Schweiz - Bosnien-Herzegowina; Fußball WM Gruppe B

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Schweiz - Bosnien-Herzegowina. Fußball WM Gruppe B.

SoFi StadiumZuschauer70.026.

Schweiz 4

  • J Manzambi (74. minute, 90. minute)
  • R Vargas (84. minute)
  • G Xhaka (97. minute 11m)

Bosnien-Herzegowina 1

  • T Muharemovic (s/o 80. minute)
  • E Mahmic (93. minute)

Live-Kommentar

Hinter diese Partie können wir an dieser Stelle jedenfalls einen Haken machen. Das zweite Spiel in Gruppe B an diesem Spieltag ist zugleich das nächste, das wir natürlich auch im Angebot für Sie haben: Um Mitternacht (MESZ) ertönt in Vancouver der Anpfiff zwischen Kanada und Katar. Viel Spaß damit!

Am kommenden Mittwoch steht für beide Nationen auch schon das Vorrundenfinale auf dem Programm. Während die Schweiz um 21:00 Uhr in Vancouver auf Co-Gastgeber Kanada trifft, ist Bosnien-Herzegowina parallel in Seattle gegen Katar zum Siegen verdammt. 

Wenngleich dieser Sieg etwas zu hoch ausfällt, geht die Schweiz als verdienter Sieger aus diesem Spiel hervor. Nach dem verpatzten Auftakt gegen Katar fährt die Nati somit ihren ersten Sieg bei dieser WM ein und setzt sich mit vier Punkten vorerst an die Tabellenspitze in Gruppe B. Bosnien dagegen reiht sich aufgrund der schlechteren Tordifferenz gegenüber Kanada und Katar mit weiterhin einem Punkt auf dem letzten Platz ein.

Am Ende steht ein klarer Sieg für die Schweiz, der sich zumindest in dieser Höhe lange nicht angedeutet hatte. Zwar präsentierten die Eidgenossen die bessere Spielanlage und waren mit 13:5 Abschlüssen auch zwingender, doch stemmte sich Bosnien gut dagegen, hielt bis zur 74. Minute nicht unverdient ein 0:0. Nati-Trainer Yakin bewies jedoch ein goldenes Händchen und wechselte allen voran mit Doppelpacker Manzambi und Vargas den Sieg ein. Innerhalb von 15 Minuten sorgte die Schweiz für klare Verhältnisse und profitierte dabei von einem Platzverweis der Bosnier. In der Nachspielzeit war Bosnien zumindest noch der Ehrentreffer vergönnt, den Schlusspunkt setzte aber nur kurz darauf Xhaka mit dem 4:1.

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Unmittelbar nach dem Elfmeter pfeift Joao Pinheiro das Spiel ab. Die Schweiz schlägt Bosnien deutlich 4:1. 

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Tooor! SCHWEIZ - Bosnien-Herzegowina 4:1. Der Kapitän persönlich hat die Chance, für den krönenden Schlusspunkt aus Sicht der Nati zu sorgen. Und die lässt sich Xhaka nicht nehmen! Zwar hat Vasilj die richtige Ecke, doch ist der Elfmeter zu platziert getreten und schlägt rechts unten genau neben dem Pfosten ein.

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In dieser Schlussphase überschlagen sich die Ereignisse, es gibt Elfmeter für die Schweiz! Im Kampf um den zweiten Ball setzt Memic im eigenen Strafraum zu einer riskanten Grätsche an und kommt dabei zu spät gegen Sow. Von der Seite ist Sow zuerst am Ball und spekuliert dabei gefühlt schon auf den Kontakt. Und weil es den bei der Ausschwungbewegung von Memic unten am hinteren Fuß auch gibt, zeigt Joao Pinheiro sofort auf den Punkt.

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Das kann auch nicht jeder von sich behaupten: Dieses Traumtor hat der 21-jährige Mahmic bei seinem WM-Debüt auch noch mit seinem ersten Ballkontakt erzielt.

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Tooor! Schweiz - BOSNIEN-HERZEGOWINA 3:1. Nicht mehr als Ergebniskosmetik, aber was für ein Strahl! Zwar ist Kobel bei einer Ecke von links zur Stelle, doch lauert nach seiner Faustabwehr Mahmic im Rückraum. Aus zentralen 15 Metern kommt der junge Joker mit Schwung und haut den Ball mit 115 km/h direkt aus der Luft humorlos mittig ins Netz. 

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Sechs Minuten werden im Übrigen nachgespielt.

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Auch Sergej Barbarez schöpft jetzt sein Wechselkontingent aus und wirft nochmal Mahmic für Alajbegovic rein.

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Tooor! SCHWEIZ - Bosnien-Herzegowina 3:0. Es wird deutlich, Joker Manzambi schnürt den Doppelpack! Vargas initiiert einen schnellen Doppelpass mit Xhaka und bekommt den Ball mustergültig links an den Sechzehner durchgesteckt. Vargas nimmt das Tempo mit, hat im Strafraum viel Platz und legt links auf Fünferhöhe überlegt auf Manzambi zurück. Aus zentralen acht Metern hält Manzambi mit dem ersten Kontakt lässig den rechten Schlappen hin und schiebt trocken rechts unten ein. 

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Vorlage Rubén Vargas

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Letzter Wechsel bei den Eidgenossen: Itten übernimmt im Angriff für Embolo.

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Vargas kommt mit Tempo über links und flankt scharf an den ersten Pfosten, wo Embolo nur hauchdünn verpasst und am Ball vorbeirutscht. Inzwischen stellt sich nur noch die Frage nach der Höhe des Sieges für die Nati.

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Auch Murat Yakin tauscht nochmal und nimmt Widmer für Jaquez vom Feld.

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Außerdem weicht Demirovic für Lukic. 

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Auf den zweiten Gegentreffer reagiert Sergej Barbarez mit einem Doppelwechsel und bringt zunächst Hadziahmetovic für Sunjic ins Spiel.

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Tooor! SCHWEIZ - Bosnien-Herzegowina 2:0. Die Joker machen den Unterschied, Vargas mit der Vorentscheidung! Ein tiefes Zuspiel über halbrechts leitet Sow direkt auf Manzambi weiter, der rechts im Strafraum flach zur Mitte spielt. Dort kann sich Embolo mit etwas Glück gegen Katic behaupten und anschließend mit viel Übersicht den Querpass auf Vargas spielen. Aus halblinken elf Metern macht Vargas schließlich kurzen Prozess und schiebt den Ball gegen Vasiljs Laufrichtung platziert ins untere rechte Eck.

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Vorlage Breel Embolo

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In Überzahl will die Schweiz nichts mehr dem Zufall überlassen und bleibt aktiv. Bosnien kommt gerade gar nicht mehr zum Zug. 

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Zumal auch die Freistoßposition aus halblinken 17 Metern alles andere als verkehrt ist. Vargas versucht es mit Wucht und visiert mit seinem hohen Versuch das Torwarteck an. Vasilj steht aber richtig und kann mit beiden Fäusten entschärfen.

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Und jetzt wird es ganz schwer für die Bosnier! Manzambi darf sich im zentralen Halbfeld aufdrehen und steckt im richtigen Moment auf Embolo durch. Unmittelbar vor dem Sechzehner will Muharemovic retten und grätscht Embolo als letzter Mann von hinten um. Schiedsrichter Pinheiro hat keine andere Wahl und zückt glatt Rot.

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Inzwischen ist auch schon die Schlussviertelstunde angebrochen. Bosnien zeigt sich nach dem Rückstand bemüht, tut sich aus dem Positionsspiel heraus aber schwer. 

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Eine Co-Produktion zweier Joker also. Gegen Katar wurde Murat Yakin noch für seine Wechsel kritisiert, heute beweist der Nati-Trainer ein goldenes Händchen.

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Tooor! SCHWEIZ - Bosnien-Herzegowina 1:0. Kaum auf dem Platz, erzielt Johan Manzambi die erlösende Führung für die Eidgenossen! Der 20-Jährige leitet auf der linken Seite selbst ein, setzt dort Vargas in Szene, der ungestört in den Strafraum eindringen darf. Zwar kommt sein Querpass zu ungenau und wird geblockt, doch landet der Abpraller gleich nochmal beim Ex-Augsburger. Dieses Mal hebt Vargas das Leder hoch an den zweiten Pfosten, wo Memic den Ball in den Rückraum köpft. Und zwar genau an den Elfmeterpunkt, wo Manzambi lauert und im Rückwärtslaufen technisch stark volley aus der Drehung abzieht. Vasilj kriegt im rechten Eck zwar noch die Fingerspitzen dran, doch schlägt der Ball im rechten Winkel ein.

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Zu guter Letzt ist auch Freiburg-Akteur Manzambi neu dabei. An seiner Stelle hat Ndoye das Feld verlassen. 

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Weiter gehts mit Sow, der im zentralen Mittelfeld positionsgetreu den Platz von Aebischer einnimmt. 

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Murat Yakin nutzt die Trinkpause zugleich für einen Dreifachwechsel: Vargas macht den Anfang und ersetzt Rieder auf dem rechten Flügel.

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Erneut erwischte die Schweiz den besseren Beginn in der zweiten Halbzeit und näherte sich mehrmals gefährlich an. Dieses Mal konnte Bosnien das Spiel aber noch vor der Trinkpause beruhigen und lässt in dieser Form kaum seriöse Prognosen für die restlichen 20 Minuten zu.

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Mit dieser Chance von Dedic geht es nun auch im zweiten Durchgang in die Trinkpause. 

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Guter Versuch! Zwar kann Akanji eine scharfe Flanke klären, doch bleiben die Bosnier im Rückraum am Ball. Aus halbrechten 25 Metern nimmt sich Dedic ein Herz und schießt wuchtig halbhoch auf das Tor. Kobel kann den zentralen Versuch nur nach vorne abwehren und hat Glück, dass Elvedi richtig steht.

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Inzwischen geht es auch etwas körperbetonter zur Sache. Die Bosnier werden selbst wieder aktiver und suchen den Weg nach vorne.

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Bei einem tiefen Zuspiel auf Kolasinac rückt Elvedi aus der letzten Kette zu spät raus und lässt Kolasinac auflaufen. Für dieses Foul zückt Referee Pinheiro jetzt auch erstmals Gelb für einen Spieler der Nati. 

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Außerdem wird Dzeko durch Bajraktarevic ersetzt.

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Erstmals frisches Personal, Doppelwechsel aufseiten der Bosnier: Tahirovic macht zunächst für Basic Platz.

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Erneut muss Vasilj ran! Eine Ecke von der linken Seite serviert Aebischer mit Zug an den ersten Pfosten, wo Embolo und Katic gleichzeitig hochsteigen. Dabei kommt es zu seinem Presskopfball, der aus vier Metern als Aufsetzer im kurzen Eck einschlagen würde. Vasilj ist aber zur Stelle und lenkt die Kugel mit einer Hand um den Pfosten. 

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Kurz darauf setzt Dzeko tief in der gegnerischen Hälfte etwas übermotiviert nach und stempelt Akanji. Auch dafür gibt es die Gelbe Karte. 

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Bei seinem Antritt über die linke Seite legt sich Ndoye den Ball an Dedic vorbei und hätte anschließend viel Grün vor sich. Dedic weiß sich nur mit einem taktischen Foul zu helfen, hält Ndoye fest und sieht dafür die erste Gelbe Karte in diesem Spiel. 

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Jedenfalls ist die Schweiz nach Wiederbeginn wieder voll auf der Höhe und knöpft bislang an die starke Anfangsphase aus der ersten Halbzeit an. Bosnien ist jetzt wieder zunehmend defensiv gefordert. 

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Vasilj verhindert ein absolutes Traumtor der Schweizer! Eine Ecke von der linken Seite wird zunächst in den Rückraum geklärt, ehe Xhaka von halbrechts nochmal präzise in die Mitte flankt. Auf Höhe des zweiten Pfostens kann sich dort Ndoye inmitten der Rückwärtsbewegung absetzen und schließt technisch herausragend aus acht Metern per Fallrückzieher ab. Vasilj reagiert jedoch stark, reißt reaktionsschnell beide Hände hoch und lenkt den zentralen Versuch über die Latte.

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Aus dem linken Halbfeld hebt Freuler den Ball lang gen zweiten Pfosten, wo sich Aebischer bei einem anspruchsvollen Kopfball aus acht Metern erst zum Tor drehen muss und das Leder rechts vorbeinickt.

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Immerhin mal wieder ein Abschluss für die Schweiz: Aus dem zentralen Halbfeld verlagert Akanji das Spiel mit seinem Flugball auf den linken Flügel, wo Ndoye nach innen zieht und dabei das Eins gegen Eins mit Dedic sucht. Zwar kommt Ndoye im Strafraum aus halblinken elf Metern zum Abschluss, doch ist der Flachschuss für Vasilj kein Problem im kurzen Eck. 

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Rodriguez mit dem schnellen Einwurf auf Embolo, der links im Strafraum versucht, sich vor der Grundlinie um Gegenspieler Katic zu winden. Katic verteidigt aber souverän und macht die Innenbahn zu. 

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Wie bereits im Halbzeitfazit festgehalten: Für die Schweiz geht es darum, schnellstmöglich wieder den Faden zu finden. Die Nati kommt jedenfalls entschlossen aus der Pause und hält die Intensität in den ersten Sequenzen hoch. 

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Nach der Pause bleibt das Personal auf beiden Seiten unverändert, der zweite Durchgang läuft. 

Zwischen der Schweiz und Bosnien wurde uns eine erste Halbzeit geboten, die sich nochmal in zwei grundverschiedene Hälften aufteilen lässt: Die ersten 24 Minuten vor der obligatorischen Trinkpause sowie die restlichen Minuten danach. Gegen klar spielbestimmende Eidgenossen konnte Bosnien lange kaum für Entlastung sorgen und konnte von Glück sprechen, sich schadlos in die Trinkpause gerettet zu haben. Anschließend kam die Barbarez-Elf aber immer besser ins Spiel und war zum Ende gar die zwingendere Mannschaft. Die Schweiz wirkte derweil wie abgemeldet und muss in der Halbzeitpause dringend den Faden wieder finden.

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Halbzeit in Inglewood. 

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In den letzten Minuten war die Schweiz praktisch abgemeldet. Von der anfänglichen Dominanz ist längst nichs mehr übrig. 

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Drei Minuten werden nachgespielt.

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Klasse gespielt! Alajbegovic von links mit dem Pass ins Zentrum auf Demirovic, der direkt in den Lauf von Kolasinac klatschen lässt. Über halblinks dringt Kolasinac in den Sechzehner ein und könnte selbst schießen. Stattdessen legt der Ex-Schalker aber lieber nochmal quer und bleibt mit seinem Zuspiel hängen.

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Die Trinkpause hat der Barbarez-Elf sichtlich gut getan. Bosnien ist inzwischen deulich besser im Spiel und hält das Geschehen kurz vor der Pause ausgeglichen. 

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Vor dem Sechzehner fängt Alajbegovic einen Fehlpass im Aufbau der Eidgenossen ab und übergibt nach einer Zwischenstation mit Demirovic auf Dzeko. Aus zentralen 15 Metern zögert der Altmeister nicht lange und hält direkt drauf. Freuler wirft sich dabei in die Schussbahn und kann blocken. 

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Im Tempodribbling von Ndoye bekommt Dedic an der linken Sechzehnergrenze den Fuß dazwischen und spitzelt den Ball wohl als letzter Mann ins Toraus. Joao Pinheiro entscheidet jedoch auf Abstoß. 

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Stattdessen verzeichnet Bosnien seinen zweiten Abschluss: Memic zieht von links nach innen und hält aus halblinken 20 Metern unter Gegnerdruck drauf. Sein Aufsetzer ist jedoch harmlos und leichte Beute für Kobel im kurzen Eck.

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In diesen Minuten nimmt die Schweiz die Zügel wieder in die Hand. Dennoch tun sich die Eidgenossen seit der Trinkpause schwer und kommen nicht mehr so einfach durch. 

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Mit 40 Jahren und 93 Tagen ist Edin Dzeko im Übrigen der drittälteste Feldspieler, der bei einer WM in der Startelf steht. Lediglich Cristiano Ronaldo und Luka Modric waren bei ihren Einsätzen gestern noch älter.

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Der bislang beste Offensivvortrag der Barbarez-Elf! Dzeko leitet selbst ein und bekommt den Ball von Alajbegovic in seinen Lauf durchgesteckt. Links im Strafraum nimmt der Kapitän mit einem Haken zunächst geschickt Tempo raus, ehe er gefühlvoll an den zweiten Pfosten flankt. Tahirovic steht dort eigentlich gut, agiert aber zu zögerlich und trifft die Kugel bei seiner versuchten Direktabnahme aus sieben Metern nicht.

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Immerhin ist es den Bosniern nach der Trinkpause gelungen, das Spiel für den Moment ins Mittelfeld zu verlagern. 

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Alajbegovic jetzt mal mit einem schnellen Antritt auf dem linken Flügel und damit einem seltenen Vorstoß der Bosnier. Seine flache Hereingabe ist jedoch ungefährlich und wird im Strafraum mühelos abgefangen.

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Bei einem tiefen Zuspiel auf Embolo steht die Verteidigung der Bosnier viel zu offen. Immerhin rückt Muhamerovic von rechts noch rechtzeitig ins Zentrum ein und kann Embolo am Sechzehner stellen. 

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Weiter gehts.

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Nach den ersten 25 Minuten sehen wir bislang eine einseitige Partie. Die Schweiz ist klar spielbestimmend und legt sich den Gegner in den letzten Minuten zurecht. Bosnien läuft nahezu ausschließlich hinterher und ist mit dem Zwischenstand gut bedient.

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In diesem Augenblick bittet Schiedsrichter Joao Pinheiro zur ersten obligatorischen Trinkpause. 

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Freuler wird nicht angegriffen und hält aus halblinken 25 Metern einfach mal drauf. Sein strammer Versuch rauscht nur knapp am linken Pfosten vorbei und dient als weiterer Warnschuss aus Sicht der Bosnier.

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Die Bosnier können kaum mal nachhaltig für Entlastung sorgen und kommen bislang auf lediglich 24 Prozent Ballbesitz.

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Die Bosnier jetzt zu allem Überfluss mit einem leichtfertigen Fehlpass im Aufbauspiel, den Rieder abfängt. Am Ende schließt Ndoye aber harmlos ab und schiebt den Ball aus zentralen 20 Metern direkt in die Arme von Vasilj. 

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Die Schweiz bleibt aber klar spielbestimmend und taucht in Person von Ndoye ein weiteres Mal aussichtsreich im gegnerischen Sechzehner auf. Im Tempodribbling kommt Ndoye über links und spielt flach nach innen. Auf Fünferhöhe steht aber Katic richtig und kann klären.

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Inzwischen liegt auch schon die Anfangsviertelstunde hinter uns. Anfänglich zu passiv, durfte Bosnien bereits zweimal durchatmen. In dieser Phase zeigt sich die Barbarez-Elf etwas bemühter und schiebt zumindest höher drauf. 

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Plötzlich holt sich Memic vor der Mittellinie den zweiten Ball und leitet einen schnellen Umschaltmoment der Bosnier ein. Aus vollem Lauf legt sich Memic den Ball an Rodriguez vorbei und flankt rechts vom Sechzehner nach innen. Dabei rutscht ihm der Ball ab und landet im Toraus. 

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Die Nati bleibt am Drücker! Dieses Mal steckt Xhaka auf Rieder durch, der von der linken Sechzehnergrenze flach in die Mitte gibt. Ndoye lauert vor dem ersten Pfosten ungedeckt, der 25-Jährige kriegt die Füße aber nicht rechzeitig sortiert und muss den Ball passieren lassen. Dahinter steht Muharemovic richtig und kann schließlich klären. 

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Die Chance von Ndoye kam jedenfalls nicht von ungefähr. In den letzten Minuten hat die Schweiz die Initiative übernommen und sich zunehmend in der gegnerischen Hälfte festgesetzt. 

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Die erste gute Chance gehört den Eidgenossen! Rund 30 Meter halblinks vor dem Tor steckt Xhaka vertikal auf Ndoye durch, der links im Strafraum Platz hat und aus spitzem Winkel flach abschließt. Im kurzen Eck klatscht der Ball an den Außepfosten, wobei Vasilj wohl zur Stelle gewesen wäre.

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Xhaka nimmt sich aus der zweiten Reihe ein Herz und bleibt an Katic hängen, der in der Schussbahn stehend blockt. Die anschließende Ecke bleibt ohne Folgen. 

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Jetzt auch der erste Eckball für die Schweiz, nachdem Muharemovic eine Flanke von links etwas unglücklich ins Toraus klärt. Die fällige Hereingabe von links kommt aber viel zu kurz und wird noch vor dem ersten Pfosten sicher bereinigt. 

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Und damit das ja nicht untergeht: Weil Dzeko im Anschluss an den Eckball in der 2. Minute auf engstem Raum noch geblockt wurde, steht Bosnien bereits bei einem Abschluss. Verbunden mit einem xG-Wert von 0,04. 

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Kurz nach der Mittellinie hebt Xhaka den Ball über halblinks in die Tiefe und sucht damit den Lauf des eingestarteten Ndoye. Vasilj spielt aber gut mit und packt im Sechzehner mühelos vor Ndoye zu. 

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Die anschließende Freistoßflanke fliegt aus dem linken Halbfeld lang in den Sechzehner, wo Widmer hinter dem zweiten Pfosten ohne Gegnerdruck sicherheitshalber auf Kosten der ersten Ecke klärt. Den fälligen Eckstoß kriegen die Schweizer sicher verteidigt. 

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Aebischer stempelt Alajbegovic und holt sich nach wenigen Sekunden die erste mündliche Ermahnung an diesem Abend ab. 

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Wir sind so weit, Bosnien hat angestoßen. 

Erst der Schweizerpsalm, anschließend die reine Instrumentalhymne "Intermeco": In diesem Moment erklingt die erste der beiden Nationalhymnen. 

Vor den Toren von Los Angeles wird heute im Los-Angeles-Stadion gespielt, das bei dieser WM Platz für knapp über 70.000 Zuschauer bietet. Schiedsrichter ist der Portugiese Joao Pinheiro, der von Bruno Jesus und Luciano Maia an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Yusuke Araki, vor den Bildschirmen agiert das VAR-Gespann um Dennis Higler.

Immerhin bleiben die Eidgenossen schwer zu schlagen und haben von ihren letzten 17 Gruppenspielen bei einem Großturnier in Form von WM oder EM nur zwei verloren (7S, 8U). Blickt man auf die bisherigen Begegnungen zwischen Bosnien-Herzegowina und den Eidgenossen, findet man nur einen einzigen Eintrag in der Länderspielhistorie beider Nationen. Im März 2016 entschied Bosnien ein Freundschaftsspiel in Zürich 2:0 für sich, bei dem kein Geringerer als Edin Dzeko den Führungstreffer erzielte.

Aufseiten der Schweiz war das Hauptproblem nach dem verpatzten Auftakt gegen Katar schnell ausgemacht: Über 90 Minuten klar tonangebend, war die Chancenverwertung bei 26:6 Abschlüssen sowie xG-Werten von 3,2 zu 0,6 mangelhaft. Und weil man auch hinten vereinzelt nachlässig agierte, schaute die Nati beim Gegentor in der 94. Minute blöd aus der Wäsche. Mit dem Ziel gestartet, "die beste WM aller Zeiten" zu spielen, sparte vor allem Kapitän Xhaka nicht mit Kritik und nahm seine Mitspieler heute umso mehr in die Pflicht.

Nach dem Vorrundenaus 2014 ist für Bosnien-Herzegowina schließlich die zweite Teilnahme überhaupt an einer WM bereits ein Erfolg. Zwar blieb nach dem späten Ausgleichstreffer der Kanadier zum Auftakt ein "bitterer Beigeschmack", doch war Sergej Barbarez mit der "kämpferischen Leistung" seiner Mannen bei nur 39 Prozent Ballbesitz sehr zufrieden. Auch heute wolle man vor allem über den Einsatz kommen. Selbstvertrauen gibt zudem die aktuelle Form: Denn Bosnien ist seit neun Länderspielen ungeschlagen.

Im zweiten rein europäischen Duell dieser WM läuten die Schweiz und Bosnien-Herzegowina heute den 2. Spieltag in Gruppe B ein. Nachdem am 1. Spieltag gleich beide Partien 1:1 endeten, hat sich an der Ausgangslage für alle vier Mannschaften nichts geändert. Als Gruppenfavorit gestartet, ließ die Schweiz gegen Underdog Katar unerwartet zwei Punkte liegen und steht bereits unter Zugzwang. Besser dagegen die Stimmungslage bei den Bosniern, die das 1:1 gegen Co-Gastgeber Kanada als Punktgewinn verbuchen konnten. 

Die Bosnier bekamen es zum Auftakt mit Co-Gastgeber Kanada zu tun und spielten am Freitagabend ebenfalls 1:1. Trainer Sergej Barbarez nimmt heute drei personelle Änderungen vor und beordert neben Sunjic und Alajbegovic auch Kapitän Dzeko neu in die Startelf, der nach seiner Schulterverletzung offensichtlich wieder bei 100 Prozent ist. An ihrer Stelle müssen Bajraktarevic, Basic und Lukic auf der Bank Platz nehmen. Auf der Bank sitzt auch Bundesliga-Akteur Tabakovic, der nach einem auskurierten Fußbruch zumindest wieder mit der Mannschaft trainieren konnte. Gegen die Eidgenossen hofft der gebürtige Schweizer umso mehr auf sein WM-Debüt als Joker. 

Und hier die Aufstellung von Bosnien-Herzegowina: Vasilj - Dedic, Katic, Muharemovic, Kolasinac - Memic, Sunjic, Tahirovic, Alajbegovic - Demirovic, Dzeko. 

Trotz spielerischer Überlegenheit sind die Schweizer am vergangenen Samstag nur mit einem 1:1-Unentschieden gegen Katar ins Turnier gestartet. Im Vergleich dazu tauscht Murat Yakin seine Startelf auf zwei Positionen aus und besetzt zunächst den Platz rechts in der Viererkette neu. Völlig überraschend lief dort zum Auftakt noch Zakaria auf, der heute in Person von Mainz-Kapitän Widmer durch einen gelernten Rechtsverteidiger auf die Bank verdrängt wird. Außerdem erhält in der Offensive Rieder vom FC Augsburg den Vorzug vor Vargas (Bank). Mit Miro Muheim vom HSV steht ein anderer Bundesliga-Akteur derweil aufgrund von Wadenproblemen nicht zur Verfügung.

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Aufstellung der Schweiz: Kobel - Widmer, Elvedi, Akanji, Rodriguez - Xhaka - Aebischer, Freuler - Ndoye, Embolo, Rieder.

Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Gruppenspiel zwischen der Schweiz und Bosnien-Herzegowina.