Schweiz - Kanada; Fußball WM Gruppe B

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Schweiz - Kanada. Fußball WM Gruppe B.

BC PlaceZuschauer52.497.

Schweiz 2

  • R Vargas (46. minute)
  • J Manzambi (57. minute)

Kanada 1

  • P David (76. minute)

Live-Kommentar

Damit verabschieden wir uns aus Gruppe B und wünschen noch eine spannende, torreiche WM-Nacht! Danke für Ihr Interesse und viel Spaß mit den nächsten WM-Partien.

Weiter geht es heute Nacht mit einem nicht weniger spannenden Viererpack: Ab Mitternacht rollt der Ball in Gruppe C, wo Brasilien auf Schottland trifft und Marokko sich mit Haiti misst - auch hier sind wieder einige dramatische Wendungen in der Blitztabelle möglich, Brasilien, Marokko und Schottland liefern sich einen engen Dreikampf um das Sechzehntelfinale. Im Anschluss fällt dann auch die Entscheidung in Gruppe A, wo Mexiko (gegen Tschechien) bereits als Gruppensieger feststeht und Südkorea (gegen Südafrika) den 2. Platz behaupten will - gesucht wird hier auch der nächste Gegner von Kanada.

Hinter der Schweiz und Kanada kommt Bosnien-Herzegowina als Dritter ins Ziel und hat mit vier Punkten berechtigte Hoffnungen, als einer der acht besten Gruppendritten ebenfalls noch in die K.o.-Runde einzuziehen. Katar wird mit nur einem Zähler Gruppenletzter und ist ausgeschieden.

Die Schweiz ist also mit sieben Punkten Gruppensieger in Gruppe B und trifft im Sechzehntelfinale am 3. Juli auf einen Gruppendritten - ganze neun Tage können sich die Eidgenossen nun ausruhen und vorbereiten. Kanada geht mit einer Niederlage aus der Gruppenphase und muss die Heimat wie erwähnt verlassen, darf sich aber trotzdem über die erste K.o.-Runde bei einer WM freuen - und gespannt verfolgen, wer heute Nacht (ab 3:00 Uhr MESZ) Zweiter in Gruppe A wird. Das wird nämlich bereits am Sonntag der Gegner im Sechzehntelfinale sein.

Was für ein furioses Gruppenfinale in Vancouver! Nach dem leistungsgerechten 0:0 zur Pause kam die Schweiz mit ordentlich Tempo aus der Kabine und stellte durch Vargas und Manzambi schnell auf 2:0, Kanada wirkte geschockt. Doch durch einen Dreifachwechsel hauchte Jesse Marsch dem WM-Co-Gastgeber neues Leben ein, der durch Joker Promise David zum Anschlusstreffer kam und anschließend mächtig auf den Ausgleich drückte. Viele Flanken, einige Abschlüsse - doch Kobel war kein zweites Mal zu überwinden, das Powerplay blieb erfolglos. So müssen sich die Canucks vorwerfen lassen, zu spät aufgewacht zu sein. Kanada muss im Sechzehntelfinale somit nach Los Angeles reisen, während die Schweiz in Vancouver bleiben darf.

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Denn direkt danach ist Schluss! Die Schweiz gewinnt und feiert den Gruppensieg.

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Kobel ist jetzt im 30-Sekunden-Takt gefordert. De Fougerolles hebt die Kugel aus dem Mittelfeld in den Strafraum, wo Promise David den Ball auf das Tor der Schweizer lenkt. Im Nachfassen sichert Kobel den Eidgenossen den 2:1-Sieg.

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Wieder Johnstone, wieder Kobel! Shaffelburg flankt von der linken Seite an den zweiten Pfosten, wo sich Johnstone in der Luft durchsetzt, aber den Schlussmann der Schweizer nicht überwinden kann.

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Johnstone hat auf der rechten Seite etwas Platz, die Flanke rutscht ihm aber ab - und segelt lang und länger auf das linke obere Eck zu. Aber auch das ist natürlich kein Problem für Kobel, der das Leder sicher aus der Luft pflückt.

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Powerplay Kanada. Eustaquio flankt von rechts, Elvedi klärt zum nächsten Einwurf.

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Promise David! Nach Akanjis Klärungsaktion gibt es links auf Strafraumhöhe einen Einwurf für Kanada, der weit in den Sechzehner fliegt. Am ersten Pfosten gewinnt Promise David das Kopfballduell, kann seinen Abschluss aber nicht kontrolliert platzieren. Kobel packt sicher zu.

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Oluwaseyi macht auf der linken Seite Dampf und sucht den Pass ins Zentrum, aber Akanji ist hellwach und klärt. Es bahnt sich ein echter Krimi an.

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Flanke aus dem linken Halbfeld, am langen Pfosten schraubt sich Cornelius wieder einmal hoch - und wieder rauscht sein Kopfball knapp am rechten Eck vorbei.

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Sechs Minuten werden nachgespielt. Sechs Minuten, welche die Schweiz überstehen muss. Sechs Minuten für Kanada, um in Vancouver bleiben zu dürfen.

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Kanada wird weiter alles nach vorne. Ein Freistoß von der rechten Seite fliegt weit links in den Strafraum, wo die Schweiz auf Kosten eines Einwurfs klärt.

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Kanada hat auf der rechten Seite einen Eckball, doch der wird fast zum Bumerang. Die Schweiz klärt und schickt Ndoye auf die Reise, Liam Millar greift dem schnellen Angreifer ins Trikot und stoppt den Konter taktisch. Eine Gelbe Karte aus dem Lehrbuch.

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Crunchtime! Aktuell wäre die Schweiz Gruppensieger, doch Kanada fehlt nur ein Tor. Parallel hat Bosnien-Herzegowina das 3:1 erzielt und ist ganz nah dran an einer sehr guten Ausgangslage, um als Gruppendritter ebenfalls ins Sechzehntelfinale einzuziehen.

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... und Cedric Itten übernimmt die Sturmspitze von Breel Embolo, der sich im Dienste der Mannschaft aufgeopfert hat.

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Nur eine Spielunterbrechung später schöpft auch Yakin sein Wechselkontingent aus. Johan Manzambi macht Platz für Christian Fassnacht ...

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Letzter Wechsel bei Kanada, Jacob Shaffelburg kommt für den sehr guten Richie Laryea. Heißt auch: Alphonso Davies muss auf seinen ersten Einsatz bei der Heim-WM weiter warten und diesen womöglich in Los Angeles bestreiten.

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Kanada glaubt wieder an den Gruppensieg und hat nun Oberwasser. Promise David hatte übrigens nach seiner Einwechslung nur eine Minute und zehn Sekunden gebraucht, ehe er stach - es war das zweitschnellste Jokertor bei dieser WM, nur Schwedens Matthias Svanberg traf gegen Tunesien noch schneller (18 Sekunden).

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Yakin zieht den nächsten Joker für einen potentiell spielentscheidenden Konter: Dan Ndoye übernimmt von Torschütze Ruben Vargas.

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Fast der Ausgleich! Eustaquio hebt einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld butterweich an den ersten Pfosten, wo sich Cornelius reinwirft und den Kopfball nur knapp neben das kurze Eck drückt.

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Toooooooor! Schweiz - KANADA 2:1. Was für ein Einstand, Promise David erzielt direkt nach seiner Einwechslung den Anschlusstreffer. Mit einem hohen Ball wird Saliba rechts an den Strafraum geschickt und löst das dann höchst anspruchsvoll. Erst pflückt der Mittelfeldspieler die Kugel artistisch aus der Luft, dann spielt er sie mit dem zweiten Kontakt direkt halbhoch quer durch den Strafraum. Und weil Kobel etwas orientierungslos aus seinem Kasten gekommen war, muss Promise David aus acht Metern nur noch einschieben. Das Stadion kocht!

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Vorlage Nathan Saliba

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Bei den Kanadiern erhöht Marsch etwas das Risiko und bringt Promise David für Tajon Buchanan.

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... und Michel Aebischer ersetzt Djibril Sow für die Schlussphase.

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Die beiden Trainer nutzen die Trinkpause nicht nur für taktische Anweisungen, sondern auch für Wechsel. Bei der Schweiz kommt Silvan Widmer für den starken Luca Jaquez ...

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Die Schweiz ist also voll auf Kurs Gruppensieg! Die Eidgenossen schlugen 40 Sekunden nach Wiederbeginn eiskalt zu und warfen Kanada damit etwas aus der Bahn. Nur zehn Minuten später legte Manzambi nach und erzielte das 2:0. Erst danach bekam sich Kanada geschüttelt, die Canucks erhöhten in den letzten Minuten spürbar den Druck und arbeiten seitdem am Anschlusstreffer. Noch ist hier nichts verloren für die Ahornblätter, außerdem droht im Rückspiegel weiterhin kein Ungemach.

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Dann gibt es die Trinkpause der zweiten Halbzeit.

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Nächster Eckball für Kanada, Eustaquio bringt die Kugel hoch ins Zentrum, die Schweiz ist aber wieder Kopfballsieger. Doch sofort rollt die zweite Welle, Embolo ist im eigenen Strafraum aber aufmerksam und fängt den Steckpass ab.

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Es wird wieder laut im Stadion! Über die linke Seite kombiniert sich Kanada bis an den Strafraum, wo David mit dem flachen Zuspiel gefunden wird. Der Angreifer löst sich gut von seinem Gegenspieler und kommt aus sieben Metern zum Abschluss, der dann aber doch zur Ecke geblockt wird. Den Eckball kann die Schweiz erfolgreich verteidigen.

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Was fällt den Ahornblättern noch ein? Die kurze Drangphase direkt nach dem zweiten Gegentreffer ist schnell wieder erloschen, auch wenn die Marsch-Elf nun vermehrt zu Ballbesitz in der gegnerischen Hälfte kommt.

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Auch nach dem 0:2 muss sich Kanada aber noch keine Sorgen machen - Bosnien-Herzegowina müsste noch immer sechs Tore aufholen, um die Canucks auf dem 2. Platz anzugreifen. Allerdings würde der Co-Gastgeber als Gruppenzweiter nicht mehr im Heimatland bleiben, sondern das Sechzehntelfinale in Los Angeles bestreiten.

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Die Canucks suchen dieses Mal die schnelle Antwort. Nach einer Hereingabe von der linken Seite kommt Cornelius halbrechts im Sechzehner zum Abschluss, der zur Ecke abgefälscht wird. Der Standard wird in der Folge kurz ausgeführt und dann an den ersten Pfosten geschlagen, wo Kobel ran muss und mit einer Faust klärt.

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Und Tani Oluwaseyi übernimmt die Position von Cyle Larin.

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Zudem wird Ali Ahmed durch Liam Millar ersetzt.

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Marsch reagiert sofort auf den zweiten Rückschlag und wechselt dreifach. Stephen Eustaquio kommt für Mathieu Choiniere.

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Toooooor! SCHWEIZ - Kanada 2:0. Im Gegenzug stellt Johan Manzambi mit seinem dritten WM-Treffer die Weichen für die Eidgenossen. Mit einem langen Ball wird Embolo von Jaquez zentral an der Sechzehnerkante in Szene gesetzt, der bullige Stürmer behauptet das Spielgerät mit dem Rücken zum Tor stark und legt dann nach rechts ab für den nachrückenden Manzambi. Der junge Freiburger nimmt den Ball direkt und schießt wuchtig aus zwölf Metern aufs lange Eck, Crepeau lässt den nicht allzu platzierten Schuss durchrutschen.

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Vorlage Breel Embolo

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Erste nennenswerte Offensivaktion der Ahornblätter! Auf der linken Seite bringen die Kanadier Ahmed in Position für eine Flanke, die am zweiten Pfosten Larin erreichen soll. Der Stürmer wuchtet sich gegen Akanji in das Luftduell und kommt sogar zum Kopfball, der aber einen guten Meter rechts am Ziel vorbei fliegt.

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Die Eidgenossen ziehen sich nun selbst auch ein wenig zurück, lassen Kanada in Ballbesitz kommen. Das soll Räume für Konter öffnen, auf welche die Schweizer nun mit der Führung im Rücken natürlich setzen können.

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Wieder die auffällige rechte Seite der Schweiz. Nach einer tollen Seitenverlagerung von Rodriguez hat Jaquez am rechten Strafraumeck Zeit für seine Hereingabe. Die gerät aber einen Tick zu hoch für die Angreifer im Zentrum, am zweiten Pfosten klärt ein Kanadier.

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Die Kanadier sind noch ein wenig mit dem schnellen Gegentreffer beschäftigt, so wirkt es. Nur 40 Sekunden hatte es vom Anstoß weg gedauert, ehe Vargas den Ball ins Netz jagte.

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Die Schweiz drückt wie schon in der ersten Halbzeit zu Beginn aufs Gaspedal. Xhaka steckt von halblinks in die Box auf Manzambi durch, der einen leichten Stoß bekommt und die Balance verliert. Für einen Strafstoß reicht das aber nicht.

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Wie reagieren die Canucks auf den Rückstand? In der Blitztabelle rutschen sie auf Platz 2 ab, müssen aber um ihren Platz im Sechzehntelfinale natürlich noch nicht fürchten.

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Toooooooooor! SCHWEIZ - Kanada 1:0. Die Schweiz schnuppert am Gruppensieg! Rechts auf Höhe der Mittellinie führt Jaquez den Ball und sieht, wie Manzambi den Laufweg anbietet. Der Pass folgt prompt, der Freiburger schüttelt seinen Gegenspieler ab und flankt von der Grundlinie ins Zentrum. Dort kommt das Zuspiel zwar in den Rücken von Embolo, der somit verpasst - aber perfekt in den Fuß von Vargas, der halblinks im Sechzehner völlig frei steht. Die Ballannahme springt dem Linksaußen fast weg, doch mit einem kompromisslosen Abschluss aus neun Metern trifft Vargas hervorragend über den linken Innenpfosten ins kurze Eck zur Führung der Eidgenossen.

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Vorlage Johan Manzambi

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Die Schweiz stößt an zum zweiten Durchgang, der Ball rollt wieder! Beide Trainer haben auf Halbzeitwechsel verzichtet.

Noch keine Tore in Vancouver, aber ein lebhaftes, intensives Spiel, in dem sich beide Teams nichts schenken und um den Gruppensieg kämpfen. Den Kanadiern reicht dafür schon ein Unentschieden, entsprechend war die Elf von Jesse Marsch zunächst um Sicherheit bemüht, erst nach der Trinkpause erarbeiteten sich die Ahornblätter ihre ersten guten Abschlüsse. Die Schweiz auf der anderen Seite hatte zu Beginn viel Spielkontrolle und nach elf Minuten die Riesenchance durch Embolo, baute danach aber ein wenig ab und ließ Kanada besser ins Spiel kommen.

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Die Schweiz fährt nochmal einen schönen Angriff, am Ende begeht Embolo aber im Strafraum ein Stürmerfoul. Und dann ist Pause!

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Ein Schweizer Eckball auf der linken Seite bringt keine Gefahr.

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Vier Minuten werden nachgespielt.

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Wieder die Kanadier! David wird halblinks am Strafraum angespielt, schlägt einen Haken und feuert sofort. Der Linksschuss rutscht ihm allerdings etwas ab und fliegt deutlich am Kasten vorbei. Der WM-Co-Gastgeber hat nun das kleine Chancenplus auf seiner Seite (5:4).

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Aber es bleibt ein wenig der Eindruck, dass Kanada seit der Trinkpause mindestens auf Augenhöhe ist. Katar hat derweil den schnellen 1:2-Anschlusstreffer erzielt.

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Da ist die erste Großchance für die Kanadier! Über die rechte Seite leiten die Ahornblätter ihren Angriff ein, dann wird David zentral vor dem Strafraum in Szene gesetzt und spielt mit viel Übersicht links in die Box. Dort hat Ahmed viel Zeit und Platz, wählt aber etwas überhastet den direkten Abschluss und trifft diesen beim Schuss auf das kurze Eck nicht voll. Kobel wehrt zur Ecke ab.

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Parallel ist Bosnien-Herzegowina übrigens mit 2:0 in Führung gegangen - der Zwischenstand muss die Teams in unserem Spiel aber nach wie vor nicht beunruhigen, bei einer Punkteteilung sind Kanada und die Schweiz ohnehin nicht mehr einzuholen.

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Der Schweizer Kapitän schnappt sich den ruhenden Ball auch, schießt aber deutlich drüber. Da hätte man sich mehr erwartet.

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Aber Laryeas Stoß gegen Embolo 20 Meter halblinks vor Kanadas Tor, der reicht für einen Freistoß. Eine aussichtsreiche Position für Xhaka.

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Die Schweiz holt sich wieder etwas Spielkontrolle zurück - und fordert dann Elfmeter! Rodriguez spielt einen tollen Seitenwechsel auf Jaquez, der viel Platz hat und scharf ins Zentrum flankt. Dort will Embolo zum Ball, bekommt einen leichten Kontakt von De Fougerolles und fragt mal nach, ob das nicht für einen Strafstoß reicht. Tut es nicht.

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Dann wird wieder Fußball gespielt. Erst Larin, dann Vargas, jeweils links im Strafraum mit harmlosen Abschlüssen - zwei vorsichtige Annäherungen, zweimal sichere Beute für die Torhüter.

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... und die zweite Verwarnung geht an Granit Xhaka, der für den Trubel eher wenig konnte. 

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Abatti lässt die Gemüter kurz runterkühlen, dann zückt er zweimal die Gelbe Karte. Die erste sieht Cyle Larin für sein Wegspitzeln ...

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Das Feuer breitet sich weiter aus, ein erster kleiner Brandherd entsteht. Aber wie unnötig ist das bitte? Xhaka will einen Freistoß ausführen, Larin hält, kurz bevor Xhaka den Ball trifft, die Fußspitze rein, spitzelt den Ball weg und wird vom durchziehenden Schweizer getroffen. Sofort gibt es eine kleine Rudelbildung.

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Wirkt ein wenig, als hätten die Schweizer den Faden in der Trinkpause verloren. Wäre nicht das erste Mal bei dieser WM, dass die Unterbrechung einem der Teams nicht wirklich guttut.

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Dieses Duell hat durchaus Feuer im Kessel! Buchanan legt sich auf der rechten Seite den Ball an Akanji vorbei, lässt sich dann nach einem leichten Kontakt fallen. Einen Freistoß bekommt er nicht - dafür einen Einlauf vom Schweizer Abwehrchef.

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Vargas und Johnston rauschen im Mittelfeld zusammen, der Schweizer Angreifer muss behandelt werden. Vorsichtige Ferndiagnose: wird weitergehen für ihn.

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Dann rollt der Ball wieder - und Laryea muss gleich den nächsten Sprint anziehen. Dieses Mal wird der Kanadier allerdings in der Offensive eingesetzt, das Zuspiel von Choiniere kann er allerdings nicht mehr erreichen.

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Bislang geht im Grunde der Plan der Kanadier perfekt auf. Der WM-Co-Gastgeber ist vor allem auf eine stabile, sichere Defensive bedacht, lässt den Schweizern den Ball (über 70 Prozent Spielanteile) und stellt die Räume gut zu. Die Eidgenossen versuchen durchaus, den Führungstreffer zu erzielen, den sie für den Gruppensieg benötigen, gehen dabei aber natürlich auch kein unnötiges Risiko. Embolo hatte in der 11. Spielminute die XXL-Chance auf das 1:0.

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Dann gibt es die erste Cooling Break - kann nicht nur Laryea gut brauchen, denn das Spiel fordert nach wie vor viel Intensität.

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Laryea muss viele Sprints anziehen in diesen ersten rund 20 Minuten. Dieses Mal hat der linke Verteidiger der Kanadier den Lauf von Embolo antizipiert und ist frühzeitig nach hinten geeilt, um den langen Ball auf den Schweizer Stürmer abzufangen.

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Auch die Kanadier tasten sich wieder heran und kommen über einen Freistoß von der rechten Seite zur nächsten Gelegenheit. Am ersten Pfosten kommt De Fougerolles an die Hereingabe, allerdings nicht zum kontrollierten Abschluss. Kobel packt sicher zu.

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Auf der anderen Seite bietet sich dann der Schweiz mal eine Konterchance. Embolo schickt Manzambi auf der rechten Seite auf die Reise, der mit großen Schritten in den Strafraum sprintet, aber von Laryea verfolgt wird. Im Sechzehner bringt der Außenverteidiger seinen Körper gut in den Zweikampf, für einen Elfmeter reicht der Sturz von Manzambi natürlich nicht.

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Die Chance von Embolo eben hatte übrigens einen Expected-Goals-Wert von 0,59. Das war quasi ein Elfmeter, den der Schweizer da verschossen hat.

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Dann wird es laut im Stadion - allerdings völlig ohne Not, weil die Unparteiischen das Spiel viel zu lange laufen lassen. Ahmed spielt von der linken Seite mit dem ersten Kontakt in die Spitze, wo Larin gestartet war, allerdings deutlich im Abseits stand. Die Unparteiischen lassen aber zunächst laufen, Larin verzögert, will Kobel ausspielen, schafft das aber nicht, legt dann nochmal zurück, wo Saliba von der Strafraumkante geblockt wird. Und dann - endlich - geht auch die Fahne hoch, alle Aufregung umsonst.

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Crepeau! Riesenchance für die Schweiz! Ricardo Rodriguez spielt von links aus dem Mittelfeld einen Traumpass über 30 Meter durch die Gasse in den Lauf von Embolo, der frei vor Crepeau auftaucht. Der Stürmer schaut sich den Keeper lange an, scheitert dann mit seinem Abschluss aus 13 Metern auf das rechte Eck dennoch am starken Reflex von Crepeau.

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Optisch hat die Schweiz mehr von der Anfangsphase und kommt auf gut 70 Prozent Ballbesitz. Solange sich die Eidgenossen den Ball im ersten Spielfelddrittel durch die eigenen Reihen schieben, lässt Kanada sie machen, immer darauf bedacht, im Mittelfeld keine Lücken anzubieten. So braucht die Schweiz im Spielaufbau viel Geduld, sobald die Yakin-Elf die Mittellinie überschreitet, greifen die Kanadier energisch an.

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Nicht nur abwechslungsreich, die beiden Teams begegnen sich auch direkt mit hoher Intensität. Keinem Gegenspieler wird auch nur ein Meter Raum geschenkt, kein Spieler scheut den schnellen Zweikampf. Auch von Nervosität ist wenig zu spüren.

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Im Anschluss kommen die Ahornblätter wieder über die linke Seite in die Offensive, erarbeiten sich an der Eckfahne einen Freistoß, den Manzambi aber am ersten Pfosten bereinigt. Dennoch ein schwungvoller Beginn in Vancouver!

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Dann halten die kanadischen Fans ein erstes Mal den Atem an. Cornelius spielt von der linken Seite einen Rückpass, dem fast die Luft ausgeht. Doch Crepeau ist schnell genug und klärt die Kugel vor dem heranstürmenden Embolo.

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Der WM-Co-Gastgeber zeigt sich gleich ein erstes Mal, kommt über die linke Seite. Die Hereingabe aus dem Halbfeld von Ahmed ist aber sichere Beute für den Schweizer Keeper Kobel.

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Los geht's! Das erste Gruppenfinale der WM 2026 läuft, Kanada hat angestoßen.

Gespielt wird heute im BC Place Vancouver an der kanadischen Westküste, in diesem Moment laufen die Hymnen. Geleitet wird die Partie vom Brasilianer Ramon Abatti. Der 37-Jährige aus Ararangua ist seit 2023 FIFA-Schiedsrichter und wurde 2024 bereits mit dem Olympia-Finale des Männerturniers betraut. Auch bei der Klub-WM im Sommer 2025 pfiff Abatti drei Partien (unter anderem die 2:3-Niederlage von Borussia Dortmund im Viertelfinale gegen Real Madrid). Bei der WM 2026 in Nordamerika ist es nun der zweite Einsatz des Brasilianers, der schon das 1:1 zwischen Belgien und Ägypten vor neun Tagen in Seattle leitete.

Wenig überraschend: Kanada und die Schweiz trafen bei Weltmeisterschaften noch nie aufeinander und kreuzten auch sonst bislang erst einmal ihre Wege: Bei einem Freundschaftsspiel im Mai 2002 in St. Gallen setzten sich die Ahornblätter mit 3:1 durch. Nette Randnotiz: Der heutige Schweizer Nationaltrainer Murat Yakin stand damals als Innenverteidiger auf dem Platz. Der gebürtige Baseler hat also theoretisch noch eine offene Rechnung mit dem WM-Co-Gastgeber.

Einen echten Favoriten kann man vor Anpfiff nicht ausmachen, die Eidgenossen dürften aber durchaus optimistisch an die Aufgabe, Kanada noch von Platz 1 zu verdrängen, rangehen. Schließlich verloren die Schweizer nur eines ihrer letzten neun WM-Gruppenspiele (0:1 gegen Brasilien in 2022). Gegen Nationen aus der CONCACAF-Zone ist die Schweiz zudem noch ungeschlagen auf der WM-Bühne (2 Siege, 3 Unentschieden). Dazu zählt auch das 1:1 gegen die USA im Jahr 1994 in Detroit, als die Eidgenossen letztmals bei einer WM auf ein Gastgeberland trafen.

Während Kanada bei seiner überhaupt erst dritten WM-Teilnahme (nach 1986 und 2022) erstmals vor dem Einzug in die K.o.-Runde steht, könnten die Eidgenossen zum vierten Mal in Folge die K.o.-Phase einer FIFA-Weltmeisterschaft erreichen - etwas, das nur Frankreich, Argentinien und Brasilien ebenfalls schaffen könnten. Ein sehr elitärer Kreis also, in dem sich die Schweiz da befindet. Bei der WM 2022 in Katar scheiterte die Schweiz allerdings direkt im ersten Finalrundenspiel an Portugal (1:6).

Der zweite Blick, zumindest bei den Kanadiern, geht wohl auf einen ganz speziellen Spieler: Wird Alphonso Davies gegen die Schweiz seinen ersten Einsatz bei der Heim-WM bekommen? Kanadas Starspieler hatte sich Ende März 2025 im Nationaltrikot einen Kreuzbandriss zugezogen, der ihn lange zurückwarf. Für Bayern München stand er in der abgelaufenen Saison nur acht Mal in der Startelf. Nun deutete Coach Marsch die ersten WM-Minuten des "Roadrunners" an. "Er ist wieder voll im Training, er sieht fit aus, es sieht gut aus, er ist einsatzbereit und voller Vorfreude. Lasst uns sehen, wie sich die Dinge entwickeln, aber ich gehe davon aus, dass er spielen wird." Worte, die man in Kanada gerne hört.

Dass eines der Teams noch auf Platz 3 abrutscht, dafür müsste es schon sehr mit dem Teufel zugehen. Bosnien müsste drei Punkte und neun Tore auf Kanada aufholen, dasselbe gilt für Katar im Fernduell mit der Schweiz. Und selbst wenn einer dieser Fälle eintreten sollte, so wären die Chancen mit vier Punkten auf dem Konto nicht schlecht, um als einer der acht besten Gruppendritten ins Sechzehntelfinale einzuziehen.

Mit Blick auf die genannten Ergebnisse ist das Tabellenbild und somit die Ausgangslage schnell erzählt: Kanada (4 Punkte, +6 Tore) und die Schweiz (4, +3) liegen in Gruppe B punktgleich auf den Plätzen 1 und 2 und sind dort aufgrund der gewonnenen direkten Vergleiche und der sehr guten Tordifferenzen quasi nicht mehr einzuholen. Somit geht es im direkten Duell ohne zu großen Druck um den Gruppensieg, für den Kanada schon ein Remis reicht, während die Schweiz einen Sieg braucht.

Die Ergebnisse der Kanadier waren denen der Schweizer sehr ähnlich, vielleicht sogar noch ein wenig erfreulicher. Zum Auftakt geriet der Co-Gastgeber gegen die Bosnier zwar in Rückstand, erzielte aber noch den späten Ausgleich. Und vor fünf Tagen platzte dann der kanadische Knoten gegen Katar, als in doppelter Überzahl ein furioser 6:0-Sieg auch beim letzten kanadischen Fan die WM-Euphorie endgültig entfachte. Jesse Marsch tauscht im Vergleich dazu heute zweimal, ein Wechsel ist erzwungen: Ismael Kone verletzte sich gegen Katar schwer und wird bei der WM nicht mehr spielen können. Ihn ersetzt heute Nathan Saliba, neben dem Mathieu Choiniere im Mittelfeldzentrum den Vorzug gegenüber Stephen Eustaquio erhält.

Auf der anderen Seite vertraut Jesse Marsch auf folgende elf Akteure im 4-4-2: Crepeau - Johnston, De Fougerolles, Cornelius, Laryea - Buchanan, Choiniere, Saliba, Ahmed - David, Larin.

Zum WM-Auftakt enttäuschte die Schweiz, verballerte viele Chancen und kassierte kurz vor Schluss das 1:1 gegen Katar. Im zweiten Gruppenspiel entfaltete sich dann aber das Potential der Eidgenossen, die Bosnien-Herzegowina mit 4:1 überrollten. Im Vergleich dazu verändert Cheftrainer Murat Yakin seine Startelf auf vier Positionen. Luca Jaquez verteidigt rechts in der Viererkette für Silvan Widmer, während Djibril Sow und Ruben Vargas in der Offensive den Vorzug gegenüber Dan Ndoye und Fabian Rieder erhalten. Und einer darf natürlich auch nicht fehlen: Johan Manzambi beginnt für Michel Aebischer, nachdem er die Eidgenossen gegen Bosnien-Herzegowina quasi im Alleingang zum Sieg geführt hatte.

Wir beginnen mit einem Blick auf die Aufstellungen und starten bei der Schweiz. Murat Yakin schickt folgende Elf im 4-2-3-1 auf den Platz: Kobel - Jaquez, Elvedi, Akanji, Rodriguez - Xhaka, Freuler - Manzambi, Sow, Vargas - Embolo.

Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Gruppenspiel zwischen der Schweiz und Kanada.