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SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Juventus Turin - Atalanta Bergamo. Italien, Serie A.

Juventus StadiumZuschauer39.206.

Juventus Turin 2

  • A Cambiaso (66. minute)
  • A Milik (70. minute)

Atalanta Bergamo 2

  • T Koopmeiners (35. minute, 75. minute)

Live-Kommentar

Das wars von dieser Stelle aus der Serie A. Aber wir haben heute auch noch mehr italienischen Fußball im Angebot. Um 20:45 Uhr startet die Begegnung Florenz vs. AS Rom. Bis dann!

Wie gehts weiter? Juve ist am nächsten Sonntag wieder dran, hat erneut ein Heimspiel, diesmal gegen den CFC Genua. Atalanta ist ja noch international aktiv, hat bereits am Donnerstag in der EL das Achtelfinalrückspiel gegen Sporting (Hinspiel 1:1). Bevor es, ebenfalls am Sonntag, mit einem Heimspiel gegen die Fiorentina weitergeht.

Unter dem Strich gibt Juventus an diesem Spieltag also Platz 2 an Milan ab, das früher am Nachmittag 1:0 gegen Empoli gewann. Juve liegt einen Punkt dahinter. Atalanta verpasst es, die Roma zu überholen und hängt auf Sechs fest - mit vier Zählern Rückstand auf Platz 4 und Bologna.

Juventus Turin und Atalanta Bergamo trennen sich 2:2. Es gibt also keine Gewinner. Nur Verlierer. Jedenfalls wenn es um die Champions-League-Plätze geht. In der ersten Hälfte war Juve zu harmlos, die Pausenführung für die Gäste ging in Ordnung. Nach der Pause drehte Juve auf und die Partie, wurde aber durch den zweiten Treffer von Koopmeiners um den erhofften Sieg gebracht. Die Punkteteilung ist leistungsgerecht und ein Stück weit auf die mangelhafte Chancenverwertung der Alten Dame zurückzuführen.

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Feierabend.

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Juve wühlt sich durch, immer mit ein bisschen Glück. Bis Hateboer zum taktischen Foul greift. Und natürlich verwarnt wird.

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Vier Minuten gibts obendrauf.

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Die Alte Dame hat nun auf drei Stürmer umgestellt. Wills nun erzwingen.

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Sowie Miranchuk für De Ketelaere. Alles ist gerichtet für den Endspurt.

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Bei Atalanta kommt Bakker für Ruggeri.

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Bei Juve kommt Yildiz für McKennie.

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Auf der Gegenseite will Lookman mit dem Kopf durch die Wand. Die Wand ist stärker. Es wird in diesen Schlussminuten doch etwas wild.

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Bis Weah nach einem übermütigen Dribbling den Ball verliert und Atalanta erstmal das Tempo rausnimmt.

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Die bringt weder im zweiten, noch im dritten Anlauf etwas ein. Allerdings bleibt Juve in Ballbesitz und setzt sich fest.

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Die erste Aktion von Weah: Er holt eine Ecke für Juve heraus.

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Und der platte Cambiaso weicht für Weah.

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Iling-Junior hat Feierabend, Alex Sandro kommt.

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Eigentlich eine gute Kontersituation für Juve, Cambiaso treibt den Ball auf der rechten Seite in die Tiefe, wird dann aber von den Atalanta-Spielern isoliert und findet keine Anspielstation mehr. Defensiv sehr starke Aktion.

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Eigentlich schade, dass nur noch zehn Minuten zu spielen sind.

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Also diese zweite Hälfte, die hat wirklich einiges zu bieten. Der Ausgang ist völlig offen. Innerlich hatte ich Atalanta eigentlich nach dem Führungstreffer der Alten Dame schon abgeschrieben. So kanns gehen.

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Und Kean kommt für Milik.

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Jetzt wechselt Juve doppelt. Nicolussi für Miretti.

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Tooor! Juventus - ATALANTA 2:2. Und SO sieht Entlastung aus. Tatsächlich schien Juve das Spiel nun übernommen zu haben. Dann kommt Atalanta über links. Am Strafraum wird Djimsiti angespielt, der sofort für den durchgelaufenen Koopmeiners durchsteckt, der gerade so nicht ins Abseits gelaufen ist. Der Mittelfeldspieler übernimmt, und frei vor Szczesny schiebt er aus halblinker Position überlegt ins lange Eck.

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Vorlage Berat Ridvan Djimsiti

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Ein bisschen Entlastung könnte Bergamo jetzt guttun.

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Schöner Versuch von Chiesa, der am Mittelkreis angespielt, sofort aus der Drehung in die Spitze spielt. Fast. Hien streckt rechtzeitig den Fuß raus, sonst wäre Milik frei aufs Tor marschiert.

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Und Juve zeigt sich jetzt richtig hungrig. Hält den Druck hoch.

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Tooor! JUVENTUS - Atlanta 2:1. Konnte man irgendwie kommen sehen. Wieder läuft Juve an, Iling-Junior, der in der zweiten Hälfte richtig aufblüht, flankt aus dem linken Halbfeld in den Strafraum, McKennie legt überragend mit der Brust für Milik auf, und der zieht aus 13 Metern voll durch. Toloi fälscht den Schuss kurz vor dem Tor sogar noch ab. Und Carnesecchi ist erneut geschlagen. 

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Vorlage Weston James Earl McKennie

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Ja, fühlt sich tatsächlich auch so an, als brauche Atalanta frische Spieler. Juves Vorstöße gewinnen an Brisanz.

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Und Scalvini macht für Toloi Platz.

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Doppelwechsel bei den Gästen. Hateboer übernimmt für Zappacosta.

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Tooor! JUVENTUS - Atalanta 1:1. Mit der schönsten Kombination der Partie gleicht Juventus aus. Beginnt alles in der eigenen Hälfte, wo De Ketelaere die Ballsicherung misslingt. Chiesa übernimmt, geht Richtung Strafraum, steckt quer zu McKennie an der Sechzehnergrenze. Der passt dann kurz und steil auf den einlaufenden Cambiaso, der um den Bruchteil einer Sekunde vor Carnesecchi an den Ball kommt und ihn mit der großen Zehe am Atalanta-Keeper vorbeischiebt ins dann leere Tor.

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Vorlage Weston James Earl McKennie

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Cambiaso von rechts mit dem schönen Seitenwechsel, Chiesa nimmt an, steckt zur Grundlinie für Iling-Junior durch, und der schlägt eine gute Flanke zum Torraum, die aber alle verpassen. Gute Szene, aber ohne Abschluss. Die Flanke fliegt fast sogar ins Seitenaus.

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Die Lücken im Mittelfeld werden größer, so dass das jetzt schneller überbrückt wird. Lookman macht sich auf den Weg, wird dabei kaum gestört und marschiert bis zur Strafraumgrenze, um ein harmloses Schüsschen klar links am Tor vorbeizulancieren.

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Da hat Ederson eigentlich den Ball schon abgefangen, rutscht bei der Sicherungsaktion aber durch und zieht das Bein hoch, räumt damit den Gegenspieler ab. Also Freistoß für die Gastgeber hoch in der gegnerischen Hälfte. Juve führt den kurz aus, will das Spiel schnell machen, machts aber nur kompliziert. Das lässt sich alles in der Regel recht gut verteidigen.

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Die Partie hat nun ordentlich Fahrt aufgenommen, das Tempo ist nun ein ganz anderes. Jetzt wieder Juve, Chiesa dann vom linken Strafraumrand. Aber da stimmt die Höhe dann wieder überhaupt nicht. Insgesamt muss man wirklich sagen, dass Juve den Ball zu selten AUFS Tor bringt. Da fehlt dann Vlahovic ziemlich deutlich.

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Geht gerade ziemlich rauf und runter. Und es gibt den ersten Wechsel. Scamaccas Aktion eben war seine letzte, Lookman kommt jetzt für ihn rein.

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Der nächste Anlauf der Gäste wird aber gefährlicher. Atalanta kann kontern, Hien gewinnt den Ball am eigenen Strafraum, schickt Pasalic, und der setzt dann Scamacca  links am Strafraum ein. Der schießt sofort aus der Drehung. Und da muss sich Szczesny schon mächtig strecken, um den noch um den langen Pfosten zu lenken!

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Entlastungsangriff Atalanta. De Ketelaere treibt den Ball auf rechts durchs Mittelfeld und setzt dann schön Scamacca ein. Koopmeiners läuft durch, muss Scamacca nur durchstecken. Stattdessen macht er es selber und verfehlt das Tor aus 16 Metern höchsten um fünf.

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Die Felle, die da gerade an Ihnen vorbeischwimmen, sind die von Atalanta.

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30 Sekunden später steckt Milik aus der Drehung für Chiesa durch, der in den Strafraum stürmt und wieder aus halblinker Position scheitert, diesmal legt er den Ball selbst am langen Pfosten vorbei. Aber: Juve macht jetzt wirklich Druck.

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Milik kommt, frisch aus dem Halbfeld in Szene gesetzt, im Strafraum zu Fall, ein paar Arme gehen hoch, wollen ein Foul gesehen haben, Iling-Junior setzt nach, holt den Ball aus dem Gewühl, legt kurz zurück auf Chiesa, der das lange Eck aus halblinker Position im Strafraum anvisiert. Glanzparade von Carnesecchi, der den Ball gerade noch so um den Pfosten lenkt. Dann geht die Fahne hoch. Viel Lärm um Nichts.

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Eigentlich nicht schlecht, die Balleroberung von Locatelli im linken Halbfeld, aber der Pass ins Leere ist danach wenig hilfreich. Juve sucht auch zu Beginn der zweiten Hälfte nach einem Ansatz. Der Versuch zumindest ist erkennbar. Die Alte Dame will Druck machen.

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Juve muss man dagegen vorwerfen, dass man überhaupt keine Reaktion darauf zeigt, dass die Bergamasken am Donnerstag noch spielten. Sprich, den Gegner müde spielen, das Tempo hochhalten usw.

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Wechsel gabs vorerst nicht. Das ist auch insofern erstaunlich, daran sei noch einmal erinnert, dass Atalanta am Donnerstag noch in Lissabon spielte. Andererseits könnte man aber auch sagen, dass Gasperini die Wechsel schon vor der Partie vorgenommen hat.

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Geht weiter.

Die Zahlen zum Spiel sehen das ähnlich, Juve begann mit viel Ballbesitz, zur Pause stehen wir praktisch bei 50:50. Die Abschlüsse sprechen eine leicht andere Sprache: 8:2 für Juve, aber bei Juve wird auch wirklich alles gezählt, was bei drei nicht auf den Bäumen ist. Atalanta brachte einen Ball aufs Tor. Und der war eben halt auch gleich drin.

Juve begann besser und ließ dann stark nach. Erst recht nach dem ersten zielgerichteten Torschuss der Gäste aus Bergamo. Mit einem feinen Trickfreistoß hebelten die Gäste die gesamte Defensive der Alten Dame aus. Und danach riss bei der ein wenig der Faden. So wie die erste Hälfte endete, wird das ein langer Weg zurück für die Gastgeber.

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Nach etwas weniger als 45 Minuten, nämlich genau eine Sekunde vorher, schickt Guida beide Teams in die Pause.

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Gleich gehts hier in die Pause, der letzte zielgerichtete Vorstoß Juves liegt schon eine ganze Weile zurück. Das 0:1 war ein echter Wirkungstreffer.

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Von der Seitenlinie kommentiert Allegri das Spiel ziemlich laut, glücklich klingt er nicht. Das Spiel seiner Mannschaft, so ich seine Gestik richtig deute, ist ihm zu langsam.

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Mit dem Führungstreffer wird Atalanta selbstbewusster. Jetzt werden auch die Halbräume besser bespielt, die Lücke gefunden. Der Vortrag wird besser. Und Juve schwimmt ein wenig.

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Respekt. Was man aus Standards so zaubern kann. Das war 100 Prozent einstudiert. War der neunte Saisontreffer von Koopmeiners. Er ist damit der Topscorer bei Atalanta. Dabei wars sein fünftes 1:0.

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Tooor! Juventus - ATALANTA 0:1. Die Standards von Atalanta sind besser, auch wenn wir erst ein Beispiel gesehen haben. War aber ein Freistoßtrick. Scamacca und Pasalic stehen am Ball links am Strafraum. Scamacca nimmt Anlauf. Und Pasalic spielt den Ball quer. Im Zentrum ist Juve völlig offen im Strafraum, in diese Lücke stößt Koopmeiners, der das präzise Zuspiel perfekt erwischt und rechts ins Tor jagt.

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Vorlage Mario Pašalić

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Der Aufbau bei Atalanta ist bis zum Strafraum eigentlich gar nicht zu schlecht, auch wenn in der Regel das Tempo fehlt. Aber weil jetzt die Gäste mal einen Freistoß bekommen, können auch sie ihre Standardqualitäten mal zeigen.

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Im nächsten Anlauf der Gastgeber wirds etwas knapper, aber nicht viel. Juve diesmal durchs Zentrum, der Ball landet im Halbfeld bei Milik, der bis zur Strafraumgrenze geht, bevor er den Ball ebenfalls drüber jagt. Die generelle Richtung stimmt schon bei den Abschlüssen der Alten Dame, die Höhe bisher aber nie. In die Mauer oder hoch, hoch drüber. Carnesecchi muss zwar schon zweimal eingreifen, aber das waren eher Schüsschen.

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Als Atalanta weit aufgerückt ist, eröffnet sich eine gute Kontermöglichkeit, die aber durch Tempoverschleppung fast schon versandet. Juve bleibt dann etwas glücklich in Ballbesitz, aber keiner scheint abschließen zu wollen, bis McKennie die Verantwortung auf Danilo schiebt. Der haut den Ball aus 20 Metern aber sehr deutlich drüber.

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Chiesa trifft die Mauer auf Kniehöhe. Hm, nächstes Mal aber wieder Milik. Same difference.

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Diesmal Torentfernung 23 Meter, ziemlich zentral. Sieht nach Chiesa aus.

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Nach hoher Balleroberung durch Chiesa drückt Juve aufs Tempo, McKennie spielt in die Spitze, Djimsiti lässt Milik aber über die Klinge springen: Gute Freistoßposition für Juve.

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Über die rechte Seite baut Juve auf, dann der Seitenwechsel über Iling-Junior auf links zu Chiesa, der am Strafraumrand von außen kommend noch einen Haken schlägt und aufs kurze Eck zieht. Aber den Braten hat Carnesecchi gerochen. Und für echte Torgefahr war dann auch zu wenig Druck hinter dem Schuss. Der Atalanta-Keeper kann sogar festhalten.

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Durch die kleine Ballbesitzphase hat Atalanta ein wenig den Druck aus dem Spiel genommen, in dieser Phase neutralisieren sich beide Teams ein bisschen. Bekommt das Mittelfeld auch ein bisschen mehr vom Ball ab.

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Erstmals nistet sich Atalanta am Juve-Strafraum ein und lässt da den Ball laufen. Endlich schlägt dann Pasalic eine Flanke aus dem linken Halbfeld, Bremer ist zur Stelle und klärt. Die Gäste bleiben so in Ballbesitz und so bekommt Ruggeri den nächsten Halbfeldversuch - diesmal schnappt sich Szczesny die Kugel und dann darf Juve wieder.

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Juve dominant, das geben auch die Zahlen wieder. 60 Prozent Ballbesitz, 3:0 Abschlüsse. Mag aber auch damit zusammenhängen, dass die Gastgeber fast 70 Prozent der Zweikämpfe gewinnen. Das ist schon ein ziemlich herber Wert.

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Jetzt ein Freistoß für die Alte Dame. Torentfernung 26 Meter. Zentral. Milik führt aus und trifft die Mauer geradezu perfekt auf Kniehöhe. War mehr drin, nicht weniger.

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Auf der Gegenseite sucht Chiesa die Tiefe und geht auf links zur Grundlinie. Butterweich flanken kann der auch. Und vor allem findet er einen Mitspieler. Miretti steigt am kurzen Pfosten hoch und trifft den Ball wuchtig, aber Carnesecchi steht in diesem Falle genau richtig, kann den Versuch nach vorne abwehren, den Rest übernehmen seine Vorderleute.

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Das war aber gefährlich. Atalanta macht das Spiel breit. Und endlich landet der Ball ganz auf rechtsaußen bei De Ketelaere, der butterweich ans Tor flankt. Dort lauern unter anderem Koopmeiners und Scamacca. Doch Miretti ist rechtzeitig da und kann den Ball aus der Gefahrenzone köpfen. Da fehlte tatsächlich nicht viel. So kommt aber nicht einmal ein Abschluss zustande.

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Auffällig, wie hoch Juve den Spielaufbau der Gäste stört, da wird bereits am Strafraum angelaufen. Das bringt noch keine Chancen, aber doch ziemlich viel Kontrolle.

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Während Juve sich also langsam warmschießt, hat der Gast doch einige Mühe, sich bis ins Angriffsdrittel vorzuarbeiten. Zwar gelingen hohe Ballgewinne, aber die Juve-Spieler sind schnell hinter dem Ball. Und De Ketelaeres Aufbau war am Ende dann auch ein bisschen kompliziert.

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Das sah so aus, als wolle Chiesa den direkten Abschluss aus locker 30 Metern versuchen. Für einen Kopfball, egal von wem, war dieser Freistoß viel zu hoch. Übrigens auch für das Tor.

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Die Gastgeber übernehmen langsam die Kontrolle, schrauben also etwas am Ballbesitz, zunächst noch ohne Tiefe, aber mit viel Breite. Miretti holt dann einen Freistoß für Juve am linken Strafraumeck gegen Ederson raus, den rechten aus der Doppelacht bei Atalanta.

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Jetzt kriegen wir auch schon den ersten Abschluss. Milik bekommt den nach einem hohen Einwurf der Gastgeber. Aber zum einen wird der Schuss aus 16 Metern noch geblockt, zum anderen kam Milik überhaupt erst durch ein Offensivfoul ans Spielgerät. So nicht, Arkadiusz, so nicht.

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Geht gemächlich los, beide Teams können lange Bälle ins Nichts. Einfach mal testen, wie wach die Abwehrreihen so sind.

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Marco Guida pfeift. An.

So gesehen haben es die Turiner etwas leichter. Internationalen Fußball gibts bei den Norditalienern diese Saison nicht. Für die Liga setzt das natürlich Kräfte frei. Aber auch die Alte Dame ließ zuletzt Federn. Die Niederlage in Neapel wurde schon angesprochen. Doch aus den letzten sechs Serie-A-Spielen holte Juventus nur einen Sieg, gegen Aufsteiger Frosinone. Um Inter noch mal zum Zittern zu bringen, war das deutlich zu wenig.

Atalanta liegt derzeit elf Zähler hinter Juve. Das sah auch schon mal anders aus. Atalanta hatte sich mit einer Siegesserie schon auf die CL-Plätze vorgearbeitet. Doch dann kam es knüppeldick im Spielplan, erst Milan (1:1), dann Inter (0:4) und Bologna (1:2). Alles Teams, die oben mitspielen. Und jetzt auch noch Juventus. Für Verschnaufpausen ist da kein Platz, zumal nebenbei ja auch noch die EL läuft. Strammes Programm, das.

Tabellenführer Inter (gestern 1:0 in Bologna) ist 18 Punkte weg, realistisch betrachtet ist der Meisterschaftszug abgefahren. Allerspätestens nach der Niederlage vom letzten Wochenende bei Napoli. Also gehts für den Rest der Saison für Juve mehr oder weniger darum, den CL-Platz für die kommende Saison abzusichern. Und da kommt dann der heutige Gegner aus Bergamo ins Spiel.

Eingangs wurde Juve als Zweiter der Tabelle eingeführt, diese Einstufung ist mittlerweile überholt, weil Milan inzwischen Empoli geschlagen hat und zumindest zwischenzeitlich die Alte Dame aus der Rolle des ersten Verfolgers verdrängt hat.

Nach dem 1:1 bei Sporting vom Donnerstag im Achtelfinale der EL rotiert Gasperini ordentlich: Im Tor beginnt Carnesecchi für Musso (Bank), Scalvini beginnt in der Dreierkette für Kolasinac (Bank), mit Zappacosta und Pasalic gibts zwei Neue im Mittelfeld für Holm und de Roon. Im Angriff ebenso Koopmeiners und De Ketelaere für Miranchuk und Lookman.

Gasperini lässt so auflaufen: Carnesecchi - Hien, Scalvini, Djimsiti - Zappacosta, Ederson, Pasalic, Ruggeri - Koopmeiners, Scamacca, De Ketelaere.

Im Vergleich zum 1:2 in Neapel vergangene Woche sind das zwei Veränderungen in der Verteidigung, Rugani und Alex Sandro (beide Bank) räumen das Feld für Gatti und Danilo. Im Fünfermittelfeld rückt McKennie für Alcaraz (nicht im Kader) rein.

Allegri hat sich für diese Startformation entschieden: Szczesny - Gatti, Bremer, Danilo - Cambiaso, McKennie, Locatelli, Miretti, Iling-Junior - Milik, Chiesa. 

Wenn der Tabellenzweite auf den -sechsten trifft, kann man durchaus von einem Spitzenspiel sprechen. Hoffen wird, das solche Erwartungen auch zutreffen, wir werfen einen Blick auf die Aufstellungen.

Herzlich willkommen in der Serie A zur Begegnung des 28. Spieltages zwischen Juventus Turin und Atalanta Bergamo.