Tschechien - Südafrika; Fußball WM Gruppe A

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Tschechien - Südafrika. Fußball WM Gruppe A.

Mercedes-Benz StadiumZuschauer67.442.

Tschechien 1

  • M Sadilek (6. minute)

Südafrika 1

  • T Mokoena (83. minute 11m)

Live-Kommentar

Ihnen allen viel Spaß mit den kommenden Spielen und noch einen schönen Donnerstagabend!

Doch auch heute stehen noch einige Partien an: Um 21 Uhr empfängt die Schweiz Bosnien-Herzegowina. Um 0 Uhr hat dann Kanada in Vancouver Katar zu Gast. Und um 3 Uhr kommt es, wie bereits erwähnt, zum nächsten Spiel des anderen Gastgebers Mexiko, der Südkorea empfängt.

Die entscheidenden letzten Gruppenspiele finden in denr Nacht vom kommenden Mittwoch auf Donnerstag statt. Um 3 Uhr spielt Südafrika gegen Südkorea, die Tschechen haben es dann mit Mexiko zu tun.

Das Spiel zwischen Mexiko und Südkorea findet heute Nacht um 3 Uhr in Guadalajara statt. Südafrika und Tschechien werden wohl auf ein Unentschieden hoffen: Dann hätten diese beiden Nationen je vier Zähler - und nur drei Punkte Vorsprung, welche am 3. Spieltag in einem direkten Duell aufgeholt werden könnten. Die Tordifferenz der beiden Gruppenletzten müsste am nächsten Spieltag natürlich ebenfalls noch verbessert werden.

Durch diese Punkteteilung ändert sich nichts an der Tabellensituation in der Gruppe A: Mexiko ist Tabellenführer, gefolgt von Südkorea. Aufgrund des Torverhältnisses bleiben die Tschechen Dritter, Südafrika ist weiterhin Gruppenletzter.

Unter dem Strich ist es eine mehr als leistungsgerechte Punkteteilung. Tschechien hat nach der frühen Führung stark nachgelassen, Südafrika mehr und mehr das Spiel überlassen. Wusste Bafana Bafana im ersten Durchgang noch nicht so recht, was sie mit dem vielen Ballbesitz machen sollten, wurden sie in den zweiten 45 Minuten - vor allem auch durch gute Einwechslungen - zielstrebiger und gefährlicher. Durch einen regelkonformen Handelfmeter konnte sich Südafrika für seine Mühen spät belohnen und einen verdienten Punkt sichern.

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Das Spiel ist aus, es endet mit einem 1:1. Ein Ergebnis, das beiden Teams erst mal nicht so recht weiterhilft im Rennen ums Sechzehntelfinale.

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Modiba! Wahnsinn, Bafana Bafana hat noch einmal die Großchance auf den Siegtreffer! Mofokeng dribbelt halbrechts in den Strafraum, legt mit der Hake für den kreuzenden Sebelebele ab. Der marschiert ins Zentrum, mit etwas Glück bringt er die Kugel halblinks in die Box zu Modiba, doch dessen Linksschuss aus 13 Metern wird dann zur Ecke abgewehrt.

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Makgopa tankt sich rechts durch und kommt 15 Meter vor dem Tor zum Abschluss. Der Ball geht genau in die Arme von Kovar. Beim Schuss mangelte es an Schärfe und wie so oft heute an der Präzision.

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Tschechien aber noch einmal mit einer Art Powerplay zum Schluss, wird jetzt doch wieder aktiver. Sulc kommt links mal in die Tiefe und in den Strafraum. Mit seinem Pass in die Mitte will er Schick bedienen, der unter Bedrängnis aber nicht zum Abschluss kommt. Über Umwege landete der Ball im Rückraum bei Provod, dessen Linksschuss dann einige Meter rechts am Tor vorbeigeht.

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Fast drei Minuten der Nachspielzeit sind bereits verstrichen, Strafraumszenen hat es keine gegeben. Es schleichen sich einige Ungenauigkeiten ein. Die Nervosität spielt nun natürlich mit - auch die Spieler wissen, was hier auf dem Spiel steht.

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Sieben Minuten werden nachgespielt. Schafft eines der Teams noch den Lucky Punch? Ein Remis ist eigentlich für beide zu wenig, drei Punkte wären immens wichtig, um im Rennen um die K.o.-Tickets zu bleiben.

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Die Tschechen setzen sich nach einer Ecke nun doch noch einmal in der Hälfte Südafrikas fest. Den Hereingaben der Europäer mangelt es aber reihenweise an Präzision. Und somit auch an Gefahr.

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Nach dem 1:1 zeigt sich ein unverändertes Bild: Südafrika hat den Ball, die Tschechen zeigen sich sehr abwartend. Mit sechs Mann agieren sie teilweise auf der letzten Linie. Man hat das Gefühl, dass wenn dann Bafana Bafana das Spiel komplett dreht, die Europäer wirken nicht so, als könnten sie hier und heute mit drei Punkten vom Platz gehen.

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Nach dem 1:1 zeigt sich ein unverändertes Bild: Südafrika hat den Ball, die Tschechen zeigen sich sehr abwartend. Mit sechs Mann agieren sie teilweise auf der letzten Linie.

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Thapelo Maseko, der gerade noch den Elfmeter herausgeholt hat, geht runter und wird durch Kamogelo Sebelebele ersetzt.

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Die Tschechen bekommen hier die Quittung für ihre Darbietung nach der Führung: Man wurde zu passiv und zeigte sich bei seinen Kontermöglichkeiten nicht effizient genug.

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Toooor! Tschechien - SÜDAFRIKA 1:1. Mokoena übernimmt die Verantwortung vom Punkt und knallt das Rund flach in die linke Ecke. Kovar spekulierte auf das andere Eck und wird verladen. Und plötzlich ist für Südafrika wieder alles möglich bei dieser WM!

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Elfmeter für Südafrika! Maseko dribbelt von rechts nach innen und zieht an der Strafraumgrenze mit links ab. Der Schuss geht an den linken Arm von Sulc, der leicht abgespreizt vom Körper war.

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Die Tschechen verteidigen sehr leidenschaftlich, machen es Südafrika schwer, in den Strafraum und in gute Abschlusspositionen zu kommen.

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Lukas Cerv hat jetzt Feierabend, David Zima kommt für ihn ins Zentrum.

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Kuriose Szene: Der Ball hat keine Luft mehr, muss ausgetauscht werden.

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Aus dieser Situation wird nichts, der von Modiba kurz nach links gepasste Ball wird dann beim folgenden Schuss einfach geblockt.

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Die nächste Verwarnung: Krejci fährt Maseko in die Parade und wird mit Gelb bestraft. Es kommt nun zum Freistoß für Südafrika im rechten Halbfeld. Keine schlechte Position.

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Da ist die erste echte Großchance für Bafana Bafana! Mudau flankt von rechts in den Strafraum, am zweiten Pfosten ist Makgopa komplett frei und kommt zum Kopfball. Dem fehlt allerdings jeder Druck, Kovar kann sich das Rund locker schnappen.

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Appollis kommt links fast bis zur Grundlinie, seine versuchte Flanke wird von Coufal abgeblockt. 

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Südafrika zeigt sich mutiger im zweiten Durchgang, die Tschechen agieren ein wenig zu abwartend und bei ihren guten Angriffen nicht zielstrebig genug. Das könnte sich im Laufe der Partie noch rächen.

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Unter lauten Pfiffen der Zuschauer kommt es nun zur zweiten Trinkpause der Partie.

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Der Hoffenheimer Adam Hlozek hat ebenfalls Feierabend, Lukas Provod kommt dafür rein.

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Für Michal Sadilek kommt nun Tomas Soucek von West Ham United, den man in der Startelf erwartet hatte.

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Der unauffällige Iqraam Rayners geht, Evidence Makgopa ersetzt ihn.

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Bei Südafrika und Tschechien deuten sich die nächsten Wechsel an, drei Akteure stehen außen bereit.

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Modiba hat viel Freiraum und nutzt diesen zu einem Linksschuss aus über 23 Metern. Der Ball verfehlt sein Ziel, da war auch ein bisschen Verzweiflung bei diesem Schuss dabei.

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Zeleny spielt links am Sechzehner einen tollen Pass in den Strafraum zu Sulc. Der kommt aus spitzem Winkel nicht zum Abschluss und legt deswegen nach hinten in den Rückraum zu Sadilek. Dessen Versuch aus zentraler Position wird dann aber geblockt. Trotzdem: Südafrika bekommt zwar mehr Spielanteile und Zug rein, doch die großen Chancen hat hier weiterhin Tschechien.

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Cerv geht zu Boden. Er ist leicht mit Mofokeng kollidiert. Nach einer kurzen Unterbrechung geht es ohne eine Verwarnung weiter.

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Die Wechsel könnten eine direkte Antwort auf das Übergewicht Südafrikas im Mittelfeld und der rechten Seite sein.

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... und für Alexandr Sojka kommt nun Jaroslav Zeleny aufs Feld.

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Doppelwechsel bei den Tschechen: Für den Routinier Vladimir Darida kommt Pavel Sulc ...

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Südafrika wird mutiger und aggressiver, gehen jetzt früher drauf. Es kommt vermehrt zu Balleroberungen für Bafana Bafana.

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Dennoch ist im Spiel Südafrikas zu Beginn des zweiten Durchgangs direkt spürbar mehr Zug drin. Mofokengs Einwechslung scheint sich jetzt schon gelohnt zu haben: Der Joker ist ein Aktivposten. Zwei Steckpässe rechts in die Box bekommt Tschechien aber nacheinander bereinigt.

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Südafrika hat zur Pause also offensiv gewechselt, doch das erste Ausrufezeichen im zweiten Durchgang setzen die Tschechen. Ein langer Ball den linken Flügel runter rutscht hinter die Abwehrkette durch in den Lauf von Sadilek, der in den Strafraum eindringt und flach querlegt. Darida kommt so aus zentralen zehn Metern zum Abschluss, wird aber gerade noch von einem Verteidiger geblockt. Den Rebound schenkt Südafrika leichtfertig direkt wieder her, so kann Cerv aus zentralen 25 Metern gleich nochmal feuern. Zu zentral, Williams packt zu.

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Der Ball rollt wieder, Südafrika stößt an. Bei den Tschechen gibt es keine Wechsel.

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Ein Neuer bei Südafrika: Jayden Adams bleibt in der Kabine, der bereits im ersten Durchgang angesprochene Kreativspieler Relebohile Mofokeng kommt dafür rein.

Südafrika agierte in den ersten Minuten völlig von der Rolle, die Tschechen gaben in dieser Anfangsphase richtig Gas. Folgerichtig stellte der Favorit früh auf 1:0. Doch danach agierte Tschechien abwartender und ließ Bafana Bafana kommen. Südafrika hatte dadurch mehr Ballbesitz, wusste damit allerdings nicht allzu viel anzufangen. Über rechts und Mudau wurde es ab und an mal gefährlich, aber insgesamt mangelt es den Afrikanern an Tempo, Kreativität und schlichtweg der Präzision in der gegnerischen Hälfte.

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Pause in Atlanta. Ein bislang recht unspektakuläres Spiel in Atlanta geht in die Halbzeit.

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Jetzt wieder mal eine gute Szene von Bafana Bafana! Über ihre aktive rechte Seite leiten die Südafrikaner nochmal einen letzten Angriff ein, das Spielgerät wird dann mit Übersicht ans linke Strafraumeck verlagert. Bei der Flanke von Appollis hat Kovar gravierende Probleme mit der Strafraumbeherrschung, greift ins Leere. Doch der Fehler wird nicht bestraft, denn Krejci wirft sich in den Schuss von Maseko und blockt erfolgreich.

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Südafrika fällt weiterhin zu wenig ein gegen diese konzentriert verteidigenden Tschechen. Wenn bei den Afrikanern in dieser Halbzeit etwas ging, dann über den rechten Flügel.

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Vier Minuten werden nachgespielt. Außer der Trinkpause und Tschechiens Treffer gab es auch kaum Unterbrechungen.

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Daraus machen die Europäer nicht wirklich viel: Hlozek schießt neben das Tor. Seit der 6. Minute, als die Tschechen das 1:0 erzielt haben, gab es keinen Schuss aufs Tor mehr.

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Die nächste Gelbe Karte: Thalente Mbatha sorgt mit einem klaren Foul im Mittelfeld für eine ordentliche Freistoßposition der Tschechen und beschwert sich darüber auch noch lautstark. Kann er sich selbst aussuchen, wofür es die Verwarnung letztlich gibt.

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Jetzt kombinieren sich die Südafrikaner rechts durch: Mudau kommt bis an die Grundlinie, findet aber mit seinem ungenauen Pass in die Mitte keinen Mitspieler. Dennoch zeichnet sich eigentlich schon jetzt ein Halbzeitwechsel bei Bafana Bafana ab, denn so kann es nicht weiter gehen, Südafrika braucht mehr Kreativität und Offensivpower. Mit Relebohile Mofokeng sitzt der wohl beste Angreifer für diese Aufgaben aber auch heute nur auf der Bank und wartet auf seine Einwechslung.

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Südafrika mangelt es im Spiel nach vorne an Tempo und Präzision. Das Team von Coach Broos macht es den Tschechen so einfach, sich auf etwaige Angriffssituationen einzustellen.

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Gelbe Karte für Teboho Mokoena, der Cerv im Mittelfeld rustikal umgrätscht. Für den Südafrikaner ist das bereits die zweite Gelbe Karte im Turnierverlauf, im letzten Gruppenspiel gegen Südkorea ist er damit gesperrt.

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Der Ballbesitzanteil der Südafrikaner wächst so langsam an, steht jetzt bei 56 Prozent.  Weiterhin können sie kein Kapital daraus schlagen.

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Nach Ballgewinn geht es für die Tschechen mit Bedacht nach vorne, das höchste Tempo schlagen die Europäer bei ihren Angriffen wirklich nicht an.

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Die Tschechen überlassen weiter Südafrika den Ball und agieren ein wenig abwartend. Erst in der eigenen Hälfte wird Bafana Bafana von Schick oder Hlozek angelaufen.

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Der Ball rollt wieder in Atlanta.

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Das Spiel ist nun unterbrochen: Es gibt die erste Trinkpause. Von den Rängen hört man Raunen und auch vereinzelt Pfiffe. Mit der Darbietung der Teams sind scheinbar noch nicht alle Zuschauer zufrieden.

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Südafrika hat momentan mehr Ballbesitz: 53 Prozent der Spielanteile entfallen auf Bafana Bafana. Richtig gefährlich wird das Team weiterhin nicht.

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Broos hat nun mal seinen Platz auf der Bank verlassen: Die Rückwärtsbewegung seiner Spieler scheint ihm nicht so recht zu gefallen. Bei Angriffen Tschechiens gibt es im Strafraum Südafrikas zu viel Platz für den Gegner.

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Die erste gute Möglichkeit Südafrikas! Mudau hat rechts nach einer tollen Seitenverlagerung viel Platz und flankt scharf in den Torraum. Rayners und Maseko kommen dort nicht zum Abschluss, der Ball geht ins Toraus. Abstoß für die Tschechen.

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Nach der Führung haben die Tschechen verständlicherweise ein wenig den Fuß vom Gas genommen. Südafrika hält den Ball jetzt ein wenig länger in den eigenen Reihen, ins Angriffsdrittel geht es aber nur eher schleppend.

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Appollis zieht aus 21 Metern mit rechts ab. Der Schuss wird abgefälscht und geht drüber. So wird es die erste Ecke für Südafrika geben, die kurz ausgeführt und in den Rückraum gespielt wird. Nach ein paar mutlosen Pässen in der letzten Reihe fasst sich dann Modiba aus über 30 Metern ein Herz - und schießt in etwa genauso weit drüber.

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Südafrika wirkt in dieser Anfangsphase immer noch komplett von der Rolle, als ob sie wie im Eröffnungsspiel in Unterzahl agieren müssten.

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Bereits in der vergangenen Woche beim Duell mit Südkorea gingen die Tschechen unmittelbar nach einem Einwurf von Coufal in Führung. Darauf hätte Südafrika vorbereitet sein müssen.

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Toooor! TSCHECHIEN - Südafrika 1:0 Und da fällt auch schon das Tor! Coufal schleudert rechts einen Einwurf hinter die Kette der Afrikaner. Hlozek kommt kurz vor der Grundlinie gerade noch an den Ball und flankt direkt flach in den Rückraum des Sechzehners. Sojka lässt die Kugel mit dem ersten Kontakt clever direkt in den Lauf von Sadilek tropfen, der Mittelfeldmann dringt so halblinks unbedrängt in den Sechzehner ein und schießt aus zwölf Metern wuchtig zum 1:0 ins Tor.

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Vorlage Alexandr Sojka

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Die Tschechen bleiben spielbestimmend, Südafrika kommt in dieser Anfangsphase kaum aus der eigenen Hälfte.

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Tschechien erspielt sich die erste Ecke der Partie. Südafrika kann diese klären, ein möglicher Konter scheitert aber an der guten Restverteidigung der Tschechen.

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Die Europäer geben direkt Gas: Über die linke Seite fahren die Tschechen einen ersten Angriff, Sojka flankt dann an den zweiten Pfosten. Dort steht Leverkusens Schick völlig frei, setzt seinen Kopfball aus kurzer Distanz aber rechts am Kasten vorbei. Da wäre mehr drin gewesen. Viel mehr.

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Das Spiel beginnt, die Tschechen stoßen an!

Die Partie heute ist besonders: Tori Penso, US-amerikanische Schiedsrichterin, wird erst die zweite Frau sein, die eine Partie bei einer Männer-WM leitet. Die erste war Stephanie Frappart, die das Spiel zwischen Deutschland und Costa Rica 2022 gepfiffen hatte.

"Für uns ist unsere Situation klar: Wenn wir nicht gegen Tschechien gewinnen, dann wird das Duell mit Südkorea unser letztes WM-Spiel hier sein. Das müssen wir vermeiden. Wir wissen, welche Fehler wir im Eröffnungsspiel gemacht haben und wir wollen uns heute besser anstellen. Dafür brauchen wir sicherlich mehr Ballbesitz", sagte Südafrikas Trainer Broos auf der Pressekonferenz.

"Wir sind nicht nervös, ich würde es aber eine gesunde Anspannung bei uns nennen. Ich persönlich spüre immer eine Anspannung, aber ich glaube, dass das richtig und gut ist", sagte Tschechiens Coach Koubek auf der Pressekonferenz vor dem Duell in Atlanta.

Das letzte Duell der beiden Nationen ist schon ein gutes Stück her: 1997 gab es ein Aufeinandertreffen der beiden Teams im Confederations Cup. Damals trennten sich die beiden Mannschaften mit einem 2:2. Bei den Tschechen traf Smicer doppelt. Manche kennen ihn vielleicht noch als einen der drei Torschützen des FC Liverpool beim legendären Champions-League-Finale 2005, das der LFC trotz 0:3-Pausenrückstand noch gewinnen konnte.

Beide Teams stehen heute unter Druck, denn sie haben ihre Auftaktspiele verloren. Eine Niederlage heute könnte den Kampf um den 2. Platz in der Gruppe, oder auch um einen der acht besten Gruppendritten deutlich erschweren.

Nach dem 0:2 im Eröffnungsspiel gegen Gastgeber Mexiko gibt es bei Südafrika drei Wechsel: Mbatha, Maseko und Appollis beginnen für Sithole (Rote Karte), Sibisi und Foster (beide auf der Bank). Zwane fehlt im Kader, auch er sah die Rote Karte gegen Mexiko.

Südafrika hält folgendermaßen dagegen: Williams - Mudau, Okon, Mbokazi, Modiba - Mokoena, Mbatha, Adams - Maseko, Rayners, Appollis.

Im Vergleich zur 1:2-Niederlage gegen Südkorea gibt es fünf Wechsel bei den Tschechen. Für Chaloupek, Soucek, Zeleny, Sulc und Provod (alle auf der Bank) beginnen Holes, Sadilek, Darida, Cerv und Hlozek.

Beginnen wir mit den Aufstellungen der beiden Teams. So geht es Tschechien an: Kovar - Hranac, Holes, Krejci - Coufal, Sadilek, Darida, Cerv, Sojka - Hlozek, Schick.

Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Gruppenspiel zwischen Tschechien und Südafrika.