliche CR7-Kritik an Portugal-Trainer Jesus

Auslöser war Ronaldos überraschende Abreise aus dem Quartier der Nationalmannschaft nach dem Nations-League-Sieg in Norwegen (2:1). Zuvor hatte Nationaltrainer Jorge Jesus angekündigt, den Stürmer auch im folgenden Spiel gegen Dänemark nur als Ersatzspieler einzuplanen.

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Der 41-Jährige hatte zuletzt öffentlich Kritik an Jesus geäußert. Ronaldo warf dem Trainer vor, ihm ein gegebenes Versprechen gebrochen zu haben. Ein Ende seiner Nationalmannschaftskarriere schloss der Offensivstar zwar aus, machte seine weitere Zukunft in der Selecao jedoch offenbar von Veränderungen auf der Trainerposition abhängig.

Bei seinen Teamkollegen entschuldigte sich Ronaldo nach eigenen Angaben schriftlich für seine überstürzte Abreise. Auch die portugiesischen Fans bat er um Verzeihung.

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Die finanzielle Sanktion dürfte den Stürmer von Al-Nassr kaum belasten. Medienberichten zufolge verdient Ronaldo beim saudi-arabischen Klub ein Wochengehalt von rund vier Millionen Euro.

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