Schindler steht bei der Darts-Heim-EM erstmals im Viertelfinale
Martin Schindler hat bei der Heim-EM in Dortmund für eine Premiere gesorgt. Die deutsche Nummer eins setzte sich im Achtelfinale souverän gegen Jermaine Wattimena durch und steht erstmals in der Runde der letzten Acht.
24.10.2026 | 22:00 Uhr
Nach seinem nervenaufreibenden Auftaktsieg hielt Martin Schindler auch dem Druck im Achtelfinale stand. Vor heimischer Kulisse zeigte der 30-Jährige eine reife Vorstellung und darf weiter vom großen Coup bei der Europameisterschaft träumen.
Nach seinem emotionalen Auftaktsieg hat der deutsche Dartsprofi Martin Schindler erstmals das Viertelfinale bei der Heim-EM in Dortmund erreicht. Die deutsche Nummer eins bezwang den Weltranglisten-18. Jermaine Wattimena aus den Niederlanden mit 10:4. Titelverteidiger Gian van Veen scheiterte überraschend im Achtelfinale.
Vor Schindlers erneutem Triumph in der Dortmunder Westfalenhalle hatte der 30-Jährige mit emotionalen Worten den Blick vom Sportlichen weggelenkt. "Wir sind verletzlich, es kann uns mal schlecht gehen", sagte Schindler über den schwierigen Umgang mit Erwartungsdruck. Hinter "The Wall" lag ein nervenaufreibender 6:5-Auftaktsieg gegen Wessel Nijman.
Schindler mit starker Checkout-Quote
Auch in der Runde der letzten 16 hielt der letzte verbliebene deutsche Spieler dem Druck am Samstagabend stand. Angefeuert von den Heimfans schnappte sich Schindler insgesamt drei Breaks und profitierte vor allem von der besseren Quote beim Checkout (55 Prozent). Beim Average kam er auf 90,25 Punkte. Im Viertelfinale trifft er nun auf den Waliser Jonny Clayton.
Darts-Überflieger Luke Littler ist seiner Favoritenrolle bei der Europameisterschaft auch in seinem Zweitrunden-Duell gerecht geworden und ins Viertelfinale eingezogen. Der 19 Jahre alte Brite setzte sich in Dortmund mit 10:5 gegen seinen Landsmann Nathan Aspinall durch. Littler lag früh mit 4:0 in die Führung, sein Erfolg geriet nie in Gefahr. Titelverteidiger van Veen verlor überraschend mit 6:10 gegen den Engländer Luke Woodhouse. Im Vorjahr hatte van Veen in einem dramatischen EM-Finale noch Luke Humphries bezwungen und seinen ersten Major-Titel gefeiert.
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