Inter Mailand - SSC Neapel; Italien, Serie A

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Inter Mailand - SSC Neapel. Italien, Serie A.

Giuseppe Meazza.

Inter Mailand 2

  • F Dimarco (9. minute)
  • H Calhanoglu (73. minute 11m)

SSC Neapel 2

  • S McTominay (26. minute, 81. minute)

Live-Kommentar

Das wars für heute aus der Serie A. Den nächsten Ticker aus Italien gibts am Montag, wenn Juventus (Anstoß 20:45 Uhr) Cremonese zu Gast hat. Bis dahin und noch einen schönen Abend.  

Wie gehts weiter? Englische Woche unter anderem für Napoli und Inter, es stehen Nachholspiele aufgrund der Supercoppa an. Napoli hat am Mittwoch Parma Calcio zu Gast, Anstoß ist um 18:30 Uhr. Am selben Tag empfängt Inter, zwei Stunden später, US Lecce. Am Donnerstag gibt es zudem das Topspiel Como gegen Milan (20:45 Uhr), alle drei genannten Partien werden wir auch wieder live im Ticker begleiten.

Nach sechs Siegen in Folge gibt Inter erstmals wieder Punkte ab, weil Napoli zweimal nach Rückstand zurückkam. Inter kann also keinen Vorteil aus dem Remis vom Nachmittag von Milan ziehen, bleibt aber natürlich an der Spitze der Tabelle mit drei Punkten Vorsprung. Napoli rückt durch den Zähler wieder vor die nun punktgleiche Roma (2:0-Sieg gegen Sassuolo), bleibt vorerst Dritter hinter den beiden Mailänder Klubs. Daran könnte Juventus morgen noch was ändern.

Ein Spiel auf hohem Niveau endet ohne Sieger, der Tabellenführer kommt gegen den Meister nicht über einen Zähler hinaus. Gegen die Großen der Liga tut sich Inter weiter schwer. Unter dem Strich ist das Ergebnis aber leistungsgerecht, die Spielanteile sind beinahe 50:50 verteilt, diese intensive Partie hatte auch keinen Verlierer verdient. Inter verzeichnete insgesamt zwar mehr Abschlüsse (13:7) und war vor der Pause das etwas bessere Team, Napoli war aber dafür im zweiten Durchgang optisch die bessere Mannschaft.

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Als Napoli einen Halbfeldfreistoß kurz ausführt, pfeift Dovari in die Aktion die Partie ab. 

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Napoli wechselt noch einmal. Matteo Politano geht und Pasquale Mazzocchi kommt rein.

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Dicke Chance für Inter. Bonny mit einer starken Vorarbeit, setzt sich an der Grundlinie Napolis durch und bringt den Ball zurück in den Strafraum, Mkhitaryan nimmt kurz den Kopf hoch, nimmt Maß und sein abgefälschter Schuss rammt frontal den linken Pfosten!

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Juan Jesus mit einem taktischen Foul gegen Esposito, das einen möglichen Konter schon im Ansatz erstickt. Die Gelbe Karte ist eine logische Konsequenz.

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Gibts noch eine letzte Pointe. Napoli scheint nach dem Ausgleich wieder die Kontrolle zu übernehmen. Aber wir wissen ja auch, was das heißt ...

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Fünf Minuten gibts obendrauf. Ein längerer VAR-Einsatz, eine kürzere Verletzungsunterbrechung. Das lässt sich alles erklären.

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Außerdem geht Federico Dimarco runter für Carlos Augusto.

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Und auch Lautaro verabschiedet sich. Ange-Yoan Bonny kommt.

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So ist es. Geht nicht weiter. Leicht humpelnd verlässt Hakan Calhanoglu das Spielfeld, gibt so noch ein paar Minuten Einsatz für Petar Sucic.

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Noch gute fünf Minuten, die Partie ist unterbrochen, weil Calhanoglu winkt. Er wünscht, ausgewechselt zu werden. Langer Ausfallschritt bei einer Abwehraktion - vielleicht sind das die Folgen?

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Die Einwechselspieler haben hier einen ganz schönen Impact. Chivu bringt Mkhitaryan, der holt eine Elfer raus. Conte wirft Lang rein, und der glänzt gleich mit einem Assist.

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Nächster Wechsel bei Inter. Marcus Thuram macht Platz für Francesco Pio Esposito.

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Tooor! Inter - NAPOLI 2:2. Und das Spiel beginnt von vorne. Wie gesagt, Inter hatte sich sehr weit zurückgezogen, zu weit, wie wir jetzt wissen. Inter steht sehr kompakt, aber nur im Strafraum. Politano kann vom rechten Strafraumeck flanken, der Ball kommt hinter dem langen Pfosten runter, scheint schon weg. Doch irgendwie und sehr akrobatisch hält Noa Lang die Kugel im Spiel, bringt sie mit einer Art Seitfallzieher zurück an die Torraumgrenze. Und dort steht, wer sonst?, McTominay, der volley verwertet.

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Vorlage Noa Lang

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Alle Inter-Spieler haben sich weit in die eigene Hälfte zurückgezogen. 

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Sehr stabil bleibt Juan Jesus im Zweikampf mit Lautaro, der mit einem langen Ball eingesetzt wird. Kann der Angreifer in dieser Situation den Ball behaupten, hat er nur noch Milinkovic-Savic vor sich. Napoli wirft jetzt natürlich alles nach vorne und wird Lücken bieten. 

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Napoli bringt mit Noa Lang einen weiteren Angreifer. Dafür wird mit Sam Beukema ein Verteidiger geopfert. Conte kann auch rechnen.

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Nach dem Anstoß arbeiten sich die Gäste über die rechte Seite vor und erarbeiten sich einen Eckstoß. Torgefahr entsteht daraus nicht. 

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Aber noch ist nicht aller Tage Abend, noch ist über eine Viertelstunde zu spielen. 

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Und im San Siro wirds jetzt richtig, richtig laut. Bezüglich der Meisterschaftsambitionen von Napoli wäre das natürlich ein heftiger Dämpfer. Inter wäre sieben Zähler weg. 

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Tooor! INTER - Napoli 2:1. Calhanoglu trifft scharf unten ins rechte Ecke nimmt dabei noch den Innenpfosten mit, während Milinkovic-Savic in die andere Ecke fliegt. Inter geht - wie vor wenigen Minuten übrigens angekündigt - erneut in Führung. 

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Und weil Conte am Spielfeldrand wie ein Wilder tobt, zeigt Dovari dem Gästetrainer die Rote Karte. Kleine Korrektur zur Elfmeterentscheidung: Mkhitaryan lief sich fest, stocherte aber nach, spitzelte den Ball auf Thuram. Und DANN erst kam der Stempel von Rrahmani.

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Was war passiert? Als Mkhitaryan den Ball gerade verlor, was das, weil Rrahmani ihn anscheinend stempelte. Dovari wird zum Monitor gerufen und verkündet dann die Entscheidung. Elfmeter. 

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Mkhitaryan läuft sich beim Dribbling fest. Er stochert nach und bringt den Ball doch noch zu Thuram halblinks im Strafraum, der verlängert mit der Hacke, Dimarco hat aus ähnlicher Position heute schon getroffen, diesmal wird sich ein Abwehrspieler dazwischen. Der Abpraller prallt aus dem Strafraum, Barella hält sofort drauf und verzieht mit dem Außenrist nur ganz knapp. Und dann meldet sich der VAR ...

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Jetzt meldet sich aber auch Inter wieder am gegnerischen Strafraum an. Setzt sich fest, aber es dauert, bis es mal in die Tiefe geht. Den langen Ball kann Lautaro gut hinter der Abwehrkette festmachen, aber dann kommt Rrahmani doch noch dazwischen und kann zur Ecke klären. Die bringt dann aber keine weitere Gefahr. 

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Eine halbe Stunde vor dem Ende hat man allerdings jetzt auch den Eindruck, dass die Vorsicht bei beiden Teams eine immer größere Rolle spielt. Riskante Bälle werden vermieden, besser einen Spatz in der Hand ...

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Nach den Erfahrungen der ersten Hälfte wäre es jetzt kaum überraschend, wenn Inter demnächst in Führung ginge. 

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Nach längerer Zeit mal wieder ein Abschluss, als sich Napoli am Strafraum festsetzt und den Ball laufen lässt, Höjlund wird aus 20 Metern geblockt. 

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Oh, das ging schneller als ich dachte. Inter wechselt jetzt tatsächlich. Zielinski raus, Henrikh Mkhitaryan rein.

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Ist eigentlich jeden Moment mit einer Reaktion von Chivu von der Bank zu rechnen. Kann ihm gar nicht gefallen, wie schwer sich Inter gerade tut. 

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Wieder Napoli, und das war knapp. Höjlund als Wandspieler, wird vor dem Strafraum angespielt, lässt nach rechts prallen, wo Politano dann noch tiefer geht, seine scharfe Hereingabe ins Zentrum sucht McTominay, aber bevor die Kugel den Mittelfeldspieler für einen einfachen Tip-In erreicht, ist noch die Fußspitze eines Verteidigers dazwischen. Das war Rettung in höchster Not. 

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Man merkt auch langsam, dass es auf den Rängen unruhig wird. Napoli mit deutlich über 60 Prozent Ballbesitz seit der Pause. 

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Zur Erinnerung: Vor dem Halbzeitpfiff war Inter eindeutig am Drücker, von Napoli kam in dieser Phase wenig. Aber das ist nun wie weggewischt. 

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Wird also Zeit, dass Inter langsam wieder die Ordnung findet. Gerade läuft das Spiel ein wenig an Inter vorbei.

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Munterer Beginn der Gäste, die gleich die nächste Möglichkeit haben. Nach einer Flanke von der linken Seite durch Spinazzola kommt Di Lorenzo vor dem Tor frei zum Kopfball, aber der Ball fliegt dann eher Richtung Seitenlinie als auf den Kasten von Sommer. Abschluss schwach, Chance groß. Napoli kommt auf jeden Fall besser in die zweite Hälfte.

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Brandgefährlich! Milinkovic-Savic schlägt einen Rückpass in die Spitze, Akanji verschätzt sich und mit einem Mal ist Höjlund frei durch. Sind natürlich viele Meter von der Mittellinie, zudem lässt sich Höjlund, der verfolgt, aber nicht eingeholt wird, leicht nach links abdrängen. Von der Strafraumgrenze  hält er drauf und verfehlt den Kasten nur um Zentimeter!

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Erste Offensivszene der zweiten Hälfte, Spinazzola kommt auf der linken Seite bis zum Strafraum, seine Flanke kann Bastoni aus der Gefahrenzone befördern. Egal, welche Seite man nimmt, die Flanken sind bisher eigentlich ein gefundenes Fressen für die Verteidiger.

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Beide Teams kommen unverändert aus den Kabinen.

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Weiter gehts.

Mit einem Remis gehts beim Spitzenspiel in die Pause. Ein Spielstand, der so auch in Ordnung geht. Als Napoli die Spielkontrolle zu übernehmen schien, ging Inter überraschend nach einem Konter in Führung. Und als Inter die Kontrolle zu übernehmen schien, fiel der Ausgleich für die Neapolitaner. Insgesamt ist Inter das etwas aktivere Team, was sich auch an den Abschlüssen ganz gut ablesen lässt, 8:3. Zu oft lässt sich Napoli in die eigenen Hälfte drängen und hat dann Probleme im Spielaufbau.

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Unmittelbar nach dieser Szene gehts in die Halbzeit. 

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Das war auch gefährlich. Napoli geht noch einmal in den Angriff über. Lobotka scheint halbrechts vor dem Strafraum eigentlich schon den Ball verloren zu haben, kann ihn dann aber mit Glück doch behaupten und steckt in den Strafraum durch. Beukema ist dort zur Grundlinie gestartet, spielt scharf quer, im Zentrum lauern zwei Angreifer, aber der Querpass kann in höchster Not geblockt werden. 

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Zwei Minuten gibts obendrauf.

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Inter belagert jetzt den Strafraum. Calhanoglu öffnet das Spiel erneut mit einem Pass nach rechts zu Barella, der quer in den Strafraum steckt, wo Bisseck eingelaufen ist und sofort aufs kurze Eck schießt. Milinkovic-Savic ist aber rechtzeitig da. War aber gefährlicher, als sich das vielleicht liest. Der Schuss von Bisseck flog durch den Verkehr. Wenn DER Schuss noch abgefälscht wird ...

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Wieder eröffnet Calhanoglu aus dem Zentrum, spielt ins rechte Halbfeld, wo diesmal Barella zum Flanken kommt. Und der kann das! Thuram kommt am Torraum frei zum Kopfball, den Versuch kann Milinkovic-Savic über die Latte lenken.

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Ballverlust McTominay und Calhanoglu schiebt an. Öffnet das Spiel über die rechte Seite, worüber sonst?, und Luis Henrique hat viel Zeit und Platz für eine Flanke. Wieder direkt auf einen Verteidiger - diese Situationen über die anfällige linke Napoli-Seite spielt Inter einfach nicht gut aus. 

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Und Napoli kann sich in dieser Phase kaum einmal aus der eigenen Hälfte lösen, die Bälle sind viel zu schnell weg. 

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Am gefährlichsten wirkt Inter, wenns über die rechte Seite geht, auf der Juan Jesus seine liebe Mühe hat. Mit tiefen Bällen kann Inter dort immer wieder Lücken kreieren. Nur die Flanken, die aus solchen Situationen entstehen, die sind noch verbesserungsfähig. 

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Längere Ballbesitzphase von Inter. Napoli stört nur zögerlich und geht erst vor dem Strafraum schärfer in die Zweikämpfe. Eine Art Waffenruhe scheint das gerade zu sein. Napoli gerade wieder etwas defensiver. 

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Ziemlich attraktive Partie. Und so wie das bisher läuft, lässt sich kaum eine Prognose auf den Ausgang abgeben. Tore fallen immer auf der Seite, auf der man es gerade nicht erwartet.  

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Schrecksekunde bei Napoli, weil McTominay kurz sitzenbleibt und sich den Oberschenkel reibt. Das wäre jetzt der Super-Gau für Conte. Aber sieht so aus, als könne der Schotte die Partie fortsetzen. 

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McTominay jagt zentral vor dem Inter-Strafraum Zielinski den Ball ab. Die Situation vorm 1:0, nur umgekehrt! Zentral ist Inter, das sich in der Vorwärtsbewegung fand, völlig offen. McTominay lässt sich aber etwas nach rechts abdrängen. Und aus halbspitzem Winkel ist der Schuss dann nicht mehr ganz so gefährlich. Sommer hat den Ball sicher. 

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Wird McTominay guttun, der vor dem Treffer von Inter den entscheidenden Ballverlust hatte. Nach knapp 30 Minuten beginnt die Partie also wieder bei Null.

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Tooor! Inter - NAPOLI 1:1. Tja, so kann man sich täuschen. Macht doch tatsächlich Napoli den nächsten Treffer. Auch wieder wider den Spielverlauf. Ein großartiger, ein wunderbarer Spielzug. Geht los mit einem Pass von McTominay über die Mittellinie auf Höjlund. Der macht fest, lässt in den Mittelkreis auf Politano prallen. Der verlagert das Spiel auf die linke Seite. Dort macht Elmas Meter, spielt am Strafraum einen Doppelpass mit Spinazzola und schon ist er hinter der Kette. In seinen scharfen, flachen Ball zum kurzen Pfosten hält McTominay dann einfach nur noch den Fuß rein. 

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Vorlage Eljif Elmas

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Napoli bietet weiter Lücken. Luis Henrique wird von Bisseck rechts geschickt und kommt locker und ungestört bis zum Strafraum. An der Flanke hätte er noch ein bisschen feilen können. Vom Ausgleich sind die Gäste im Moment weit entfernt. Sieht eher nach dem baldigen 2:0 aus.

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Kurz vor dem Treffer für Inter bewegte sich der Ballbesitz von Napoli langsam in den 70er Bereich. Das hat sich geändert. Die Werte sind fast wieder ausgeglichen. Napoli ist bemüht, das Spiel zu machen. Inter stört hoch und lauert auf Ballverluste bzw. -gewinne. Und dann ab die Post. 

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Kurze Unterbrechung, weil Thuram und Rrahmani bei einer Klärungsaktion des Napoli-Verteidigers ineinanderrauschen. Beim Befreiungsschlag zog der Verteidiger durch und zerfetzte dabei das Trikot von Thuram. Der wird erst behandelt, dann bekommt er ein neues Gewand. War ein Riesenloch, wo sich sonst der Sheriffstern befindet.

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Das merken die Gäste, die sich jetzt doch ein paar leichtfertige Ballverluste leisten. Und Inter gelingt es ganz gut, ob durchs Zentrum, ob über die Außenbahnen, Lücken zu reißen. 

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Wieder schiebt Napoli hoch, wieder erobert Zielinski den Ball und leitet einen Vorstoß von Inter ein. Der wird zwar diesmal nicht zu Ende gespielt, aber man sieht doch, dass Napoli bei solchen Szenen im Zentrum ziemlich anfällig ist. 

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Schien vor dem Treffer Napoli die Kontrolle zu übernehmen, sieht die Partie mittlerweile wieder anders aus. Inter spielt das nun mit ganz breiter Brust. 

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Huh, das hätte auch schiefgehen können. Ein langer Ball in die Spitze. Und Thuram und Juan Jesus beharken sich. Der Inter-Spieler kommt zu Fall, als er lospreschen will. Der Weg zum Tor wäre nun freigewesen. Aber Doveri reagiert nicht, weil auch Thuram ziemlich mit den Armen gearbeitet hatte. Sonst hätte man über Rot nachdenken MÜSSEN.

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Ziemlich beeindruckend, wie das Inter nach dem Ballgewinn ausspielte. Es ging sofort in die Spitze, ohne Zeitverlust. Der Fehler lag aber nicht einzig bei McTominay, der Pass auf ihn von Lobotka war schon ziemlich riskant. Lobotka hätte sehen müssen, dass McTominay da schon in Bedrängnis war. 

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Tooor! INTER - Napoli 1:0. Und ein wenig wider den Spielverlauf geht Inter in Führung. Zielinski gewinnt im Mittelkreis den Ball im Duell mit McTominay. Und dann wird sofort nachgerückt. Lautaro übernimmt den Ball am Mittelkreis, treibt ihn bis zum Strafraum, spielt auf Thuram auf halblinks, der sofort in den Strafraum durchsteckt. Dort ist Dimarco eingelaufen, der den Ball mit voller Wucht ins lange Eck knallt. 

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Vorlage Marcus Thuram

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Und Inter beginnt, Probleme zu haben. Zunehmend werden die Gastgeber in die eigene Hälfte zurückgedrängt.

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Nach dieser abgepfiffenen Szene wird Napoli nun aktiver. Hält seinerseits den Ball länger in den eigenen Reihen und beginnt zu kombinieren. Über die linke Seite stößt Spinazzola in die Tiefe, findet aber für den Ball von der Grundlinie keinen Abnehmer. 

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Und dann wirds doch aufregend. Aus dem rechten Halbfeld wird der Ball in den Strafraum gehoben, Di Lorenzo verlängert und plötzlich läuft Höjlund alleine auf Sommer zu, der etwas zögerlich reagiert. Aber weil sich Höjlund den Ball etwas zu weit vorlegt, kommt Sommer dann doch noch in die Situation und kann den Schuss blocken - spielt aber alles eigentlich keine Rolle, weil nachträglich die Fahne hochgeht. Bei seiner Verlängerung war Di Lorenzo einen guten Meter im Abseits.

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Inter beginnt hier also sehr aktiv, Napoli findet eher zögerlich in die Partie. Nach vorne geht vorläufig nichts bei den Gästen.

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Zunächst hält Inter den Ball in der eigenen Hälfte. Calhanoglu dann mit einem Ball in die Tiefe, Thuram macht den Ball fest, legt für Lautaro auf, der bei seinem Volleyversuch aus 20 Metern geblockt wird. Erste interessante Offensivszene. Und der Block war ganz wichtig.

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Beide Coachen müssen auf Grund von Verletzungsproblemen auf einige namhafte Spieler verzichten, Dumfries Drmian, Palacios seien bei Inter genannt, De Bruyne, Neres, Lukaku bei Napoli. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs.

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Daniele Doveri gibt das Spiel im Guiseppe Meazza frei. 

Gegen die Teams aus der Spitzengruppe hat Napoli etwas bessere Ergebnisse als Inter aufzuweisen. Das Hinspiel gegen Inter konnte - wie angesprochen - gewonnen werden. Dazu kommt ein 2:1 gegen Juventus, eine Niederlage - in der Serie A - und ein Sieg - in der Supercoppa - gegen Milan und ein 1:0 bei der Roma. Die Punkte lässt man - siehe Mittwoch - eher gegen kleinere liegen.

Contes Napoli ließ am Mittwoch beim Heimspiel gegen Hellas ziemlich überraschend Punkte liegen, kam aber, nachdem man sich nach 0:2-Rückstand zurückgekämpft hatte, mit einem blauen Auge davon. Der Meister ist seit fünf Pflichtspielen ungeschlagen, sicherte sich mit der Supercoppa sogar den ersten Saisontitel kurz vor Weihnachten.

Die aktuelle Formkurve der Gastgeber: Von den letzten elf Pflichtspielen hat Inter sieben gewonnen. Die letzte Niederlage in der Serie A gabs Ende November beim Derby. Danach war Inter Vierter. Dieser Derbypleite folgten jedoch sechs Siege am Stück, zur Belohnung gabs die Tabellenführung, sogar mit einem kleinen Vorsprung von zwei Punkten.

Und noch etwas fällt auf bei Inter. Gerade gegen die Teams aus der Spitzengruppe tut man sich doch eher schwer. Vier Niederlagen haben die Mailänder bisher kassiert, dazu gehören ein 1:3 im Hinspiel bei Napoli, ein 3:4 bei Juventus und das Derby gegen den AC (0:1). Lediglich gegen die Roma holte das Team von Cristian Chivu einen Dreier.

Die aktuelle Situation in der Spitzengruppe der Serie A: Inter steht an der Spitze mit zwei Zählern vor Ortsrivale Milan und drei vor der Roma. Meister Napoli hat noch einen Zähler mehr Rückstand, kann sich aber mit einem Sieg zumindest vorläufig hinter Inter einreihen.

Die große Frage: Kann Inter den Vorsprung an der Tabellenspitze ausbauen - Milan hat heute Punkte gegen die Fiorentina gelassen - oder kann Napoli aufschließen? Angesichts der Saisonbilanz von Inter wirds auf jeden Fall einen Sieger geben. Remis kann Inter nämlich gar nicht.

Drei Veränderungen gibts bei Napoli nach dem überraschenden 2:2 gegen Hellas. Leonardo Spinazzola, Juan Jesus und Sam Beukema rutschen in die Startelf, dafür nehmen Alessandro Buongiorno, Miguel Gutierrez und Noa Lang zunächst auf der Bank Platz.

Für diese Formation hat sich Antonio Conte entschieden: Milinkovic-Savic - Beukema, Rrahmani, Juan Jesus - Di Lorenzo, Lobotka, McTominay, Spinazzola - Politano, Höjlund, Elmas.

Im Vergleich zur Elf, die bei Parma 2:0 gewann, kommen wir auf vier Umstellungen. Bastoni, Zielinski, Thuram und Barella starten für Carlos Augusto, Sucic, Esposito und Mkhitaryan (alle Bank). 

So hat Cristian Chivu aufgestellt: Sommer - Dimarco, Bisseck, Akanji, Bastoni - Barella, Calhanoglu, Zielinski - Thuram, Lautaro, Henrique.

Mit Fug und Recht kann man diese Partie als Höhepunkt des 20. Spieltages bezeichnen, obschon dieser mit der Begegnung in Mailand noch nicht endet. Der Tabellenführer empfängt den Meister. Schauen wir auf die Formationen ...

Herzlich willkommen in der Serie A zur Begegnung des 20. Spieltages zwischen Inter Mailand und der SSC Neapel.