Mexiko - Südafrika; Fußball WM Gruppe A

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Mexiko - Südafrika. Fußball WM Gruppe A.

Azteca StadiumZuschauer80.824.

Mexiko 2

  • J Quiñones (9. minute)
  • R Jiménez (67. minute)
  • C Montes (s/o 92. minute)

Südafrika 0

  • S Sithole (s/o 49. minute)
  • T Zwane (s/o 84. minute)

Live-Kommentar

Für den Moment soll es das von der Fußball-WM gewesen sein. Vielen Dank für das Interesse! Weiter geht es mit dem nächsten Spiel der Gruppe A in der kommenden Nacht. Um 4:00 Uhr MESZ treffen Südkorea und Tschechien aufeinander. Auch da sind wir selbstverständlich live am Ball. Bis dahin!

Mit diesem Sieg verschafft sich Mexiko in der Gruppe A eine glänzende Ausgangsposition. Neben den ersten beiden Plätzen reicht ja mitunter auch der dritte Rang zum Weiterkommen. Und da sind drei Zähler fast schon die halbe Miete. El Tri aber möchte natürlich weiter gern in der Heimat spielen, dafür braucht es den Gruppensieg. Für Südafrika wäre nach der Niederlage also auch noch nichts verloren. Sorge bereitet allerdings der schwache Auftritt heute, der Zweifel aufkommen lässt, ob man überhaupt das Zeug dazu besitzt, die Gruppenphase erstmals bei einer WM zu überstehen.

Im Eröffnungsspiel der WM 2026 schlägt Mexiko die Auswahl Südafrikas mit 2:0. Die Freude beim Co-Gastgeber über den siegreichen Auftakt darf nicht über das schwache Niveau dieser Partie hinwegtäuschen. Bafana Bafana ließ komplett die WM-Tauglichkeit vermissen. Anfangs fand man gar nicht ins Spiel. Das Defensivkonzept zerschlug sich schnell, weil man den Gegner mit einem schweren Fehler zur Führung einlud. Einen Alternativplan hatten die Männer von Hugo Broos nicht und wenn, dann konnten sie ihn nicht umsetzen. So wurden die Mexikaner nicht ernsthaft gefordert, schafften es dennoch nicht, ihre Fans vor 80.824 Zuschauern im Aztekenstadion restlos zufriedenzustellen. Positiv ausgedrückt, verwalteten die Mittelamerikaner trotz zwischenzeitlich zwei Spielern mehr auf dem Platz. Zwei Tore und drei glatt Rote Karten trugen also nur ein wenig zur Unterhaltung bei, an fußballerischer Qualität hingegen fehlte es.

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Dann hat Schiedsrichter Wilton Sampaio ein Einsehen und beendet das Treiben auf dem Platz.

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Südafrika steht also weiterhin auf verlorenem Posten, schließlich spielt man immer noch in Unterzahl. Und Mexiko wartet nur noch auf den Schlusspfiff.

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Die Ausführung des fälligen Freistoßes lässt auf sich warten. Doch dann verschenken die Südafrikaner diesen Standard in Strafraumnähe, die Abstimmung bei dem indirekten Freistoß fehlt völlig. Es kommt gar nicht zum Schuss.

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Plötzlich starten die Südafrikaner noch einen Konter. Khuliso Mudau nähert sich auf rechts dem Sechzehner, kurz davor wird er von Cesar Montes abgeräumt. Das ist ein klares Foul. Der Unparteiische nestelt an seiner Gesäßtasche, zögert kurz und zieht dann doch glatt Rot für Mexikos Kapitän. Der Weg zum Tor wäre für Mudau durchaus frei gewesen, also ist das vertretbar.

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Und so trudelt die Begegnung ihrem Ende entgegen. Die reguläre Spielzeit läuft soeben ab. Sieben Minuten soll es noch obendrauf geben.

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Mexiko spielt das nur noch lässig runter. Doch auch das reicht den Fans auf den Rängen nicht. Die quittieren das Ballgeschiebe mit Pfiffen. Man hat sehr hohe Ansprüche im Land des WM-Gastgebers. Die Frage wird sein, ob die Mannschaft diese auch gegen stärkere Gegner erfüllen kann. Trotz des heutigen Sieges bestehen da gehörige Zweifel.

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Mit dem zweiten Platzverweis wird Bafana Bafana natürlich endgültig der Stecker gezogen. Die Partie vor 80.824 Zuschauern ist entschieden.

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Nach seiner Rückkehr auf den Rasen hat der brasilianische Schiedsrichter etwas Mühe, sich zu artikulieren und verständlich zu machen, dass er eine Schlagbewegung von Themba Zwane gegen Alvarado gesehen hat. Es gibt die Rote Karte - eine harte Entscheidung!

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Nach einem Zusammenprall zwischen Themba Zwane und Roberto Alvarado gibt es offenbar Handlungsbedarf. Von VAR-Seite wird Wilton Sampaio an den Monitor gebeten.

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Dann sendet Südafrika noch ein zaghaftes Lebenszeichen. Auch bei Oswin Appollis reicht es nur zu einem Distanzschuss, der allerdings das Eingreifen von Raul Rangel erfordert. Mexikos Keeper pariert.

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Dann geht auch der zweite Torschütze Julian Quinones runter. Alexis Vega übernimmt. Mit den Spielerwechseln sind wir durch, sofern aus medizinischen Gründen (Gehirnerschütterung) nicht noch Notwendigkeit bestehen sollte.

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Und anstelle von Aubrey Modiba darf nun Oswin Appollis mitspielen.

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Bei den Südafrikanern hat Iqraam Rayners sein Tagwerk verrichtet. Dafür steht Evidence Makgopa bereit.

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Zugleich räumt Raul Jimenez zugunsten von Armando Gonzalez das Feld.

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Nun wird munter gewechselt. Bei den Mexikanern macht Erik Lira Feierabend, wird durch Edson Alvarez ersetzt.

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Kurz darauf setzt sich Nkosinathi Sibisi zu vehement gegen Julian Quinones ein. Das ist ein Foul und zieht die Gelbe Karte nach sich.

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Nach einem Zuspiel von Roberto Alvarado taucht Raul Jimenez rechts im Sechzehner auf, wird von Nkosinathi Sibisi attackiert, der seinen Körper resolut einsetzt. Der Referee winkt das durch, für einen Elfmeter reicht das nicht.

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Inzwischen rollt der Ball wieder im Aztekenstadion. Die Zuschauer auf den Rängen sind plötzlich wieder viel besserer Laune.

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Und so bietet sich Hugo Broos gleich die Gelegenheit, seiner Mannschaft etwas mit auf den Weg zu geben. Doch allmählich erscheint fraglich, ob die Südafrikaner überhaupt die Qualität besitzen, um hier noch etwas ausrichten zu können - zumal man in Unterzahl spielen muss.

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Direkt an den Treffer schließt sich die offizielle Trinkpause an, die Partie wird gar nicht erst wieder angepfiffen.

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Tooooor! MEXIKO - Südafrika 2:0. El Tri verlagert einen Angriff aus dem Zentrum auf die rechte Seite. Von dort flankt Roberto Alvarado. Auf Höhe des zweiten Pfostens stiehlt sich Raul Jimenez geschickt frei und kommt unbedrängt zum Kopfball. Aus gut fünf Metern netzt der Stürmer entschlossen ein, trifft ins linke Eck und markiert sein allererstes WM-Tor.

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Vorlage Roberto Alvarado

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Und anstelle von Alvaro Fidalgo spielt fortan Gilberto Mora - mit 17 Jahren der jüngste Spieler dieser WM.

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Also sorgt Javier Aguirre für Auffrischung, tauscht doppelt. Für Brian Gutierrez kommt Luis Chavez.

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Auf den Rängen bricht Langeweile aus. Die mexikanischen Zuschauer würden gern mehr von ihren Lieblingen sehen, nachdem der Auftakt in diese Partie derart gelungen verlaufen war. Allmählich macht sich Unzufriedenheit breit. Pfiffe ertönen.

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Nochmals bessert Hugo Broos nach, nimmt Jayden Adams aus dem Spiel und schickt mit dem 36-jährigen Themba Zwane seinen ältesten Akteur auf den Rasen.

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Über einen Freistoß gelangen die Mittelamerikaner in den Strafraum. Dort kommt Israel Reyes zum Kopfball, vermag damit aber keine Gefahr heraufzubeschwören.

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Erstmals greift einer der Trainer aktiv ein. Hugo Broos sieht sich zum Handeln gezwungen, nimmt Lyle Foster runter und bringt dafür Thalente Mbatha.

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Zwangsläufig müssen Distanzschüsse bemüht werden. Das tut gerade Aubrey Modiba. Dessen Geschoss fliegt immerhin auf die Kiste zu und zwingt Raul Rangel zum Eingreifen. Der mexikanische Keeper muss zweimal zupacken, hat das Ding dann aber sicher.

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Schon bisher haben die Südafrikaner kaum etwas zustande bekommen. Was soll das jetzt in Unterzahl werden? Aktuell spricht nicht sonderlich viel für Bafana Bafana.

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Nun sind die Vorbereitungen abgeschlossen, der Freistoß kommt zur Ausführung. Diese obliegt Raul Jimenez, der allerdings vergeblich nach einem Loch in der Mauer sucht. Der Nachschuss von Jesus Gallardo fliegt wenig später deutlich am Kasten vorbei.

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Das Foul passierte übrigens kurz vor dem Sechzehner, es wird also einen Freistoß für Mexiko geben.

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Plötzlich bricht Brian Gutierrez durch, nähert sich dem Sechzehner und kreuzt vor Yaya Sithole, der den cleveren Mexikaner zwangsläufig zu Fall bringt. Das ist eine Notbremse und zieht die Rote Karte nach sich.

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Kurz darauf sorgt Julian Quinones für die nächste mexikanische Abschlusshandlung. Dieser Rechtsschuss kommt auch aufs Tor und wird von Ronwen Williams pariert.

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Südafrika wiederholt den Fehler vom Gegentor. Ronwen Williams spielt jetzt an der eigenen Strafraumgrenze direkt in die Füße von Alvaro Fidalgo. Dieser spaziert rechts an den Torraum, möchte dann zur Mitte passen. Doch Ime Okon bügelt den Fehler seines Keepers aus. Dennoch kommt es kurz darauf noch zu einem Distanzschuss von Brian Gutierrez, der das Ziel verfehlt.

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Ohne personelle Veränderungen schicken beide Trainer ihre Mannschaften in den zweiten Spielabschnitt.

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Jetzt rollt der Ball wieder im Aztekenstadion.

Nach 45 Minuten führt Mexiko im WM-Eröffnungsspiel gegen Südafrika hochverdient mit 1:0. Das Gastgeberteam erwischte den besseren Start und brauchte nicht lange, um die Sache in den Griff zu bekommen. So spielte nur El Tri und verschaffte sich früh etwas Zählbares. Auch in der Folge erwiesen sich die Mittelamerikaner als die klar bessere Mannschaft, nahmen sich aber immer wieder üppige Auszeiten. Ernsthaft in Gefahr geriet man nicht, obwohl man dem Gegner streckenweise ausgiebig den Ball überließ. Die Südafrikaner brauchten weit mehr als eine halbe Stunde für ihre erste Abschlusshandlung. Zwei Schussversuche hat es inzwischen gegeben, an der Harmlosigkeit von Bafana Bafana änderte das nichts.

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Dann bittet Schiedsrichter Wilton Sampaio die Akteure zur Pause in die Kabinen.

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Nochmals findet El Tri eine Lücke. Halblinks spaziert Brian Gutierrez in den Strafraum und hat offensichtlich zwei Ideen im Kopf. Was herauskommt, ist weder Torschuss noch ein Zuspiel auf Raul Jimenez. So verpufft die gute Gelegenheit.

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Soeben ist die reguläre Spielzeit abgelaufen. Vier Minuten soll es noch Zuschlag geben.

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Auf der Gegenseite probiert es Mbekezeli Mbokazi mit einem Distanzschuss. Das ist ein legitimes Mittel. Der Linksschuss jedoch verfehlt das Ziel.

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Wenig später spielen sich die Mexikaner über rechts in die Box. Mit Übersicht legt Brian Gutierrez nach hinten ab. In halbrechter Position kommt Julian Quinones zum Rechtsschuss, trifft damit aus etwa elf Metern den rechten Pfosten.

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Dann segelt ein hoher Ball in den südafrikanischen Sechzehner. In allerbester Position taucht Raul Jimenez auf, möchte verlängern, erwischt die Kugel aber nicht richtig. Dennoch muss sich Ronwen Williams strecken und pariert gut.

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An konsequenter Zweikampfführung fehlt es den Südafrikanern nicht, die gehen da durchaus robust zu Werke, setzten ihren Körper ein. Das kann schon mal wehtun.

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Dann melden sich die Südafrikaner mit ihrem ersten Torabschluss zu Wort. Eine Flanke von Mbekezeli Mbokazi segelt aus dem linken Halbfeld hoch in den Sechzehner. Dort schraubt sich Lyle Foster zum Kopfball in die Höhe, setzt diesen aber rechts am Gehäuse von Raul Rangel vorbei.

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Auf der Gegenseite spielen sich die Mexikaner mühelos links in den Sechzehner. Von dort soll der flache Pass von Jesus Gallardo in die Mitte kommen. Doch dieser wird von Keeper Ronwen Williams abgefangen.

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Dennoch freuen wir uns schon über diese kleinen Ansätze, Bafana Bafana probiert zumindest etwas - auch wenn das noch lange nicht WM-tauglich ist.

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Mit einem langen Ball wird über links Aubrey Modiba geschickt, setzt an der Grundlinie zur Flanke an, die zur Ecke geklärt wird. Diese aber gibt es nicht, weil sich der Südafrikaner zuvor im Abseits befand.

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Um nicht aufgrund von Unterforderung einzurosten, müssen die Gastgeber zwangsläufig immer wieder selbst die Initiative ergreifen. Konstruktivität geht also weiterhin nur von den Mittelamerikanern aus. Doch so richtig zwingend wird auch El Tri nicht mehr. Die Partie verflacht.

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Nun rollt der Ball wieder. Inzwischen gewährt Mexiko dem Gegner auch mal längeren Ballbesitz. Damit kann Südafrika weiterhin wenig anfangen.

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Neben der Möglichkeit der Flüssigkeitsaufnahme für die Spieler bietet sich so auch den Trainern die Gelegenheit, auf die Akteure einzuwirken. Bei Javier Aguirre gibt es nicht viel Bedarf, die Mexikaner sind die bessere Mannschaft. Dagegen hätte Hugo Broos einiges zu tun, um seinen bislang enttäuschenden Südafrikanern auf die Sprünge zu helfen.

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Nun steht die erste offizielle Trinkpause an. Die wird es in jedem WM-Spiel, jeweils in beiden Halbzeiten geben und stets drei Minuten dauern.

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Nun gibt es auch erstmals Gelb auf mexikanischer Seite. Nach einem Foul an Teboho Mokoena wird Brian Gutierrez verwarnt.

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Mit einem hohen Ball gelangen die Südafrikaner dann doch in die Box. Dort soll Iqraam Rayners das Ziel sein. Mexikos Keeper Raul Rangel funkt dazwischen und fischt die Kugel weg.

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So behalten die Mexikaner alles unter Kontrolle. Sonderlich herausgefordert werden die Männer von Javier Aguirre aber auch nicht. Südafrika hat das Innere des gegnerischen Sechzehners noch gar nicht gesehen.

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Der Torschütze weiß natürlich, wo hier die Kiste steht. Also zieht Julian Quinones aus der zweiten Reihe ab. Dieser Rechtsschuss ist allerdings deutlich zu hoch angesetzt.

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Bislang hat der Unparteiische Großzügigkeit walten lassen, nun aber greift der Brasilianer doch erstmals zum gelben Karton. Den bekommt Teboho Mokoena nach einem Foul an Alvaro Fidalgo zu sehen.

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Zumindest deuten die Gäste jetzt etwas Bemühen an. Es bringt ja in der aktuellen Situation auch nichts, in der bisherigen Form weiterzumachen. Dafür sind die Südafrikaner ganz sicher nicht hierhergekommen.

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Ohne Frage geht die Führung der Mexikaner vollauf in Ordnung. Nur El Tri kümmert sich bisher um dieses Spiel. Von den Südafrikanern haben wir noch überhaupt nichts gesehen. Offensiv ist Bafana Bafana nicht existent.

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Tooooor! MEXIKO - Südafrika 1:0. Durch die Mitte möchte Südafrikas Keeper Ronwen Williams das Spiel mit einem Flachpass aufbauen. Doch Yaya Sithole verarbeitet das Zuspiel kurz vor dem eigenen Sechzehner nicht sauber, bekommt Druck von Erik Lira. Dieser erobert den Ball. Julian Quinones übernimmt und schießt aus leicht versetzter Position und gut 15 Metern mit dem rechten Fuß durch die Beine des Torhüters in den Kasten. Der Stürmer von Al-Qadisiyah aus Saudi Arabien trifft zum dritten Mal im Nationaltrikot.

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Vorlage Érik Lira

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Sonderlich eilig hat es El Tri nicht. Gerade kommt das Spiel nahezu zum Stillstand. Wir müssen feststellen, im Rahmen der Eröffnungsfeier war hier mehr Bewegung auf dem Rasen.

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Inzwischen gibt es auch erste Abschlussversuche der Hausherren. Raul Jimenez kommt mittig im Sechzehner zum Linksschuss. Den leicht abgefälschten Ball pariert Ronwen Williams stark. Wenig später probiert sich Johan Vasquez und wird vom konsequent verteidigenden Gegner abgeblockt.

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Mexiko ist sich seiner Verantwortung als Gastgeber und Favorit dieser Partie bewusst und bemüht sich aktiv um die Spielgestaltung. Außenseiter Südafrika wirkt sehr abwartend.

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Soeben ertönt im Estadio Azteca der Anpfiff, bei dieser WM offiziell als Mexico City Stadium bezeichnet.

Kurz vor Spielbeginn schauen wir, wer die Ehre hat, dieses WM-Eröffnungsspiel zu leiten. An der Pfeife agiert Wilton Sampaio. Der Brasilianer hat als Assistenten seine Landsleute Bruno Pires und Bruno Boschilia dabei. Vierter Offizieller ist Juan Benitez aus Paraguay. Vor den VAR-Monitoren haben der Kolumbianer Nicolas Gallo, der Chilene Juan Lara und der Franzose Jerome Brisard das Geschehen im Blick.

Dann betreten die Protagonisten den Rasen, um die es heute wirklich geht - die Spieler beider Mannschaften. Doch auch dabei erleben wir eine Neuerung. Alle Akteure des Kaders dürfen das satte Grün betreten und den Nationalhymnen lauschen.

Auf 90 Minuten Eröffnungsfeier werden wir zwar vermutlich nicht kommen, doch inzwischen läuft quasi schon die Nachspielzeit. Die FIFA hinkt ihrem Zeitplan hinterher. Eigentlich sollte der Ball längst rollen, doch natürlich bekommt auch FIFA-Präsident Gianni Infantino noch seinen Auftritt - zusammen mit der von allen begehrten WM-Trophäe.

Nun wird es nochmals offiziell, es folgt die wahre Eröffnungszeremonie. In Person von Salma Hayek heißt Mexiko die Welt zu den Spielen der WM willkommen. Anschließend werden die Flaggen aller WM-Teilnehmer auf den Rasen getragen. Danach singen Andrea Bocelli und EJAE die WM-Hymne DNA, unterstützt durch die zugeschalteten David Guetta und Megan Thee Stallion.

Zum zweiten Mal treffen diese beiden Nationen in einem WM-Eröffnungsspiel aufeinander. 2010 gab es in Südafrika ein 1:1. Es war das letzte von bislang vier Duellen. Eine weitere Partie fand im Rahmen des Gold Cups 2005 statt. Damals waren die Südafrikaner Gaststarter und schlugen die Mexikaner mit 2:1. Die beiden Freundschaftsspiele 1993 und 2000 gingen an El Tri (4:0, 4:2).

Deutlich mehr WM-Kompetenz besitzen die Mexikaner, die bereits zum 18. Mal mitmischen. 1990 war man letztmals nicht dabei. Über das Viertelfinale jedoch kam El Tri nie hinaus, das erreichte man 1970 und 1986. Titel errangen die Mittelamerikaner als Sieger den Konföderationenpokals 1999 und als 13-maliger Gewinner des CONCACAF Gold Cups. Für diese WM-Endrunde musste sich Mexiko als einer der Gastgeber nicht sportlich qualifizieren.

Zum vierten Mal spielen die Südafrikaner bei einer WM mit. Bisher kam man nie über die Vorrunde hinaus - weder 1998 noch 2002 und auch nicht zu Hause 2010. Den größten Erfolg errang man als Afrikameister 1996. Für diese WM qualifizierte man sich als Sieger der Afrika-Gruppe C, ließ Nigeria, Benin, Lesotho, Ruanda und Simbabwe hinter sich. Dabei konnte es die südafrikanische Auswahl verschmerzen, dass ein 0:0 gegen Lesotho nachträglich in eine 0:3-Niederlage verwandelt wurde, weil Hugo Broos versehentlich den gesperrten Teboho Mokoena eingesetzt hatte.

Südafrikas Trainer Hugo Broos avanciert heute zumindest vorübergehend zum ältesten WM-Trainer aller Zeiten. Der 74-jährige Belgier jedoch darf sich damit nicht lange schmücken, wird er doch in ein paar Stunden vom geringfügig älteren Tschechen Miroslav Koubek übertrumpft. Beide werden ohnehin schon am Sonntag vom 78-jährigen Dick Advocaat in den Schatten gestellt.

Auf der Gegenseite haben die Südafrikaner in Ime Okon einen Deutschland-Legionär in ihren Reihen. Der 22-jährige Defensivspieler besitzt einen langjährigen Vertrag bei Hannover 96 und hat in der zurückliegenden Saison 25 Zweitligapartien für die Niedersachsen bestritten (zwei Tore). Erfahrenster Akteur ist Torhüter Ronwen Williams mit 65 Länderspielen. WM-Erfahrung weist kein Spieler auf, denn die letzte Teilnahme der Bafana Bafana liegt 16 Jahre zurück.

Für Südafrika stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Williams - Mudau, Sibisi, Okon, Mbokazi, Modiba - Mokoena, Sithole, Adams - Rayners, Foster.

Trainer der Mittelamerikaner ist Javier Aguirre. Als Spieler war der heute 67-Jährige 1986 bei Mexikos Heim-WM dabei. Als Nationalcoach wird das seine dritte WM-Endrunde nach 2002 und 2010. Als erfahrensten Spieler hat Aguirre den 40-jährigen Torwart Guillermo Ochoa berufen, der 152 Länderspiele auf dem Konto hat, elf davon bei seinen bislang fünf WM-Teilnahmen. Torhungrigster Akteur ist Raul Jimenez mit 45 Länderspieltreffern.

Fortan widmen wir uns den sportlichen Belangen und schauen auf die Mannschaftsaufstellung Mexikos: Rangel - Reyes, Montes, Vasquez, Gallardo - Lira - Alvarado, Gutierrez, Fidalgo, Quinones - Jimenez.

Pyrotechnische Knall- und Farbeffekte durften auch nicht fehlen. Danach war erst einmal Pause. Diese dauert nun schon einige Zeit an. Unterdessen wird Spielern beider Mannschaften derzeit Gelegenheit gegeben, sich auf dem Rasen warmzumachen. Somit stellt sich die Frage, ob wir mit der Eröffnungsfeier tatsächlich auf die angekündigten 90 Minuten kommen. Das erscheint doch sehr fraglich, wäre aber vermutlich auch nicht sonderlich tragisch.

Den wahren Auftakt erleben wir aber natürlich hier und heute. Und mal wieder hat die FIFA keine Kosten und Mühen gescheut, um bereits die Eröffnungsfeier außergewöhnlich zu gestalten. Im Mittelpunkt stand ein riesiger WM-Pokal. Es wurde viel getanzt und gesungen, dem Publikum war dabei eine aktive Rolle zugedacht. Und dann durften Shakira und Burna Boy der Weltöffentlichkeit erstmals den offiziellen WM-Song Dai Dai präsentieren. Die kolumbianische Sängerin hat in dieser Hinsicht bereits Erfahrung, lieferte schon 2010 das musikalische Aushängeschild der Fußball-WM.

Derzeit laufen in Mexiko-Stadt die Eröffnungsfeierlichkeiten. Passend zum aufgeblähten Turnier werden für diese Veranstaltung im Aztekenstadion satte 90 Minuten veranschlagt, also quasi die Dauer eines Fußballspieles - mit Pause selbstverständlich. Doch damit nicht genug! Da wir erstmals drei Co-Gastgeber haben, gibt es vor den ersten Partien Kanadas und des US-Teams ebenfalls Eröffnungsfeiern.

Nun hat das Warten ein Ende, die 23. Fußball-Weltmeisterschaft steht unmittelbar vor der Tür. Es wird die größte und längste WM-Endrunde aller Zeiten. Erstmals dürfen 48 Mannschaften mitmischen, die sich anfangs auf zwölf Gruppen verteilen. Insgesamt macht das eine enorme Zahl von 104 Spielen notwendig, die innerhalb von fünfeinhalb Wochen in 16 Stadien und vier Zeitzonen ausgetragen werden. Und wer Weltmeister werden will, muss nun acht Partien bestreiten, weil es mit dem Sechzehntelfinale eine zusätzliche K.o.-Runde geben wird.

Herzlich willkommen zum Eröffnungsspiel der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko zwischen Mexiko und Südafrika.