Lazio Rom - CFC Genua; Italien, Serie A

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Lazio Rom - CFC Genua. Italien, Serie A.

Olimpico.

Lazio Rom 1

  • D Frattesi (25. minute)

CFC Genua 0

    Live-Kommentar

    Das wars für heute vom 2. Spieltag aus der Serie A. Die nächste Partie gibts bereits morgen im Ticker, wenn um 18:30 Uhr die Begegnung Lecce vs. AS Rom steigt. Bis dahin und noch einen schönen Sonntag.          

    Und so gehts für beide Teams weiter: Genua hat am kommenden Freitag Champions-League-Starter Como zu Gast. Lazio spielt drei Tage später bei Udinese Calcio. 

    Der schnelle Blick auf die Tabelle, wie sinnvoll das auch immer nach zwei Spieltagen sein mag. Lazio ist nun Vierter, zwei Spiele, zwei Siege. Und Genua findet sich nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt auf Platz 16 wieder, weil das Torverhältnis so gut ist. 

    Als Spieler des Spieles wird übrigens Nuno Tavares ausgerufen, völlig zu Recht, wenn Sie mich fragen. Diese Auszeichnung ist ein weiteres Fragezeichen hinter seiner Auswechslung. 

    Eine Partie, die nur als Ergebnis in Erinnerung bleiben wird. Lazio war über weite Phase der Begegnung das etwas bessere von zwei schwachen Teams. Ein einziger gelungener Angriff der Römer genügte, um diese drei Punkte zu sichern. Erst gegen Ende der Begegnung und durch ein paar Offensivwechsel wurde Genua gefährlich, wie es sich herausstellte, zu spät.

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    Schlusspfiff im Olimpico. 

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    Und bei den Gästen trifft es Alex Amorim.

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    Kurze Spielunterbrechung und es kommt zur Rudelbildung. Das Ganz geht zu Ende mit einer Verwarnung für Zaccagni.

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    Halbfeldflanke Junior Messias von der rechten Seite, und die war fast perfekt. Fendrup steigt an der Torraumgrenze hoch und kommt zum Kopfball. Erstmals überhaupt muss Mandas einen Abschluss parieren. Mit den Fingerspitzen lenkt er den Ball über die Latte. Zur Perfektionierung der Flanke fehlte nur der Treffer. 

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    Kündigt sich da eine Schlussoffensive der Gäste an? Man mag es kaum glauben.

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    Meichtry wieder. Macht hier mächtig Wind, geht auf links zur Grundlinie und bringt den Ball scharf zum Tor, wo Mandas einen Schritt schneller ist als der lauernde Osmajic. Da fehlte fürwahr nicht viel. 

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    Und schon sind wir in der Nachspielzeit angekommen. 300 Sekunden werden angezeigt, wenn auch in einer anderen Währung.

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    Aus dem Nichts eine Chance für Lazio. Belahyane läuft vor dem Strafraum quer und steckt in die Gefahrenzone durch. Solche Aktionen erwartet man hier gar nicht mehr. Pinamonti nimmt den Ball an und schließt in einer einzigen fließenden Bewegung aufs kurze Eck. Verpasst das allenfalls um ein paar Zentimeter. Starke Szene des eben erst für Dia gekommenen Angreifer. 

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    Junior Messias ist hier kein Heilsbringer, er versucht es direkt und trifft mitten in die Mauer. So bleibt Genua in der zweiten Hälfte weiterhin ohne Schuss aufs Tor von Mandas. 

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    Meichtry mit der nächsten guten Szene, aus dem linken Halbfeld kommend, wird er auf dem Weg zum Sechzehner von Frattesi umgerissen. Eine gute Freistoßposition für die Gäste. 

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    Die gute Nachricht: Mehr als zehn Minuten kann das hier eigentlich nicht mehr gehen. 

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    Und für Boulaye Dia kommt Andrea Pinamonti.

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    Bei Lazio hat Floriani Feierabend, an seiner Stelle spielt Manuel Lazzari.

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    Und kaum ist Meichtry auf dem Feld, hat er schon die Riesenchance zum Ausgleich. Über Marcandalli von der linken Seite kommt der Ball zu Osamjic, der sofort in den Lauf von Meichtry steckt, der läuft auf den Strafraum zu, von zwei Verteidigern eingeklemmt, Mandas kommt im entgegen, dennoch erreicht Meichtry die Kugel rechtzeitig und spitzelt sie an Mandas vorbei. Aber auch haarscharf am linken Pfosten!

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    Und  Ethan Meichtry ersetzt Tommaso Baldanzi.

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    Daniele De Rossi bringt zwei frische Leute.  Johan Vasquez wird durch Alex Amorim ersetzt. 

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    Wieder kommt Lazio in die Spitze, kann ein bisschen im Strafraum kombinieren, der Ball kommt halblinks zu Zaccagni, der schlenzt mit Schärfe aufs lange Kreuzeck. Einmal mehr hält Östigaard den Schädel dazwischen. Der Norweger blockt da vorne ganz schön was weg. Und immer mit dem Kopf.

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    Nach Ballgewinn an der Mittellinie schaltet Lazio schnell um. Schnell ist vielleicht etwas übertrieben, jedenfalls schaltet man um. Isaksen läuft im Strafraum bis zur Grundlinie und schießt. Wird zur Ecke geblockt. Echtes Highlight, das. 

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    Die xG-Werte nach der Pause: 0,11 gegenüber 0,05. Da weiß man eigentlich schon alles.

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    Trinkpause. In Italien hat man Infantino nämlich noch lieb, könnte man denken. Aber in der Ewigen Stadt sind immer noch 27 Grad.  

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    Eine Einzelaktion von Zaccagni sorgt nun dafür, dass es wieder etwas lauter wird. Frattesi passt aus dem Zentrum nach vorne ins linke Halbfeld, wo Zaccagni eingelaufen ist und sich zum Strafraum orientiert. Der Schuss aus 20 Metern geht diesmal nur knapp drüber. Bijlow wäre aber zur Stelle gewesen, weil der Versuch ziemlich zentral ausfiel. 

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    Ja, die Römer sind hier das bessere Team, allerdings zeigt der Gegner auch fast gar nichts. Wert der xGoals seit dem Seitenwechsel bei Genua: 0,05. 

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    Eines kann ich Ihnen versprechen, Lazio wird diese Saison nicht um den Titel mitspielen. Das ist schwer verdaulich. Knäckebrot aus Stahl.

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    Bei Genua wird Vitinho durch Milutin Osmajic ersetzt.

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    Ferner muss Nuno Tavares runter. Gattuso muss seinen auffälligsten Spieler wahrscheinlich schon für die Champions League. In der nächsten Saison frühstens. Alfonso Pedraza kommt rein. 

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    Jetzt wechselt Gattuso doppelt. Matteo Cancellieri muss nach seinem Fehlschuss sofort runter für Gustav Isaksen.

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    Lazio kommt durchs Mittelfeld, da ist ein wenig Platz, auch genug, um Zaccagni rechts am Strafraum einzusetzen, der sofort draufhält. Und zeigt, wie hoch so ein Ball fliegen kann. Wenigstens aufs Tor hätte dieser Versuch wenigstens kommen können. 

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    Dann die Ecke. Die nicht direkt gefährlich wird, aber über den zweiten Ball. Der landet bei Nuno Tavares, der fast auf der Grundlinie zum Tor dribbelt, der Strafraum ist von der Ecke noch ziemlich vollgestellt. Und es mit einem Gewaltschuss versucht. Bijlow ist zur Stelle. 

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    Vorher gibts aber noch den Wechsel bei Genua. Für Djibril Sow kommt Walter Messias Junior.

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    Ein Distanzschuss von Zaccagni wird von Östigaard mit dem Kopf geblockt. Da erwarten wir mal wieder einen Eckstoß. 

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    Völlig auszuschließen ist nämlich nicht, dass sich die  Genuesen irgendwann mal in den Strafraum verirren. 

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    Aus dieser Perspektive betrachtet, bei aller Überlegenheit der Gastgeber, ist ein läppisches 1:0 nämlich eigentlich zu wenig. 

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    Jetzt bekommen die Römer aber auch einen Angriff zu Ende gespielt. Cancellieri mit einem feinen Seitenwechsel auf die linke Seite. Zaccagni übernimmt, steckt kurz auf Nuno Tavares durch, der dann aus zehn Metern aus spitzem Winkel an Bijlow scheitert. Den musste Bijlow allerdings auch halten. Aber solche Szenen erarbeitet sich Lazio eigentlich zu wenig. 

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    Viel Halbgares zu Beginn der zweiten Hälfte. Erst ein Vorstoß der Genuesen, der mit einem Fehlpass endet. Und auf der Gegenseite siehts dann beim ersten Versuch genauso aus. Und das liegt nicht daran, dass die Abwehrreihen hier so überragend wären. 

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    Übrigens mit unverändertem Personal.

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    Weiter gehts.

    In einer verhältnismäßig zähen Partie führt Lazio zur Pause 1:0 gegen Genua. Das Niveau ist nicht das allerhöchste. Lazio war das aktivere Team, und so gesehen geht die Führung auch in Ordnung, hätte vielleicht auch ein Tor höher ausfallen können. genau ist bisher offensiv eine einzige Enttäuschung. Ein Abschluss in der ersten Hälfte. Der auch noch aus der Distanz. Und geblockt wurde er dann auch noch. 

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    Ab in die Pause.

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    Über seine Fähigkeiten als Außenverteidiger lassen sich aber bei dieser Partie noch keine Aussagen treffen. 

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    So wie diese Partie sich entwickelt, wäre das schon die Entscheidung gewesen. Und mit Nuno Tavares hätte sie auch der auffälligste Akteur auf dem Feld erzielt. Der ist schnell, sehr aktiv, hat eine gute Übersicht, gute Vorstellung einfach.

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    Nuno Tavares mit einem Ballgewinn an der Mittellinie und Lazio drückt aufs Tempo. Er bedient Zaccagni auf links, der in den Lauf von Frattesi prallen lässt. Frattesi dringt in den Strafraum ein und flankt dann aus dem Stand ins Zentrum, wo Nuno Tavares durchgelaufen ist, alleine zum Kopfball hochsteigt ... und am Außenpfosten scheitert. 

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    Belahyane schickt Nuno Tavares hinter die Abwehrkette, der einmal mehr den Ball in den Torraum befördern kann. Norton-Cuffy ist gut eingerückt und kann die Situation klären. Die Angreifer waren in dieser Szene gut zugestellt. Eine echte Chance war das nicht.

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    Ballkontakte von Genua im gegnerischen Strafraum bisher: zwei. Und mehr werden das vorerst sicherlich nicht werden. Wundert einen nicht, wenn der Torhüter und zwei Verteidiger die mit Abstand meisten Ballkontakte haben. Das erzählt einem auch deutlich, wo sich das Spielgerät meist aufhält. 

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    Nun der erste Wechsel, Rovella saß eine Weile auf dem Rasen, und es ist schnell klar, dass er nicht weitermachen kann. Für ihn kommt nun Reda Belahyane ins Spiel. Dabei ist nicht ganz ersichtlich, was Rovella eigentlich hat. 

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    Die Partie ist kurz unterbrochen, damit Ermanno Feliciani Zeit hat, an die Seitenlinie zu schreiten, um De Rossi zu verwarnen. Der war mit einer nicht weltbewegenden Schiedsrichterentscheidung nicht einverstanden. 

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    Als Genua jetzt etwas öffnet, kann Lazio einen Konter fahren, dabei treibt Rovella den Ball durchs freie Mittelfeld und setzt auf links den mitaufgerückten Nuno Tavares ein, der etwas nach innen zieht und aus 24 Metern elf drüber schießt. 

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    Nach dem Führungstreffer kommt von Genua weiter wenig. Die Römer richten sich wieder in der gegnerischen Hälfte ein, spielen das geduldig von Seite zu Seite. Raumgewinn im Zentimeterbereich. 

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    Die Römer hatten hier bislang optische Vorteile, aber das war der erste wirklich gefährliche Angriff der Begegnung, der zudem auch konsequent zu Ende gespielt wurde. 

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    Tooor! LAZIO - Genua 1:0. Ein wenig aus dem Nichts geht Lazio in Führung. Dabei erledigte Nuno Tavares die Hauptarbeit. Der bricht nämlich plötzlich über die linke Außenbahn durch, kann mit Glück den Ball behaupten und geht zur Grundlinie. Legt von dort perfekt zurück vor den Torraum. Und Frattesi schließt mit dem ersten Kontakt ab. So schnell kann Bijlow nicht reagieren. 

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    Vorlage Nuno Albertino Varela Tavares

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    Doch Lazio wird wieder aktiver, setzt sich wieder in der gegnerischen Hälfte fest. Macht sich die Drangphase aber letztlich mit einem leichtfertigen Fehlpass selbst kaputt.

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    Nun wieder Lazio, eine Kombination über die rechte Seite mit Floriani, Frattesi und Cancellieri, im Ansatz vielversprechend, aber die Hereingabe von der Grundlinie kommt direkt den Fuß eines Verteidigers. 

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    Genau, so kanns gehen. Genua mit einem Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte. Ellertsson steckt sofort zentral auf Colombo durch, der sofort aus der Drehung abschließt. Er wird zwar geblockt, aber hatte die richtige Idee. 

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    Die Vorstöße von Genua wirken etwas hilflos. Ein paar lange Bälle werden eingestreut, dass Passspiel ist meist zu ungenau. Ein etwas höheres Stören von Lazio könnte hilfreich sein. 

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    Östigaard kassiert Gelb für ein Foul an Dia. Freistoß gibts aber keinen, weil vorher ein Vorteil für Lazio lief. Heikle Karte für Genua, Östigaard ist der zentrale Verteidiger in der Dreierkette. 

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    Diese Fastchance leitet eine kleine Drangphase der Römer ein, die sich am Strafraum festsetzen können, als der Ball dann auf die linke Seite kommt, holzt Taylor aus der zweiten Reihe deutlich drüber. 

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    Das war schon besser: Lazio kombiniert sich durchs linke Halbfeld, kurze, schnelle Pässe und plötzlich ist Dia in guter Position im Strafraum. Doch Vasquez stellt rechtzeitig den Körper rein. Und Dia verliert die Kontrolle über den Ball. 

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    Immerhin, das war der erste Abschluss der Begegnung. Hat kaum zehn Minuten gedauert.

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    Vielleicht bringen ja Standards was? Taylor holt einen auf der rechten Seite heraus, im Gewühl am Fünfer kommt Doekhi zum Kopfball, aber in Bedrängnis kann er den Versuch nicht platzieren, der Ball fliegt harmlos am langen Pfosten vorbei. 

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    So ein Beispiel, wenns diesmal auch über die linke Seite geht. Taylor startet nach Doppelpass mit Zaccagni in den Halbraum, legt sich den Ball beim Vorstoß Richtung Strafraum zu weit vor und schon ist die Situation entschärft. Der Gegenstoß von Genua erstickt im Ansatz durch einen viel zu scharfen Steilpass in den leeren Raum, der bis zu Mandas durchrollt. 

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    Bei Lazio haperts noch ein wenig am Passspiel im Angriffsdrittel, ein, zwei Versuche gabs schon über die rechte Außenbahn. Aber echte Gefahr kam bisher nicht auf. 

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    Ein erster angedeuteter Angriff von Genua, als Colombo an der Mittellinie den Ball übernehmen kann und in die Tiefe startet. Fast von der Grundlinie will er den Ball ins Zentrum bringen, wird beim Versuch geblockt und holt eine erste Ecke heraus für die Gäste. Die bringt jedoch nichts ein. 

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    Die Partie beginnt eher gemächlich, Genua hat zwar etwas Ballbesitz, aber hauptsächlich in der eigenen Hälfte. Und dem Pressing Lazios fehlt der letzte Druck. So belauert man sich gerade eher. 

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    Das Interesse an der Partie scheint sich in überschaubaren Grenzen zu halten. Die Ränge im Olimpico sind ziemlich verwaist. 

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    Ermanno Feliciani pfeift die Partie im Olimpico an. Herzliche Szenen kurz vor Anpfiff, als De Rossi und Gattuso kaum voneinander lassen konnten. Haben viel zusammen erlebt. 

    Damit kann sich Lazio in der Folgezeit voll auf die heimische Liga konzentrieren. Im internationalen Geschäft ist der Vorjahresneunte genauso wenig dabei wie der heutige Gegner, der die letzte Spielzeit als Sechzehnter abschloss. So hat Gennaro Gattuso aufgestellt: Mandas - Floriani, Doekhi, Provsgaard, Nuno Tavares - Frattesi, Rovella, Taylor - Cancellieri Dia, Zaccagni.

    Aber wenigstens hatten die Genuesen schon vorher ein Erfolgserleben, holten sie doch im Pokal gegen Ascoli Calcio einen klaren Sieg (4:1). In diesem Wettbewerb haben sich die Römer bereits eine blutige Nase gegen Mantova (0:2) aus der Serie B geholt und mussten die Segel früh streichen.

    Und insofern zumindest sind die Rollen heute auch klar verteilt. Was auch mit den Ergebnissen zum Saisonauftakt zusammenhängt. Während Lazio mit einem Sieg gegen Bologna in die Serie-A-Saison startete, zog Genua zu Hause gegen Napoli den Kürzeren (0:2).

    In den letzten Jahren war der FC Genua immer sowas wie ein Lieblingsgegner der Mannschaft aus der Ewigen Stadt. Die Römer gewannen die letzten sechs Partien gegen das Team aus Ligurien. Und nur einmal überhaupt in dieser Phase konnten die Genuesen auch Tore erzielen!

    Nach dem 0:2 zu Hause gegen Napoli hat De Rossi eine Veränderung in der Startelf vorgenommen, für Djibril Sow muss Alex Amorim zunächst auf die Bank.

    Daniele De Rossi hat sich für diese Formation entschieden: Bijlow - Marcandalli, Östigaard, Vasquez - Norton-Cuffy, Frendrup, Sow, Ellertsson - Baldanzi, Colombo, Vitinha.

    Drei Wechsel gibts bei Lazio nach dem Sieg (1:0) in Bologna. Floriani, Nuno Tavares und Frattesi beginnen für die verletzten Adam Marusic und Fisayo Dele-Bashiru. Alfonso Pedraza muss mit einem Bankplatz Vorlieb nehmen.

    So hat Gennaro Gattuso aufgestellt: Mandas - Floriani, Doekhi, Provsgaard, Nuno Tavares - Frattesi, Rovella, Taylor - Cancellieri Dia, Zaccagni.

    Herzlich willkommen in der Serie A zur Begegnung des 2. Spieltages zwischen Lazio Rom und dem CFC Genua.

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