Spanien - Belgien; FIFA WM 2026 Viertelfinale

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Spanien - Belgien. FIFA WM 2026 Viertelfinale.

SoFi StadiumZuschauer70.492.

Spanien 2

  • F Ruiz Peña (30. minute)
  • M Merino (88. minute)

Belgien 1

  • C de Ketelaere (41. minute)

Live-Kommentar

Das war der Liveticker zur Partie im WM-Viertelfinale zwischen Spanien und Belgien. Weiter geht es bei uns im WM-Programm mit der Viertelfinalbegegnung zwischen Norwegen und England, Anstoß ist morgen um 23:00 Uhr. Bis dahin, herzlichen Dank fürs Mitlesen und eine gute Nacht.

Damit steht also fest: Spanien zieht ins WM-Halbfinale ein, Belgien muss sich verabschieden. Die Spanier treffen damit im Halbfinale auf Frankreich. Das Duell der Topfavoriten findet am Dienstag ab 21:00 Uhr MESZ in Dallas statt.

Mit 68 Prozent Ballbesitz und 17 Abschlüssen war Spanien spielbestimmend, vor allem Yamal war heute kaum in den Griff zu bekommen, auch wenn er an den beiden Treffern keine Aktien hatte. Am Ende steht ein knapper, aber verdienter Sieg für den Favoriten, weil sich Belgien zu früh in die Verlängerung retten wollte, während Spanier weiter nach vorne spielte und mit Merino einmal mehr den Matchwinner in seinen Reihen hatte.

Belgien machte es dem Favoriten heute sehr schwer, muss sich am Ende aber geschlagen geben. Als alles auf eine Verlängerung hindeutete, schlug Edeljoker Merino (88.) nach einem Patzer von Lammens zu. Für den Ersatzkeeper ist das natürlich extrem bitter, er war erst in der 71. Minute nach einer Verletzung von Courtois ins Spiel gekommen.

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Das Spiel ist zu Ende, Spanien schlägt Belgien knapp mit 2:1 und steht damit im WM-Halbfinale.

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Simon leistet sich noch einen Wackler und spielt den Ball mit dem Fuß ins Seitenaus. Kurz darauf kommt Castagne zur Flanke von rechts. Lukaku will am ersten Pfosten zum Kopfball, wird aber von zwei Gegenspieler bedrängt und geblockt.

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Witsel kommt gegen Rodri zu spät, erwischt den Gegenspieler am Knöchel und sieht die Gelbe Karte.

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Spanien startet einen schnellen Konter, kommt dabei zu einer Überzahlsituation mit Seys als letztem Mann. Der kann den Ball aber gerade noch vor Yamal erlaufen und klären.

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Laporte sieht nach einem taktischen Foul die Gelbe Karte.

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Es wird nochmal gefährlich! Doku spielt auf links steil zu Saelemaekers. Simon kommt etwas zu früh aus seinem Kasten und nicht an den Ball, denn Saelemaekers legt ihn am Keeper vorbei. Dann folgt die Hereingabe von halblinks. In der Mitte kommt Lukaku aber nicht zum Kopfball, weil Laporte besser steht und gerade noch klärt.

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War das die Entscheidung? Um das zu verhindern, braucht Belgien eine schnelle Antwort, sonst droht ihnen dasselbe Schicksal wie Portugal. Da war ebenfalls Merino der gefeierte Held mit seinem Lucky Punch in der Nachspielzeit (90.+1). Sieben Minuten sind als Nachspielzeit angezeigt.

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Toooor! SPANIEN - Belgien 2:1. Nicht zu fassen! Nach nur zwei Minuten sticht Super-Joker Merino schon wieder und lässt Spanien jubeln! Allerdings gehen die größten Anteile dieses Treffers auf das Konto von Innenverteidiger Cubarsi und Belgiens Keeper Lammens. Cubarsi rückt aus der Abwehrkette mal vor, bekommt den Ball von Pedri und hat zu viel Platz. Also fasst sich der 19-Jährige ein Herz und zieht aus knapp 30 Metern einfach mal ab. Sein flacher Aufsetzer ist nicht sehr platziert und sollte für Lammens kein Problem sein - denkste! Der eingewechselte Keeper will den Ball festhalten, lässt ihn aber nach vorne springen. Die Chance lässt sich der lauernde Merino nicht nehmen und drückt den Abstauber aus fünf Metern ins Netz.

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Nach einem Doppelpass mit Porro taucht Yamal rechts im Sechzehner auf, hätte freie Schussbahn, will aber den Haken nach innen schlagen. Ein Verteidiger hat den Braten gerochen und spitzelt ihm den Ball vom Fuß.

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Bei Spanien kommt nun der Edeljoker ins Spiel: Merino ist neu dabei, Olmo geht für ihn vom Feld.

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Das war die letzte Aktion von De Bruyne, für ihn ist Saelemaekers im Spiel.

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Für ein Foul an Torres in der belgischen Hälfte sieht De Bruyne die Gelbe Karte.

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Rodri spielt einen guten Heber hinter die Abwehr, genau auf den startenden Yamal. Der nimmt die Kugel aber unsauber an, kann dann von Seys noch gestört und am Abschluss gehindert werden.

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Nachdem er einen langen Pass spielt, geht De Bruyne im Mittelfeld zu Boden und zeigt an, dass er Muskelprobleme hat. Er kann aber ohne Behandlung aufstehen und bleibt zunächst im Spiel.

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Wechsel bei Spanien: Oyarzabal hatte heute im Sturm einen schweren Stand, für ihn ist Nico Williams neu dabei und soll für frische Impulse sorgen.

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Bei Spanien geht es immer wieder auf den rechten Flügel, natürlich über Yamal. Der zieht erneut zwei Mann auf sich, legt dann mit dem Absatz auf den hinterlaufenden Porro ab. Dessen flache Hereingabe wird aber von einem Verteidiger abgefangen.

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Spanien verstärkt nach der Trinkpause den Druck und macht sich in der gegnerischen Hälfte breit. Die Aktionen im vorderen Drittel sitzen aber momentan nicht. Zunächst ist eine Yamal-Flanke von rechts zu weit, dann bringt Oyarzabal ein kurzes Zuspiel im Sechzehner nicht bei Torres an.

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Da ist nun doch der Wechsel: Courtois kann nicht weitermachen und geht vom Feld. Die riesige Enttäuschung darüber sorgt dabei für einige Tränen beim erfahrenen Schlussmann. Für ihn steht ab jetzt Senne Lammens von Manchester United zwischen den Pfosten.

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Das Spiel geht weiter. Courtois wurde in der Trinkpause wegen Oberschenkelproblemen behandelt, kehrt aber zurück in den Kasten und versucht es nochmal.

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Im zweiten Durchgang hat sich am Spielgeschehen nicht viel geändert: Spanien tritt bestimmend auf, kommt auf knapp 78 Prozent Ballbesitz, muss aber ständig auf der Hut sein. Denn die Belgier schaffen es immer wieder, aus dem Nichts gefährlich zu werden. De Cuyper kam auf eine gute Schusschance, wurde wenig später aber ausgewechselt, nachdem er mit Yamal in der Defensive alle Hände voll zu tun hatte. Der Flügelstürmer vom FC Barcelona macht ein gutes Spiel und ist bisher auffälligster Mann auf dem Platz.

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Kurz darauf schickt Schiedsrichter Oliver beide Teams in die zweite Trinkpause.

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Schrecksekunde bei den Belgiern! Keeper Courtois bleibt liegen und zeigt an, dass er wegen Oberschenkelproblemen behandelt werden muss.

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Jetzt ist viel Tempo drin, Spanien mit der nächsten Chance. Ausgangspunkt ist ein feiner Pass von Olmo aus dem zentralen Mittelfeld rechts in den Lauf von Yamal. Der dringt in den Sechzehner ein, dribbelt etwas an und steckt dann an den Torraum durch zu Oyarzabal. Der zieht aus spitzem Winkel flach ab, Courtois pariert im kurzen Eck mit dem Fuß.

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Auf der anderen Seite gibt es Proteste der Belgier. Eine Flanke von der linken Seite will Laporte per Kopf klären, Rodri steigt direkt hinter ihm gleichzeitig hoch und bekommt den Kopfball des Innenverteidigers an den Unterarm. Der Schiedsrichter winkt aber sofort ab, weil keine Absicht vorlag. Da der Ball zudem den Strafraum verlassen hätte, wird hier auch der VAR nicht eingreifen - Erinnerungen an das Champions-League-Halbfinale zwischen PSG und Bayern München werden wach.

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Yamal bleibt sehr präsent und kommt zum nächsten gefährlichen Abschluss. Kurzer Wackler rechts vor dem Strafraum, dann der Schlenzer aufs lange Eck. Courtois ist zur Stelle und wehrt zur Seite ab.

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Linksverteidiger De Cuyper wird durch Seys ersetzt.

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Lukaku ist auch neu dabei und ersetzt Vanaken.

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Dreifachwechsel bei Belgien, Witsel kommt dabei für Trossard ins Spiel.

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Mit knapp 73 Prozent Ballbesitz seit dem Seitenwechsel tritt Spanien bislang sogar noch bestimmender auf als im ersten Durchgang. Die Belgier haben aber eben erneut bewiesen, wie schnell sie gefährlich werden können.

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Beim zweiten Wechsel verlässt Torschütze Fabian Ruiz das Feld, Pedri ist für ihn neu dabei.

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Bei Spanien gibt es nun einen Doppelwechsel, dabei kommt zunächst Torres für Baena ins Spiel.

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Die erste richtig gute Chance der zweiten Hälfte gehört aber Belgien! Doku hat an der linken Seitenlinie mal Platz, dribbelt auf den Strafraum zu und spielt dort den cleveren Doppelpass mit De Bruyne. So kommt der Flügelspieler bis an den Torraum, will dort dann für Vanaken ablegen, der am Elfmeterpunkt freie Schussbahn hätte. Cubarsi hält aber das lange Bein rein, vom spanischen Verteidiger springt die Kugel allerdings links in der Box zu De Cuyper. Aus zehn Metern hält der Belgier sofort wuchtig drauf, feuert seinen Versuch aber ins Außennetz.

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Gute Möglichkeit für Spanien. Cucurella taucht erneut am Sechzehner auf und kommt an die Kugel. Bevor er abziehen kann, übernimmt das der etwas besser postierte Yamal. Innerhalb der Strafraumlinie hält er mit links drauf, der Schuss wird abgefälscht und rollt am rechten Pfosten vorbei.

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Auf der anderen Seite geht Doku auf rechts ins Duell mit Laporte, kommt zwar nicht wirklich vorbei, holt aber immerhin die erste belgische Ecke heraus. Die bringt aber noch nicht den ersten belgischen Abschluss der zweiten Hälfte ein.

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Yamal ist nach einem Zuspiel frei durch und kommt vor Courtois zum Abschluss. Der Keeper entscheidet das Duell für sich und wehrt den Schuss ab. Weil Yamal im Abseits startete, geht kurz danach die Fahne hoch.

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Beinahe gibt es den ersten gefährlichen spanischen Vorstoß, als Cucurella am Sechzehner den Ball gegen Trossard erobert und dann frei durch wäre. Weil er aber etwas überhart in den Zweikampf ging, wird er von Schiedsrichter Oliver zurückgepfiffen.

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Die zweite Hälfte läuft. Auf beiden Seiten sind die Teams personell unverändert auf den Rasen zurückgekehrt.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase übernahm Spanien die Kontrolle in dieser Partie, ging nach 30 Minuten durch Ruiz verdient in Führung. Danach wollte die Furia Roja schnell nachlegen und baute weiter Druck auf. Mitten in dieser Drangphase schlugen aber stattdessen die Belgier zu, De Ketelaere traf nach Castagne-Flanke per Kopf (41.). Somit bleibt weiter alles offen in diesem Viertelfinale, in dem Spanien seiner Favoritenrolle durchaus gerecht wird, aber auf einen unbequemen und gefährlichen Gegner trifft. Das verspricht für den zweiten Durchgang Spannung.

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Halbzeit in Los Angeles, mit dem 1:1 zur Pause geht es in die Kabinen.

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Doku taucht nochmal im Sechzehner auf, setzt sich auf links gegen zwei Bewacher zunächst gut durch und verschafft sich Platz. Das Endprodukt bleibt aber noch zu oft aus beim Flügelstürmer, dessen Flanke im Toraus landet.

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Ecke für Spanien von links. Rodri sammelt im Sechzehner den Abpraller auf, behauptet die Kugel und legt auf den frei lauernden Ruiz. Der zieht direkt ab, trifft aber einen Gegenspieler, der im Weg steht.

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Es gibt fünf Minuten Nachspielzeit.

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Spanien kommt nochmal: Baena legt rechts im Sechzehner zurück auf Porro. Der zieht mit dem schwächeren linken Fuß und etwas zu hektisch ab, verfehlt den Kasten deutlich.

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Nach einem Handspiel im Mittelfeld sieht Cubarsi die Gelbe Karte.

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Toooor! Spanien - BELGIEN 1:1. Mit der ersten richtigen Chance schlägt Belgien zu und gleicht aus. De Bruyne spielt auf rechts in die Lücke nach außen zu Castagne, der kommt frei zur Flanke. Auf Höhe des ersten Pfostens setzt sich De Ketelaere gegen Bewacher Cubarsi durch und köpft den Ball aus sechs Metern am Keeper vorbei per Aufsetzer in die Tormitte. Das erste spanische Gegentor bei dieser WM.

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Vorlage Timothy Castagne

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Wieder Yamal, nächste Großchance. Auf rechts lässt er Gegenspieler De Cuyper schon mit der Ballannahme ins Leere laufen, setzt sich mit einem Haken auch gegen Doku durch. Dann folgt der flache Aufsetzer in Richtung rechtes Eck, der Ball springt knapp am Pfosten vorbei ans Außennetz.

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Seit dem Treffer geben die Spanier klar den Ton an und wollen wohl unbedingt noch vor der Pause den zweiten Treffer nachlegen. Belgien muss aufpassen und sollte für Entlastung sorgen, sonst liegt das 2:0 hier immer mehr in der Luft.

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Spanien zaubert. Nach einer langen Kombination spielen Oyarzabal und Olmo am Sechzehner schnelles Tiki-Taka. Oyarzabal legt dann am Ende mit der Hacke zurück auf den nachrückenden Olmo, ein Verteidiger kann gerade noch dazwischengehen und verhindert die Chance.

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Gute Chance: Yamal führt den Freistoß selbst aus, schlenzt den Ball aus etwa 19 Metern aufs untere linke Eck. Courtois ist zur Stelle und wehrt den Ball ab, und diesmal kann die Abwehr den Abpraller bereinigen.

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Nochmal Yamal: Der 18-Jährige lässt zwei Spieler mit einem schnellen Dribbling aussteigen, Doku muss ihn vor dem Sechzehner per Foul stoppen. Das ergibt eine gute Freistoßposition.

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Spanien bleibt im Vorwärtsgang, Yamal mischt auf rechts wieder mit und gibt zurück zu Rodri. Der flankt direkt in die Mitte, findet aber keinen Abnehmer.

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Toooor! SPANIEN - Belgien 1:0. Fabian Ruiz steht goldrichtig, staubt zum 1:0 ab und lässt Spanien jubeln. Zunächst spielen Porro und Yamal auf rechts einen guten Doppelpass, bei dem Doku nicht aufpasst und dann Porro nicht mehr an der flachen Hereingabe hindern kann. So kommt Olmo rechts im Sechzehner aus zwölf Metern zum flachen Direktschuss, den Courtois auf der Linie abwehrt. Beim Abpraller kommt Ruiz aus sechs Metern zum Abschluss, trifft durch die Beine von Castagne halblinks ins Netz.

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Weiter geht's, Doku kommt auf links an einen langen Ball und sorgt erneut für Unruhe. Im Dribbling rennt er sich dann aber fest, auch weil er gedoppelt wird.

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Spanien ist spielerisch gewohnt dominant, näherte sich bereits das eine oder andere Mal gefährlich dem Tor. Belgien versteckt sich aber nicht und kommt zu Gegenstößen, vor allem Doku auf links strahlt dabei Gefahr aus. So wirkt das Spiel bisher insgesamt ausgeglichen.

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Kurz darauf geht es in die dreiminütige Trinkpause.

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Erste gute Chance für Spanien. Nach einem Ballverlust im Aufbau der Belgier schnappt sich Yamal vor dem Sechzehner die Kugel, schließt aus 18 Metern ab. Sein Schlenzer springt aber recht deutlich links am Tor vorbei.

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Spanien kommt bisher auf 64 Prozent Ballbesitz, aber die Belgier halten dagegen und melden sich immer wieder in der gegnerischen Hälfte an. Nach einer weiten Flanke von rechts will der aufgerückte De Cuyper zum Kopfball, leistet sich dabei aber am zweiten Pfosten ein Foul gegen Porro.

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Wir sind auf der anderen Seite, wo der agile Doku den Ball bis an den Sechzehner bringt, dann nach rechts zu De Ketelaere spielt. Der dringt in den Sechzehner und sucht den Abschluss, wird dabei aber geblockt.

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Spanien kommt nochmal gefährlich in den Sechzehner. Cubarsi spielt den Ball von der Mittellinie halbhoch hinter die Abwehrkette in den Lauf von Baena, der die Kugel zentral an der Strafraumkante gut unter Kontrolle bekommt und sofort abzieht. Ngoy ist eng an ihm dran und bekommt den Ball an die Hand. Die ist zwar etwas ausgestreckt, Absicht liegt aber nicht vor, und die Distanz war zu kurz zum Reagieren. Also entscheidet der Schiedsrichter auf Weiterspielen. Im Sinne des Sports eine richtige Entscheidung, auch wenn die Spanier protestieren.

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Der Freistoß bringt die erste gefährliche Szene. Aber über Umwege: Die erste Hereingabe wird noch abgewehrt, dann bringt Ruiz den Abpraller von rechts nochmal flach in die Mitte. Abnehmer ist Rodri, dessen Direktschuss von einem Gegenspieler noch vor dem Tor geblockt wird.

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Belgien versteckt sich nicht und startet einige Angriffsversuche, die aber jeweils weit vom Tor entfernt enden. Dann weicht Yamal auf den linken Flügel aus und wird steil geschickt, Trossard hält ihn fest und sorgt für den Freistoß neben dem Sechzehner.

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Beide Teams agieren in den ersten Minuten eher vorsichtig, und auf beiden Seiten schleichen sich einige einfache Fehler ein. Spanien gibt aber mit ersten Passstafetten den Rhythmus vor.

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Ansonsten geht es eher ruhig los. Spanien hält den Ball in den eigenen Reihen, Belgien attackiert früh. Baena schickt Cucurella auf links in Richtung Grundlinie. Der gibt flach in die Mitte, wird aber wegen Abseits zurückgepfiffen.

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Yamal setzt auf rechts zum ersten Sololauf an, wird dabei schnell gedoppelt und mit einem frühen Foul von Raskin gestoppt.

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Und los! Schiedsrichter Michael Oliver aus England pfeift die Partie an, der Ball rollt in Los Angeles.

Während die Teams den Rasen betreten, gibt es bei den Belgiern eine kurzfristige personelle Änderung zu vermelden: Kapitän Tielemans fällt aufgrund einer Verletzung beim Warmmachen aus, für ihn rückt Vanaken in die Startelf.

Nun träumen die Belgier, die seit 18 Partien ungeschlagen sind, vom dritten Halbfinaleinzug nach 1986 und 2018. Auch beim letzten Mal ging man als Außenseiter ins Viertelfinale, schlug dann aber Brasilien mit 2:1. Torwart Thibaut Courtois ist optimistisch: "Jeder in unserer Mannschaft glaubt, dass es möglich ist. Wir haben Qualitäten, die Spanien einkalkulieren muss. Es gibt immer Überraschungen."

Viel wurde vor dem Achtelfinale über die zurückgenommene Rote Karte für US-Stürmer Balogun geredet. Die Partie an sich war dann aber eine eindeutige Sache, die Roten Teufel schlugen den Gastgeber souverän und waren klar die bessere Mannschaft. De Ketelaere erzielte einen Doppelpack auf der ungewohnten Position als falsche Neun, die er auch heute bekleiden wird.

Auch Belgien begann eher mäßig ins Turnier, zum Auftakt gab es gegen Ägypten (1:1) und den Iran (0:0) zwei Unentschieden. Mit dem 5:1 gegen Neuseeland sicherte man sich aber den Gruppensieg. In der K.o.-Runde gab es dann Siege gegen Senegal (3:2) und die USA (4:1).

Die Furia Roja ist traditionell für ihre spielerische Qualität bekannt, ihre Defensive ist aber genauso ein entscheidender Faktor. Im gesamten Turnier blieb man bislang ohne Gegentor. Insgesamt ist Keeper Unai Simon sogar schon seit über 600 WM-Minuten ohne Gegentreffer.

Spanien-Coach Luis de la Fuente verfügt über einen tiefen Kader mit zahlreichen starken Optionen von der Bank. Das zeigte sich nicht zuletzt beim Siegtreffer in der Nachspielzeit gegen Portugal: Den besorgte mit Merino ein Joker, mit Ruiz und Torres waren zwei weitere an der Entstehung beteiligt.

Spanien legte mit dem überraschenden 0:0 gegen Kap Verde einen Stotterstart hin, fand danach aber schnell in die Spur. Der amtierende Europameister gewann die nächsten vier Spiele in Folge, schlug dabei im Sechzehntelfinale Österreich klar mit 3:0, behielt dann im Viertelfinale gegen Portugal mit 1:0 die Oberhand. Neben Frankreich gelten die Spanier als Topfavorit auf den Turniersieg, gehen dementsprechend auch heute favorisiert in die Partie.

Im zweiten WM-Viertelfinale treffen heute Spanien und Belgien in Los Angeles aufeinander. Es ist das dritte WM-Duell zwischen beiden Teams. Im Jahr 1986 traf man schon einmal im Viertelfinale aufeinander, damals mit dem glücklicheren Ende für die Belgier. Spanien revanchierte sich 1990 mit einem Sieg in der Gruppenphase. Wer das dritte Aufeinandertreffen gewinnt, wird im Halbfinale auf Frankreich treffen.

Bei den Belgiern fehlen im Vergleich zum 4:1 gegen die USA heute Onana und Lukebakio in der Startelf. Onana erlitt einen Kreuzbandriss und wird lange ausfallen. Auf seinen Ausfall reagiert Trainer Rudi Garcia, indem er De Bruyne neu auf der Zehn bringt und Tielemans die frei gewordene Stelle auf der Doppelsechs übernimmt. Lukebakio rotiert auf die Bank, für ihn ist Doku auf dem linken Flügel neu dabei.

In dieser Besetzung läuft Belgien heute auf (4-2-3-1): Courtois - Castagne, Ngoy, Mechele, De Cuyper - Tielemans, Raskin - Trossard, De Bruyne, Doku - De Ketelaere.

Nach dem 1:0-Sieg im Achtelfinale gegen Portugal gibt es eine Änderung in der spanischen Startelf: Auf der Doppelsechs erhält Pedri eine Pause, Fabian Ruiz nimmt seinen Platz ein. Davon abgesehen vertraut Luis de la Fuente seiner eingespielten Stammelf im 4-2-3-1, mit dem jungen Superstar Lamine Yamal auf dem rechten Flügel und Oyarzabal im Sturm.

Spanien geht mit folgender Aufstellung in diese Partie (4-2-3-1): Simon - Porro, Cubarsi, Laporte, Cucurella - Rodri, Ruiz - Yamal, Olmo, Baena - Oyarzabal.

Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Viertelfinale zwischen Spanien und Belgien.