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SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Inter Mailand - Juventus Turin. Italien, Serie A.

Giuseppe MeazzaZuschauer75.547.

Inter Mailand 1

  • F Gatti (37. minute ET)

Juventus Turin 0

    Live-Kommentar

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    Für heute verabschiede ich mich von Ihnen und wünsche noch eine gute Nacht. Mit Spitzenfußball aus Italien geht es bei uns morgen Abend wieder weiter, wenn die Roma und Kellerkind Cagliari ab 20:45 Uhr den 23. Spieltag in der Serie A abschließen. Bis dann!

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    Ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften, die schon bald wieder im Ligabetrieb gefordert sind: Während Inter am kommenden Samstagabend bei der Roma in der Ewigen Stadt gastiert, empfängt Juventus am darauffolgenden Montag Udinese Calcio im heimischen Allianz Stadium.

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    Vor der Partie bereits angesprochen, könnte dieser Dreier mindestens schon richtungsweisend in Sachen Scudetto gewesen sein. Inter behauptet die Tabellenführung mit nun 57 Zählern und hat dabei nicht nur vier Punkte Vorsprung auf Verfolger Juve, sondern auch noch die Nachholpartie gegen Bergamo in der Hinterhand. Juventus bleibt also auf Rang 2, muss jedoch auch den Blick in den Rückspiegel werfen, wo Milan den Rückstand auf vier Punkte verkürzen konnte. 

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    Ein Derby d'Italia, das vor allem im zweiten Durchgang jede Menge Chancen und Spannung bot, findet am Ende mit den Nerazzurri einen verdienten, weil schlichtweg abgezockteren und zielstrebigeren Sieger. Nach einem chancenarmen ersten Durchgang, in dem Gatti letztendlich das entscheidende Eigentor unterlaufen ist, ging die Post rund zehn Minuten nach Wiederanpfiff so richtig ab und bot uns über gut eine Viertelstunde Chancen im Minutentakt, wobei sich die Hausherren auch hier durch ihr geradlinig und schnell aufgezogenes Offensivspiel die klar besseren Gelegenheiten erspielen konnten. Als Inter das Tempo zum Ende bewusst rausnahm, hatte die Alte Dame den Nerazzurri nichts mehr entgegenzusetzen und muss die Heimreise so mit leeren Händen antreten. 

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    Das wars - Inter schlägt Juve 1:0! 

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    Inter verteidigt jetzt kompakt, läuft Juventus früh an und macht die Räume dicht. Miretti flankt nochmal von rechts in die Box, findet jedoch keinen Abnehmer - die letzten Sekunden laufen. 

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    Juventus sucht den Weg jetzt mit einigen Halbfeldflanken ins letzte Drittel - vielmehr ist gegen die höchst kompakte Defensivmannschaft der Nerazzurri nicht zu machen. Immerhin bekommen die Gäste nochmal einen Eckball zugesprochen, der von rechts getreten, jedoch aus dem Sechzehner geköpft wird. 

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    Noch ein Wechsel bei der Alten Dame, zugleich ein Debüt: Ex-Schalker McKennie wird durch Neuzugang Carlos Alcaraz ersetzt. 

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    Juventus bräuchte hier jetzt schon den Lucky Punch. Inter macht das weiterhin ganz souverän, bleibt aktiv und hält die Alte Dame weit vom eigenen Tor fern - derweil werden fünf Minuten nachgespielt. 

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    Zu guter Letzt hat dann auch noch Bastoni vorzeitig Feierabend, de Vrij soll dabei helfen, den Dreier nun abzusichern. 

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    Weiter gehts mit den Hausherren, bei denen Ex-Bremer Klaassen fortan im zentralen Mittelfeld an Stelle von Barella mitwirkt. 

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    Zudem wird Gatti durch Alex Sandro ersetzt. 

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    Für die Schlussminuten wechseln beide Trainer nochmal doppelt. Allegri macht den Anfang und bringt zunächst Miretti für Cambiaso. 

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    Weil Bremer im Rahmen dieser Situation Martinez nach dessen Pass auf Dumfries von hinten zu Boden gezogen hatte, sieht der Verteidiger der Alten Dame im Nachgang noch die Gelbe Karte. 

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    Glanztat Szczesny! Nach einem langen Ball tief aus der eigenen Hälfte geht es bei Inter ganz schnell: Barella leitet auf Höhe der Mittellinie mit der Schulter auf Martinez weiter, der gegen eine hochstehende Abwehrkette der Alten Dame im Halbfeld sofort den durchgelaufenen Dumfries rechts in Szene setzt. Auf Höhe des rechten Sechzehnerecks legt der Niederländer dann quer in die Tiefe auf den mitgelaufenen Arnautovic, der aus sieben Metern in zentraler Position am polnischen Keeper scheitert. Der Pole spekuliert, macht sich dabei im Fallen ganz lang und lenkt den Schuss überragend links zur Ecke. 

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    Calhanoglu flankt kurz vor der rechten Grundlinie nach innen, wo Szczesny im eigenen Fünfer abtaucht und den Ball sicher in seinen Armen begräbt. Juventus kommt kaum mehr in die Vorwärtsbewegung. 

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    Inter lässt die Alte Dame in diesen Minuten laufen, und zwar ganz schön viel. Zumal Juventus dem Ball nur hinterherläuft und die Passstafetten der Nerazzurri kaum unterbinden kann. Die Hausherren machen das jetzt sehr abgezockt. 

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    Fast schon kurios: Ihre bislang einzige Niederlage in der laufenden Saison mussten die Nerazzurri und die Bianconeri jeweils gegen Abstiegskandidat Sassuolo innerhalb von nicht mal einer Woche hinnehmen. Inter am 6. Spieltag beim 1:2 im San Siro, Juve hingegen fünf Tage zuvor auswärts mit 2:4. Derweil bleiben Juventus noch zehn Minuten regulär, um den Schalter hier nochmal umzulegen und die zweite Saisonniederlage zu verhindern. 

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    Der erste Eindruck hat also nicht getäuscht: Das Spiel flacht in diesen Minuten wieder ein wenig ab, wobei Inter aktiv bleibt und bislang keine Schlussoffensive der Bianconeri zulässt. Juventus tut sich in diesen Minuten schwer und kommt offensiv kaum mehr zur Entfaltung. 

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    Jetzt aber: Nächster Wechsel bei den Nerazzurri, bei denen Inzaghi im Angriff Thuram durch Arnautovic ersetzt. 

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    Thuram soll ausgewechselt werden, sucht mit Blick auf die Uhr aber zunächst das Gespräch mit Referee Maresca und lässt sich dann auch noch sehr viel Zeit - unsportlich, entsprechend gelbwürdig! 

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    Von den vergangenen sechs Heimspielen seit September 2016 gegen Juventus in der Serie A konnte Inter im Übrigen nur ein einziges für sich entscheiden - in der Saison 2020/21. Gleich dreimal entführte die Alte Dame seitdem alle drei Punkte aus dem San Siro, wie auch beim knappen 1:0 in der Vorsaison.

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    Inter nimmt in dieser Phase bewusst etwas Tempo raus - Zeit zum Durchatmen nach den wilden Minuten zuvor, in denen gefühlt im Minutentakt ein Treffer in der Luft lag. Eine Viertelstunde vor Ende werden die Hausherren jetzt womöglich wieder verstärkt auf eine kompakte Grundordnung setzen und das Risiko etwas minimieren. 

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    Und auch der rechte Flügel wird nun neu besetzt: Dumfries ersetzt Darmian positionsgetreu. 

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    Doppelwechsel jetzt auch bei den Hausherren: Augusto bekleidet fortan den linken Flügel an Stelle von Dimarco.

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    Jetzt hält Szczesny seine Vordermannschaft im Spiel! Bei einem Konter der Hausherren spielt Barella im Halbfeld links auf Dimarco und sucht anschließend sofort den Weg nach innen. Dimarco wartet halblinks am Sechzehner kurz ab und flankt dann butterweich mit Effet an den zweiten Pfosten, wo der inzwischen eingelaufene Barella den Ball auf Höhe des rechten Fünferecks perfekt serviert bekommt und volley aus der Drehung direkt abzieht. Szczesny verkürzt den Winkel stark, wirft sich in den wuchtigen Schuss und wehrt mit einer ganz starken Fußabwehr ab. 

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    Es geht einfach munter weiter: Der eben erst eingewechselte Weah legt halblinks an der Sechzehnergrenze in den Rückraum für Gatti ab, der aus fast 20 Metern zentraler Position wuchtig per Vollspann draufhält und das linke Eck nur knapp verfehlt. 

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    Außerdem kommt Weah für Kostic in die Partie. 

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    Allegri wechselt zum ersten Mal an diesem Abend, und das gleich doppelt: Zunächst wird im Angriff Yildiz durch Chiesa ersetzt. 

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    Glück für Szczesny - was für eine intensive Phase, die kein Ende zu nehmen scheint, das Mittelfeld wird dabei schon längst komplett überspielt. Dimarco kommt mit Tempo über die linke Seite und flankt dann tief in den Sechzehner, wo Szczesny den Ball mit einer Flugeinlage und beiden Fäusten unzureichend im hohen Bogen nach rechts, aber dabei nicht aus dem Strafraum boxt. Stattdessen nimmt der lauernde Martinez die Kugel mit vollem Risiko direkt aus der Luft, trifft das Spielgerät jedoch nicht sauber und setzt seinen Aufsetzer somit deutlich am langen Pfosten vorbei. 

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    Und schon wieder Juve am Zug! Yildiz zieht einen Eckball von der rechten Seite vom Tor weg, wo Danilo in zentraler Position am höchsten steigt und den Ball zunächst mit dem Kopf an den Fünfer zu Vlahovic verlängert. Mit dem Rücken zum Tor nimmt der Serbe das Leder an und setzt anschließend zum Fallrückzieher an - drüber! 

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    Wie schon gesagt: Es geht von einer auf die anderen Seite - kaum Zeit zum Durchatmen in dieser Phase! Auf der Gegenseite taucht Thuram halblinks im Sechzehner auf und versucht, quer auf den mitgelaufenen Dimarco zu legen. Das Zuspiel gerät jedoch zu ungenau - Juve kann klären. 

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    Es geht jetzt von einer auf die anderen Seite - gute Chance für Juve! Rabiot verlängert eine Cambiaso-Flanke von der rechten Seite im Sechzehner an den zweiten Pfosten, wo Yildiz in den Rückraum auf Kostic ablegt. Der Serbe zieht aus 15 Metern in halblinker Position gen langes Eck flach ab, Mkhitaryan steht jedoch in der Schussbahn und haut die Kugel raus. 

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    Inter wird jetzt wieder deutlich zielstrebiger, zumal sich jetzt auch zunehmend die entsprechenden Räume bieten. Nach einem geradlinigen und schnellen Kombinationsspiel kann Gatti im Sechzehner in höchster Not vor Martinez klären. 

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    Aluminium Inter! Einen weiten Einwurf von der rechten Seite klärt Bremer zunächst aus dem Sechzehner mit dem Kopf. Im Rückraum lauert jedoch Calhanoglu, der das Leder mit der Brust annimmt, dann aus 16 Metern leicht halbrechter Position volley abzieht und den rechten Außenpfosten trifft! 

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    Jetzt wieder mal Inter - und schon wird es dabei gefährlich! Die Nerazzurri machen das Spiel über die rechte Seite schnell, wo Darmian leicht nach innen zieht und für Barella halbrechts an der Sechzehnergrenze ablegt. Barella will quer für den nachgerückten Martinez legen, spielt dem Argentinier den Ball jedoch in den Rücken. Nicht weiter tragisch, dahinter lauert schließlich noch Dimarco, der sich den Ball kurz zurechtlegt und dann aus 14 Metern halblinker Position flach gen langes Eck abzieht - knapp vorbei! 

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    Dennoch bleibt Juventus hier zu Beginn des zweiten Durchgangs die aktivere Mannschaft, wenngleich Inter in ihrer Spezialdisziplin, dem Verteidigen, bislang gewohnt sehr viel Ruhe ausstrahlt und kaum etwas zulässt. So muss es dann schon ein Versuch aus der zweiten, wenn nicht gar dritten Reihe sein, den Danilo deutlich über den Querbalken jagt. 

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    Den nachfolgenden Freistoß zieht Kostic mit etwas Verzögerung in Form einer Flanke weit an den zweiten Pfosten, jedoch zu weit, und vor allem viel zu hoch. Da müsste McKennie zuvor schon auf die Schultern von Vlahovic steigen, um an den Ball ranzukommen. 

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    Zwischen rechter Sechzehnergrenze und Seitenlinie kommt Mkhitaryan mit seinem Tackling gegen den ballführenden Rabiot von der Seite zu spät - Gelb! 

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    Derweil gestaltet sich das Geschehen in den Anfangsminuten des zweiten Durchgangs äußerst ruhig. Juventus zieht das Spiel zunächst an sich, wird das Risiko mit fortlaufender Dauer gegen einen sehr kompakten Defensivverbund der Nerazzurri aber erhöhen müssen. 

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    Zum insgesamt 204. Mal wird das Derby d'Italia heute ausgetragen - erstmals im Jahr 1929. Im direkten Vergleich liegt die Alte Dame mit bislang 92 Siegen deutlich vorne, dem gegenüber stehen 57 Triumphe der Nerazzurri.

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    Ohne personelle Änderungen geht es wieder weiter - Inter stößt an. 

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    Inter übernahm hier früh die Spielkontrolle und wirkte gegen zunächst sehr defensiv eingestellte Gäste aus Turin deutlich zielstrebiger. In einer Phase, in der Juventus zunehmend mutiger wurde und gar die bis dato beste Chance durch Vlahovic kläglich vergab, war es dann ein Eigentor von Gatti, das den Nerazzurri die Führung bescherte. 

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    So ist es dann auch - Halbzeit! 

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    Eine Minute gibt es noch obendrauf - so kurz vor der Pause meiden beide Mannschaften aber das große Risiko, entsprechend dürfte es mit einer knappen Führung für Inter die Pause gehen. 

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    Wenngleich die Zahlen dieser Partie in Form von 9:2 Torschüssen sowie fast 60 Prozent eine klare Sprache zu Gunsten der Nerazzurri sprechen, so erleben wir bislang ein Duell auf Augenhöhe, in dem Juventus vor allem der kläglich vergebenen Chance durch Vlahovic kurz vor dem Gegentreffer nachtrauern dürfte. Aufgrund der höheren Spielanteile und der forschen Anfangsphase geht die Führung für Inter natürlich dennoch absolut in Ordnung. 

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    In einer Phase, in der Juventus zunehmend besser ins Spiel kam und das Geschehen ausgeglichen gestalten konnte, hatte sich der Treffer der Nerazzurri nicht zwingend angedeutet, wobei Inter hier weiterhin spielbestimmend auftritt. Die Alte Dame hat sich derweil kurz geschüttelt und bleibt weiterhin aktiv - Inter verteidigt jedoch tief und lässt sich dabei mit Ausnahme des tollen Sololaufs von McKennie kaum aus der Reserve locken. 

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    Mit dem heutigen Spiel hat Inter jetzt im Übrigen an allen der ersten 22. Spieltage mindestens ein Tor erzielt - eine Serie, die es so zuvor nur zweimal im italienischen Oberhaus gab.

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    Tooor! INTER - Juventus 1:0. Die Hausherren gehen in Führung! Barella bekommt vor dem rechten Sechzehnereck zu viel Platz und nutzt diesen für eine butterweiche Flanke an den ersten Pfosten, wo Pavard artistisch zum Seitfallzieher ansetzt, den Ball auf Höhe des Fünfers aber nicht trifft. Im Rückraum steht jedoch Thuram, der ganz eng von Gatti bewacht wird. Zwar kommt auch Thuram nicht an die Kugel, doch kann Gatti selbiger nicht mehr ausweichen und lenkt das Leder unglücklich mit der Brust ins eigene Tor. 

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    Spätestens jetzt erleben wir auch heute eine inzwischen ausgeglichene Partie, in der Juventus zunehmend durch schnelle Vorstöße mutiger wird. Nach einem solchen wird just in diesem Moment Kostic links im Sechzehner bei seinem Abschluss zur Ecke abgeblockt, die in der Folge verpufft. 

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    Das Hinspiel Ende November entwickelte sich im Übrigen zu einer sehr taktisch geprägten und äußerst zähen Angelegenheit, in der am Ende ein leistungsgerechtes 1:1 stand. Torschützen? Na klar - Dusan Vlahovic und Lautaro Martinez.

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    Die Hausherren können einen Eckball der Bianconeri abfangen und haben anschließend Platz, um schnell umzuschalten. Dabei kommt Danilo mit einer Grätsche von hinten zu spät gegen Thuram, trifft zwar zunächst den Ball, jedoch auch den Fuß des Franzosen - Gelb! 

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    Jetzt hat auch Juve die erste Großchance! McKennie dribbelt sich schon weit vor der Mittellinie mit viel Tempo stark durch das gesamte Mittelfeld und steckt dann zentral vor dem Sechzehner im richtigen Moment auf den mitgelaufenen Vlahovic links durch. Der Serbe bekommt den Ball halblinks elf Meter vor dem Tor inklusive freier Schussbahn perfekt serviert, legt sich die Kugel bei der Ballannahme jedoch viel zu weit vor, sodass Pavard in der Folge problemlos blocken kann - Chance kläglich vertan! 

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    Nach rund einer halben Stunde ist die Partie derweil deutlich offener. Inter konnte den Druck zu Beginn der Partie in den letzten Minuten nicht mehr aufrechterhalten, wenngleich die Nerazzurri durch Thuram vor wenigen Minuten die bislang dickste Chance in der Partie hatten. 

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    Eine Flanke von der linken Seite findet am zweiten Pfosten Martinez, der die Kugel runterholt und kurz darauf von Kostic ganz leicht zu Boden gestoßen wird. Ohnehin pfeift Maresca die Situation ab - Martinez hatte den Ball zuvor mit dem Arm berührt. 

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    Dennoch wird die Alte Dame jetzt zunehmend aktiver und kann nun erstmals eine längere Ballbesitzphase für sich verzeichnen. Noch hält sich der Ertrag daraus aber recht gering - Kostic wird auf links geschickt, Pavard ist aber mit einem sauberen Tackling dazwischen. 

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    Dicke Chance für Inter! Calhanoglu spielt aus der eigenen Hälfte einen überragenden Diagonalpass in die Tiefe genau in den Lauf von Dimarco, der auf Höhe der linken Sechzehnergrenze sofort in den Strafraum auf den einlaufenden Thuram querlegt. Um ein Haar kann Thuram aus neun Metern zentraler Position frei vor Szczesny abschließen, doch kommt von hinten Bremer mit dem langen Bein noch dazwischen und spitzelt Thuram das Spielgerät in allerhöchster Not vom Fuß - tolle Rettungstat! 

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    Juventus gibt hier bislang den deutlich defensiveren Part ab und ist um Ruhe im eigenen Spiel bemüht. Offensiv bleibt die Alte Dame bislang völlig blass und kommt in der Hälfte der Nerazzurri so gut wie gar nicht zur Entfaltung. 

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    Einen Einwurf von Dimarco verlängert Thuram links im Strafraum auf Calhanoglu, dessen anschließende Flanke Cambiaso zur Ecke blockt, die in der Folge verpufft. 

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    Nach einem langen Ball aus der Juventus-Hälfte klammern und ziehen Vlahovic sowie Acerbi auf Höhe der Mittellinie gegenseitig, Ersterer wohl etwas intensiver, woraufhin Acerbi zu Fall kommt. An sich nichts Wildes, reicht Maresca dennoch für die erste Gelbe Karte - da hatte der Referee scheinbar noch das erste Foul des Serben früh in der Partie gegen Pavard im Hinterkopf. 

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    Erste gute Chance für Inter! Im rechten Halbfeld hat Pavard etwas Platz und nutzt diesen für eine starke Flanke mit viel Effet tief an den zweiten Pfosten. Dort kommt Dimarco gegen eine ungeordnete Hintermannschaft der Gäste angelaufen, trifft den Ball bei seiner Volleyabnahme auf Höhe der linken Fünfergrenze jedoch nicht sauber - links vorbei. 

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    Wenngleich das Spiel in dieser Phase etwas abflacht, bleibt Inter das deutlich aktivere Team, was sich in knapp über 70 Prozent Ballbesitz widerspiegelt. Im letzten Drittel werden die Räume jedoch ganz eng, so wird jetzt auch Barella bei seinem Abschluss halbrechts im Strafraum abgeblockt. 

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    Wie es sich für ein absolutes Spitzenspiel gehört, treffen heute schließlich auch die zwei besten Defensivreihen in Italien aufeinander. Die 13 Gegentore der Turiner wurden bis zu diesem Spieltag einzig von Inter und deren zehn unterboten, zumal Yann Sommer in gleich 13 Partien die Null halten konnte - Höchstwert.

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    Es ist jedoch keineswegs so, als würde sich die Alte Dame hier irgendwie hinten einigeln. Juventus spielt mit, offensiv jedoch bislang ohne die nötige Durchschlagskraft, sodass die ersten Angriffsbemühungen der Gäste bislang im Ansatz bereits verpuffen. 

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    Inter setzt sich am Sechzehner der Gäste fest, sucht jedoch vergeblich im Rahmen einer längeren Passstafette nach der entscheidenden Lücke. Weil Juventus weiterhin kompakt steht, versucht es Acerbi aus der Distanz, wird jedoch früh abgeblockt - noch kein Durchkommen für Inter. 

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    In gewohnter Inter-Manier machen die Hausherren das Spiel immer wieder breit und lassen die Bianconeri laufen, wobei Juventus gut gegen den Ball arbeitet, konsequent verschiebt und die Räume dadurch bislang weitestgehend dicht hält. 

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    Natürlich steht das heutige Derby d'Italia auch im Zeichen von zwei Topstürmern, die sich jeweils in absoluter Bestform befinden. Juves Vlahovic traf an jedem der vergangenen vier Spieltage ins Schwarze, insgesamt sechsmal im Januar. Dem gegenüber steht mit Lautaro Martinez der Top-Torschütze der Serie A, der nicht nur das Finale der Supercoppa entschied, sondern auch in seinen letzten fünf Ligaeinsätzen netzte.

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    Juve kommt in dieser Phase erstmals weit aus der eigenen Hälfte und läuft die ballführenden Nerazzurri jetzt mit einem hohen Pressingverhalten an. Derweil die erste kleinere Aufregung: Vlahovic kommt gegen Pavard bei dessen Befreiungsschlag zu spät, Referee Maresca lässt die Gelbe Karte vorerst noch stecken. 

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    Juventus kriegt den Eckball zunächst aus der Gefahrenzone bereinigt, doch bleibt Inter dran und kommt kurz darauf zum ersten Abschluss in Person von Mkhitaryan, der aus der zweiten Reihe einfach mal draufhält. Der Schuss des Ex-Dortmunders wird zur Ecke abgefälscht, die in der Folge verpufft - druckvoller Beginn der Hausherren. 

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    Ansonsten übernimmt Inter hier früh die Spielkontrolle und lässt den Ball durch die eigenen Reihen laufen, Juventus wird früh in der Partie in die eigene Hälfte gedrückt. Derweil holt Mkhitaryan auf der linken Seite bereits den zweiten Eckstoß für die Nerazzurri raus. 

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    Taktisch präsentiert sich die Alte Dame gewohnt in einem flachen 3-5-2-System, in dem den Gästen in dieser Saison schon oft nur ein einziger Moment ausgereicht hat, um ein Spiel zu entscheiden. Das "neue" Juve steht schließlich für Effizienz und Pragmatismus - ganz im Stile des italienischen Calcio.

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    Guter Beginn der Hausherren! Ein langer Ball findet Thuram auf dem rechten Flügel, der kurz vor der Grundlinie halbhoch in die Mitte flankt. Auf Höhe des Fünfers kommt es am ersten Pfosten zum Duell zwischen Gatti und Mkhitaryan, wobei Ersterer mit dem langen Bein in höchster Not zur Ecke klären kann, die in der Folge verpufft. 

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    Andiamo - das Derby d'Italia läuft! 

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    Geleitet wird die Partie von Fabio Maresca, der heute zu seinem zehnten Einsatz in der laufenden Serie-A-Saison kommt. Um 20:45 Uhr wird der 42-jährige FIFA-Referee die Partie im Giuseppe Meazza freigeben.

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    Umso ärgerlicher, dass die Bianconeri nach zwischenzeitlich fünf Siegen in Folge ausgerechnet gegen Kellerkind Empoli erstmals wieder Punkte ließen und die Tabellenführung vor dem heutigen Spitzenspiel wieder an Inter abgeben mussten. Und dennoch weiß man den Rückschlag gegen Empoli einzuordnen, nachdem man durch den frühen Platzverweis von Milik seit der 18. Minute in Unterzahl agieren musste.

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    Das weiß natürlich auch Schlitzohr Allegri, der in der Öffentlichkeit jeglichen Druck von seiner Mannschaft nimmt und weiterhin nichts von möglichen Meisterschaftsambitionen wissen will. Nach dem jahrelangen Umbruch samt radikaler Kader-Verjüngung wird der 56-Jährige schließlich nicht müde davon, die Qualifikation zur Königsklasse als einziges Saisonziel zu verkaufen. Vielleicht hilft ja ein Sieg gegen Inter, um die Zielsetzung für die restliche Spielzeit doch nochmal ein klein wenig zu überdenken.

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    Und damit hätten wir auch schon die Überleitung zur aktuellen Form, die auf dem Papier eines Spitzenreiters mehr als würdig ist. Sieben der acht Ligapartien seit Dezember entschieden die Nerazzurri für sich, zusätzlich der Gewinn der Supercoppa vor zwei Wochen. Doch Vorsicht: Obwohl die Ergebnisse für sich sprechen, war nicht erst gegen die Fiorentina zuletzt einiges an Dusel dabei. Bestes Beispiel - das jüngste Heimspiel gegen Kellerkind Hellas: Das Siegtor erst in der dritten Minute der Nachspielzeit, zudem ein verschossener Strafstoß des Gegners in der zehnten Minute der Nachspielzeit - in anderen Worten: Inter ist durchaus verwundbar!

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    Und dennoch sind es vor allem die Gastgeber, die sich dessen bewusst sind, wie richtungsweisend ein möglicher Dreier am heutigen Abend wohl schon sein könnte. Inter befindet sich als Tabellenführer schließlich nicht nur in der Pole-Position, sondern hat man auch noch die Nachholpartie gegen Bergamo in der Hinterhand. Zum einen würde man mit einem Dreier das Polster auf vier Punkte ausbauen, zum anderen ist das Nachholspiel zugleich ein Heimspiel im San Siro, wo man seit Anfang Oktober keine Punkte mehr ließ. In Anbetracht der aktuellen Formkurve also womöglich doch schon die Chance zur kleinen Vorentscheidung?

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    Mit der Prognose, dass wir im Derby d'Italia heute bereits den kommenden Meister der Serie A zu Gesicht bekommen, würde man sich wahrlich nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen. Reden wir also erst gar nicht um den heißen Brei herum: Erster gegen Zweiter, jeweils nur eine Saisonniederlage und nur ein Zähler Differenz. Der einzige Haken: Wir schreiben erst den 23. Spieltag. Im absoluten Topspiel der Serie A könnte der Sieger heute ein richtungsweisendes Ausrufezeichen setzen, wenngleich es für eine mögliche Vorentscheidung in Sachen Scudetto noch zu früh ist.

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    Einen unerwarteten Dämpfer musste hingegen die Alte Dame am vergangenen Spieltag hinnehmen, als man zu Hause gegen Abstiegskandidat Empoli nicht über ein 1:1-Unentschieden hinauskam. Trainer Allegri tauscht heute auf drei Positionen: An Stelle von Alex Sandro, Miretti (beide auf der Bank) sowie Milik (Rotsperre) beginnen Danilo, Rabiot und Yildiz, der erneut den Part in der Doppelspitze neben Torjäger Vlahovic übernimmt. Derweil kehrt Chiesa nach überstandenen Knieproblemen wieder in den Kader zurück und nimmt zunächst die Joker-Rolle ein.

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    Auf Seiten der Gäste aus dem rund 150 Kilometer entfernten Turin soll es hingegen folgende Elf richten: Szczesny - Gatti, Bremer, Danilo - Cambiaso, McKennie, Locatelli, Rabiot, Kostic - Vlahovic, Yildiz.

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    Nach dem Gewinn der Supercoppa kehrten die Nerazzurri in der Vorwoche mit einem Auswärtssieg in den Ligabetrieb zurück, wenngleich beim 1:0 gegen die Fioretina eine gehörige Portion Glück vonnöten war. Im Vergleich dazu nimmt Simone Inzaghi heute vier personelle Wechsel vor und schickt damit seine derzeit wohl stärkste Elf aufs Feld: Fratesi, Asllani, de Vrij sowie Augusto finden sich zunächst allesamt auf der Bank wieder und werden durch Barella, Calhanoglu (beide zuletzt gelbgesperrt) Acerbi sowie Dimarco ersetzt.

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    Werfen wir zunächst einen Blick auf das heutige Personal und beginnen dabei mit der Anfangself der Hausherren: Sommer - Pavard, Acerbi, Bastoni - Darmian, Barella, Calhanoglu, Mkhitaryan, Dimarco - Thuram, Martinez.

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    Herzlich willkommen in der Serie A zur Begegnung des 23. Spieltages zwischen Inter Mailand und Juventus Turin.