Neuseeland - Belgien; Fußball WM Gruppe G

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Neuseeland - Belgien. Fußball WM Gruppe G.

BC PlaceZuschauer52.497.

Neuseeland 1

  • E Just (84. minute)

Belgien 5

  • L Trossard (28. minute, 50. minute)
  • K De Bruyne (66. minute)
  • R Lukaku (86. minute)
  • A Saelemaekers (94. minute)

Live-Kommentar

An dieser Stelle war es das. Um 23.00 Uhr MESZ wird die WM mit dem Gruppenfinale der Gruppe L fortgesetzt. Vielen Dank für das Interesse und bis dahin! 

Belgiens nächster Gegner steht noch nicht fest, weil es ein Gruppendritter wird. Ägypten spielt sein Sechzehntelfinale gegen Australien - und trifft dann auf den Sieger des ungleichen und unerwarteten Duells zwischen Argentinien und Kap Verde. Was mit dem Iran passiert, entscheidet sich ab heute Abend, wenn die letzten drei Gruppen die Vorrunde beschließen. Da ist Drama vorprogrammiert. 

Parallel spielten sich noch Dramen ab, der hoch emotionale Last-Minute-Siegtreffer des Iran wurde wegen eines Abseitstreffers zurückgenommen. So bleibt es dabei, dass Ägypten zwar noch die Tabellenführung verspielt, hinter Belgien aber als Gruppenzweiter ins Sechzehntelfinale einzieht. Iran muss nach drei Remis in drei Gruppenspielen gehörig zittern. Neuseeland ist raus. 

Mit einer äußerst ansprechenden Leistung spielt sich Belgien frei und feiert einen verdienten wie auch hohen Erfolg und damit den Gruppensieg. Die Stars wie Trossard, De Bruyne und der spät eingewechselte Lukaku glänzten, die Arbeiter wie Mechele, Theate oder Vanaken lieferten. Belgien machte durchweg Druck, ließ auch nach drei Toren nicht nach, sammelte am Ende beeindruckende 35 Torschüsse. Und diesmal fielen dann auch mal welche rein. Neuseeland blieb da chancenlos zurück. Der Klassenunterschied war nicht von der Hand zu weisen. 

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Kurzer Anstoß, dann der Abpfiff. Belgien gewinnt mit 5:1. 

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Toooor! Neuseeland - BELGIEN 1:5. Es kommt doch noch ganz schön dicke für Neuseeland. Die Kiwis rennen nochmal an, aber nicht mehr zurück. So kann Lukaku einen Befreiungsschlag gegen Surman festbüffeln und den Gegenangriff einleiten. Lukaku an die Mittellinie zu Vanaken, bringt sich in Position, empfängt halblinks den Flugball von Vanaken zurück, zieht kurz nach innen und gibt auf Saelemaekers weiter. Und der schießt unverhofft ins kurze Eck, wo er Crocombe auf dem falschen Fuß erwischt. 

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Vorlage Romelu Lukaku

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Zumal jetzt auch Crocombe noch einen tollen Moment hat. Wie er diesen Schuss von De Cuyper aus 15 Metern über die Latte lenkt, das darf er sich einrahmen. Eine herausragende Parade. Auch bei der folgenden, kurz ausgeführten Ecke wird es nochmal brenzlig. Bis Crocombe einen Querpass aber abwehrt und Theate den Rebound auf die Tribüne schickt. 

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Vier Minuten Nachspielzeit nur. Dann wird Belgien äußerst zufrieden sein. Und Neuseeland kurz etwas traurig, ehe auch der Außenseiter auf eine schöne WM blicken kann. Ein Punkt und vier Tore sind aller Ehren wert. 

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Haben wir schon festgehalten, dass das hier eine echt launige, unterhaltsame und kurzweilige Angelegenheit ist? Beziehungsweise war. Wir sind nämlich schon in der letzten regulären Minute. Das ging echt schnell. Hier war von Anfang bis Ende stets was los. Auch jetzt noch, als Onana einen Fernschuss aus 30 Metern nur einen Meter links am Tor vorbeischießt. 

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Hatten wir uns gedanklich schon zurechtgelegt, was dieses Tor für Neuseeland alles ändert. Können wir uns jetzt sparen. Innerhalb von zwei Minuten rutscht Belgien auf die zwei und dann wieder auf die eins. Wenn jetzt keiner mehr trifft, ist Belgien als Gruppensieger durch. Und in der heutigen Form darf mit den Roten Teufeln in der Entscheidungsphase des Turniers gerechnet werden. 

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Tooooor! Neuseeland - BELGIEN 1:4. Das ist ja irre, die beiden Joker brauchen keine Minute. Saelemaekers, ebenfalls Joker, macht einen langen Ball rechts vor der Grundlinie fest, wartet auf Raskin, der im rechten Sechzehnereck nachrückt und von dort eine butterweiche Flanke an den zweiten Pfosten hebt. Dort steigt Lukaku in die Luft. Und köpft entschlossen ein. 

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Vorlage Nicolas Raskin

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Und auch Tielemans geht raus, Raskin darf die letzten Minuten mitwirken. 

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Bevor es weitergeht, wird doppelt gewechselt. Lukaku kommt für de Ketelaere. 

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Toooor! NEUSEELAND - Belgien 1:3. So ein schöner Moment für den fernen Underdog aus Neuseeland. Courtois patscht eine Ecke von der linken Seite unzureichend zentral an den Strafraumrand. Dort kommt Just angerannt. Und schickt seine Direktabnahme mit viel Wucht unters Tordach. 

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Und was passiert mit Lukaku? Der ist ja auch nicht wirklich bekannt dafür, sich mit einem Bankplatz zufriedenzugeben. Wir kommen drauf, weil er sich gerade für seine Einwechslung bereit macht ... 

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Können sich Belgiens Einwechselspieler noch für mehr bewerben? Nach dem Auftritt heute, wird es schwer sein, sich neu in die Startelf zu spielen. Übrigens auch für den rotgesperrten Ngoy, Mechele und Theate machen es in der Innenverteidigung super. Und auch für Saelemaekers, der Belgiens DREISSIGSTEN Abschluss von rechts im Sechzehner übers Tor feuert. 

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Letzter Wechsel für Neuseeland: de Vries kommt für Cacace. 

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Zwei Mauern haben sich formiert, eine weiße, eine rote. De Cuyper schießt über beide hinweg. Und verfehlt auch das Tor um gut drei Meter in der Höhe. Das war nix. 

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Freistoß für Belgien, Stamenic hält gegen Saelemaekers von hinten den Fuß rein. Und das ist eine ausgezeichnete Position. Wenn doch jetzt De Bruyne wieder eingewechselt werden dürfte ... 

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Bei der Ecke kommt Bindon zum Kopfball. Den kann er aber nicht aufs Tor bringen. 

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Ein Gegentor kann aber viel Wirkung auf den weiteren Turnierverlauf haben. Und das fällt fast, als Just rechts im Sechzehner zum Abschluss kommt. McCowatt hatte den Ball an die Strafraumgrenze gebracht, Wood ihn weitergebüffelt. Der starke Mechele schmeißt sich aber erfolgreich rein und kann zur Ecke klären. 

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Während Belgien weiter munter nach vorne spielt, Fernandez-Pardo geblockt wird und eine schöne, enge Dreierkombination einzig von einem unglücklichen Handspiel unterbunden wird, müssen wir uns korrigieren: Belgien hat bei derzeitigem Stand die Tabellenführung schon inne. Das sieht gerade alles recht vielversprechend aus. 

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Und Onana spielt für den einfachen Torschützen De Bruyne. 

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Entgegen unserer Ankündigung nimmt Garcia seine zwei besten Spieler runter. Aber gut, Kräfte müssen gleichzeitig auch geschont werden. Saelemaekers kommt für den doppelten Torschützen Trossard. 

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Belgien wird dieses Spiel gewinnen. Doch Rudi Garcia wird die Unterbrechung nutzen und sein Team aufklären, warum es nicht nachlassen darf und weiter anschieben muss. Der Gruppensieg ist angesichts des 1:1 zwischen Ägypten und Iran noch drin, ein Tor fehlt. Der Gruppenzweite hat zwar auch ein verlockendes Sechzehntelfinale gegen Australien vor sich, im Achtelfinale würde jedoch Argentinien warten, das wohl kaum gegen Kap Verde verlieren wird. Auf welchen Gruppendritten der Gruppensieger trifft, ist derweil noch offen. Aber Argentinien aus dem Weg zu gehen, sollte Grund genug sein, weiter Gas zu geben. 

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Fast unmittelbar nach der Vorentscheidung geht es in die Trinkpause. 

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Toooor! Neuseeland - BELGIEN 0:3. Den einfachen Ball vergibt De Bruyne noch, bleibt bei der nächsten Umschaltaktion am letzten Abwehrbein hängen. Dann aber rennt Trossard abermals an, bindet rechts vor dem Strafraum vier Gegenspieler, wird abgeräumt, kriegt den Ball aber rübergelegt. Und der klassische De-Bruyne-Schuss aus 18 Metern schlägt dann flach im rechten Eck ein. 

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Kaum vorstellbar, dass es hier beim 2:0 bleibt. Neuseeland hat eine Ecke, die nutzt Belgien für den Konter. Tielemans rennt an und spielt hinter der Mittellinie nach rechts zu Trossard, der legt wunderbar quer. Tielemans ist einen Schritt zu langsam, doch da ist ja noch Fernandez-Pardo, der mitgelaufen ist. Seinen Schuss mit dem ersten Kontakt aber nicht aufs Tor bringt.  

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Und McCowatt spielt jetzt für Bell. 

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Zweiter Doppelwechsel bei Neuseeland. Boxall kommt für Payne. 

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Die belgischen Angriffswellen rollen. Die nächste Ecke fliegt von der rechten Seite ins Zentrum und wird links in den Rückraum abgewehrt. Dort kommt Theate zum Schuss, der SGE-Profi verfehlt das Tor nur um einen Meter. Kurz danach schießt De Bruyne aus gut 16 Metern. Und bleibt an Stamenic hängen. 

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0,011, na schau. Belgien ist da gefährlicher. De Ketelaere mit einem Umschaltmoment, wird links im Sechzehner noch gerade so abgegrätscht. Die folgende Ecke verlängert Mechele vor dem ersten Pfosten gefährlich vors Tor, wo aber keiner eingeflogen kommt. So rutscht der Ball ins Seitenaus auf der anderen Seite durch. 

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Neuseeland sammelt Abschlüsse. Der vom eingewechselten Randall nach einem Eckball wird aber für keine 0,1 xGoals gut sein. Da wird noch eine null hinter dem Komma stehen. Belgiens Überlegenheit wackelt nicht ansatzweise. 

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Es ist noch nicht der World Cup des Jeremy Doku. Der frisch gebackene Vater und ManCity-Wirbel kann so viel mehr. Verpasste das letzte Spiel offiziell aber auch wegen einer Atemwegserkrankung. Ein London-Flug hin und wieder zurück ist dann auch keine wirklich gute Spielvorbereitung, also war das heute insgesamt wieder unter seinen Möglichkeiten. Und Fernandez-Pardo übernimmt schon nach nicht mal einer Stunde. 

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Just sieht die Gelbe Karte für ein taktisches Foul im Mittelfeld. Und sieht das auch ohne zu Murren ein. 

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Gesagt, getan. Und das hat es gleich in sich. Fast zaghaft dribbelt Just links im Halbfeld an, braucht lange, um zu erkennen, dass er schießen darf. Courtois muss parieren, wehrt aber nur schräg nach vorne ab. Payne kommt angerannt. Und vergibt den Rebound. 

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Wird also für Neuseeland langsam Zeit, mal aufs Tor zu schießen. 

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Das dürfte für viel Erleichterung im belgischen Lager sorgen. Ist ja jetzt nicht so, als hätte Belgien das Momentum gepachtet. Wer weiß, welch Nervosität da herrschte, wenn es trotz aller Überlegenheit eng bliebe. Aber dieses 2:0 jetzt, das ist gut erarbeitet, wunderbar rausgespielt. Und so, so verdient. 

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Toooor! Neuseeland - BELGIEN 0:2. Also denkt sich Trossard: Schieß' ich doch endlich das zweite! Doku dribbelt, Vanaken passt. Am Ende ist es aber ein Geistesblitz von De Bruyne wie aus seinen besten Zeiten, der die Tür für den Arsenal-Stürmer öffnet. Ein Pass über sieben Meter, sieht so einfach aus, ist aber so gut. Trossard bleibt dann links im Strafraum mit seinem Schuss erst noch hängen. Der Ball prallt aber auf seine Brust zurück. Und der zweite Schuss kommt dann aus der Luft, findet seinen Weg und schlägt links im Eck ein. 

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Vorlage Hans Vanaken

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Neuseeland blieb im gesamten ersten Durchgang ohne Torschuss. Zwischendurch stand da mal einer, da wurde aber offenbar nochmal genauer draufgeguckt, und weg ist er. Belgien hat derweil in den Entzügen der zweiten Halbzeit seinen xGoals-Wert noch auf 1,9 geschraubt. Dadurch sehen wir gut, dass das 1:0 zu wenig ist. 

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Tielemans leitet einen schnellen Gegenangriff ein und wird dann an der Mittellinie ziemlich rüde von Stamenic umgegrätscht. Zum Glück von der Seite, sonst ist dieses Tackling noch gefährlicher. Die Gelbe Karte, 36 Sekunden nach Wiederanpfiff, ist Stamenic aber sicher.

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Belgien unverändert. Weiter gehts. 

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Außerdem wird Singh ausgewechselt, Randall ist neu dabei. 

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Bei Neuseeland wird auf die schwache erste Hälfte reagiert. Old kommt für Thomas. 

Das war mal eine einseitige erste Halbzeit. Von der ersten Sekunde an ging es nur in eine Richtung. Belgien spielte schnell, präzise und druckvoll. Das 1:0, das Trossard nach einem fürchterlich verteidigten bzw. eben nicht verteidigten Eckball erzielte, drückt den Leistungsunterschied nicht wirklich aus. Der starke Trossard scheiterte aber noch am Innenpfosten und de Ketelaere, De Bruyne oder Castagne vergaben weitere Chancen. So ist die einzige gute Nachricht für die Neuseeländer, dass sie immerhin noch im Spiel sind. 

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Stürmer Wood, Neuseelands wichtigster Spieler von Premier-League-Klub Nottingham Forest, durfte seine Spielbeteiligung dann noch auf fünf Ballkontakte hochschrauben - Pause! 

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Gutes Dribbling von Doku, links zur Grundlinie, dann der gefährliche Ball ins Zentrum. Vanaken verpasst, die Kugel rutscht aber durch und landet vor den Füßen von Castagne. Der nimmt viel Risiko bei seinem Abschluss - und wird dafür nicht belohnt, dieser Versuch geht wieder weit übers Tor. 

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Vier Ballberührung für Neuseeland-Stürmer Wood im gesamten ersten Durchgang, das beschreibt die Offensivbemühungen des Außenseiters dann ganz gut. Für Belgien schießt derweil Vanaken fast ein. Nach drei, vier schnellen Pässen, wie im Handball, kommt er halblinks am Strafraumrand zum Abschluss. Sein abgefälschter Schuss geht zwei Meter links vorbei. 

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Cooling Break und VAR-Einsatz, macht sechs Minuten, die es obendrauf gibt. Nicht ausgeschlossen, dass Belgien die nutzt. 

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Trossard macht ein richtig gutes Spiel, hat bei allen gefährlichen Szenen seine Füße im Spiel. Auch De Bruyne überzeugt als unaufgeregter Lenker und Denker, nach wie vor ein Genuss, dem Superstar zuzusehen. Wenn jetzt noch Doku ins Rollen kommt, geht Neuseeland unter. 

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Hui, dickes Ding für de Ketelaere. Der darf auch durchaus mal rein. Zumal das wieder echt einfach geht. Mechele eröffnet mit seinem Lauf, hinter der Mittellinie spielt er zwischen die Abwehrlinien zu Trossard, der aufdrehen darf und den Steckpass in den Fuß von de Ketelaere spielt. Der steht nach seinem sauberen ersten Kontakt halblinks frei vor Crocombe. Und scheitert mit seinem Schuss am gut reagierenden Keeper. 

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Auf der anderen Seite spielen sich De Bruyne und Trossard ansehnlich frei. Der Ball geht von De Bruyne rechts raus zum Torschützen, der hat Optionen im Zentrum, legt aber fast direkt zurück in den Rückraum zu De Bruyne. Der trifft seine Direktabnahme unter Bedrängnis nicht richtig und schickt sie auf die Tribüne. 

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Courtois kann auch unorthodox. Eine Flanke von der linken Seite von Bell senkt sich, Singh rennt ein. Und Courtois klärt mit dem Fuß und schlägt den Ball weit nach vorne weg. 

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Aber Belgien drückt jetzt auch nicht mit aller Vehemenz auf den zweiten Treffer. Das Tor hat dem Spiel nicht gutgetan. Doku versucht es immerhin mal auf der linken Seite, wo Payne ins Straucheln gerät. So kann Doku nach innen ziehen und schlenzen. Ein guter Meter fehlt. 

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Neuseeland kommt ein bisschen auf. Ohne gefährlich zu werden. Eine eigentlich vielversprechende Umschaltsituation mit Singh versandet, dann schlägt Payne aus dem rechten Halbfeld eine recht scharfe an den Fünfer, wo aber nur Mechele steht und klären kann. Und die folgende Ecke ist dann wieder sichere Beute für Courtois. 

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Im Parallelspiel hat der Iran gegen Ägypten vor einiger Zeit schon ausgeglichen, da geht es wesentlich spannender zu. Mit drei Punkten und einer Tordifferenz von null bangt Iran als Dritter derzeit um die Fortsetzung des Turniers, während Neuseeland ausscheidet. Belgien ist mit einem Sieg sicher durch. 

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Bevor Neuseeland jetzt am Spiel teilnehmen darf und sie etwas verschönert, schnell die Zahlen zu dieser eindrucksvoll einseitigen ersten halben Stunde: 25 Strafraumsituationen, neun Torschüsse, fast 70 Prozent Ballbesitz - und schon 1,31 xGoals für Belgien. Bei Neuseeland steht da fast überall die Null. 

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Kaum in Rückstand, traut sich Neuseeland erstmals nach vorne. Und kommt tatsächlich seinerseits zum ersten Eckball. Den schlägt Cacace rein. Doch der routinierte Courtois zeigt den Neuseeländern, wie man mit harmlosen Flanken wie solchen umgeht. Unaufgeregt pflückt der Weltkeeper den Ball aus der Luft. 

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Angesichts der ganzen Bemühungen Belgiens, war das ein echt billiges Tor. Wie diese langsame Flanke da einfach drei Meter vor dem Tor auftickt, das sieht man echt selten. Viel schlechter kann ein Eckball wirklich nicht verteidigt werden. Also wirklich, ein ganz schlimmer Gegentreffer, den Neuseeland da gerade kassiert hat. Das wird das Team ärgern. 

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Toooor! Neuseeland - BELGIEN 0:1. De Bruyne schlägt den Ball von der linken Seite rein. Erstaunlicherweise darf die Kugel mitten im Fünfer einmal unberührt aufticken. Noch erstaunlicher ist, wie Payne danach im Weg steht, nicht klären kann und direkt für Trossard auflegt. Der schaltet schnell. Und schießt einen Meter vor der Torlinie im Fallen ein. 

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Weiter gehts - und es dauert keine 30 Sekunden, bis Belgien sich dann doch und mit Verzögerung den ersten Eckball der Partie erarbeitet. 

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Und die darf aus belgischer Sicht bitte nicht für den Bruch des Flow sorgen. Belgien legt den besten WM-Auftritt seit langer Zeit hin. Viele gefährliche Ansätze, eine ordentliche Anzahl an Torschüssen und ein Pfostentreffer. Das einzige, das fehlt gegen ein stellenweise überfordertes Neuseeland, ist der erlösende Treffer. 

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Lange rollt der Ball aber nicht - Hydration Break! 

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Kurioserweise geht es mit Schiedsrichterball weiter, den Torwart Crocombe unbedrängt aufnehmen darf. Belgien wird also sogar der Eckball verwehrt. Doch es geht eben an Ort und Stelle des korrigierten Handspiels weiter. Merkwürdige Regel. 

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Nein, darf es nicht. Und gibt es auch nicht. Der VAR greift ein und schickt den Schiedsrichter in die VAR-Area. "The left hand was in natural position", verkündet Makhadmeh dann. Und nimmt den Elfmeter zurück. 

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Alles orientiert sich für den Eckball, doch dann plötzlich das: Schiedsrichter Makhadmeh zeigt auf den Elfmeterpunkt! Surman soll bei seinem Block ein Handspiel unterlaufen sein. Etwas Konfusion, dann das TV-Bild: Surman bekommt den Ball tatsächlich an den Ellbogen. Der ist allerdings eng am Körper. Das darf keinen Elfmeter geben, oder?  

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Nach einem Ballgewinn an der Mittellinie, so weit ist Neuseeland bislang selten gekommen, fliegt ihnen direkt um die Ohren, treibt De Bruyne das Spiel an. Der einfache Pass geht links raus zu Trossard, der kurz nach innen zieht und abzieht. Surman fälscht ab und der Ball senkt sich gefährlich über Crocombe hinweg aufs Tordach. 

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Aber der Ball will noch nicht rein. Der wirbelige de Cuyper legt von der linken Seite ins Zentrum auf, wo Crocombe in gemeinsamer Arbeit mit einem seiner Verteidiger klärt. Wieder wird der Ball blitzschnell abgefangen, Doku kommt links im Sechzehner ran. Und schießt genau auf den neuseeländischen Keeper, der alle Hände voll zu tun hat. 

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Was für eine dramatische Sequenz. Da war das Schicksal echt auf Seiten der Kiwis. Belgien spielt eine richtig gute Anfangsphase. Und sollte es nicht versäumen, sich zu belohnen. 

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Bindon war es, der den Ball nach Trossards Pfostentreffer fast selbst reinstolpert, die Beine aber gerade noch sortiert bekommt und auf der Linie klärt. Belgien bleibt aber dran, De Bruyne zieht aus der Distanz ab, Crocombe hält. Und erst dann ist der ganz große Druck raus, weil das Spiel unterbrochen werden muss: Mechele liegt mit einer Kopfverletzung am gegnerischen Elfmeterpunkt. 

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Tooo... Tor?! Der war doch drin, oder? Nein, war er nicht, was für ein Glück für Neuseeland! De Bruyne fängt noch im Sechzehner eine viel zu kurze Kopfballabwehr ab und köpft sie seinerseits zentral an den Strafraumrand, wo der aufmerksame Vanaken mit dem ersten Kontakt sauber für Trossard links in den Strafraum durchsteckt. Der überwindet Crocombe - und scheitert dramatisch knapp am rechten Innenpfosten. 

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Wie angekündigt, es nähert sich etwas an. De Bruyne links im Strafraum, schafft es bis zur Grundlinie, spielt gefährlich quer. Cacace klärt in höchster Not drei Meter vor der Torlinie. 

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Da wär sie fast gewesen: De Cuyper treibt auf der linken Seite an und spielt ins Zentrum, wo Vanaken den Ball clever durchlässt. Denn hinter ihm steht de Ketelaere. Der könnte aus der Drehung abziehen, entscheidet sich aber für den komplizierten Weg und will für Vanaken klatschen lassen. Der ist einerseits überrascht. Und bekommt andererseits das ungenaue Zuspiel links neben dem Elfmeterpunkt nicht verarbeitet. Da war mehr drin. 

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Hier spielt nur Belgien. Was nicht wirklich unerwartet kommt. Doch der Druck, den die Roten Teufel entfachen, und die Positionierung der Kiwis, nämlich äußerst tief, gibt schon Grund zur Sorge aus neuseeländischer Sicht. So kann es eigentlich nicht lange dauern, bis sich die ersten Torchancen ergeben. 

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Im anderen Spiel ist derweil schon der erste Treffer gefallen. Ägypten führt, was jetzt auf Belgien und Neuseeland keine unmittelbaren Auswirkungen hat. Die Pharaonen haben ihr Schicksal selbst in der Hand. Gewinnen sie gegen den Iran, sind sie Gruppensieger. 

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Heute sehen sie einen engagierten Start der belgischen Mannschaft. Der eine oder andere lange Einwurf, bei dieser Weltmeisterschaft längst ein probates Mittel, wird in den Strafraum geschleudert, Castagne startet seinen ersten tiefen Lauf auf der rechten Seite. Und dann verzeichnet Tielemans sogar den ersten Fernschuss, der durch die imaginären Fieldgoalstangen segelt. Neuseeland wirkt noch etwas unsortiert und hektisch. 

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Es ist das fünfte von fünf Gruppenspielen in Vancouver, das heute ausgetragen wird. Danach ist aber noch nicht Schluss an der kanadischen Westküste. Auf ein Sechzehntelfinale und ein Achtelfinale dürfen sich die Fans hier noch freuen. 

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Und dann kann es losgehen, Belgien hat angestoßen. 

Gespielt wird im BC Place Vancouver, wo der jordanische Schiedsrichter Adham Makhadmeh die Teams gerade auf den Rasen geführt hat. In Andenken an die Opfer des schweren Erdbebens in Venezuela wird eine Schweigeminute eingehalten. 

Underdog Neuseeland lieferte bisher zwei tapfere Auftritte, was für einen Punkt gegen den Iran reichte, gegen das gut besetzte Ägypten war das Team aus Ozeanien dann trotz 1:0-Führung auf verlorenem Posten. Der erste WM-Sieg der Landesgeschichte muss her, um im Turnier zu bleiben, auf welcher Position, ist eine spannende Frage, die natürlich maßgeblich vom Parallelspiel abhängt, das wir hier im Blick behalten werden. 

Was helfen könnte, wäre ein Tor. Seit dem 1:0 von Michy Batshuayi im ersten WM-Spiel 2022 zum 1:0-Sieg gegen Kanada hat Belgien nicht mehr selbst getroffen. Das 1:1 gegen Ägypten war ein Eigentor. Heute hat sich Garcia wieder dafür entschieden, dass das mit Charles de Ketelaere besser zu erreichen ist, Platzhirsch Lukaku duckt sich erstmal wieder auf die Bank und ist in derzeitiger Verfassung als Joker wahrscheinlich wertvoller.  

Denn nichtsdestotrotz hat Belgien heute natürlich die Chance, mit einem überzeugenden Auftritt und einem Sieg ins Sechzehntelfinale einzuziehen, unter Umständen gar als Gruppensieger. Auch gegen Neuseeland sind die Roten Teufel auf dem Papier und spielerisch betrachtet turmhoher Favorit. Wenn der Knoten noch platzt, stehen alle Türen offen für ein erfolgreiches Turnier. Nur der Glaube daran schwappt nicht wirklich über. 

Dabei sind es nicht mal nur die Ergebnisse (1:1 gegen Ägypten und 0:0 gegen Iran), die für die Fragezeichen sorgen. Sondern vor allem die Art und Weise. Lukaku bestätigte zuletzt eindrucksvoll, was ohnehin befürchtet wurde: Der Mann ist nicht fit, schon gar nicht in Form. De Bruyne kann es nicht alleine richten. Courtois hat als Keeper begrenzte Möglichkeiten. Und mit Jeremy Doku war der Hoffnungsträger für die Zukunft in Gedanken bei der Geburt seines ersten Kindes, was zusätzlich unangenehme wie unangebrachte mediale Diskussionen auslöste. Gut für Trainer Garcia, dass er auf den Topstürmer von ManCity heute wieder zurückgreifen kann. 

Die goldene Generation hat ordentlich Rost angesetzt. Und anders als in den 2010er Jahren, hatte wirklich niemand Belgien bei diesem Turnier noch als Geheimfavoriten auf dem Zettel. Und trotzdem hat es das Team rund um die großen De Bruyne, Lukaku und Courtois noch geschafft, zu enttäuschen. Zwei blasse Remis gegen Ägypten und Iran lassen Belgien vor dem letzten Gruppenspiel gegen Neuseeland gehörig um die Fortsetzung des Turniers zittern. Das vorzeitige Aus in dieser vergleichsweise schwachen Gruppe wäre das endgültige Ende einer immens talentierten, aber unvollständigen Mannschaft. 

Bei Belgien dreht Coach Garcia dafür ordentlich am Rad. Nach dem 0:0 gegen den Iran müssen gleich fünf Profis ihre Plätze räumen. Ngoy fehlt nach seiner roten Karte gesperrt. Raskin, Saelemaekers und Meunier sitzen auf der Bank, wo auch Lukaku diesmal wieder Platz nimmt. Dafür spielen Theate, Castagne, Vanaken, Doku und de Ketelaere. 

So beginnt Belgien: Courtois - Castagne, Mechele, Theate, de Cuyper - Vanaken, Tielemans - Doku, De Bruyne, Trossard - de Ketelaere. 

Neuseeland wird von Darren Bazeley trainiert. Und der hat sich im Vergleich zur 1:3-Niederlage gegen Ägypten für zwei personelle Veränderungen entschieden. Thomas und Bindon dürfen von Anfang an spielen. Sie ersetzen McCowatt und Boxall, die beide auf der Bank Platz nehmen. 

So spielt Neuseeland: Crocombe - Payne, Bindon, Surman, Cacace - Stamenic, Bell - Thomas, Singh, Just - Wood. 

Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Gruppenspiel zwischen Neuseeland und Belgien.