Olympique Lyon - Brest; Frankreich, Ligue 1

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Olympique Lyon - Brest. Frankreich, Ligue 1.

Stade des LumieresZuschauer46.046.

Olympique Lyon 2

  • P Sulc (41. minute)
  • A da Silva Santos (46. minute)

Brest 1

  • R Del Castillo (s/o 19. minute)
  • E Ebimbe (87. minute)

Live-Kommentar

So viel von dieser Stelle aus der Ligue 1, den nächsten Ticker aus Frankreich gibts schon am Freitag, wenn PSG bei Auxerre zu Gast ist. Bis dahin und noch einen schöne Woche. 

Schauen wir noch auf die kommenden Aufgaben: Auch nächste Woche spielt Brest wieder am Sonntag, dann ist der Toulouse zu Gast. Auf Lyon warten nun die Young Boys - am Donnerstag in der EL - und Metz in Ligue 1, nächsten Sonntag.  

Nach der Nullnummer bleibt Brest mit 22 Zählern im Mittelfeld stecken, schließt den Spieltag als Zehnter ab. Lyon dagegen macht einen Platz gut und schiebt sich mit nunmehr 33 Zählern auf Platz 4 vor, in Schlagdistanz zu Marseille (35). 

Mit einem 0:2-Rückstand für Brest startete die zweite Halbzeit. Und kurz flackerte Widerstand auf, Brest begann die zweiten 45 Minuten - doch dies entpuppte sich schnell als Strohfeuer. Lyon besann sich auf seine spielerische Überlegenheit und gestaltete den Rest des Spiel ausgesprochen einseitig. Brest beschränkte sich nur noch aufs Verteidigen. Bis die Schlussphase anbrach und der Anschlusstreffer (87.)nach einem Standard gelang. Plötzlich wankte Lyon, konnte die Führung aber letztlich über die Zeit bringen. Verdient ist der Sieg allemal. 

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Aber dann beendet Romain Lissorgue die Begegnung, was von den Lyon-Anhängern mit Applaus honoriert wird. 

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So aktiv wie in der Schlussphase war Brest die ganze Partie über nicht. Die Gäste setzen sich am Strafraum fest, Doumbia schlägt eine Traumflanke mit viel Schnitt zum Kasten, Ebimbe fliegt, toller Flugkopfball, aber Millimeter am linken Pfosten vorbei. Wow. 

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Viele Fans der Heimelf befinden sich längst auf dem Nachhauseweg. Die könnten ein böses Erwachen erleben. Vereinzelt sind nun Pfiffe zu hören, bislang gabs eigentlich nur Gesang.

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Und schon interessant. Plötzlich gewinnen die Gäste Zweikämpfe. Aber was sie eigentlich brauchen, sind Standards. Denn aus dem Spiel heraus entwickeln sie weiterhin keinerlei Gefahr. 

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Sechs Minuten Nachspielzeit werden angezeigt. Wer hätte gedacht, dass Lyon heute Abend noch einmal zittern müsste?

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Und für Afonso Moreira kommt Remi Himbert rein. 

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Abner macht für Hans Hateboer Platz.

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Unmittelbar nach dem Anschlusstreffer hat Endrick Feierabend, Karabec, Ex-HSVer übernimmt. 

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Tooor! Lyon - BREST 2:1. Unglaublich. Aus diesem Freistoß fast von der Mittellinie entsteht ein Treffer für die Gäste. Chotard führt aus, schlägt den Ball einfach hoch vorne rein. Der Ball kommt vor dem Torraum runter. Und dann wird wild gestochert. Chardonnet hält irgendwann aus acht Metern drauf, will er jedenfalls, erwischt aber den Ball mit dem Schienbein. Der Querschläger fliegt nach rechts, wo Ebimbe dann aus sieben Metern den Ball mit voller Wucht unter die Latte knallt. 

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Vorlage Brendan Chardonnet

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Abner hält auf der linken Außenbahn Mboup, um ein Durchbrechen zu verhindern. Dafür gibts eine Verwarnung. 

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Damit stehen bei Brest nun nur noch die beiden Innenverteidiger und die beiden Sechser aus der Startelf auf dem Rasen. 

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Nächster Wechsel bei Brest. Junior Dina Ebimbe, für Kamerun beim Afcon aktiv, vielleicht erinnert sich noch der ein oder die andere an seine Zeit bei der Eintracht, kommt für Bradley Locko in die Begegnung. 

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Zudem wird Kenny Lala durch Luck Zogbe ersetzt.

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Die uns auch zeigen, wie extremst einseitig die Begegnung jetzt ist. Brest hat aufgegeben, anders ist das nicht zu interpretieren. 

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Ballbesitz Lyon in der letzten Viertelstunde 87 Prozent. 1,9 Prozent der Aktionen waren im defensiven Drittel der Gastgeber in dieser Zeit. Das waren die Pässe nach dem langen Schlag von Coudert. Absurde Zahlen.

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Und das ändert sich auch jetzt nicht, als Coudert in der eigenen Hälfte einen Freistoß ausführt und den Ball über die Mittellinie drischt. Lyon übernimmt sofort wieder, die Gäste eilen wieder in die Verteidigung zurück. 

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Der letzte Ballkontakt der Gäste in der gegnerischen Hälfte liegt schon eine Viertelstunde zurück.

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Und für Tanner Tessmann übernimmt Orel Mangala.

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Doppelwechsel Lyon, Ainsley Maitland-Niles geht, anstrengende Wochen stehen bevor. Für ihn kommt Khalis Merah.

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Die Partie zieht ihre Spannung einzig noch aus der Frage, wie hoch der Sieg der Gastgeber ausfällt. 

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Nächster gute Chance für Lyon, das sich am Strafraum festsetzt, Endrick und Sulc bleiben auf Höhe des Elfmeterpunkte hängen, Sulc legt dann den Ball geistesgegenwärtig für Tessmann auf, der flach und verdeckt aufs linke Eck zielt. Aber den hat Coudert irgendwie gerochen und reagiert glänzend. 

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Zweite Hälfte, 70 Prozent Ballbesitz Lyon, 5:1 Abschlüsse. Und da ist die Szene mit dem Abseitstor natürlich gar nicht miteinberechnet. 

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Und Lucas Tousart wird durch Kamory Doumbia ersetzt.

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Daouda Guindo, frisch vom Afcon zurück, wo er für Mali aktiv war, kommt bei Brest für Ludovic Ajorque, der heute eine sehr schwierige Aufgabe sehr gut löste. War möglicherweise sein letzter Auftritt bei Brest, die Gerüchteküche brodelt. 

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Kurz nach der Pause hatte man den Eindruck, Brest könne sich aufbäumen. Aber davon sind wir mittlerweile extrem weit entfernt. Es wird wieder der Fußball von vor der Pause gespielt. Reine Einbahnstraße, das Spielfeld. 

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Nach einem Foul an Tagliafico bekommt Lyon 10 Meter vor dem Strafraum einen Freistoß zugesprochen. Afonso Moreira führt direkt aus, der Ball fliegt dabei so hoch über das Tor, wie die Freistoßposition vom Sechzehner entfernt war. 

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Der schönste Treffer des Abends wird auf Grund einer minimalen Abseitsposition von Tessmann kassiert. Der Steckpass von Maitland-Niles war noch sauber, aber der Abpraller vom kurzen Pfosten auf Tessmanns Querpass kam tatsächlich von einem Mannschaftskollegen. Und da stand Tessmann noch zu tief. 

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Gut, sonderlich lange mussten wir dann doch nicht auf das 3:0 warten. Tessmann geht auf rechts nach einem Pass von Maitland-Niles zur Grundlinie, sein Querpass wird geblockt. Er bekommt aber die Kugel zurück und diesmal versucht er es mit einer hohen Hereingabe. Links am Torraum kommt Tagliafico angerauscht, setzt einen wuchtigen Kopfballaufsetzer, den Coudert gerade noch so abwehren kann. Aber der Abpraller landet dann bei Sulc, der auf fünf Metern seinen zweiten Treffer markiert. Der Innenpfosten hilft auch noch mit. Doch der VAR meldet sich. 

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Remy Labeau Lascary verlässt bei Brest das Spielfeld, Pathe Mboup übernimmt seine Position.

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Dann meldet sich auch Lyon in der Offensive an. Endrick aus seiner rechten Seite mit einem exquisiten Außenristpass in den Strafraum, wo Tessmann in der Halbspur wunderbar eingelaufen ist und frei vor Coudert auftaucht. Der Abschluss ist aber dann viel zu satt, fliegt nicht einmal in Richtung Tor. Und das 3:0 wird vorläufig auf sich warten lassen müssen. 

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Aus dem Nichts ein erster richtiger Anschluss der Gäste! Wieder kommen die Gäste über die rechte Seite. Labeau Lascary vor dem rechten Strafraumeck, spielt den Kurzpass auf Lala, der zum langen Pfosten flankt. Im vollbesetzten Strafraum wird der Ball nicht geklärt, sondern leicht verlängert und kommt am langen Pfosten bei Ajorque runter, der die Kugel zunächst annimmt, dann aber frei vor Greif, der nicht eingreifen muss, am rechten Pfosten vorbeilegt. Was für eine Möglichkeit!

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Tatsächlich hinterlassen die Gäste hier zu Beginn der zweiten Hälfte den etwas wacheren Eindruck, die Gastgeber scheinen sich jetzt doch ein wenig auf der Führung auszuruhen. Im Aufbau sieht das bei Brest mitunter gar nicht so schlecht aus, Chardonnet nutzt den Raum im rechten Mittelfeld, baut auf, findet im Zentrum Ajorque, der dann auch noch den Ball behaupten kann. Aber dann sind die Gäste doch wieder mit ihrem Latein am Ende. Auf den Kasten von Greif kommt überhaupt nichts. Was uns viele Spiele mit seinem Namen erspart. Also eher Ihnen. 

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Der Wiederbeginn ist aus Lyoner Sicht eher holprig. Kleine Flüchtigkeitsfehler, verlorene Zweikämpfe lassen sogar eine Drangphase der Brester zu, die aber auf einen Abschluss verzichten. 

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Der Außenverteidiger braucht eine ganze Weile, um sich von diesem Foul zu erholen, wird sogar kurz behandelt.

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Ainsley Maitland-Niles kassiert für ein hartes Einsteigen gegen Locko in der Nähe der Mittellinie Gelb.

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Beide Teams starten unverändert in den zweiten Spielabschnitt. 

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Die Partie läuft wieder. 

Es ist eine Partie, die nur in eine Richtung lief. Bis zum Platzverweis von Del Castillo. Danach lief die Partie noch mehr in dieselbe Richtung. Brest schien von Anfang an auf ein 0:0 aus, stand extrem tief und verteidigte lange Zeit ausgezeichnet. Aber seit Lyon ausgerechnet durch einen Konter in Führung ging, kann es eigentlich nur noch um Schadensbegrenzung gehen. Im Anschluss an den Treffer ließ Lyon weitere gute Möglichkeiten liegen, aber nicht alle. 

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Wenige Augenblicke später gehts in die Pause. 

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Vorlage Endrick Felipe Moreira de Sousa

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Tooor! LYON - Brest 2:0. Da geht es dahin. Lyon setzt sich am Strafraum fest. Steckpass zentral von Tagliafico auf Endrick, der den Ball durch drei Meter weiterbefördert. Auf den Fuß von Abner, der aus 20 Metern ansatzlos schießt. Ein gewaltiger Hammer, der halbrechts oben in den Maschen einschlägt. Dem Treffer gingen 20 Pässe der Lyoner voraus, ohne dass ein Brester dazwischenkam.

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Nächste Chance, diesmal wieder eine, die eher zum Spiel passt. Lyon lässt vor dem Strafraum die Kugel laufen. Halbrechts hält Endrick aufs rechte untere Eck. Und da musste sich Coudert schon richtig lang machen, um den nächsten Einschlag zu verhindern. 

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Tooor! LYON - Brest 1:0. Der nächste Angriff bringt dann für Lyon die Erlösung. Für die Partie ist dieser Treffer völlig untypisch. Brest ist weit aufgerückt, weiter als je zuvor. Und Afonso Moreira spielt dann im linken Halbfeld in den Lauf von Sulc. Der macht sich alleine auf den Weg zum Tor, Coudert kommt ihm entgegen. Sulc spielt ihn aus, läuft dabei aber fast bis zur Grundlinie. Zwei Brester stehen mittlerweile auf der Linie. Dennoch bringt Sulc den Ball aber aus extrem spitzem Winkel in den Maschen unter. Genau im langen Winkel.

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Vorlage Afonso Bastardo Moreira

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Brest rückt etwas auf, bei einem Pass in die Spitze dann von Lyon verschätzt sich Locko. Und auf einmal läuft Endrick alleine auf den Kasten von Coudert zu. Duell, Mann gegen Mann, Coudert kommt Endrick entgegen, bleibt im Strafraum, geht zu Boden. Endrick will ihn überlupfen. Und Coudert bekommt im letzten Moment den Arm zwischen Ball und Tor. 

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Typisches Bild auch: Der Ball wandert lange in der Zone 20 Meter vor dem Strafraum von Brest hin und her, irgendwann kommt ein Brester dazwischen, schlägt den Ball weg. Und das Spiel geht von vorne los. 

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Gutes Beispiel: Sulc dribbelt sich vom linken Strafraumeck in die Gefahrenzone, wird aber vor dem Abschluss von vier Brester gestellt. Da war überhaupt kein Platz für einen Schuss. 

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Druck ist da, zweifelsohne, aber keine Gefahr. Aber so defensiv, wie Brest agiert, ist ein Überraschungsdreier praktisch ausgeschlossen. 

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Betrachten wir die Angelegenheit jetzt mal aus Perspektive der Bretonen, gibts wenig Gründe zu klagen. Erwartet keiner, dass die in Unterzahl hier die Spielkontrolle übernehmen. Man hält die Zone vor und im Strafraum kompakt und lässt praktisch wenig zu. 

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Endrick jetzt mit dem nächsten Versuch, etwas zu reißen. Nicht zum ersten Mal sucht er von der rechten Seite den Weg zur Grundlinie. Locko, eine ganz andere Gewichtsklasse, kocht ihn einfach ab. 

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Und das Tempo ist auch überschaubar. Um Lücken zu reißen, muss da ein wenig mehr Schwung rein. OL spielt schließlich in Überzahl. Aber viel geändert hat sich seit dem Platzverweis gegen Brest noch nicht. 

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Liegt aber auch am Passspiel der Gastgeber, die zwar das Mittelfeld kontrollieren, aber sobald es ins Angriffsdrittel geht, schleichen sich Unsauberkeiten ein. Da kommt dann regelmäßig ein Abwehrspieler dazwischen. Und das Ganze geht von vorne los. 

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Bei aller Überlegenheit von Lyon lässt sich allerdings auch festhalten, dass dabei noch keine ernstzunehmenden Chancen herausgesprungen sind. Und zwei Abschlüsse nach 27 Minuten sind auch nicht die Welt. Bisher erlebt Coudert, der bei Brest den Kasten hütet, einen eher ruhigen Abend. 

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OL kontrolliert das Spiel nach Belieben, Ajorque steht als einsamer Turm in der Schlacht für Brest an der Mittellinie, soll Befreiungsschläge festmachen und den Kollegen die Zeit verschaffen aufzurücken. Wie gut das gelingt? Einen Ballkontakt hat der Ex-Mainzer bisher. 

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Der nächste Angriff läuft, natürlich über Endrick, der offensichtlich keine Eingewöhnungsprobleme hat. Auf der Grundlinie dribbelt er sich durch, passt aber im Torraum einen Verteidiger an. 

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Das macht ein ohnehin schwieriges Unterfangen noch eine ganze Ecke schwerer. Brest spielte ja ohnehin schon extrem defensiv. Jetzt noch mehr? Wie soll das gehen?

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Lissorgue schaut sich die Bilder am Monitor an und macht aus Gelb dann doch Rot. Und das ist nachvollziehbar. Del Castillo siegt Tagliafico wirklich übel aufs Gelenk.

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Für ein Foul an Tagliafico beim Pressingversuch kassiert Romain Del Castillo die erste Verwarnung der Begegnung. Bis der VAR sich meldet. 

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Diesen Standard bekommt Brest zwar geklärt. Aber der zweite Ball landet natürlich wieder bei OL.

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Vier Querpässe in der Brester Abwehr, Lyon rückt auf. Und es folgt zwangsläufig ein Befreiungsschlag. Schon ist der Ball wieder weg. Und es geht schnell über die rechte Seite, wo Endrick gestartet ist, beim Flanken zur Ecke geblockt wird. 

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Tagliafico bricht, als Brest etwas aufrückt, über die linke Außenbahn durch, spielt den Ball auf Strafraumhöhe scharf ins Zentrum, wo Afonso Moreira aber die Füße nicht rechtzeitig sortiert bekommt und den Ball verliert. 

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Ab und zu kurze Phasen für Brest mit etwas Ballbesitz, aber das geht kaum mal bis über die Mittellinie. Für die Gäste kündigt sich ein langer Abend an. 

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Freistoß Lyon, den darf Endrick von der linken Seite ausführen, findet aber mit der halbhohen Hereingabe keinen Abnehmer. Anfangsnervosität. Ist schließlich sein erstes Heimspiel für den neuen Klub. Im Pokal gegen Lille erzielte er übrigens das Siegtor. 

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Das Passtempo bei Lyon ist relativ hoch, Brest zieht sich jetzt immer weiter zurück und lässt die Gastgeber anlaufen. Ein gefährliches Spiel. 

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Brest mit dem Versuch, das Mittelfeld kompakt zuhalten. Also versucht es Lyon eher über die Außenbahn. Maitland-Niles passt aus dem Zentrum halbrechts in den Strafraum, Endrick, der vor Spiellaune sprüht, dem aber noch nicht alles gelingt, zieht etwas in Zentrum und drischt den Ball dann deutlich aus 18 Metern vorbei. 

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Das Spiel der Gäste ist noch ohne Tiefgang, die kommen bisher kaum mal über die Mittellinie. 

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Lyon macht richtig Druck. Nächster Vorstoß, Vinicius schickt Afonso Moreira auf links zur Grundlinie, der schlägt eine sehr scharfe Flanke. Unangenehm für den Verteidiger, der das Ding mit dem Kopf abfängt. Das hat Spuren hinterlassen. Geht aber schnell wieder weiter. 

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Aufregung beim ersten Angriff der Gastgeber, als Endrick im Brester Strafraum nach einer Grätsche von Chardonnet zu Fall kommt. Die Leihgabe von Real Madrid hinterlässt schon gleich mal Eindruck im ersten Heimspiel. Die Grätsche war aber astrein. 

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Romain Lissorgue gibt das Spiel im Groupama nach einer Gedenkminute für den verstorbenen Nicolas Quinault, einen Mitarbeiter vor Lyon, frei. 

Ansätze einer solchen Serie waren zuletzt auch zu erkennen. Seit Ende November hat Brest vier seiner letzten fünf Ligaspiele gewonnen. Und schlug dabei unter anderem Straßburg und Monaco, nicht gerade Laufkundschaft. Das neue Jahr startete mit einem 2:0 gegen Auxerre. Während des Pokalwochenendes gabs für die Bretonen eine Spielpause, so dass man ausgeruht ins Duell mit Lyon gehen kann.

Etwas anders sieht es beim heutigen Gegner aus. Der muss europäische Ziele noch nicht unbedingt abschreiben, aber da müsste schon langsam eine richtige Serie her, Rennes, auf dem Conference-League-Platz, ist acht Zähler weg.

Realistischer ist es da schon, einen Champions-League-Platz anzustreben. Da hat Lille nämlich gestern durch seine Niederlage die Tür einen Spalt aufgemacht. Platz 4 in Frankreich bringt einen Platz in der CL-Qualifikation, das wäre ein erster Schritt. Und Lille ist nur zwei Punkte weg. Marseille wäre dann das nächste Ziel, der Dritte hat im Augenblick fünf Punkte mehr als Lyon.

Hört sich eigentlich ganz gut an, in der Europa League ist Lyon Tabellenführer. Doch in der Ligue 1 klafft zu Tabellenführer Lens schon eine gewaltige Lücke, die nach dem Sieg des Spitzenreiters gestern gegen Auxerre auf 13 Zähler angewachsen ist.

Eines in der Europa League, 2:1 gegen die Go Ahead Eagles, zwei in der League 1 gegen Le Havre und Monaco. Und zwei im Pokal - gegen den FC Saint-Cyr Collonges au Mont d'Or und OSC Lille, letzteres am vergangenen Wochenende.

Der Kalender ist voll für die Lyoner, die noch in allen Wettbewerben vertreten sind. Und sie scheinen dieser Aufgabe gewachsen zu sein. Die letzten fünf Pflichtspiele hat die Mannschaft von Paulo Fonseca gewonnen.

Brest ist im Pokal nicht mehr dabei, hatte also Pause, beim letzten Spiel vor zwei Wochen - 2:0 gegen Auxerre - standen Mama Balde, jetzt verletzt, Daouda Guindo und Luck Zogbe (beide Bank), noch in der Anfangsformation. Heute beginnen Kenny Lala, Bradley Locko und Lucas Tousart.

Und so lässt Eric Roy starten: Coudert - Lala, Chardonnet, Coulibaly, Locko - Chotard, Tousart, Magnetti - Del Castillo, Ajorque, Labeau Lascary.

Im Vergleich zum letzten Ligaspiel verändert Fonseca sein Team auf zwei Postionen. Die Startelf unterscheidet sich auch nur unwesentlich von der Elf, die das Pokalspiel am letzten Wochenende bestritt. Tessmann und Endrick beginnen für Tolisso, der in der Liga eine Sperre absitzen muss, und Merah.

So stellt Paulo Fonseca auf: Greif - Maitland-Niles, Clinton, Kluivert, Tagliafico - Abner, Morton, Tessmann - Sulc, Endrick, Afonso Moreira.

Mit dieser Begegnung heute Abend im Groupama Stadium schließen wir den 18. Spieltag in der Ligue 1 endgültig ab. Dabei beobachten wir mit Lyon ein Team, das noch CL-Ambitionen hat. Und mit Brest eines, bei dem nach oben noch was gehen könnte - mit dem Abstiegskampf haben die Bretonen eher wenig zu tun.

Herzlich willkommen in der Ligue 1 zur Begegnung des 18. Spieltages zwischen Olympique Lyon und Stade Brest.