Lille OSC - SC Freiburg; UEFA Europa League

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Lille OSC - SC Freiburg. UEFA Europa League.

Stade Pierre-MauroyZuschauer22.583.

Lille OSC 1

  • O Giroud (92. minute 11m)

SC Freiburg 0

  • M Eggestein (s/o 74. minute)

Live-Kommentar

Damit verabschieden wir uns und wünschen noch einen schönen Abend. Bis bald!

Für Freiburg geht es am Sonntag weiter in der Bundesliga, im Duell der Europa-League-Teams mit Stuttgart. Am gleichen Tag reist Lille in der französischen Liga zum Erstplatzierten der EL-Gruppenphase nach Lyon. Morgen ab 13:00 Uhr findet die Auslosung für die nächsten Runden statt.

In einer lange ausgeglichenen, aber auch ereignisarmen Partie zogen beide Teams im zweiten Durchgang etwas das Tempo an. Die Freiburger waren sehr auf defensive Stabilität bedacht, gingen wegen der hervorragenden Ausgangslage nicht sonderlich viel Risiko. Doch durch einen Platzverweis und einen Elfmeter, jeweils gegen die Gäste, zog Lille das Spiel doch noch auf seine Seite. Durch das späte Gegentor stürzt Freiburg noch auf Platz 7 ab, ist aber sicher für das Achtelfinale qualifiziert. Lille verbessert sich auf Rang 18 und muss in den Playoffs ran.  

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Und dann ist auch schon Schluss! Lille holt sich durch das 1:0 der Nachspielzeit drei Punkte gegen den SC Freiburg.

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Tooor! LILLE OSC - SC Freiburg 1:0. Das ist eine Sache für Olivier Giroud. Der Routinier schnappt sich den Ball und setzt ihn mit links in den rechten Winkel. Da kann Atubolu überhaupt nichts ausrichten. 

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Jetzt gibt es Elfmeter! Fernandez-Pardot geht halblinks am Rande des Strafraums ins Dribbling gegen vier und wird von Irie zu Fall gebracht. Damian Sylwestrzak zeigt auf den Punkt. 

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Der Sport-Club hält die Hausherren soweit in Schach, spielt die Zeit von der Uhr. Es sollen noch drei Minuten nachgespielt werden. 

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Hakon Haraldsson regt sich nach einem Foul an Scherhant auf und kassiert eine Gelbe Karte. 

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Es wird logischerweise etwas defensiver bei Freiburg. Jetzt geht es nur noch darum, die Null zu halten.

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Auch Freiburg wechselt doppelt: Patrick Osterhage kommt für Johan Manzambi ...

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... und Anthony Jung ersetzt Yuito Suzuki.

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Zudem ist Romain Perraud neu für Calvin Verdonk im Spiel.

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Bei Lille kommt Olivier Giroud ins Spiel. Die 39-Jähige Stümerlegende ersetzt Felix.

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Lille erhöht den Druck etwas, doch auch zu zehnt hält Freiburgs Defensive stand.

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Die Hausherren spielen regulär eine Viertelstunde in Überzahl. Beim jetzigen Spielstand in den Parallelspielen reicht ihnen aber der eine Punkt zum Weiterkommen, sie werden nicht viel mehr Risiko gehen. 

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Und dann gibt es Rot! Maximilian Eggestein steigt Fernandez-Pardo beim Gegenpressing voll aufs Sprunggelenk. Damian Sylwestrzak zeigt ihm umgehend die Rote Karte. 

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Schuster bringt Cyriaque Irie für Niklas Beste.

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Für ein Foul an Scherhant kassiert Benjamin Andre die erste Gelbe der Partie. 

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Lille hat in dieser Phase deutlich mehr vom Spiel. Freiburg ist zuletzt zwei-, dreimal in einen Konter gelaufen und kann von Glück sagen, dass die Gastgeber daraus nicht mehr gemacht haben. 

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Plötzlich ist Fernandez-Pardo durch! Das Stadion steht, während der Angreifer durch die komplette Freiburger Hälfte sprintet. Von Ogbus verfolgt, hält er auf den Sechzehner zu. Vor Atubolu angekommen, probiert er es mit einem Heber, doch der SC-Keeper bleibt einfach stehen und fängt die Kugel. 

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Schneller Konter der Hausherren, Freiburg ist mal nicht richtig organisiert. Über Fernandez-Pardo landet die Kugel bei Felix links in der Box. Doch sowohl Ogbus ist da, als auch der zurückgeeilte Beste - so gibt es keine klare Schusschance. 

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... und Igor Matanovic ersetzt den glücklosen Junior Adamu.

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Doppelwechsel bei den Breisgauern: Derry Scherhant kommt für Vincenzo Grifo ...

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In der Blitztabelle hat sich das Überraschungsteam FC Midtjylland an den Freiburgern vorbeigezogen und steht nun auf dem 2. Platz, weil es 1:0 gegen Zagreb führt. 

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Wieder ist Adamu durch, dieses Mal perfekt bedient von Suzuki. Halblinks im Strafraum angekommen, zieht der Schweizer ab - und schießt unbedrängt aus 14 Metern weit, weit übers Tor. Das ist alles viel zu ungefährlich. 

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Eckball auf der Gegenseite. Freiburg verteidigt auch diesen Standard sehr aufmerksam. Keine Gefahr. 

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Ngoy unterläuft bei einem langen Ball ein Fehler, er springt unter dem Ball durch. Adamu ist plötzlich durch, macht sich von halblinks auf den Weg zum Tor. Er wird jedoch noch von Ngoy eingeholt, der den Schussversuch aus 13 Metern noch deutlich ablenkt. Da war wirklich deutlich mehr drin. 

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Beide Teams haben keine personellen Wechsel vorgenommen. 

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Es geht weiter. 

Freiburg schiebt sich für den Moment vorbei an Aston Villa auf Platz 2 weil die Engländer gegen Salzburg zurückliegen. Lille ist einen Platz abgerutscht und steht auf dem 22. Rang. Ab Platz 25 scheiden die Teams aus dem Wettbewerb aus. 

In einer ereignisarmen ersten Hälfte zeigten beide Teams gute Abwehrleistungen, ließen sich kaum mal überrumpeln oder im Aufbau zu groben Schnitzern verleiten. Soweit die positiven Aspekte. Was beiden Mannschaften fehlte, ist das nötige Risiko oder der individuelle Geistesblitz im Offensivspiel. Insgesamt war es so bisher kein sehr ansehnliches Fußballspiel. 

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Pause. Es steht 0:0 zwischen Lille und Freiburg.

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Eine Minute soll nachgespielt werden. 

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Rechts am eigenen Sechzehner grätscht Günter Tiago Santos den Ball vom Fuß, trifft den Rechtsverteidiger dabei aber auch am Knöchel. Am Ende gibt es eine Ecke für Lille, die Ginter aus dem Strafraum köpft. 

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Bei Lille versucht Andre, das Spiel im Mittelfeld an sich zu reißen und verteilt das Leder auch immer wieder gut. Doch seine Körpersprache zeigt auch, dass er nicht zufrieden ist mit der Leistung seines Teams. 

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Den Gastgebern unterlaufen gerade viele Abspielfehler, was Freiburg immer wieder in Ballbesitz bringt. Jetzt müsste man daraus nur etwas machen ... 

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Nur selten hat sich Freiburg bisher in der gegnerischen Hälfte festgesetzt, jetzt ist es mal wieder soweit. Der Sport-Club lässt den Ball ruhig laufen, kreiert aus solchen Situationen aber einfach keine gefährlichen Szenen.

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Eine halbe Stunde ist gleich gespielt und alle warten auf die erste Großchance des Spiels. Die Hausherren kommen immer wieder mal an den Sechzehner, doch die Defensive der Breisgauer steht einfach. Gerade Ogbus ist schon mehrfach positiv aufgefallen. 

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Lille hat mehr vom Spiel, doch nur sehr wenige Ideen auf dem Weg nach vorne. Die Abwehrarbeit der Freiburger stimmt mal wieder, ansonsten geht noch nicht viel für das Team von Julian Schuster. 

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Das ist im Grunde die erste klare Chance des Spiels: Haraldsson nimmt im zentralen Mittelfeld mal Tempo auf, wird von keinem Freiburger gestellt und kommt aus gut 20 Metern zum Schuss. Sein Versuch geht deutlich rechts vorbei, Atubolu muss nicht eingreifen. 

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Es geht weiter für Adamu. 

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Die Partie ist unterbrochen, weil Adamu auf dem Rasen sitzt und behandelt werden muss. 

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Eine Flanke durch Tiago Santos von rechts segelt weit bis links an den Fünfer. Felix köpft den Ball Richtung erster Pfosten, wo Atubolu schon wartet und den das Leder fängt. 

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Grifo wird mal auf dem linken Flügel von Günter steil geschickt. Kaum führt er den Ball am Fuß, ertönt die Pfeife - Abseits. 

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Ruhiges Aufbauspiel des Sport-Clubs gibt es in der Anfangsphase nicht. Lille setzt die Gäste weiterhin sehr früh unter Druck, so kommen diese kaum mal geordnet in die gegnerische Hälfte. 

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Freiburg verliert den Ball im Mittelfeld, bei Lille geht es schnell über links nach vorne. Weil sich die Breisgauer aber kollektiv stark zurückziehen, steht die Defensive schnell und der Angriff sorgt nicht für Gefahr.  

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Es ist ein etwas nervöser Beginn der Freiburger, die bei Ballbesitz früh unter Druck gesetzt werden. Lille ist engagiert, steht ja auch unter Zugzwang und sollte gewinnen. 

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Ogbus bringt Atubolu mit einem sehr kurzen Rückpass rechts am Strafraum in Bedrängnis, doch der Keeper ist vor Mukau am Ball und klärt ins Seitenaus. 

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Los gehts!

Lille beschäftigt sich derweil mit ganz anderen Dingen: Fünf Pflichtspielniederlagen in Serie bei einem Torverhältnis von 3:13 sind deutliches Zeugnis einer in 2026 erschreckend formschwachen Mannschaft. In der Europa League belegt sie mit drei Siegen und vier Niederlagen den 21. Platz und muss um die Qualifikation für die Play-offs bangen. In der Liga ist das Team von Bruno Genesio seit dem Jahreswechsel eingebrochen: Beendet hatte Lille das vergangene Jahr mit nur fünf Zählern Rückstand auf die Tabellenspitze, nun sind es schon 13.

Sollte der Sport-Club sich mit einem Sieg heute noch an einem der beiden besser platzierten Teams vorbeischieben, wäre nicht nur eine höhere Prämie sicher, sondern auch das Heimrecht bei allen ausstehenden Rückspielen der K.o.-Phase. Und man würde dem VfB Stuttgart auf jeden Fall aus dem Weg gehen. Genug Anreize also, um auch ein achtes Mal in Folge ohne Pleite zu bleiben.

Und das Erfolgsrezept der Breisgauer ist dabei eindeutig eine stabile Defensive: In den Spielen gegen Basel, Bologna, Utrecht, Nizza, Pilsen, Salzburg und Tel Aviv kassierte das Team von Julian Schuster nie mehr als einen Gegentreffer - insgesamt waren es nur drei. Das ist gemeinsam mit Lyon die beste Defensive des Wettbewerbs.

Durch fünf Siege und zwei Remis haben sich die Freiburger ganz vorne eingereiht. Es müsste schon sehr, sehr viel schiefgehen, damit sie aus den Top 8 herausrutschen. Lediglich Olympique Lyon und Aston Villa haben jeweils einen Zähler mehr gesammelt.

Freiburg steht kurz davor, eine exzellente Gruppenphase mit dem Einzug in Achtelfinale zu krönen. Sollte der Sport-Club unter die Top 8 kommen, würde er sich die Play-offs sparen und wäre erst Mitte März wieder international gefragt. Momentan stehen die Badener auf einem sehr starken 3. Platz, vor Vereinen wie der Roma, dem FC Porto, Nottingham Forest oder Fenerbahce. Heute reicht ein Zähler, um sicher ins Achtelfinale einzuziehen. 

Beim SC Freiburg gibt es im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen Köln am Sonntag fünf Wechsel in der Startelf. Günter, Ogbus, Manzambi, Grifo und Adamu beginnen für Kübler (angeschlagen), Rosenfelder, Osterhage, Scherhant und Matanovic.

So beginnen die Gäste: Atubolu - Treu, Ginter, Ogbus, Günter  - Eggestein, Manzambi - Beste, Suzuki, Grifo - Adamu.

Im Vergleich zur 1:4-Heimniederlage gegen Straßburg wechselt Lille seine erste Elf auf vier Positionen: Verdonk, Andre, Felix und Haraldsson starten für Mbemba, Perraud, Mbappe und Giroud.

So beginnen die Hausherren: Özer - Tiago Santos, Mandi, Ngoy, Verdonk - Mukau, Andre, Bouaddi, Felix - Haraldsson, Fernandez-Pardo.

Herzlich willkommen in der Europa League zur Begegnung der Ligaphase dem Lille OSC und dem SC Freiburg.