Katar - Schweiz; Fußball WM Gruppe B

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Katar - Schweiz. Fußball WM Gruppe B.

Levi's StadiumZuschauer67.966.

Katar 1

  • B Khoukhi (94. minute)

Schweiz 1

  • B Embolo (17. minute 11m)

Live-Kommentar

Das war es also von diesem Spiel. Weiter geht es bei dieser WM in rund einer Stunde mit der Partie zwischen Brasilien und Marokko. Viel Spaß dabei!

Weiter geht es für die Schweiz am kommenden Donnerstag um 21:00 Uhr deutscher Zeit mit der Partie gegen Bosnien, Katar erwartet drei Stunden später um Mitternacht Gastgeber Kanada zum zweiten Spiel.

Damit schnappt sich Katar den ersten WM-Punkt in der Geschichte und sorgt für komplett ausgeglichene Verhältnisse in der Gruppe B. Gestern Abend endete auch das Spiel zwischen Kanada und Bosnien-Herzegowina 1:1, alle vier Teams haben also einen Punkt auf dem Konto. Hochspannung also in der Gruppe B!

Wer hätte das noch vor einigen Minuten gedacht? Die Schweiz hatte hier fast das gesamte Spiel über die Kontrolle, führte vor der Pause verdient mit 1:0 und hätte zwingend weitere Tore nachlegen müssen. Nach dem Seitenwechsel wurde die Nati zwar harmloser, dennoch stand sie am Ende bei 3,24 Expected Goals und hätte die Partie entscheiden müssen. Katar blieb so im Spiel und holte sich in der Schlussphase den Glauben an den Ausgleich zurück. Mit nur sieben Torschüssen (die Schweiz hatte 26) und 0,76 xG gelang in der Nachspielzeit das sehr schmeichelhafte 1:1, was sich die Schweiz aber selbst ankreiden muss. Die Chancenverwertung war das große Manko bei der Nati.

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Es gelingt nichts mehr! Katar klaut der Schweiz den Sieg und erkämpft sich ein 1:1 zum Auftakt.

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Der Jubel hat rund zwei Minuten von der Uhr genommen, die jetzt natürlich nachgespielt werden. Die Schweiz geht nochmal wütend nach vorne.

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Tooooooor! KATAR - Schweiz 1:1. Unglaublich, der Außenseiter gelingt tatsächlich der späte Ausgleich! Afif treibt das Spiel über links an und bedient dann El Amin. Der Linksverteidiger flankt hoch an den Fünfer, wo sich der aufgerückte Kapitän Khoukhi im Kopfballduell gegen Muheim durchsetzt und wuchtig aus sechs Metern ins rechte Eck trifft. Grenzenloser Jubel bei den Katarern! 

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Katar steht nun deutlich höher und versucht, irgendwie nach vorne zu kommen. Selten kommen die Asiaten aber ins letzte Drittel, dafür kommt auch die Schweiz nicht mehr richtig nach vorne.

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Sechs Minuten gibt es als Nachschlag, kommt Katar noch zum überraschenden Ausgleich?

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Schusschance für Katar! Die Schweiz wirkt aktuell nicht sattelfest, Alaa wird im Sechzehner gefunden und kann aus der Drehung aus 15 Metern abschließen. Es fehlt Wucht und Präzision, Kobel packt sicher zu.

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... und zu guter Letzt ist Ardon Jashari für Remo Freuler in der Partie.

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Bei der Schweiz übernimmt Miro Muheim die linke Seite von Ricardo Rodriguez ...

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Die letzten Wechsel in dieser Partie: Bei Katar darf Hassan Al Haydos für Edmilson Junior ran. 

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Nicht ungefährlich: Eine Flanke von Afif von der rechten Seite wird abgefälscht und senkt sich in Richtung linkes Eck. Kobel ist jedoch aufmerksam und pflückt den Ball aus der Luft. Katar wittert tatsächlich auf den Ausgleich.

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Und was kommt noch von der Schweiz? Der Wille auf ein 2:0 ist auf jeden Fall da, doch es fehlt die letzte Durchschlagskraft. Erst vertändelt Embolo im Strafraum die Kugel, wenig später wird Manzambi kurz vor der Box geblockt.

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Im zweiten Durchgang ist Katar übrigens bei 37 Prozent Ballbesitz angekommen, vor allem in den letzten Minuten sind die Asiaten deutlich häufiger am Ball. Doch man merkt die fehlende Qualität immer wieder an, auch ein Afif hat heute nicht seinen Stempel aufdrücken können.

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In einigen Teilen des Stadions wird gejubelt, doch der Ball landet nur von der Bande hinter dem Tor ans Netz. Manzambi wird hier zwischen den Ketten freigespielt, sein Schuss aus 21 Metern rauscht dann knapp am linken Eck vorbei.

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Auf der anderen Seite soll Zeki Amdouni für Ruben Vargas für die Entscheidung sorgen.

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Beide Teams wechseln nochmal: Bei Katar verlässt Assim Madibo das Feld für Mohammad Al Mannai.

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Da war sogar mehr drin für Katar. Eine Flanke von links segelt vor den Fünfer, kein Schweizer steht bei Alaa. Für den Angreifer ist aber die Hereingabe nicht ganz zu erreichen, sonst wäre es sehr gefährlich geworden.

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Embolo! Endlich wieder Torgefahr. Manzambi treibt den Ball mit Tempo vor den Sechzehner und steckt dann links zu Embolo durch, der den herauslaufenden Abunada tunneln möchte. Das gelingt, jedoch rollt der Ball links vorbei.

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So, jetzt gibt Katar immerhin den ersten Schuss im zweiten Durchgang ab. Der Distanzversuch von Boudiaf zischt deutlich drüber und im Gegenzug hat die Schweiz wenig überraschend mehr Platz. Vargas taucht links im Strafraum auf, schließt aber aus 14 Metern zu zentral ab. Abunada ist da.

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Was können wir noch von der Schlussphase erwarten? Die erste Hälfte hatte noch zahlreiche Torchancen im Angebot, davon sehen wir schon seit längerer Zeit nichts mehr. Die Schweiz kommt kaum noch ins Kombinationsspiel, es fehlt das Passtempo. Und allmählich traut sich Katar wieder mehr zu.

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Die Spieler wollen bereits weitermachen, aber im Stadion läuft noch Musik, weswegen der Schiedsrichter mit dem Wiederanpfiff noch wartet. An diese längeren Pausen müssen wir uns leider gewöhnen.

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5:0 Torschüsse hat die Schweiz im zweiten Durchgang und trotzdem liegt ein zweites Tor nicht unbedingt in der Luft. Nach dem ordentlichen Start nach der Pause ist das Offensivspiel der Nati deutlich abgeflacht, es gibt kaum noch Torgefahr. Für Katar besteht also noch die Chance, irgendwie zu einem Ausgleich zu kommen. Die Schweiz bekommt das Spiel nicht zu.

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Immerhin mal wieder ein Abschluss. Es geht einmal mehr über links, Vargas spielt dann flach vor den Sechzehner zu Xhaka, der aus 17 Metern deutlich rechts vorbeischießt. Danach gibt es die zweite und letzte Trinkpause in diesem Spiel.

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... zudem ist Freiburgs Johan Manzambi für den im Abschluss unglücklichen Dan Ndoye neu dabei.

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Auch die Schweiz nutzt nun die ersten Wechsel und bringt Fabian Rieder für Michel Aebischer ...

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Ein Freistoß von Vargas wird kurz zu Rodriguez ausgeführt, dessen halbhohe Flanke von Elvedi nicht verarbeitet werden kann. Solche Szenen sehen wir aktuell immer wieder, ordentliche Ansätze, aber keinerlei Torgefahr.

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Die Katarer machen es aktuell gut, aber natürlich müssen sie früher oder später das Risiko erhöhen, denn für ein 0:1 gibt es bekanntlich keine Punkte. Spätestens dann wird die Schweiz mehr Räume vorfinden.

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... und Ahmed Alaa ersetzt Yusuf Abdurisag in der Offensive.

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... Jassem Gaber weicht für Karim Boudiaf ...

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Während die Schweiz aktuell eher harmloser wird, wechselt Katar nun dreifach: Ahmed Fathy kommt für Ayoub Al Oui ...

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Derzeit fehlt den Schweizern die Zielstrebigkeit um den Strafraum herum, Embolo hängt beispielsweise eher in der Luft. Katar bleibt leidenschaftlich in der Defensive und kommt zumindest ab und zu bis an die Mittellinie. Dort ist dann Endstation.

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Von Katar ist in der Offensive seit dem Seitenwechsel noch nichts zu sehen, die Schweiz hat eine gute Konterabsicherung. So ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit, ob hier das 0:2 fällt. Dafür braucht es eine bessere Chancenverwertung.

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Die Schweiz arbeitet weiter an der Vorentscheidung. Eine Flanke von links landet vor dem Fünfer bei Ndoye, der sich am rechten Fünfereck stark um seinen Gegenspieler dreht, den Ball aber aus leicht spitzem Winkel nicht mehr aufs Tor bringt.

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Xhaka packt den Hammer aus! Nach der Ecke landet der Ball beim ehemaligen Bundesligaspieler, der mit links aus 24 Metern einfach mal draufhält. Der wuchtige Versuch rauscht nur knapp über den Querbalken, Abunada war wohl noch dran. Den Eckball gibt es allerdings nicht.

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Mal wieder bringt Vargas einen Freistoß von der linken Seite an den Fünfer, wo Elvedi hochsteigt, aber nicht ganz herankommt. Hinter ihm klärt Khoukhi per Kopf zur Ecke.

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Beide Trainer verzichten auf Wechsel, weiter gehts!

Das war eine höchst unterhaltsame erste Hälfte, da ist es eigentlich erstaunlich, dass wir nur ein Elfmetertor bislang gesehen haben. Völlig verdient liegt die Schweiz in Front, bei 14:4 Torschüssen und 2,17 zu 0,45 Expected Goals wären sogar mehr Tore möglich gewesen. Teilweise war das sogar Chancenwucher von der Nati, es müsste längst 2:0 oder gar 3:0 stehen. Dennoch muss die Schweiz wachsam bleiben, denn Katar hatte durchaus zwei gute Möglichkeiten, Kobel rettete zweimal vor dem Gegentor. Harmlos waren die Asiaten trotz 25 Prozent Ballbesitz keineswegs.

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Aebischer nochmal mit einer dicken Gelegenheit! Nach Vorlage von Embolo kommt der Offensivmann aus 14 Metern zum Abschluss, ein Abwehrmann klärt aber noch vor der Linie. Dann ertönt der Pausenpfiff, mit dem 0:1 geht es in die Kabinen.

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Vargas muss das 0:2 machen! Embolo agiert einmal mehr im Sechzehner als Wandspieler, von rechts bekommt er die Kugel und setzt dann hinter ihm den einlaufenden Vargas ein. Der Ex-Augsburger scheitert aus sechs Metern aus leicht spitzem Winkel an Abunada.

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Ndoye wieder für die Schweiz: Die Nati spielt sich über links nach vorne, der Ball landet dann in der Box bei Ndoye, der volley zum Abschluss kommt und den Ball zu zentral aufs Tor bringt. Abunada pariert.

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Sechs Minuten werden insgesamt nachgespielt, wir hatten schließlich eine Trinkpause und eine längere VAR-Unterbrechung.

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Dann muss sich Kobel mal wieder beweisen! Katar zeigt mal Kombinationsfußball in der Offensive, von rechts kommt der Ball dann flach in den Sechzehner zu Edmilson Junior. Der Stürmer schließt bedrängt ab, Kobel muss im linken Eck zur Ecke klären.

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Die Ecke bringt nichts ein, Zakaria muss dann gegen Abdurisag zum taktischen Foul greifen. Das gibt Gelb.

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Das Spiel erinnert immer wieder an ein Handballspiel, Katar steht mit allen Spielern sehr tief am eigenen Strafraum, die Schweiz wartet geduldig auf eine Lücke. In dieser Szene missglückt eine Flanke von Aebischer, wird so aber erst gefährlich, weil Abunada im kurzen Eck ran muss.

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Die Schweiz hat aktuell rund 78 Prozent Ballbesitz und zeigt sich im Offensivspiel sehr variabel. Oft geht es über die Außen, doch die Szene eben hat gezeigt, dass auch durch das Zentrum Lösungen gesucht werden.

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Xhaka spielt Embolo im Sechzehner an, der Angreifer legt sich den Ball rechts vor und bedient dann Ndoye hinter ihm mit der Hacke. Ndoye schließt aus sieben Metern aus verdeckter Position ab, trifft allerdings den Ball nicht sauber und jagt ihn rechts vorbei.

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Kurz zeigte sich Katar also in der Offensive, nun ist aber die Schweiz wieder am Drücker. Ndoye verschafft sich am linken Strafraumeck mit einer klugen Ballannahme etwas Platz, bleibt dann mit seinem Schuss jedoch hängen.

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Miguel muss nach der Behandlung erstmal raus, kann aber weiterspielen und wird nun vom Schiedsrichter zurück aufs Feld gebeten.

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Nach längerer Zeit gibt es den zweiten Torschuss für die Katarer. Nach einem Eckball flankt Afif von links in den Strafraum, der Kopfball von Laye geht dann jedoch deutlich drüber. Zuvor ist Miguel mit einem Mitspieler zusammengerasselt, der Abwehrmann wird aktuell behandelt.

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Weiter geht es also mit dem Eckball, den die Schweiz kurz ausführt. Am Ende flankt Rodriguez in die Arme von Abunada, das können die Eidgenossen sicherlich besser.

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Noch immer haben wir keine Linien zu der Abseitssituation vor dem Elfmeter der Schweiz gesehen, hier gibt es also noch ein Fragezeichen. Ansonsten geht das 1:0 für die Nati natürlich völlig in Ordnung, mittlerweile führen die Schweizer bei den Torschüssen mit 8:1 und schnupperten bereits am 2:0.

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Den fälligen Freistoß bringt Vargas scharf an den Fünfer, wo Gaber aber per Kopf zur Ecke klären kann. Diese sehen wir erst in ein paar Minuten, denn nun bittet der Schiedsrichter die Akteure zur ersten Trinkpause der Partie.

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Es spielt weiter nur die Schweiz, die Katarer wissen sich teilweise nur mit Fouls zu helfen. Gaber bringt Vargas links zwischen Strafraum und Eckfahne zu Fall und sieht dafür Gelb.

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Zakaria hat das 0:2 bereits auf dem Fuß! Die Schweiz zeigt nun sogar schönen Kombinationsfußball, mit kurzen Pässen spielt die Nati Zakaria rechts in der Box frei. Der letzte Pass kam von Embolo, Zakaria schießt jedoch aus spitzem Winkel Abunada an.

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Auch wenn Katar die erste Großchance der Partie hatte, ist diese Führung mittlerweile verdient. Die Schweiz kontrolliert das Spiel, belagert immer wieder den gegnerischen Strafraum und kommt auch zu Abschlüssen. Findet Katar eine Antwort?

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Toooooor! Katar - SCHWEIZ 0:1. Embolo bringt den Favoriten vom Punkt sicher in Führung! Der Angreifer schaut den Keeper beim Anlauf lange an und verlädt Abunada dann mit einem Schuss ins linke Eck. Der Katarer ist ins andere Eck unterwegs.

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Für das Foulspiel sieht Abunada zusätzlich Gelb.

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Der Elfmeter bleibt tatsächlich bestehen, da hat uns die erste Zeitlupe wohl getäuscht. Noch haben wir keine Linien gesehen, Freuler stand wohl nicht im Abseits. Abunada steht derweil wieder und muss jetzt dem Strafstoß entgegentreten.

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Elfmeter für die Schweiz! Eine Flanke von rechts köpft Embolo vor den Fünfer, wo Freuler einläuft. Der Mittelfeldmann legt die Kugel an Abunada vorbei und wird vom Keeper abgeräumt. Das ist eine klare Sache, möglicherweise stand Freuler aber im Einsatz. Erstmal muss Abunada jedoch behandelt werden, das sieht nicht gut aus. Der VAR schaut sich derweil die Abseitssituation an.

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Abunada muss bei einem Freistoß ran, das war nicht ungefährlich. Nahe dem linken Strafraumeck schlägt Freuler den Standard halbhoch vor den Fünfer, wo Akanji noch leicht abfälscht. Abunada kann erst spät reagieren, hat die Kugel aber sicher.

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Da ist die Topchance für die Europäer! Vargas hält auf der linken Seite den Ball, Rodriguez hinterläuft und wird sofort geschickt. Der Ex-Wolfsburger bringt den Ball flach an den Elfmeterpunkt, wo Ndoye völlig frei zum Abschluss kommt, aber den Ball links vorbei setzt. Den muss er machen.

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Die ganz klare Torchance bei den Schweizern fehlt noch. Auch ein Standard bringt noch nichts ein, die Ecke von Rodriguez von der rechten Seite wird sogar beinahe zum Konter von Katar, doch das Zuspiel auf Afif ist zu steil.

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Aebischer sammelt in der gegnerischen Hälfte einen zweiten Ball auf und schickt dann Ndoye rechts an den Strafraum. Der Rechtsaußen spielt sein Tempo aus und zieht aus etwas spitzem Winkel ab. Abunada taucht ab und wehrt den Schuss aufs linke untere Eck ab.

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Ansonsten tritt die Schweiz jedoch sehr dominant auf und kommt bislang auf über 80 Prozent Ballbesitz. Rodriguez versucht es jetzt mal mit einer Flanke von der linken Seite, das ist jedoch kein Problem für die Defensive von Katar.

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Plötzlich hat Katar die Riesenchance zur Führung! Akanji sammelt einen Pass eigentlich sicher auf, lässt die Kugel dann aber durchrutschen. Edmilson Junior profitiert und kann so frei auf Kobel zulaufen, der Schlussmann des BVB macht das aber sehr stark und pariert den Versuch des Angreifers. 

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Die Schweiz kommt bereits in der 1. Minute zum ersten Abschluss. Zakaria chippt den Ball hinter die Abwehrkette von Katar in den Lauf von Vargas. Der Offensivmann legt die Kugel mit der Brust zurück zu Embolo, der mit seinem Direktversuch aus 17 Metern nicht durchkommt.

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Der Ball im San Francisco Bay Area Stadium in Santa Clara rollt!

Zu guter Letzt blicken wir noch auf das Schiedsrichtergespann, das heute von Hector Said Martinez aus Honduras geleitet wird. Der 34-feiert sein WM-Debüt. Seine Assistenten an den Linien sind Landsmänner, der Vierte Offizielle kommt aus Jamaika und der VAR aus Mexiko.

Afif war im Übrigen auch derjenige, der das bislang einzige Aufeinandertreffen dieser beiden Nationen mit dem goldenen Tor für Katar entschied (1:0 auswärts im November 2018). Ob Katar die Nati erneut ärgern kann? Der Gewinner der heutigen Partie wäre direkt Tabellenführer der Gruppe B, da sich gestern Abend Gastgeber Kanada und Bosnien-Herzegowina mit einem 1:1-Unentschieden trennten.

Was können wir von Katar überhaupt erwarten? Die Asiaten gehen als klarer Außenseiter in diese Gruppe B, nahezu alle Spieler aus dem WM-Kader spielen in heimischen Liga. Lediglich Abwehrmann Homam El Amin spielt bei Cultural Leonesa in der zweiten spanischen Liga. Der beste Mann bei den Katarern ist Angreifer Akram Afif, der mit Al-Sadd fünfmal die katarische Liga gewann und die Nationalmannschaft zum Asienmeister in 2019 und 2024 führte.

Für Katar ist es derweil die zweite Teilnahme an einer WM, 2022 waren die Katarer bekanntlich als Gastgeber dabei und schieden nach drei Niederlagen gegen die Niederlande, den Senegal und Ecuador als Gruppenletzter aus. Die Qualifikation zu dieser Endrunde war durchaus holprig, in der asiatischen Qualifikation musste Katar bis in die 4. und vorletzte Runde, in der man sich mit vier Punkten aus zwei Spielen vor den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Oman doch noch das WM-Ticket sicherte.

Für die Schweiz ist es heuer die 13. Teilnahme an einer Weltmeisterschaft, zuletzt verpasste die Nati 2002 die Qualifikation zur Endrunde. Die größten Erfolge gab es 1934, 1938 und 1954: Damals schaffte es die Schweiz jeweils bis ins Viertelfinale, wobei das Teilnehmerfeld zu der Zeit noch deutlich kleiner war. In fünf der letzten sechs Teilnahmen scheiterte die Schweiz jeweils im Achtelfinale, nur 2010 war schon nach der Gruppenphase Schluss.

In der Qualifikation überzeugte die Nati noch, vor Kosovo, Slowenien und Schweden schloss die Schweiz ihre Gruppe mit 14 Punkten aus sechs Spielen als Erster ab. Nur auswärts gegen Slowenien und Kosovo ließ die Schweiz Punkte liegen. Diese Form konnte das Yakin-Team jedoch nicht halten, seitdem wurde nur eines der vier Testspiele gewonnen (4:1 gegen Jordanien). Gegen Deutschland gab es das spektakuläre 3:4, gegen Norwegen (0:0) und Australien jeweils ein Remis.

Auch das Team von Trainer Murat Yakin spielte im letzten Test nur Remis, gegen Australien gab es nur ein 1:1. Yakin nimmt insgesamt sogar drei Veränderungen vor und bringt Denis Zakaria, Breel Embolo und Ruben Vargas für Silvan Widmer, Johan Manzambi und Zeki Amdouni (alle Bank). Viele aktuelle oder ehemalige Spieler aus der Bundesliga sind also dabei.

Die Schweiz geht mit folgender Elf in die Partie: Kobel - Zakaria, Akanji, Elvedi - Aebischer, Freuler, Xhaka, Rodriguez - Ndoye, Embolo, Vargas.

Mit Julen Lopetegui hat Katar seit einem Jahr einen sehr erfahrenen Mann an der Seitenlinie. Der Spanier war unter anderem Nationaltrainer seines Landes, im Klubfußball trainierte er unter anderem Real Madrid, Sevilla oder die Wolverhampton Wanderers. 2018 wurde er von Spanien kurz vor der WM entlassen, nun darf er also das erste Mal dieses große Turnier genießen. Dafür verändert er sein Team im Vergleich zum letzten Test vor einer Woche (0:0 gegen El Salvador) auf einer Position: Im Mittelfeld startet Assim Madibo für Ahmed Fathy (Bank).

Wird die Schweiz ihrer Favoritenrolle in der Gruppe B gerecht? Zunächst blicken wir auf die Aufstellungen dieses Spiels, angefangen bei Katar: Abunada - Al Oui, Miguel, Khoukhi, El Amin - Gaber, Madibo, Laye - Edmilson Junior, Abdurisag, Afif.

Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Gruppenspiel zwischen Katar und der Schweiz.