Kap Verde - Saudi Arabien; Fußball WM Gruppe H

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Kap Verde - Saudi Arabien. Fußball WM Gruppe H.

NRG StadiumZuschauer68.278.

Kap Verde 0

    Saudi Arabien 0

      Live-Kommentar

      Hinter diese Partie und zugleich Gruppe H können wir an dieser Stelle jedenfalls einen Haken machen. Mit der WM geht es bei uns aber schon gleich wieder weiter, wenn ab 05:00 Uhr auch in Gruppe G die letzten Entscheidungen fallen. Ob Neuseeland gegen Belgien oder Ägypten gegen den Iran - Sie haben die Qual der Wahl. Viel Spaß damit!

      Für Kap Verde geht das Fußballmärchen bei dieser WM demnach weiter, und zwar nächste Woche in der Nacht zum Samstag in Miami Gardens. Dort treffen die Insulaner im Sechzehntelfinale ab 00:00 Uhr MESZ auf Argentinien. 

      Werfen wir einen Blick auf das Endbild in Gruppe H: Spanien wurde seiner Favoritenrolle gerecht, gewinnt die Gruppe mit 7 Punkten und wird von Mega-Underdog Kap Verde (3 Punkte) auf Platz 2 sensationell in die K.o.-Runde begleitet. Während vor allem Uruguay auf Platz 3 enttäuschte, scheidet auch Saudi-Arabien mit zwei Punkten als Tabellenletzter aus. 

      Inzwischen ist auch das Parallelspiel vorbei, Spanien schlägt Uruguay 1:0. Und damit steht Kap Verde tatsächlich in der K.o.-Runde! Gegen ein schwaches Saudi-Arabien hat den Insulanern dafür ein 0:0 gereicht, wobei auch ein Sieg bei 15:7 Abschlüssen sowie 1,52 zu 0,4 völlig verdient gewesen wäre. Insgesamt war es ein unspektakuläres Spiel, was auf die Harmlosigkeit der Saudis zurückzuführen ist. Über weite Strecken hatte Kap Verde alles im Griff, ließ zu keinem Zeitpunkt eine saudische Schlussoffensive zu und drückte in der Schlussphase selbst auf das Siegtor. Am Ende fühlt sich aber auch das dritte Unentschieden im dritten Spiel wie ein Sieg an. 

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      Gleich darauf ist das Spiel vorbei - 0:0. Reicht das für Kap Verde? Noch läuft das Parallelspiel.

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      Wie geht der denn nicht rein? Toller Steckpass über rechts auf Rodrigues, der rechts vom Torraum auf da Costa zurücklegt. Halbrechts vor dem Fünfer hält da Costa den Fuß hin und schiebt den Ball freistehend links am halbverwaisten Tor vorbei. Anschließend geht aber die Fahne hoch, Rodrigues war wohl etwas zu früh gestartet.

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      Bubista nimmt Zeit von der Uhr, zieht seinen letzten Joker und wirft nochmal Moreira für Wagner Pina rein. 

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      An der Mittellinie will sich Al Brikan bei der Ballannahme gegen Joao Paulo aufdrehen, dabei steigt er ihm auf den Fuß und sieht Gelb.

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      Da war die Chance für die Saudis! Plötzlich wird vor dem Sechzehner kombiniert, ehe Al Hamddan nach einem schnellen Doppelpass mit Al Brikan aus zentralen 15 Metern zum Abschluss kommt. Al Hamddan kommt aber nicht ganz hinter den Ball, kriegt mit dem rechten Fuß nicht genügend Druck drauf. In dieser Form kein Problem für Vozinha.

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      Fünf Minuten werden nachgespielt.

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      Aber es steht eben 0:0. Saudi-Arabien braucht nur ein Tor. 

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      Wo ist Saudi-Arabien? Den Asiaten fehlen einfach die Mittel, offensiv kriegen sie überhaupt nichts gebacken und hätten sich den Lucky Punch auch nicht verdient. 

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      Kap Verde arbeitet an der Führung! Valera steckt in den Lauf von Laros Duarte durch, der links im Strafraum mit viel Übersicht in den Rückraum spielt. 15 Meter zentral vor dem Tor hat Kevin Pina viel Platz, wird aber geblockt. Den Abpraller erläuft Rodrigues rechts am Fünfer, bringt den Ball aber nicht an seinen Mitspieler.

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      In diesen Minuten spielt nur Kap Verde. Die Wechsel haben das Spiel der Insulaner nochmal deutlich belebt, Saudi-Arabien kommt gerade gar nicht mehr zum Zug. 

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      Eine Flanke von rechts lässt Al Owais im Fünfer durch die Finger flutschen und hat Glück, dass seine Vordermannen dahinter klären können. Kevin Pina hält zwar noch aus dem Rückraum drauf, verzieht aber deutlich.

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      Letzter Wechsel bei Saudi-Arabien: Al Harbi nimmt den Platz von Bu Washl ein. 

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      Aus dem rechten Halbfeld hebt Al Juwayr den Ball in den Sechzehner, wo die Kugel unberührt bleibt und hinter dem zweiten Pfosten ins Toraus segelt. 

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      Laros Duarte sichert sich im zentralen Halbfeld den zweiten Ball und nimmt Rodrigues mit. Rodrigues legt sich den Ball auf den linken Fuß, versucht es halbrechts von der Strafraumkante und wird geblockt.

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      Nach guter Vorarbeit von Varela hat Paulo Platz und visiert halblinks von der Strafraumkante das lange Eck an. Im Strafraum kriegt ein Verteidiger noch den Fuß dazwischen und kann blocken. 

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      Nach der fälligen Ecke von rechts kommt auch Pico in guter Position zum Kopfball, drückt diesen aber über das Tor.

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      Riesenchance für Kap Verde! Bei einem schnellen Konter findet ein langer Ball den Lauf von Varela, der die Kugel klasse verarbeitet und zentral vor dem Sechzehner geschickt abwartet. Laros Duarte rückt nach und bekommt den Ball von Varela mustergültig durchgesteckt. Im Rücken der Abwehr taucht er frei vor dem herausstürmenden Al Owais auf, versucht es aus halbrechten acht Metern flach mit dem ersten Kontakt. Al Owais macht sich aber ganz breit und pariert stark mit den Beinen. 

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      Aus dem rechten Halbfeld serviert Al-Juwayr eine Freistoßflanke mit Schnitt an den Fünfer, wo Diney mit dem Kopf zur Stelle ist und sicher klären kann. 

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      Außerdem wirkt Rodrigues anstelle von Ryan Mendes mit. 

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      Das Ende der Trinkpause nutzt Bubista aufseiten Kap Verdes für einen Doppelwechsel: Laros Duarte kommt zunächst für Monteiro ins Spiel.

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      Nach der Pause bleiben regulär noch knapp 20 Minuten auf der Uhr. Nach wie vor kommt von Saudi-Arabien nach vorne zu wenig. Kap Verde würde dieser Punkt für den Einzug in die K.o.-Runde reichen, komfortabel ist die Führung der Spanier gegen Uruguay (1:0) aber noch nicht. 

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      Die obligatorische Trinkpause im zweiten Durchgang ist im Gange. 

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      Nasser Al Dawsari greift an der Mittellinie zum taktischen Foul, zieht seinen Gegenspieler von hinten und sieht dafür Gelb. 

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      Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld geht es bei den Saudis jetzt mal schnell durch das Zentrum nach vorne. Joker Al Shamat wird im Strafraum bedient, versucht es aus halbrechten elf Metern mit einem Heber gen langes Eck. Vozinha streckt sich und hat den Ball im Nachfassen sicher. 

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      Zudem übernimmt Al Hamdan in der Offensive für Mandash. 

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      Jetzt aber, Doppelwechsel: Etwas überraschend räumt zunächst Kapitän Salem Al Dawsari seinen Platz für Abu Al Shamat.

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      Auch sinnbildlich: Die beiden Spieler warten seit über zwei Minuten auf ihre Einwechslung. Kap Verde darf den Ball laufen lassen, wird dabei kaum unter Druck gesetzt. 

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      In Ballbesitz ist das Spiel der Saudis viel zu statisch und uninspiriert. Folgerichtig stehen die nächsten Spieler an der Seitenlinie zur Einwechslung bereit - es braucht zwingend neue Impulse. 

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      Außerdem wird Semedo durch Varela ersetzt. 

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      Doppelwechsel bei Kap Verde: Livramento macht zunächst für Nuno da Costa Platz.

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      Im zweiten Durchgang zählen wird bislang 4:1 Abschlüsse für Kap Verde, zumal bei den Saudis die Kopfballverlängerung von Al Brikan (47.) als Abschluss durchging. In anderen Worten: zu wenig. 

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      Vor dem Sechzehner spielen sich die Insulaner den Ball geduldig hin und her. Eine Paulo-Flanke von links wird in den Rückraum geklärt, wo Deroy Duarte bei seiner Direktabnahme volles Risiko geht und deutlich verzieht.

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      Die Sache mit der Underdog-Rolle glaubt einem nach den ersten beiden Spieltagen doch sowieso keiner. Kap Verde ist einfach die bessere Mannschaft und hat das Spiel derzeit voll im Griff. 

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      Rüber auf die Gegenseite. Nach einem öffnenden Pass hat Wagner Pina etwas Platz und spielt rechts vom Sechzehner flach nach innen. Ryan Mendes kommt jedoch nicht durch und wird auf engstem Raum geblockt. 

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      Hui. Nach einem einfachen Rückpass spielt Vozinha unmittelbar vor dem Tor kurz mit dem Feuer, ehe er den Ball vor Al Brikan noch rechtzeitig wegschlägt. 

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      Auch nach Wiederbeginn macht Kap Verde bislang den zielstrebigeren Eindruck, von den Saudis kommt derweil noch immer zu wenig. 

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      Da fehlt nicht viel! Kevin Pina bekommt den Ball abgelegt und nimmt sich aus gut 30 Metern zentraler Position ein Herz. Dabei lässt er die Kugel über den Spann rutschen und verfehlt das linke Kreuzeck nur knapp. 

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      Gute Chance für Kap Verde: Nach einer schönen Seitenverlagerung nimmt Mendes auf dem rechten Flügel Wagner Pina mit, der von der rechten Sechzehnergrenze flach nach innen gibt. Monteiro kommt dem Ball gut entgegen, trifft ihn aus halbrechten elf Metern aber nicht voll. So ist Al Owais zur Stelle und hält den schwachen Flachschuss fest. 

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      Direkt nach Wiederbeginn erarbeitet sich Saudi-Arabien zumindest seine erste Ecke im Spiel. Die fällige Hereingabe von rechts verlängert Al Brikan vor dem ersten Pfosten nach innen, wo es an einem Abnehmer mangelt. 

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      Kap Verde bleibt derweil personell unverändert, der zweite Durchgang läuft. 

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      Georgios Donis hat die Halbzeitpause für den ersten Wechsel aufseiten der Asiaten genutzt: Al Khaibari ist in der Kabine geblieben und wird fortan durch Al Juwayr ersetzt. 

      Vor allem von Saudi-Arabien muss nach der Pause mehr kommen, die Asiaten sind bekanntlich zum Siegen verdammt. Kap Verde würde derweil Stand jetzt dieses Unentschieden für den Einzug in die K.o.-Runde reichen, parallel liegt Uruguay schließlich 0:1 gegen Spanien hinten. 

      Im Vorfeld versprach Saudi-Trainer Donis eine mutige Herangehensweise seiner Mannschaft. Nach einem eher zähen und vor allem chancenarmen ersten Durchgang war davon höchstens in der Anfangsphase etwas zu sehen. Anfänglich etwas passiv, kam stattdessen Kap Verde nach der Trinkpause immer besser in Schwung und war fortan die bessere Mannschaft. Während man trotz ordentlicher Ansätze dabei nicht über Halbchancen hinauskam, hatte Kanno für die Asiaten kurz vor der Pause aus dem Nichts die bislang beste Chance. Insgesamt bleibt noch reichlich Luft nach oben. 

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      Halbzeit in Houston. 

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      In dieser Nachspielzeit verzeichnet Saud-Arabien wieder eine bessere Phase, lange ging seit der Trinkpause nichts mehr nach vorne. 

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      Eine saudische Freistoßflanke wird in den Rückraum geklärt, wo Abdulhamid bei seiner Direktabnahme entscheidend gestört wird und dadurch nicht voll durchziehen kann. 

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      Aus dem Nichts die Chance für Saudi-Arabien! Al Amri wird nicht angegriffen, hebt den Kopf und flankt aus dem rechten Halbfeld butterweich lang in den Sechzehner. Kanno läuft genau im Rücken von Diney ein und darf auf Höhe des linken Pfostens aus acht Metern freistehend hochsteigen. Kanno bekommt aber nicht genügend Druck hinter den Ball und köpft somit genau in die Arme von Vozinha. Vozinha stand dabei etwas weit vor dem Tor, als Bogenlampe hätte sich der Ball womöglich hinter ihm ins Tor gesenkt. 

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      Sechs Minuten werden nachgespielt. 

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      Den Insulanern gelingt es zunehmend, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Seit der Trinkpause ist Kap Verde die bessere Mannschaft und hält die Saudis in Schach. 

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      Nach einem öffnenden Pass in die Tiefe gibt Joao Paulo links vom Sechzehner nach innen, wo Lajami zur Stelle ist und in den Rückraum klärt. Dort lauert aber Semedo ungedeckt, nimmt den Ball aus halblinken 18 Metern direkt als Halbvolley. Stramm getroffen, im unteren linken Eck fehlt aber gut ein Meter. 

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      Wichtige Neuigkeiten aus dem Parallelspiel: Spanien ist soeben 1:0 in Führung gegangen. Bei diesen Zwischenständen wäre Kap Verde Gruppenzweiter. 

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      Bei einer kapverdischen Ecke von links steigt Joao Paulo im Zentrum am höchsten, aus guter Position kriegt er den Kopfball aber nicht wirklich gedrückt und auch keine Richtung rein. Harmlos geht der Ball deutlich links vorbei.

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      Kap Verde wird besser. Rechts am Sechzehner spielt der überlaufende Wagner Pina direkt flach nach innen, wo Lajami gerade noch vor Monteiro den Fuß dazwischenbekommt.

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      Unglücklich von Bu Washl, der ein Zuspiel in die Tiefe auf der rechten Seite abfängt, den Ball dabei aber quer durch das Feld genau in die Füße von Semedo spielt. Vor dem Sechzehner will Semedo Monteiro mitnehmen, seinem Zuspiel geht aber die Luft aus. So kann Monteiro halblinks im Strafraum nur unter Gegnerdruck abschließen und wird auf engstem Raum direkt geblockt.

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      Das sieht gar nicht gut aus, Al Tambakti muss sogar auf einer Trage abtransportiert werden. Georgios Donis wird zu seinem ersten Wechsel gezwungen und bringt Lajami neu ins Spiel. 

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      Und diese Szene scheint schmerzhafte Folgen zu haben. Al Tambakti ist gegen Livramento mitgelaufen und hat sich ohne Gegnereinwirkung unglücklich vertreten. Der Innenverteidiger muss behandelt werden. 

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      Da war mehr drin! Tief aus der eigenen Hälfte schlägt Pico den Ball lang in den Lauf von Livramento, der vom schlechten Stellungsspiel der Saudis profitiert und rechts in den Strafraum eindringt. Auch der Querpass ist nicht verkehrt, Semedo setzt sich aber einfach nicht nach hinten ab und muss das Zuspiel in seinem Rücken unberührt passieren lassen.

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      Joao Paulo mit einem kurzen Antritt auf dem linken Flügel, lässt dabei Mandash stehen. Seine Flanke kommt dann aber zu dicht vor das Tor und ist Flankenfutter für Al Owais.

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      Das Spiel läuft wieder.

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      Noch kein spielerischer Straßenfeger, aber auch nicht langweilig. Wenn sich die Räume denn ergeben, suchen beide Mannschaften den schnellen Weg nach vorne. Allzu viele solcher Räume gab es bislang aber noch nicht. Insgesamt eine ausgeglichene Angelegenheit. 

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      Francois Letexier bittet zur obligatorischen Trinkpause. 

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      Jetzt auch der erste Abschluss für Kap Verde. Die erste Pressinglinie überspielt, hat Kap Verde im letzten Drittel Gleichzahl und kommt mit Schwung. Semedo läuft dabei über halblinks in den Strafraum, wo der Winkel nach einem Übersteiger etwas zu spitz wird. Al Owais ist zur Stelle und wehrt den flachen Versuch im kurzen Eck zur Ecke ab. Die bringt anschließend nichts ein.

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      Insgesamt macht Saudi-Arabien den etwas zielstrebigeren Eindruck und ist gut im Spiel. Mit jeweils 50 Prozent Ballbesitz sind die Spielanteile ausgeglichen.

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      Nach einem Foul an Bu Washl gibt es Freistoß für Saudi-Arabien im linken Halbfeld. Nasser Al Dawsari serviert die Freistoßflanke aber viel zu flach in die Box und kommt damit nicht weit. 

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      Der erste Abschluss: Vom rechten Flügel flankt Abdulhamid weit in den Sechzehner, wo der Ball hinter den zweiten Pfosten durchrutscht. Dort steht Salem Al Dawsari frei, hält aus halblinken elf Metern drauf. Wagner Pina wirft sich dazwischen und kann den strammen Versuch blocken.

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      Nach einem Ballgewinn der Saudis im Mittelfeld hat Kanno etwas Platz, will 30 Meter zentral vor dem Tor den eingestarteten Salem Al Dawsari bedienen. Das Zuspiel gerät aber etwas zu steil, sodass Al Dawsari links im Strafraum direkt abdrehen muss.

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      Jetzt mal ein guter Antritt von Ryan Mendes, der sich über die linke Halbspur bis in den Sechzehner tankt. Den Ball etwas zu weit vorgelegt, ist Al Amri aber zur Stelle und kann klären.

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      Auch im Parallelspiel sind noch keine Tore gefallen. Zur Erinnerung: Nur bei einer Niederlage Uruguays würde Kap Verde ein Unentschieden für den Einzug in die K.o.-Runde reichen.

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      Das Mittelfeld ist bislang sehr umkämpft. Noch kommen die Mannschaften nicht in die gefährlichen Räume, spätestens im letzten Drittel wird es eng. 

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      An der linken Seitenauslinie hebt Salem Al Dawsari den Ball über Wagner Pina hinweg, der seinen Gegenspieler dann blocken will und mit dem Arm nach hinten ausschlägt. Wagner Pina trifft Al Dawsari dabei im Gesicht und holt sich Gelb ab. 

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      Saudi-Arabien präsentiert bislang die etwas bessere Spielanlage, lässt den Ball gefällig in den eigenen Reihen laufen. Das Ganze aber noch fernab des gegnerischen Sechzehners. 

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      Auch insgesamt beginnt das Spiel sehr intensiv, bei dieser Ausgangslage haben sich beide Mannschaften einander natürlich auch nichts zu schenken. Keinen Meter bislang. 

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      Der nächste schmerzhafte Treffer: Mit viel Anlauf hat Abdulhamid das Bein bei einem hohen Ball viel zu weit oben, streift damit Joao Paulo im Gesicht und sieht früh im Spiel die erste Gelbe Karte. 

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      Bei einem Zusammenprall mit Mandash wurde Ryan Mendes unglücklich am Knie getroffen. Kurz geschüttelt, geht es für ihn aber schnell wieder weiter. 

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      Wir sind so weit, Kap Verde hat angestoßen. 

      Spielort ist das Houston-Stadion, das Platz für fast 69.000 Zuschauer bietet. Geleitet wird die Partie vom Franzosen Francois Letexier, der von Cyril Mugnier und Mehdi Rahmouni an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Abongile Tom, vor den Bildschirmen agiert das VAR-Gespann um Marco di Bello.

      Es ist das erste Aufeinandertreffen beider Nationen. Saudi-Arabien traf bei einer WM zuvor fünfmal auf einen afrikanischen Vertreter und musste die einzige Niederlage (2S, 2U) 2002 gegen Kamerun hinnehmen (0:1). Kap Verde könnte derweil erst der dritte afrikanische Vertreter werden, der bei seinem WM-Debüt in der Vorrunde ungeschlagen bleibt. Mit Südafrika, Marokko, der Elfenbeinküste und Ghana stehen im Übrigen vier afrikanische Nationen bereits sicher im Sechzehntelfinale.

      Doch auch die Saudis wissen natürlich um die große Chance, erst zum zweiten Mal nach 1994 die Vorrunde einer WM zu überstehen. Wie schon Gegenüber Vozinha, erwischte auch Saudi-Schlussmann Al Owais zum Auftakt einen Sahnetag und brachte Uruguay beim 1:1 zur Verzweiflung. Am 2. Spieltag fiel man der spanischen Frustbewältigung zum Opfer, lag bereits nach 24 Minuten völlig chancenlos 0:3 zurück. Für heute hab Georgios Donis eine mutige Marschroute vor, warnte zugleich vor schnellen Umschaltmomenten Kap Verdes.

      Wie viele Kapitel hält das kapverdische Fußballmärchen noch für uns bereit? Als Mega-Underdog bei ihrem WM-Debüt ins Turnier gestartet, sorgten die Insulaner gleich zum Auftakt für eine der größten Sensationen der WM-Geschichte und erkämpften sich mit ganz viel Leidenschaft und Disziplin ein 0:0 gegen Spanien. Anfängerglück? Von wegen! Beim 2:2 gegen Uruguay ließ man prompt den nächsten Coup folgen und trifft heute auf den vermeintlich schwächsten Gruppengegner. Die K.o.-Runde ist plötzlich zum Greifen nah. 

      Gruppenfinale in Gruppe in H, wo der Kampf um die K.o.-Runde viel Spannung verspricht. Spanien führt die Gruppe mit vier Punkten an, dahinter folgen Uruguay und Kap Verde mit je zwei sowie Schlusslicht Saudi-Arabien mit einem Zähler. Parallel gegen Uruguay im Einsatz, sind einzig die Spanier bereits sicher weiter - im schlechtesten Fall als Dritter. Hier in Houston steht uns derweil ein echtes Endspiel bevor: Der Sieger kommt sicher weiter, Kap Verde würde dafür im Falle einer Niederlage Uruguays auch ein Remis reichen. 

      Die Saudis waren zuletzt am Sonntagabend im Einsatz und bekamen bei der deutlichen 0:4-Pleite gegen Spanien die Grenzen aufgezeigt. Trainer Georgios Donis nimmt heute drei Wechsel vor, beordert dabei Linksverteidiger Bu Washl, Rechtsaußen Mandash und Mittelfeldspieler Kanno neu in seine Startelf. An ihrer Stelle müssen sich Lajami, Al Juwayr und Al Harbi zunächst mit einem Platz auf der Bank begnügen.

      Und hier die Aufstellung von Saudi-Arabien: Al Owais - Abdulhamid, Al Amri, Lajami, Al Tambakti, Bu Washl - Nasser Al Dawsari, Kanno, Al Khaibari - Mandash, Al Brikan, Salem Al Dawsari.

      Auch am 2. Gruppenspieltag wusste Kap Verde als Underdog zu überraschen, trotzte Uruguay in der Nacht zum vergangenen Montag ein beachtliches 2:2 ab. Im Vergleich dazu nimmt Bubista heute trotzdem fünf personelle Änderungen vor und hat mit dem angeschlagenen Arcanjo sowie Sidny Cabral (Gelbsperre) zwei Ausfälle zu beklagen. Freiwillig dagegen vorerst der Verzicht auf die Dienste von Moreira, Rodrigues und Stürmer Benchimol (alle auf der Bank). Neu ins Team rücken dafür Wagner Pina, Paulo, Deroy Duarte, Livramento und Semedo.

      Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Aufstellung von Kap Verde: Vozinha - Wagner Pina, Pico, Diney, Paulo - Kevin Pina - Mendes, Deroy Duarte, Monteiro, Semedo - Livramento. 

      Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Gruppenspiel zwischen Kap Verde und Saudi-Arabien.