Senegal - Irak; Fußball WM Gruppe I

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Senegal - Irak. Fußball WM Gruppe I.

Toronto StadiumZuschauer43.036.

Senegal 5

  • M Diarra (4. minute)
  • I Sarr (56. minute)
  • P Gueye (59. minute, 71. minute)
  • I Ndiaye (82. minute)

Irak 0

  • R Sulaka (s/o 13. minute)

Live-Kommentar

Hinter diese Partie und zugleich Gruppe I können wir an dieser Stelle jedenfalls einen Haken machen. Mit der WM geht es bei uns aber schon in wenigen Stunden wieder weiter, wenn ab 02:00 Uhr auch in Gruppe H die letzten Entscheidungen fallen. Ob Uruguay gegen Spanien oder Kap Verde gegen Saudi-Arabien - Sie haben die Qual der Wahl. Viel Spaß damit!

Ob es für den Senegal bei dieser WM weitergeht, bleibt erstmal ungewiss. Ein möglicher Gegner im Sechzehntelfinale steht ohnehin noch nicht fest. 

Das Parallelspiel hat Frankreich gegen Norwegen 4:1 gewonnen. Somit ergibt sich folgendes Endbild in Gruppe I: Frankreich wurde seiner Favoritenrolle gerecht, beendet die Gruppe makellos mit 9 Punkten und wird wird von Norwegen (6 Punkte) ins Sechzehntelfinale. Dahinter wird Senegal mit drei Punkten Dritter, steht bei einer Tordifferenz von +2 und muss abwarten, ob das reicht, um sich am Ende unter die besten acht Gruppendritten zu platzieren. Sicher ausgeschieden ist dagegen der Irak, der als Tabellenletzter punktlos bleibt.

Senegal fertigt den Irak mit 5:0 ab und bringt sich damit zumindest in Lauerstellung um den Einzug in die K.o.-Phase. Die Richtung des Spiels war bereits ab der 13. Minute vorgegeben, als der Irak - zu diesem Zeitpunkt schon in Rückstand - nach einer Notbremse von Sulaka fortan in Unterzahl spielen musste. Zwar verteidigten die Asiaten zunächst diszipliniert und hielten bis zur Halbzeit das knappe 0:1, doch nahmen die Dinge nach der Pause ihren Lauf. Die Wesafrikaner zeigten sich spielfreudig, nutzten Ermüdungserscheinungen chancenloser Iraker gnadenlos aus und machten es unter anderem dank Joker und zugleich Doppelpacker Pape Gueye deutlich. Bei 28:6 Abschlüssen sowie den xG-Werten von 3,03 zu 0,18 ist dieser Sieg auch in dieser Höhe hochverdient. 

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Der Irak ist erlöst - Schlusspfiff!

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Fast macht Senegal noch das halbe Dutzend voll. Nach einem schnellen Doppelpass mit Pape Gueye kappt Ndiaye links im Strafraum schnell zur Mitte ab und visiert aus halblinken zweölf Metern das lange Eck. Hassan ist schnell unten und lenkt den Aufsetzer stark zur Seite. 

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Pape Gueye versucht es nochmal aus der zweiten Reihe, Hassan packt aber sicher zu. Inzwischen zählen wir 27:6 Abschlüsse. 

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Im Übrigen werden sechs Minuten nachgespielt. 

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Nach einer Freistoßflanke von Diatta kommt Jackson im Rücken der Abwehr viel zu frei zum Kopfball, setzt diesen aus zehn Metern aber zu zentral genau auf Hassan. Auch hier stimmte die Zuordnung bei den Irakern überhaupt nicht mehr. 

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Diatta dreht sich im rechten Halbfeld um Doski, der den Senegalesen dann von hinten festhält und für dieses taktische Foul zu Recht verwarnt wird. 

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Immerhin lassen es die Senegalesen inzwischen ruhiger angehen. Ein mögliches Weiterkommen als Gruppendritter sollte bei diesem Ergebnis ohnehin nicht mehr an der Tordifferenz scheitern.

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Zumal die Westafrikaner die vielen einfachen Fehler auch gnadenlos ausnutzen. In den Reihen der Iraker ist die defensive Stabilität aus der ersten Hälfte jedenfalls längst dahin. 

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Den Irakern ist längst die Luft ausgegangen, macht Senegal gar noch das halbe Dutzend voll? 

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Tooor! SENEGAL - Irak 5:0. Auflösungserscheinungen bei den Irakern. Doski fängt den Ball zunächst ab, schenkt ihn dann aber im Mittelfeld wieder her. Pape Gueye spielt auf Ndiaye, der im rechten Halbfeld überhaupt nicht angegriffen wird und ungestört auf den Sechzehner zulaufen darf. Als dann doch etwas Gegnerdruck droht, schließt Ndiaye aus 17 Metern ab - und wie! Per Vollspann knallt der Joker den Ball hoch neben den rechten Pfosten. In der Theorie das Torwarteck, in der Praxis dennoch unhaltbar. 

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Vorlage Pape Gueye

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Hashem nimmt Tempo auf und wird an der Mittellinie von Papa Gueye zu Fall gebracht. Der Doppeltorschütze fährt dabei das Bein gegen den abkappenden Hashem aus und sieht Gelb. 

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Mit der Personalie Diao für Ismaila Sarr ist jetzt auch das Wechselkontingent der Senegalesen ausgeschöpft. 

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Aber nicht jeder Versuch ist zugleich ein Treffer: Nach einem hohen Ballgewinn wird Jackson halblinks an der Strafraumkante bedient, darf sich den Ball in Ruhe noch auf den rechten Fuß legen. Bei seinem strammen Schuss auf das kurze Eck ist Hassan zur Stelle und wehrt den halbhohen Versuch stark ab. 

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Die Senegelasen haben sich inzwischen in einen Rausch gespielt, kontrollieren das Spiel nach Belieben und haben noch immer nicht genug. 

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Mane macht ein starkes Spiel, verschafft sich links im Strafraum Platz und flankt nach innen. Jackson kontrolliert den Ball mit dem Rücken zum Tor, will sich aufdrehen und rutscht bei seinem harmlosen Schussversuch weg. 

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Al Ammari kommt im Mittelkreis zu spät gegen Ismaila Sarr, steigt ihm dabei von hinten auf den Fuß und sieht Gelb.

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Fast das 5:0! Mane dringt über halblinks in den Strafraum ein und rutscht bei seinem Schussversuch aus elf Metern aus. Notgedrungen hebt er den Ball in Rückenlage auf das Tor und hat damit fast Erfolg. Hassan wäre machtlos, der Ball springt aber an den rechten Pfosten und von dort ins Feld zurück.

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Mane spielt links am Sechzehner quer auf Pape Gueye, der zentral von der Strafraumkante direkt draufhält und geblockt wird. Den Nachschuss aus ähnlicher Position setzt Diatta zu hoch an-

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Auf der Gegenseite nimmt Yakob den Ball gut mit, taucht halbrechts im Strafraum der Westafrikaner auf. Aus elf Metern trifft er die Kugel auf engstem Raum aber nicht sauber und wird ohnehin geblockt. 

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Tooor! SENEGAL - Irak 4:0. Es wird deutlich. Nach Steckpass von Mane leitet Jackson links im Strafraum auf Jakobs weiter, der den Ball an der linken Fünfergrenze über den herausstürmenden Hassan lang hinter den zweiten Pfosten schlägt. Dort hat Ndiaye in halbrechter Position zu viel Platz, lässt den Ball mit dem Kopf überlegt in den Rückraum tropfen. Aus zentralen 15 Metern kommt Papa Gueye schließlich mit Anlauf, nimmt den Ball per Dropkick und donnert ihn zu seinem Doppelpack halbhoch ins linke Eck. Herrlich getroffe, dem Irak hat in dieser Szene aber auch komplett der Zugriff gefehlt.

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Vorlage Iliman Ndiaye

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Das Spiel läuft wieder. 

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Nach der Trinkpause bleibt ohnehin nur noch die Frage offen, wie hoch Senegal dieses Spiel gewinnen wird. In den letzten Minuten hat man es wieder etwas ruhiger angehen lassen. 

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Die oblogatorische Trinkpause im zweiten Durchgang ist im Gange. 

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Bereits der letzte Wechsel aufseiten der Asiaten: Iqbal wird durch Yakob ersetzt. 

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Für den Irak geht es derweil nur noch um Schadensbegrenzung. Bei nur fünf eigenen Abschlüssen und einem xG-Wert von 0,15 sind die Asiaten in Überzahl ohnehin viel zu harmlos.

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Das Spiel ist natürlich entschieden. Aber die Westafrikaner wissen natürlich um die Bedeutung der Tordifferenz und bleiben aktiv. 

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Senegal lässt nicht mehr locker. Links im Strafraum legt Mane auf Pape Gueye zurück, der halblinks von der Strafraumkante das lange Eck anvisiert. Hashem bekommt die Fußspitze dran und lenkt den Ball neben das Tor. 

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Tooor! SENEGAL - Irak 3:0. Kaum im Spiel, trifft Joker Pape Gueye traumhaft zur Vorentscheidung für Senegal! Auch hier unter Mithilfe der Iraker, nach einem Stockfehler verliert nämlich Hashem den Ball im Aufbauspiel vor der rechten Seitenauslinie gegen Sarr. Beide Spieler liegen kurz auf dem Boden, Sarr richtet sich schneller auf und legt auf Gueye zurück. Gueye zieht vom rechten Strafraumeck noch leicht nach innen und schlenzt die Kugel aus halbrechten 17 Metern herrlich halbhoch ins lange Eck.

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Vorlage Ismaïla Sarr

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Zudem wird Al Hamadi durch Yousif ersetzt.

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Rüber auf die Gegenseite, wo Maknzi bei den Irakern für Jasim übernimmt.

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Vorerst der letzte aufseiten der Westafrikaner: Seck macht für Ciss Platz.

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Auch Pape Gueye ist neu dabei, an seiner Stelle hat Habib Diarra vorzeitig Feierabend. 

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Weiter gehts mit Nicolas Jackson, der den Platz von Camara einnimmt. 

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Nach dem Tor stehen gleich sechs frische Kräfte an der Seitenlinie bereit. Zunächst wechselt Pape Thiaw aufseiten der Westafrikaner gleich vierfach: Iliman Ndiaye macht den Anfang und kommt für Mbaye.

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Tooor! SENEGAL - Irak 2:0. Kurz darauf ist es passiert, Senegal erhöht! Mane zunächst mit einer Flanke von links, die in den Rückraum geklärt wird. Dort zeigt sich Iqbal zentral vor dem Strafraum viel zu verspielt, geht unnötig ins Dribbling und bleibt folgenschwer an Camara hängen. Camara dringt in den Sechzehner ein, tankt sich im Vollsprint bis links in den Fünfer und legt flach quer. Zentral im Torraum hält Ismaila Saar das lange Bein reaktionsschnell vor Hashem rein und drückt den Ball aus kürzester Distanz über die Linie.

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Vorlage Lamine Camara

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Senegal arbeitet am 2:0! Diarra hat im Mittelfeld Platz, schiebt durch das Zentrum an und steckt auf Sarr durch. Sarr konnte sich zuvor mit einem guten Laufweg lösen, schließt aus halbrechten elf Metern aber zu unplatziert ab und scheitert im langen Eck an Hassan. 

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Jasmin hält zu zentral drauf und setzt seinen Versuch aus der zweiten Reihe direkt in die Arme von Diaw. Immerhin der erste Abschluss der Asiaten nach Wiederbeginn. 

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Dicke Chance für Mane! Ein zu kurzer Abschlag von Hassan wird abgefangen und gerät zum Bumerang. Vom rechten Strafraumeck hebt Mbaye den Ball nach innen, wo Mane einläuft und im Rücken von Younis frei zur Volleyabnahme kommt. Mane ist aber etwas iritiert, trifft den Ball nicht sauber und setzt ihn aus zentralen fünf Metern deutlich drüber. 

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Camara fängt den Ball in der eigenen Hälfte ab und setzt dann Mbaye mit einem öffenden Pass in Szene. Über rechts dringt Mbaye in den Sechzehner ein, sucht dort das Eins gegen Eins und bleibt an Hashem hängen. 

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Senegal nähert sich ein erstes Mal nach Wiederbeginn an, halbrechts vor dem Sechzehner trifft Diarra den Ball aber nicht sauber und verfehlt das lange Eck deutlich. 

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Senegal bleibt derweil personell unverändert, der zweite Durchgang läuft. 

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Zweimal musste sich Irans Torhüter Basil im ersten Durchgang behandeln lassen. Und tatsächlich sehen wir zu Beginn der zweiten Hälfte einen neuen Mann zwischen den Pfosten. Nach einem dicken Patzer im ersten Spiel gegen Norwegen wurde Jalal Hassan eigentlich zur Nummer zwei degradiert, jetzt steht der etatmäßige Kapitän wieder im Kasten. 

Erst ganz viel Action, dann ganz viel Leerlauf: So lässt sich ein recht zäher erster Durchgang mit einer verdienten Pausenführung für Senegal zusammenfassen. Bereits in der 4. Minute nach einer Ecke in Führung gegangen, spielten die Westafrikaner ab der 14. Minute nach einer Notbremse der Iraker auch noch in Überzahl. Ganz so ereignisreich sollte es aber nicht weitergehen. In Unterzahl zog sich der Irak zurück, beschränkte sich auf das Verteidigen und machte seine Sache in geschlossener Form sehr diszipliniert. Zwar wurde Senegal bei 10:4 Abschlüssen nur noch vereinzelt gefährlich, doch wird der Irak das Risiko nach der Pause sicherlich etwas erhöhen wollen. Dann wird das Spiel auch hoffentlich wieder an Fahrt aufnehmen.

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Halbzeit in Toronto. 

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Mane zieht nochmal von links in die Box und legt vor der Grundlinie zurück. Weil es aber an einem Abnehmer mangelt, wird der Ball mühelos abgefangen. 

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Vor der Pause scheint nichts mehr zu passieren. Der Irak will einfach nur diesen Rückstand in die Pause bringen.

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Ecke jetzt auch für den Senegal. Die Hereingabe von links wird in den Rückraum geklärt, wo Camara volles Risiko geht und seinen Halbvolley aus 25 Metern deutlich über das Tor jagt.

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Immerhin erarbeitet sich die Arnold-Truppe aber noch eine Ecke. Bei der Hereingabe von rechts darf sich Senegals Ersatztorwart Diaw auszeichnen und fischt den Ball sicher aus der Luft.

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Nadelstiche der Iraker bleiben derweil Mangelware. Fragt sich nur, ob die Asiaten das Risiko nach der Pause erhöhen? Eigentlich ja alternativlos. 

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Guter Versuch! Mane dreht sich halblinks vor dem Sechzehenr auf, zieht dann mit schnellen Schritten in die Box und setzt seinen strammen Vollspannschuss aus halblinken zwölf Metern nur knapp rechts über die Latte. 

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Satte neun Minuten werden nachgespielt. Wir erinnern uns dabei an die VAR-Überprüfung im Vorfeld des Platzverweises sowie einige Verletzungsunterbrechungen. 

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Basil ist aber hart im Nehmen und kann das Spiel wieder fortsetzen.

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Nach einer Ecke für Senegal pflückt Basil den Ball sicher runter, stößt dabei mit Niakhate zusammen und landet hart mit dem Rücken auf dem Boden. Zum zweiten Mal muss der Torhüter behandelt werden. 

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Diatta setzt Torwart Diaw mit einem unsauberen Rückpass unter Druck und verschuldet dann auch noch einen Eckball. Nach diesem stehen zumindest zwei Schüsse aus der zweiten Reihe - erst Doski, dann Jasim. Beide Versuche werden aber geblockt. 

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Links im Strafraum nimmt Sarr den überlaufenden Mane mit, der mit seiner flachen Hereingabe nicht durchkommt. Der Ball wird in die Arme von Basil geblockt.

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Von der linken Seite schleudert Jakobs einen Einwurf lang in den Sechzehner, wo Basil aktiv zum Ball geht und souverän zupackt.

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Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Iraker in Unterzahl tief stehen und sich auf das Verteidigen beschränken. In dieser Form bieten sich nur wenig Räume für Senegal. 

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Insgesamt ist der Auftritt der Senegalesen aber doch recht verhalten. Gerade nach dem Platzverweis war eigentlich davon auszugehen, dass die Westafrikaner wesentlich zielstrebiger am so wichtigen Torverhältnis arbeiten würden. 

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Jetzt aber auch hier mal wieder ein Highlight! Mane kommt über links, wird nicht angegriffen und legt am linken Sechzehnereck nach innen für Jakobs ab. Jakobs kontrolliert den Ball mit rechts, hält dann mit dem linkem Vollspann drauf und setzt seinen strammen Versuch aus halblinken elf Metern nur ganz knapp flach am langen Pfosten vorbei. 

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Deutlich ereignisreicher geht es derweil im Parallelspiel zur Sache, wo Frankreich gegen die B-Elf von Norwegen bereits 3:1 führt. 

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Das Spiel hängt in diesen Minuten ein wenig in der Luft. Während der Irak in Unterzahl vorrangig darum bemüht ist, Schlimmeres zu verhindern, kommen die Westafrikaner kaum über leeres Ballgeschiebe hinaus. 

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Nach der Trinkpause übernimmt Senegal wieder die Initiative, setzt sich in der gegnerischen Hälfte fest. Gegen den Ball machen es die Asiaten in Unterzahl bislang aber ordentlich und halten die Abstände eng. 

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Weiter gehts. 

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Der Irak erlebt bislang einen Albtraum: Erst das frühe Gegentor in der 4. Minute, nur zehn Minuten später dann der Platzverweis für Sulaka. Immerhin zeigen sich die Asiaten auch in Unterzahl bemüht und verzeichnen bislang gar 60 Prozent Ballbesitz. 

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Anthony Taylor bittet zur obligatorischen Trinkpause. 

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Senegal hat sich in dieser Phase etwas zurückgezogen, überlässt dem Irak den Ball. Viele solcher Phasen sollte man sich bei der Ausgangslage aber nicht leisten. 

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Den fälligen Freistoß aus halblinken 19 Metern setzt Jasim zu flach an und bleibt an der Mauer hängen.

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Jetzt wird es brenzlig: Ein langer Schlag der Iraker findet den Lauf von Al Hamadi, der halblinks vor dem Sechzehner von Seck umgestoßen wird. War Seck ebenfalls letzter Mann? Die Iraker fordern natürlich einen Platzverweis. Weil in dieser Szene aber noch ein weiterer Verteidiger in unmittelbarer Nähe gewesen ist und noch hätte eingreifen können, zückt Anthony Taylor Gelb. Dieses Mal bleibt es auch bei Gelb.

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Nach einem senegalesischen Einwurf von links rutscht der Ball im Strafraum hinter den zweiten Pfosten durch, wo Ismaila Sarr aus der Drehung verzieht. 

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Dennoch wird aufseiten der Asiaten gewechselt: Graham Arnold reagiert auf den Platzverweis und nimmt Offensivspieler Qasem für Abwehrspieler Younis raus. 

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Bei dieser Flugeinlage ist Basil unglücklich aufgekommen, hat sich an der Schulter verletzt. Nach einer kurzen Behandlungspause geht es für den Torwart vorerst aber weiter.

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Wird der Irak gleich doppelt bestraft? In minimal nach rechts versetzter Position schießt Mane den fälligen Freistoß aus 18 Metern über die Mauer auf das Torwarteck. Basil sieht den Ball etwas spät, reagiert dann aber noch gut und wehrt per Flugeinlage mit einer Hand zur Seite ab. 

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Nein, es bleibt nicht bei Gelb! Per Stadiondurchsage erklärt Taylor, dass die beiden Verteidiger neben Sulaka zu weit weg standen und nicht mehr hätten eingreifen können. Mit Ansicht der Bilder wertet Taylor das Foul von Sulaka somit als Notbremse und wandelt Gelb in glatt Rot um.

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Sie ahnen es bereits: Der VAR sieht sich die Szene im Hintergrund genau an, ehe Anthony Taylor jetzt das Signal auf sein Ohr bekommt und persönlich an den Monitor gebeten wird. Bleibt es bei Gelb für Sulaka?

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Großes Glück für den Irak! Vor dem Sechzehner geht Mane gegen Sulaka dazwischen, blockt den Ball nach vorne und wäre eigentlich frei durch. Sulaka zieht ihn daraufhin mit einem kurzen Griff von hinten zu Boden - eigentlich als letzter Mann - und sieht zunächst nur Gelb. 

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Entsprechend ist also auch nicht zu erwarten, dass sich die Senegalen jetzt zurückziehen und auf der Führung ausruhen. Im Gegenteil. 

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Ein Traumstart also für die Westafrikaner. Und nur nochmal zur Erinnerung: Es geht heute nich nur um den bloßen Sieg, sondern vor allem die Höhe. 

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Tooor! SENEGAL - Irak 1:0. Es gibt also den nächsten Eckball. Und aus diesem resultiert die ganz frühe Führung für Senegal! Camara serviert die Ecke von rechts vom Tor weg acht Meter zentral vor den Kasten, wo sich Seck zu einfach von seinem Gegenspieler lösen konnte und Richtung Tor köpft. Im Torraum steht Diarra, fälscht den aufsetzenden Ball ungewollt mit dem Fuß ab und lässt damil Basil im oberen rechten Eck keine Chance. 

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Vorlage Abdoulaye Seck

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Auf dem rechten Flügel holt Diarra die erste Ecke für Senegal heraus, die direkt Gefahr einbringt: Nach der Hereingabe von rechts landet der Ball im Rückraum, wo Gueye nicht lange zögert und aus 18 Metern direkt draufhält. Sulaka steht dabei in der Schussbahn und fälscht den Ball nur knapp rechts neben das eigene Tor ab. 

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Wir sind so weit, der Irak hat angestoßen.

Spielort ist das Toronto-Stadion, das Platz für rund 43.000 Zuschauer bietet. Geleitet wird die Partie vom Engländer Anthony Taylor, der von Gary Beswick und Adam Nunn an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Khalid Saleh Al-Turais, vor den Bildschirmen agiert das VAR-Gespann um Ivan Bebek. 

Der Blick auf die vorangegangenen Begegnungen zwischen dem Irak und Senegal erübrigt sich - es gab schließlich noch keine. Wir erleben also ein Premierenduell.

Nochmal zur Ausgangslage: Der Irak hat eine Tordifferenz von -6, Senegal hingegen -3. Ob drei Punkte überhaupt reichen könnten, um einer der besten acht Gruppendritten zu werden, lässt sich noch nicht sagen. Jedenfalls nicht mehr aus eigener Kraft. Um die Chancen zu erhöhen, sollte man möglichst die anderen Gruppendritten mit ebenfalls drei Punkten hinter sich lassen - anhand der Tordifferenz. Während der Irak realistisch betrachtet schon einen Kantersieg bräuchte, wird auch Senegal auf einen möglichst hohen Sieg spielen. 

Das Skandal-Finale des Afrika-Cups im Januar zumindest auf dem Platz für sich entschieden, hatte der Senegal auch im Vorfeld dieser WM hohe Ambitionen. Das Erreichen der K.o.-Runde sollte Pflicht sein, stattdessen droht jetzt sogar das frühe Aus. Zwar gehört die undankbare Gruppe auch zur Wahrheit, doch kamen die Westafrikaner bislang einfach nicht an ihre Bestform heran. Während Frankreich zum Auftakt (1:3) aufdrehte, war man beim 2:3 gegen Norwegen in den entscheidenden Momenten nicht wach genug. 

Zumindest aus Sicht der Iraker wäre ein vorzeitiges Aus keine Schande, für den großen Underdog der Gruppe ist schließlich die bloße Teilnahme an dieser WM - erst die zweite nach 1986 - bereits ein großer Erfolg. Dass man auf diesem Niveau mithalten kann, wurde zum Auftakt gegen Norwegen deutlich. Zwar liest sich so ein 1:4 einseitig, doch war der Irak lange ebenbürtig, wenn nicht sogar besser. Gegen Frankreich waren die individuellen Qualitätsunterschiede schlicht zu groß, versteckt hat man sich aber auch hier nicht. 

Gruppenfinale in Gruppe I, wo die beiden direkten Tickets für das Sechzehntelfinale bereits vergeben sind. Mit je sechs Punkten hielten sich Frankreich und Norwegen bislang schadlos und machen den Gruppensieg parallel unter sich aus. Komplizierter ist die Lage derweil hier in Toronto, wo nur der Sieger zwischen den noch punktlosen Senegalesen und Irakern darauf hoffen kann, als einer der besten acht Gruppendritten in die K.o.-Runde zu folgen. Wie die Chancen dafür stehen, sehen wir uns gleich noch ausführlicher an.

Inklusive zweistündiger Unwetter-Pause, bekam es der Irak am späten Montagabend mit Frankreich zu tun und war bei der 0:3-Niederlage gegen die Startruppe um Mbappe und Co. letztlich machtlos. Trainer Graham Arnold nimmt heute vier Wechsel vor und beordert Rechtsverteidiger Putros, Innenverteidiger Sulaka sowie die beiden Offensivkräfte Jasim und Al Hamadi neu in seine Startelf. Während Hussein gegen Frankreich früh ausgewechselt werden musste und angeschlagen auf der Bank sitzt, bleibt auch Tahseen, Hussein Ali und Ismael vorerst nur die Reservistenrolle.

Und hier die Aufstellung der Iraker: Basil - Putros, Hashim, Sulaka, Doski - Al Ammari - Jasim, Bayesh, Iqbal, Qasem - Al Hamadi. 

In der Nacht zum vergangenen Dienstag traf der Senegal im 2. Gruppenspiel auf Norwegen und musste sich den Skandinaviern nach einer kurzweiligen Partie 2:3 geschlagen geben. Im Vergleich dazu nimmt Pape Thiaw heute fünf personelle Änderungen vor und muss dabei zunächst auf den Ausfall von Stammtorwart Edouard Mendy reagieren, der sich gegen Norwegen am Knie verletzte und durch Diaw ersetzt wird. Außerdem erhalten Jakobs, Diarra, Seck und der 18-jährige Mbaye den Vorzug gegenüber El Diouf, Pape Gueye, Koulibaly sowie Jackson (alle auf der Bank). Nie zuvor hat es beim Senegal bei einer WM so viele Startelfänderungen gegeben.

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Aufstellung der Senegalesen: Diaw - Diatta, Seck, Niakhate, Jakobs - Idrissa Gueye, Diarra - Mbaye, Camara, Mane - Ismaila Sarr. 

Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Gruppenspiel zwischen Senegal und Irak.