Juventus Turin - AC Florenz; Italien, Serie A

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Juventus Turin - AC Florenz. Italien, Serie A.

Juventus Stadium.

Juventus Turin 0

    AC Florenz 2

    • C Ndour (34. minute)
    • L Ranieri (s/o 72. minute)
    • R Mandragora (83. minute)

    Live-Kommentar

    Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der Serie A geht es bei uns aber schon bald wieder weiter, wenn ab 15:00 Uhr Meister Inter zum Heimspiel der Gegensätze gegen Absteiger Hellas lädt. Ihnen noch einen schönen Restsonntag und bis zum nächsten Mal.

    Am Sonntag in einer Woche steht dann auch schon das große Saisonfinale in der Serie A an. Während Juventus am letzten Spieltag bei Stadtrivale Torino zum Derby della Mole gastiert, empfängt die Fiorentina zu Hause Atalanta Bergamo.

    Ein Blick auf die Ergebnisse in den Parallelspielen macht deutlich, wie schmerzhaft diese Niederlage für Juventus nach zuvor zehn ungeschlagenen Spielen ist: Weil die Roma, Milan und auch Como ihre Spiele gewonnen haben, rutscht Juventus sogar auf Platz 6 ab und liegt vor dem letzten Spieltag zwei Punkte hinter einem Champions-League-Platz. Die Fiorentina beschert ihren Fans hingegen noch ein Highlight im letzten Auswärtsspiel dieser kräftezehrenden Saison und bleibt Tabellenfünfzehnter.

    Juventus verliert sein Heimspiel gegen die Fiorentina 0:2 und muss einen womöglich vorentscheidenden Rückschlag im Kampf um die Champions League hinnehmen. Gerade im ersten Durchgang kam von der Alten Dame in allen Belangen viel zu wenig, die Fiorentina spielte dagegen frei auf und lag zur Halbzeit verdient in Führung. Erst nach der Pause zeigten die Bianconeri ein anderes Gesicht und drückten bei 18:4 Abschlüssen auf den Ausgleich. Mit vereinten Kräften stemmten sich die Gäste jedoch erfolgreich dagegen und machten in der Schlussphase durch den Distanzhammer von Mandragora sogar vorzeitig den Deckel drauf.

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    Und so bleibt es beim 2:0 für die Fiorentina, Abpfiff in Turin! 

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    Wirklich zwingend werden die Turiner aber nicht. Florenz verteidigt konsequent und wird sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen. 

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    Juventus hat die Brechstange ausgepackt und wirft alles nach vorne. Die Viola bekommen aber immer wieder ein Bein dazwischen und werfen sich in alles rein. 

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    Gudmundsson verhindert die schnelle Ausführung eines Einwurfes für Juventus und nimmt die Gelbe Karte bewusst in Kauf. 

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    Juventus bleibt nur noch die Nachspielzeit: sieben Minuten.

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    Letzter Wechsel jetzt auch bei der Alten Dame: Yildiz sprintet vom Feld und klatscht mit Miretti ab. 

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    Bonga nochmal mit einem druckvollen Schlenzer halblinks von der Strafraumkante, der aber viel zu mittig angesetzt ist und von de Gea sicher wegefaustet wird.

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    Erneut liegt der Ball im Tor der Alten Dame, die Fahne geht aber direkt hoch. Aus dem rechten Halbfeld steckt Harrison steil in den Lauf von Piccoli durch, der aus halbrechten elf Metern cool bleibt und mithilfe des Innenpfostens flach ins lange Eck trifft. Piccoli kam zuvor aber aus dem Abseits und jubelt nur kurz.

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    Harrison kommt im Mittelfeld zu spät gegen Yildiz, stellt sein Bein dabei bewusst in den Lauf des Türken und sieht Gelb.

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    Tooor! Juventus - FIORENTINA 0:2. Was für ein Strahl! Von halbrechts flankt Dodo in die Box, wo der Ball aus der Gefahrenzone in den Rückraum geköpt wird. Wenn man aber über ein solches Füßchen wie Mandragora verfügt, dann zählt auch noch der Rückraum zur Gefahrenzone. Aber was heißt hier schon Füßchen, das ist eine echte Waffe. Aus zentralen 19 Metern legt sich Mandragora den Ball kurz zurecht und nagelt ihn unhaltbar genau in den linken Winkel. 

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    Nach einer kurz ausgeführten Ecke bringt sich Yildiz zentral vor dem Strafraum in Abschlussposition und schießt aus 18 Metern knapp am unteren rechten Eck vorbei.

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    Vierter Wechsel bei der Alten Dame: Der kopfballstarke Gatti ist vor allem bei Standardsituationen eine echte Waffe und kommt für Kelly. 

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    11:3 Abschlüsse im zweiten Durchgang sowie ein xG-Wert von 0,69 zu 0,13. Dennoch läuft Juventus nach wie vor diesem knappen Rückstand hinterher und hat auch nicht mehr viel Zeit.

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    Dodo hat Platz und bedient rechts im Strafraum Piccoli, der aus spitzem Winkel viel zu überhastet abschließt und das Außennetz trifft. 

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    Letzter Wechsel bei den Gästen: Gosens verlässt das Feld und macht für Balbo Platz. 

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    Im Rahmen dieser Entscheidung kommt es zu hitzigen Wortgefechten vor den jeweiligen Bänken. Davide Massa zückt plötzlich Rot - und zwar für den inzwischen ausgewechselten Viola-Spieler Ranieri. 

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    Warum der Schiedsrichter bei einer Abseitsposition persönlich an den Monitor gebeten wird, lässt sich an dieser Stelle nicht auflösen. Jedenfalls stand Vlahovic bei seinem Abstauber ganz knapp im Abseits, worauf Davide Massa das Tor zurücknimmt. Es bleibt beim 1:0 für die Fiorentina.

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    Jetzt ist es passiert, die Hausherren gleichen aus! Vom linken Sechzehnereck bringt Yildiz den Ball flach an den Fünfmeterrraum, wo Vlahovic mit dem Rücken zum Tor lässig auf Kalulu verlängert. Auf Höhe des zweiten Pfostens legt Kalulu für Zhegrova zurück, der aus halbrechten acht Metern abschließt und geblockt wird. Beim Abpraller steht Vlahovic richtig, hat links im Torraum leichtes Spiel und staubt sicher aus vier Metern mit dem Fuß ab. Aber zählt das Tor denn auch? Der VAR schaltet sich ein und bittet Davide Massa persönlich an den Monitor.

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    Außerdem kommt Thuram für Cambiaso ins Spiel. 

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    Luciano Spalletti wechselt doppelt und ersetzt zunächst Conceicao auf dem rechten Flügel durch Zhegrova.

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    Cambiaso flankt aus dem linken Halbfeld an den Elfmeterpunkt, wo sich Bremer gut vor Pongracic hochschraubt und seinen Kopfball auf das Tor wuchtet. Jedoch auch direkt in die Arme von de Gea.

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    Auch Gudmundsson ist neu dabei und ersetzt Fagioli. 

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    Weiter gehts mit Comuzzo, der in der Abwehr den Platz von Ranieri einnimt. 

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    Dreifachwechsel bei den Gästen: Mandragora macht den Anfang und ersetzt Brescianini im Mittelfeld. 

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    Aber das ist inzwischen ein anderer Auftritt der Alten Dame, die im zweiten Durchgang klar überlegen ist. Florenz kann in dieser Phase kaum mehr für Entlastung sorgen.

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    Jetzt liegt der Ball im Tor, zu Recht zählt der Treffer aber nicht. Halblinks von der Strafraumkante hebt Bonga den Ball an den zweiten Pfosten, wo McKennie aus fünf Metern ins kurze Eck einnickt. Zuvor hatte der Ex-Schalker aber Gosens von hinten deutlich umgestoßen und wird zurückgepfiffen.

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    Juventus hält die Schlagzahl hoch! Bei einem Umschaltmoment treibt Yildiz den Ball durch das Zentrum bis vor den Sechzehner und nimmt rechts in der Box den mitgelaufenen Conceicao mit. Rechts vom Fünfer ist der Winkel spitz, der Portugiese macht es dafür mit Gewalt. De Gea ist im kurzen Eck aber zur Stelle und wehrt den Schuss mit dem Fuß ab. 

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    Vlahovic findet die Lücke, lässt ein Zuspiel von Locatelli zentral an der Strafraumkante direkt auf McKennie klatschen. Aus halbrechten elf Metern schließt der US-Amerikaner unter Gegnerdruck aber zu unplatziert ab und bringt damit de Gea im kurzen Eck nichts ins Schwitzen.

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    Juventus hat sich inzwischen rund um den gegnerischen Sechzehner festgesetzt und sucht nach der entscheidenden Lücke. Jetzt ist es ein echtes Abwehrbollwerk der Viola.

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    Da war die Chance für Juventus! Rechts im Strafraum löffelt Conceicao den Ball nach innen, wo Vlahovic bei seiner Direktabnahme auf engstem Raum geblockt wird. Beim Abpraller steht aber Bonga richtig, schließt vom linken Fünfereck direkt per Dropkick ab. Im kurzen Eck reißt de Gea reaktionsschnell die Fäuste hoch und kann entschärfen.

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    Viel Platz für Solomon auf der linken Seite, der vor dem Sechzehner nochmal zur Mitte abkappt und aus halblinken 18 Metern abschließt. Der Schuss kommt aber zu zentral und landet direkt in den Armen von Di Gregorio.

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    Parallel liegen Milan und auch die Roma in Führung. Stand jetzt würde Juventus demnach auf Platz 5 abrutschen und wäre am letzten Spieltag auf Schützenhilfe im Kampf um ein Champions-League-Ticket angewiesen.

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    Immerhin ist jetzt schon mal das Anlaufverhalten der Bianconeri ein anderes. In der ersten Häfte durfte sich Florenz den Ball teilweise viel zu einfach hin- und herschieben.

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    Nach einem Ballgewinn tief in der eigenen Hälfte darf Juventus gegen aufgerückte Gäste kontern. Boga hat dabei viel Grün vor sich, dringt über halblinks in die Box ein und wird aus elf Metern geblockt. 

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    Bei der Fiorentina gab es keine weiteren Wechsel, der zweite Durchgang läuft. 

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    Luciano Spalletti hat die Halbzeitpause für seinen ersten Wechsel genutzt, es wird offensiver bei Juventus: Stürmer Boga kommt für Mittelfeldspieler Koopmeiners.

    Mit einem Pfeifkonzert wird die Alte Dame nach einer schwachen ersten Hälfte in die Halbzeitpause verabschiedet. Hinten immer wieder mit viel zu großen Abständen, agierte Juventus nach vorne zu uninspiriert und entwickelte kaum Durchschlagskraft. Die Fiorentina dagegen trat von Beginn an mutig auf, verzeichente bislang sogar den höheren Ballbesitzwert (52 Prozent) und ging in der 34. Minute durch Ndour alles andere als unverdient in Führung. Will Juventus heute seinen Champions-League-Platz behaupten, muss nach der Pause deutlich mehr kommen.

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    Halbzeit in Turin.

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    Gute Chance für Florenz! Aus dem zentralen Halbfeld verlagert Fagioli das Spiel rechts in den Strafraum, wo Harrison kurz andribbelt und aus halbrechten elf Metern flach abschließt. Dieses Mal ist Di Gregorio rechtzeitig unten und lenkt den Schlenzer auf das lange Eck mit einer Hand um den Pfosten. 

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    Drei Minuten werden nachgespielt.

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    Bremer verteidigt nach vorne, kommt dabei kurz nach der Mittellinie zu spät gegen Piccoli und sieht für den Treffer unten am Fuß Gelb.

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    Und auch nach dem Führungstor finden die Viola eine gute Abmischung, bleiben aktiv. Dodo wird rechts im Strafraum in Szene gesetzt und legt für Solomon zurück, der den Ball aus halbrechten 17 Metern nicht sauber trifft und geblockt wird. 

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    Dann eben einer aus der zweiten Reihe: Yildiz kappt vor dem linken Sechzehnereck schnell zur Mitte ab und schließt aus halblinken 17 Metern wuchtig gen langes Eck ab. De Gea ist aber auf dem Posten und lenkt den zu unplatzierten Versuch sicher zur Seite. 

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    Es ist ein blasser Auftritt der Alten Dame, die kaum Intensität in ihr eigenes Offensivspiel bekommt und im letzten Drittel fast schon planlos agiert. 

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    Und die Führung ist auch alles andere als unverdient. Juventus lässt bislang sehr viel vermissen und agiert über weite Strecken zu passiv. 

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    Tooor! Juventus - FIORENTINA 0:1. Die Gäste gehen in Führung! Erst der Ballgewinn nach einem langen Abschlag im Mittelfeld, dann geht es bei der Fiorentina durch das Zentrum schnell nach vorne - Juventus lässt hier aber auch wirklich abenteuerliche Lücken. Zentral vor dem Sechzehner wird Solomon nicht entscheidend angegriffen, wartet ab und steckt auf den nachrückenden Ndour durch. Rechts im Strafraum nimmt Ndour den Ball einmal mit und schließt dann auf Höhe des rechten Fünferecks aus sieben Metern flach ab. Zwar steht Di Gregorio im kurzen Eck eigentlich richtig, doch kommt der Schlussmann zu spät runter und lässt den Ball unter seinem Oberkörper hindurch ins Tor passieren.

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    Vorlage Manor Solomon

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    Parisi muss sogar auf einer Trage abtransportiert werden - gute Besserung an dieser Stelle. Paolo Vanoli muss also wechseln und bringt für Parisi Harrison neu ins Spiel. 

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    Das sieht nicht gut aus: Nach einem Zupfer von Kelly verliert Parisi das Gleichgewicht und knickt dabei ganz unglücklich mit dem Knie um. Der 25-Jährige deutet auch direkt an, dass es für ihn nicht weitergehen wird.

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    Gosens mit einem verunglückten Klärungsversuch per Kopf, macht dadurch die Bahn für Conceicao frei. Der Portugiese dringt von rechts in die Box ein und spielt flach in die Mitte, wo Fagioli vor McKennie zur Stelle ist und dabei auch noch gefoult wird.

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    Insgesamt tut sich Juventus aber schwer und kann sich auch nicht nachhaltig in der Hälfte der Viola festsetzen. Florenz bleibt aktiv und verzeichnet bislang 55 Prozent Ballbesitz. 

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    Juventus wird besser. Links im Strafraum löffelt Yildiz den Ball zentral vor den Torraum, wo der Ball geblockt wird und Conceicao vor die Füße fällt. Nahe dem rechten Fünfereck hält der Portugiese direkt drauf, Ranieri wirft sich jedoch dazwischen und kann in höchster Not blocken.

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    Im Laufduell mit Yildiz hat Pongracic auf der linken Seite das Nachsehen und bringt den Türken mit einer leichten Berührung unten am Fuß von hinten außer Tritt. Pongracic sieht dafür die erste Gelbe Karte in diesem Spiel. 

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    Juventus hat die erste Großchance! Aber was für ein Aussetzer von Ndour, der im Aufbau unter Druck gesetzt wird und einen viel zu kurzen Rückpass in den eigenen Strafraum spielt. Vlahovic erkennt das früh, erläuft den Ball am Elfmeterpunkt und schließt aus vollem Lauf grätschend vor de Gea ab. De Gea steht direkt davor, verkürzt damit den Winkel gut und kann blocken. 

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    Pongracic bekommt im Aufbau viel zu viel Platz, darf durch das Zentrum ungestört anschieben und bedient Piccoli zentral vor dem Sechzehner. Aus 18 Metern schließt der Stürmer etwas zu überhastet ab und setzt seinen flachen Versuch deutlich links vorbei.

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    Im Gegenpressing erobern die Hausherren vor dem gegnerischen Sechzehner den Ball zurück, worauf Conceicao rechts im Strafraum zur Mitte abkappt und aus 14 Metern geblockt wird. Aus dem Rückraum nimmt sich noch Locatelli ein Herz, sein strammer Versuch aus 25 Metern ist aber kein Problem für de Gea.

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    Auf der Gegenseite findet Solomon links im Strafraum die Lücke und bedient Gosens nahe dem linken Fünfereck, der auf engstem Raum draufhält und geblockt wird.

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    Nein, nein - das war zu wenig, Herr Vlahovic. Locatelli chippt den Ball an den Elfmeterpunkt, wo Vlahovic mit dem Rücken zum Tor im Clinch mit Pongracic zu Fall kommt und sich lautstark beschwert. Zwar hat Pongracic von hinten die Hände am Serben, doch zieht dabei eher Vlahovic den Ex-Wolfsburger am Trikot. 

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    Dodo dringt über rechts in den Strafraum ein und wird mit seiner flachen Hereingabe geblockt. Der Brasilianer setzt aber gut nach, erobert den Ball an der rechten Grundlinie zurück - um dann ein zweites Mal auf engstem Raum hängenzubleiben.

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    Aber nicht falsch verstehen, schließlich kommt die Viola bislang nicht über Ansätze hinaus. Die Anfangsphase gestaltet sich noch recht unspektakulär.

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    Sicherlich will Juventus gar nicht so tief stehen, aktuell kommt die Alte Dame aber nicht aus der eigenen Hälfte raus und muss sich auf die Arbeit gegen den Ball beschränken.

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    Die Gäste spielen durchaus munter mit, verzeichnen in den Anfangsminuten fast 60 Prozent Ballbesitz. Und nur nochmal zur Erinnerung: Florenz hat den Klassenerhalt bereits sicher und kann heute frei aufspielen. 

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    Locatelli spielt im Aufbau tief auf Cambiaso, der zentral vor dem Sechzehner lässig den Außenrist reinhält und versucht, direkt auf Vlahovic weiterzuleiten. Für Vlahovic ist der Ball jedoch nicht zu erlaufen, stattdessen packt de Gea im Strafraum sicher zu. 

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    Wir wären so weit, die Fiorentina hat angestoßen.

    Geleitet wird die Partie von Davide Massa, der dabei von Filippo Meli und Stefano Alassio an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Livio Marinelli, vor den Bildschirmen bilden Daniele Chiffi und Francesco Meraviglia das VAR-Duo. 

    Ende November endete das Hinspiel in Florenz 1:1, womit die Fiorentina keines der letzten drei Duelle verloren hat (1S, 2U). Zu Hause hat Juventus aber nur eines der vergangenen 17 Heimspiele gegen die Viola verloren (13S, 3U) und ist seit einer 0:3-Niederlage im Dezember 2020 vor Heimpublikum ungeschlagen. Bei diesem 0:3 netzte im Übrigen Dusan Vlahovic noch für Florenz, der seit seinem Wechsel nie wirklich glücklich wurde in Turin. In den letzten beiden Spielen erzielte der wiedergenesene Serbe aber zwei Tore. 

    Bei den Gästen aus Florenz wird man nach dieser Saison einfach nur drei Kreuze machen. Lange Zeit im freien Fall Richtung Serie B, war Florenz nach 15 Spieltagen als Tabellenletzter gar noch sieglos. Unter Paolo Vanoli sollte der Turnaround und damit auch der Klassenerhalt aber doch noch gelingen. Mit vier sieglosen Spielen am Stück (3U, 1N) ging der Fiorentina zuletzt aber etwas die Puste aus, zumal man in den letzten drei Spielen kein Tor geschossen hat. Anderseits hat Florenz nur eines der letzten neun Spiele verloren (3S, 5U).

    Zwei Spieltage vor Ende läuft der Kampf um die Top 4 und damit die Champions League in der Serie A auf Hochtouren. Zwar hat Juventus auf Platz 3 gute Karten, doch sitzen Milan und die Roma der Alten Dame mit je einem Punkt Rückstand direkt im Nacken. Seit zehn Spielen ungeschlagen (6S, 4U), hat sich Juventus vor allem defensiv wieder stabilisiert und in den letzten neun Partien nur zwei Gegentore kassiert. Auf das ernüchternde 1:1 im letzten Heimspiel gegen Hellas gab man jüngst in Lecce die passende Antwort.

    Gegen Genoa wurde die Fiorentina letzte Woche nur selten wirklich zwingend und kam zu Hause nicht über eine Nullnummer hinaus. Im Vergleich dazu nimmt Trainer Paolo Vanoli heute zwei Wechsel vor und beordert Brescianini sowie Piccoli neu in seine Startelf. Mandragora und Braschi sitzen dafür zunächst auf der Bank.

    Und hier die Aufstellung der Gäste aus der Toskana: de Gea - Dodo, Pongracic, Ranieri, Gosens - Brescianini, Fagioli, Ndour - Parisi, Piccoli, Solomon.

    Im Auswärtsspiel gegen Lecce ging Juventus letzte Woche bereits nach elf Sekunden in Führung und brachte dieses 1:0 letztlich auch verdient über die Zeit. Luciano Spalletti sieht auch keinen Grund für etwaige Wechsel und vertraut heute auf die exakt gleiche Startelf.

    Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Di Gregorio - Kalulu, Bremer, Kelly, Cambiaso - Locatelli, Koopmeiners - Conceicao, McKennie, Yildiz - Vlahovic. 

    Herzlich willkommen in der Serie A zur Begegnung des 37. Spieltages zwischen Juventus Turin und der AC Florenz.