Kolumbien - Ghana; Fußball WM Sechzehntelfinale

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Kolumbien - Ghana. Fußball WM Sechzehntelfinale.

GEHA Field at Arrowhead StadiumZuschauer69.045.

Kolumbien 1

  • J Arias (14. minute)

Ghana 0

    Live-Kommentar

    Die Achtelfinals starten bereits morgen, wenn zwei Partien auf dem Plan stehen. Den Auftakt macht die Begegnung zwischen Kanada und Marokko (Anstoß 19:00 Uhr), später am Abend gibts dann noch das Duell Paraguay vs. Frankreich (23:00 Uhr). Bis dahin und noch einen schönen Samstag.  

    Damit endet die erste K.o.-Runde bei der WM in Nordamerika. Ghana muss die Heimreise antreten, für Kolumbien gehts nächsten Dienstag weiter, wenn um 22:00 Uhr das Spiel gegen die Schweiz in Vancouver angepfiffen wird.  

    Am Ende reicht Kolumbien ein Treffer aus, um als letztes Team ins Achtelfinale einzuziehen. Den Sieg holten sich die Südamerikaner in der ersten Hälfte, als Ghana sich fast ausschließlich aufs Verteidigen beschränkt, für die Offensive keinen Plan zu haben schien. Nach der Pause hätte Kolumbien die Führung ausbauen können, wenn nicht müssen. Aber scheiterte immer wieder am guten Zigi, der die Partie bis zum Schluss spannend halten konnte, aber nur ergebnistechnisch. Unter dem Strich kam von Ghana heute einfach zu wenig. Den Kontinent vertreten somit nun nur noch Mannschaften aus dem Norden.

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    Schlusspfiff!

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    Kolumbien hat hier die Chancen in der Schlussphase, aus halbrechts und 20 Metern nun Rios mit einem Versuch, den Rios jedoch sicher aus dem kurzen Eck fischt. Während Kolumbien inzwischen bei 13 Abschlüssen alleine in der zweiten Halbzeit angekommen ist, steht bei Ghana, das eigentlich alles riskieren müsste, eine kümmerliche Zwei steht. 

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    Wieder Quintero, der in der Schlussphase mächtig aufdreht. Diesmal ein langer Ball aus dem rechten Halbfeld in die Spitze, Campaz bekommt den Ball im Strafraum, aber bringt keinen kontrollierten Abschluss zustande. So kurz Quintero Auftritt hier war, als Ballverteiler ist er überragend. 

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    Und wieder Quintero, der kann wirklich Flanken schlagen. Diesmal von der rechten Seite. Schön mit Zug zum Tor, wo Suarez nur darauf lauert. Zigi kommt gerade noch dazwischen. 

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    Kolumbien kommt nochmal über die linke Seite, Quintero lanciert eine ganz tückische Hereingabe zum langen Pfosten, die Rios in arger Bedrängnis zwar erwischt, aber nicht richtig aufs Tor befördern kann. Der Ball liegt harmlos am langen Pfosten vorbei. Das wäre fast die Entscheidung gewesen.

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    Sechs Minuten Nachspielzeit werden angezeigt. 

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    Bei Kolumbien wird Luis Diaz ausgewechselt, was offensichtlich nicht allen Fans gefällt. Dafür kommt Jaminton Campaz in die Partie. 

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    Sieht so aus, als hätte ihr Coach ein taktisches Korsett geformt, aus dem die Afrikaner jetzt nicht mehr rauskommen. Ghana entwickelt immer noch keine Torgefahr, aber viel schneller als vorher. 

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    Das Spiel hat jetzt ordentlich an Tempo gewonnen, alleine weil Ghana aktiver wird. Und auch das Pressing jetzt deutlich höher ansetzt. Wäre das von Anfang an so gewesen, hätte sich eine viel offenere Partie entwickelt. Nicht unbedingt zum Schaden von Ghana. Wirkt alles ein wenig verspätet. 

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    Quintero lässt die Menge raunen. Ghana presst hoch und wird so überspielt. Die Kugel kommt halbrechts im Mittelfeld zu Quintero, der etwas Platz hat und Maß nimmt. Der Gewaltschuss aus 25 Metern geht nur knapp rechts am Tor vorbei. 

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    Die letzten Wechsel deuten es an, Ghana wird jetzt langsam etwas öffnen. Das eröffnet Kolumbien interessante Räume. 

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    Und die Ecke wird gefährlich. Die Hereingabe von rechts erreicht Sanchez, der bei leichter Rückenlage zum Abschluss von der Torraumgrenze kommt, aber so nicht den allerletzten Druck entwickeln kann, Zigi fährt rechtzeitig den Arm aus und kann den Ball abfangen. Die Reaktion hätte bei einem harten Abschluss aber wohl nicht gereicht. 

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    Nach einem Ballgewinn an der Mittellinie kann Diaz im linken Halbfeld marschieren, bis an den Strafraum gehen. Beim Schlenzer aufs lange Eck ist aber noch ein Abwehrbein dazwischen. Ecke. 

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    Bei aller Liebe zum Fußball, man möchte hier wirklich keine Verlängerung sehen. 

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    Und Caleb Yirenkyi wird durch Prince Adu ersetzt.

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    Doppelwechsel bei Ghana. Könnte offensiver werden. Für Jordan Ayew kommt Ernest Nuamah.

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    Fatawu will die rechte Außenbahn durchstarten, mit einem energischen taktischen Foul geht Rios dazwischen. Auch das gibt natürlich Gelb. 

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    Gut 30 Meter Torentfernung bei diesem Freistoß, das beeindruckt Quintero überhaupt nicht. Viel Kraft, wenig Präzision, so sieht der direkte Versuch aus. 

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    Seidu haut im defensiven Mittelfeld Mojita von hinten um. Und hat sich seine Gelbe für diese Aktion wohlverdient. 

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    Kolumbien im Vorwärtsgang, geht über die rechte Seite mit Rios, der dann fast vom Strafraumeck zum langen Pfosten flankt, wo Diaz eingelaufen ist. Der ist nicht ganz sicher, ob er mit dem Kopf oder mit dem Fuß drangehen soll. Und kommt dann überhaupt nicht mehr ans Zuspiel. Die Treffsichersten sind die Kolumbianer nicht, aber sie bieten wenigstens etwas an. 

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    In der Unterbrechung verlässt Torschütze Jhon Arias das Spielfeld für Juan Fernando Quintero.

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    Schon wieder ist Viertelpause. Die Ghanaer also im letzten Viertel immerhin dann doch noch mit einem Abschluss, aber von der Qualität der Chancen, die sich Kolumbien hier heute erarbeitet hat, kann keine Rede sein. Hinter die Abwehrkette kommen die Ghanaer eigentlich nie, Semenyo war die einzige Ausnahme, aber da fehlte dann im Zentrum jemand. Ghana in diesem Turnier mit den wenigsten echten Torschüssen. Daran wird sich auch heute nichts mehr ändern. 

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    Semenyo läuft sich im Zentrum fest, als er sich durchdribbeln will, der Abpraller fällt Partey vor die Füße, der aus 20 Metern drei Meter am Kasten vorbeischießt. Das war so mit das Gefährlichste, was von Ghana heute zu sehen war. 

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    So langsam läuft Ghana die Zeit davon, der Spielaufbau bleibt behäbig, kaum einmal kommt Tempo auf, das lässt sich gut verteidigen. 

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    Gelb für den gerade eingewechselten Abdul Fatawu, der seinen Gegenspieler mit hohem Bein an der Brust trifft und zudem mit einer Einwurfentscheidung nicht einverstanden ist. 

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    Beim Ballbesitz hat Kolumbien jetzt etwas nachgelassen, hat sogar etwas weniger als Ghana. Aber die Frage kann man sich stellen: Wofür brauchen die Ghanaer den Ball? Abschlüsse nach der Pause für Kolumbien: vier. Ghana: null. 

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    Zudem wird Kwasi Sibo durch Elisha Owusu ersetzt.

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    Bei Ghana kommt nun Abdul Fatawu für Inaki Williams.

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    Zum gegenwärtigen Zeitpunkt stellt sich nur die Frage, wann Kolumbien nachlegt. Die knappe Führung ist ein gefährliches Ergebnis. Ein einziger Sonntagsschuss kann alles in Trümmer legen.

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    Kaum eine Minute später hätte der Treffer aber gezählt. Wieder verliert Ghana den Ball und die Kolumbianer schalten um. Der Pass von der rechten Außenbahn vor den Strafraum landet bei Puerta, der sich um seinen Gegenspieler windet und links in den Strafraum zum nachgerückten Diaz legt. Der hat nur noch Zigi vor sich, der sich ganz breit macht. Und Diaz, bei freier Schussbahn, den Torhüter anschießt. Das hätte das 2:0 sein MÜSSEN.

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    Die Fahne ist oben, nicht das 2:0 für Kolumbien. Aber was für ein Angriff. Partey verliert den Ball im defensiven Mittelfeld. Und blitzschnell schaltet Kolumbien um und stellt eine Überzahlsituation her. Zwei Stationen später grätscht Luis Diaz den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. 

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    Schnell ausgeführte Ecke der Kolumbianer, kurz ausgeführt, Puerta bekommt den Ball am linken Strafraumeck und zieht sofort ab. Visiert das lange Kreuzeck an, schließt aber etwas zu flach ab. So kann Zigi mit einer Flugeinlage den Einschlag verhindern. 

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    Nächster Anlauf der Afrikaner, diesmal über die linke Seite, wo Semenyo sich bis zur Grundlinie durchtanken kann. Scharf zum Torraum passt ... und wieder ist keiner da, der mit dem Zuspiel auch mal was anfangen könnte. 

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    Das war mal ein guter Aufbau der Ghanaer, den Partey im Mittelfeld startet. Sie öffnen das Spiel mit einem Pass auf die rechte Seite zu Yirenkyi, der Meter machen kann, aber dann halbhoch direkt in die Beine eines Verteidigers flankt. 

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    Viel geändert hat sich am Spielbild bisher nicht. Die Herangehensweise der Ghanaer wirkt weiter sehr negativ, um etwas mehr Torgefahr zu entwickeln, muss man irgendwie auch Personal investieren. Dafür beißt sich andererseits Kolumbien an der Defensive die Zähne aus. 

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    Caleb Yirenkyi kassiert Gelb für ein taktisches Foul im defensiven Mittelfeld. 

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    Der erste Angriff von Kolumbien sieht gefährlicher aus, geht über die rechte Seite mit Munoz und Puerta, Rios wird im Strafraum freigespielt und sucht den schnelle Abschluss. Der Winkel ist anspruchsvoll, so geht der Flachschuss aus 14 Metern am langen Pfosten vorbei. Zigi wäre sonst wohl zur Stelle gewesen. 

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    Bisschen schwer zu verstehen, warum es Ghana in den ersten Szenen mit ein paar Flanken versucht, wenn der Strafraum überhaupt nicht besetzt ist. 

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    Die Partie läuft wieder. 

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    Kolumbien wechselt zur Pause. James Rodriguez kommt nicht zurück aus der Pause, Richard Rios ersetzt ihn. Das könnte das Spieltempo bei Kolumbien nochmal steigern. 

    Vier Abschlüsse hatte Ghana in der ersten Hälfte, alleine vier davon wurden geblockt, die kolumbianische Abwehr, vor der WM vielleicht als Schwachstelle gesehen, funktioniert tadellos, echte Torchancen hatte Ghana nicht. Kolumbien dagegen erarbeitete sich zwei Großchancen. 

    Eine recht einseitige Halbzeit geht zu Ende, die Kolumbien weitgehend dominierte. Den Unterschied auf Scoreboard machen die Einwechselspieler aus. Beide Teams mussten früh verletzungsbedingt wechseln. Und beide Einwechselspieler waren sofort involviert. Der Kolumbianer, Suarez, bereitete sofort die Führung vor, der Ghanaer, Seidu, ließ bei der ersten Gelegenheit seinen Gegenspieler unbewacht und Kolumbien erzielte das 1:0. 

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    Halbzeit in Kansas City. 

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    Semenyo läuft von links den Strafraum an, das sieht zunächst vielversprechend aus, aber dann passt er einfach ins Gewühl, und der Ball geht natürlich verloren. So werden die Ghanaer hier sicherlich nicht zum Torerfolg kommen. Sie spielen ihre Angriffe einfach nicht zu Ende. 

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    Sechs Minuten Nachspielzeit werden angezeigt. 

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    RIESENCHANCE für die Kolumbianer. Munoz hat auf der rechten Seite extrem viel Platz und nimmt bei der Flanke genau Maß. Am langen Pfosten kommt Mojica frei zum Kopfball, visiert den kurzen Pfosten an, mit einem Riesensatz kann Zigi den Einschlag verhindern. Eine glänzende Parade! 

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    Kleine Drangphase der Ghanaer, die aber weiter keine Torgefahr entwickeln, gleich drei Schüsse, unter anderem von Williams und Semenyo werden noch vor der Strafraumgrenze geblockt, zum Tor von Vargas kommt weiterhin nichts durch. Das wirkt im Angriffsdrittel trotz der großen Namen ein kleines bisschen hilflos. 

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    Beim nächsten Angriff kommt Kolumbien wieder durchs Zentrum. Der Pass von Puerta landet auf halblinks bei Lerma, der nicht richtig gestört wird und scharf zum Elfmeterpunkt flankt, wo Suarez einfach den Kopf hinhält - wagemutig. Und knapp am rechten Pfosten vorbeinickt. 

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    Stattdessen kann Kolumbien kontern, Luis Diaz treibt den Ball bis tief in die gegnerische Hälfte, findet dann in zentraler Position Puerta. Der setzt den durchlaufenden Diaz mit einem kleinen Lupfer halblinks im Strafraum ein. Das Zuspiel wird abgefälscht, kommt trotzdem an. Doch Diaz kann den Ball nicht flach halten und jagt ihn über das Tor. 

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    Und arbeitet sich nach vorne. Nach etwas Ballgeschiebe kommt Semenyo aus zentraler Position zum Abschluss, der Schuss aus 20 Metern wird abgefälscht und bringt immerhin einen Eckstoß. Ein wenig Entlastung für die Afrikaner. Die aber noch keine Torgefahr entwickeln. 

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    Immerhin hat sich Ghana in den letzten Minuten ein wenig freischwimmen können. Viel gelingt noch nicht, aber das Team von Queiroz wird jetzt doch aktiver. 

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    Kurze Ballbesitzphase für Ghana. Die endet mit einem langen Ball in den gegnerischen Strafraum, kein ghanaischer Angreifer weit und breit. Das ist dann doch arg dünn. 

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    Jetzt hat Mensah mal ein bisschen Platz bei Ghana auf der linken Seite, er treibt den Ball über die Mittellinie und nimmt einen Flügelwechsel vor. Auf der anderen Seite kann Inaki Williams übernehmen, der aber gleich drei Kolumbianer auf sich zieht. Und sich am Ende mit einer Ecke zufriedengeben muss. Die bringt nichts ein.

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    Es gleicht einer Belagerung, was Kolumbien her aufzieht. Ghana baut sich mit zwei dichtgestaffelten Ketten vor dem eigenen Strafraum auf.

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    Wenns neue taktische Anleitungen in der Unterbrechung für Ghana gab, lässt sich das zunächst nicht erkennen. Weiterhin spielt nur Kolumbien. 

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    Die Partie läuft wieder. 

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    82 Prozent Ballbesitz für Kolumbien in der Anfangsviertelstunde, zwei Schüsse aufs Tor, Ghana ist noch ohne. Bisher ist das hier eine ziemlich eindeutige Sache. Dabei profitierte Kolumbien beim Tor allerdings davon, dass ein verletzungsbedingter Wechsel etwas Unruhe in die ghanaische Verteidigung gebracht hatte. 

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    Bei Ghana gibts kaum einmal drei Pässe am Stück, da kommt das Zeichen, dass das erste Viertel beendet ist, für die Afrikaner ganz gelegen. 

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    Einen hat die Abwehr schon durchgelassen, doch eigentlich verteidigt Ghana das recht gut. Und muss das fast permanent tun, die Kolumbianer haben knapp 80 Prozent Ballbesitz. 

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    Nächster Anlauf. ein paar Pässe im Mittelfeld, dann die Tempoverschärfung. Puerta steckt vor den Strafraum durch aus dem Zentrum, Luis Diaz schießt sofort von der Strafraumgrenze aus der Drehung, Zigi ist rechtzeitig zur Stelle, allerdings war der Abschluss auch nicht sonderlich platziert. 

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    Während sich Ghana in dieser Phase sehr schwertut, kommen die Angriffe von Los Cafeteros immer besser ins Rollen. Dabei halten die Südamerikaner das Passtempo hoch, Ghana ist noch nicht richtig sortiert. 

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    Eigentlich waren beide Teams nach diesen frühen Wechseln noch nicht richtig wieder sortiert. Aber offensichtlich kam Kolumbien damit besser zurecht. Die Kolumbianer übernehmen jetzt die Kontrolle. 

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    Tooor! KOLUMBIEN - Ghana 1:0.  Suarez wühlt sich rechts zur Grundlinie. Kurze Verwirrung, weil sein Gegenspieler, Mensah, den Ball aus den Augen verliert. Suarez reagiert schnell, nimmt den Ball vor der Grundlinie wieder auf und flankt zum Torraum, wo Jhon Arias am langen Pfosten nur den Fuß dagegen halten muss, eiskalt und seelenruhig - gegen die Laufrichtung des Torhüters ins lange Eck. Sein Gegenspieler, Alidu Seidu, hatte seinen Einsatz komplett verschlafen. 

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    Vorlage Luis Suárez

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    Ziemlich seltsamer Beginn dieser Begegnung, noch keine Viertelstunde ist gespielt und bereits zwei Akteure mussten das Spielfeld verletzungsbedingt verlassen. Das drückt auf den Spielfluss. 

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    Mittlerweile hat man auf der ghanaischen Bank auch erkannt, dass die Partie für Marvin Senaya beendet ist. Alidu Seidu übernimmt.

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    Jhon Arias kassiert Gelb nach einem Foul an Semenyo.

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    Indes hat Senaya das Spielfeld wieder betreten, ich kann Ihnen aber sagen, dass er überhaupt nicht rund läuft. 

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    Bei Ghana macht sich ein Ersatz bereit, während die Partie weiterläuft. Kolumbien erarbeitet sich einen Eckstoß. Kurz ausgeführt, wird die Hereingabe zum kurzen Pfosten abgewehrt. 

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    Nächste Unterbrechung, diesmal liegt ein Ghanaer auf dem Rasen, mit Tränen in den Augen steht Senaya, der rechte Außenverteidiger, nun auf und humpelt über die Seitenlinie.

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    Auf dem Weg zur Bank zeigt Jhon Cordoba nochmal auf die Leiste, geht schwerfällig. Derweil hat Luis Suarez den Dienst angetreten an seiner statt. 

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    Und wenn man seinen Gesichtsausdruck interpretieren will, wird das heute nichts mehr. Auf der Bank kommt Bewegung auf. 

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    Mit vielen Seitenwechseln bemüht sich Kolumbien, die Abwehr auseinanderzuziehen. So einfach ist das jedoch nicht. Cordoba, der zentrale Angreifer scheint Leistenprobleme zu haben und liegt auf dem Rasen. 

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    Dann die erste längere Ballbesitzphase für Kolumbien. Ghana sofort in der Defensivformation, ein sehr tiefer Block, Kolumbien versucht, das Passtempo hochzuhalten, um Lücken aufzutun. 

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    Werfen wir einen Blick ins Stadionrund, scheint es sich um ein Heimspiel für Kolumbien zu handeln. Die ganze Arena strahlt in Gelb. 

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    Starker Beginn der Ghanaer, die gleich nach vorne marschieren. Als eine Flanke von der rechten Seite vor den Strafraum geklärt wird, landet der Ball bei Partey, der sofort aus der zweiten Reihe schießt und das Tor nur knapp verpasst. Der Ball rauscht am linken Pfosten vorbei. 

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    Und Ghana legte das Gewicht in den bisherigen Partien auf eine extrem schwer zu überwindende Defensive, dabei hat diese Mannschaft so viel Offensivpotienzial. Das bisher fast ein wenig verschenkt wurde. Als Gegner brauchst du Leidensfähigkeit.

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    Was ist von dieser Partie zu erwarten? Nach dem, was wir von beiden Teams bisher beim Turnier gesehen haben, eine interessante Mischung. Kolumbien ist extrem offensivfreudig, gehört zu den Teams mit den meisten Abschlüssen bei diesem Turnier - hat aber dafür sehr wenige Tore vorzuweisen. 

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    Clement Turpin aus Frankreich pfeift das letzte Sechzehntelfinale an! Er leitete bereits die Spiele England vs. Kroatien und Paraguay - darf man das Land überhaupt noch nennen? - gegen Australien. 

    Der Coach der Ghanaer, Carlos Queiroz, betreut mit den Black Stars bereits seine siebte unterschiedliche Nationalmannschaft. Andere Stationen waren Portugal, Kolumbien (!), Iran (zweimal), Katar, Oman und Ägypten. Seine Teams sind bekannt dafür, extrem defensiv ausgerichtet zu sein. Die Engländer können davon bereits ein Lied singen, blieben gegen Ghana torlos.  

    Der Weg der Ghanaer ins Sechzehntelfinale führte über Panama (1:0), England (0:0), und Kroatien (1:2). Vier Punkte reichten am Ende, um als drittbester Dritter den Sprung in die K.o.-Runde zu schaffen.  

    Einmal im Verlaufe des Turniers maßen die Kolumbianer bereits die Kräfte mit einem afrikanischen Team, DR Kongo, der heutige Gegner Ghana könnte mit einer ähnlichen Spielweise aus einem tiefen Block an die Partie herangehen. Doch schon gegen DR Kongo arbeitete sich Kolumbien genügend Chancen heraus, auch wenn der Sieg am Ende knapp ausfiel. 

    Aus europäischer Sicht segelten die Südamerikaner ein wenig unter dem Radar, den ungünstigen Anstoßzeiten geschuldet. So kann leicht aus den Augen verloren werden, wie gut sich der Dritte der Südamerikaqualifikation bisher schlug. 

    Ungeschlagen kam Kolumbien durch die Gruppenphase, setzten sich gegen Usbekistan und DR Kongo durch und sicherten sich den Gruppensieg am letzten Spieltag durch ein torloses Remis gegen Portugal, bei dem sie mehrfach den Dreier liegenließen. 

    Carlos Queiroz hat nach der Niederlage gegen Kroatien im letzten Gruppenspiel vier Wechsel vorgenommen: Lawrence Zigi startet im Tor für Benjamin Asara, außerdem beginnen Jerome Opoku, Inaki Williams und Caleb Yirenkyi für Jonas Adjetey, Elisha Owusu und Kamaldeen Sulemana.

    Die Ghanaer spielen mit dieser Formation: Ati Zigi - Senaya, Opoku, Luckassen, Mensah - Partey, Sibo, Yirenkyi - Williams, Ayew, Semenyo.

    Zwei Veränderungen hat Nestor Lorenzo nach dem 0:0 gegen Portugal vorgenommen: Daniel Munoz and Johan Mojica beginnen für Deiver Machado und Santiago Arias.

    So läuft Kolumbien auf: Vargas - Munoz, Sanchez, Lucumi, Mojica - Puerta, Lerma, Jhon Arias, James, Luis Diaz - Cordoba. 

    Gesucht wird der letzte Viertelfinalteilnehmer. Gesucht wird ein Gegner für die Schweiz. Mit dieser Partie wird die Teilnehmerzahl beim Turnier auf die Zahl reduziert, bei der bei den vergangenen Ausgaben die K.o.-Phase erst begann. Wir werfen einen Blick auf die Formationen.  

    Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Sechzehntelfinale zwischen Kolumbien und Ghana.