SC Freiburg - Maccabi Tel Aviv; UEFA Europa League

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

SC Freiburg - Maccabi Tel Aviv. UEFA Europa League.

Europa-Park StadionZuschauer17.956.

SC Freiburg 1

  • I Matanovic (82. minute)

Maccabi Tel Aviv 0

    Live-Kommentar

    Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der Europa League geht es bei uns direkt im Anschluss weiter, wenn ab 21:00 Uhr der VfB Stuttgart in der ewigen Stadt bei der Roma gastiert. Viel Spaß damit und noch einen schönen Abend!

    Nächsten Donnerstag werden alle 18 Partien des letzten Spieltages parallel ausgetragen. Während Freiburg dann in Lille zu Gast ist, bekommt es Maccabi mit Bologna zu tun. Zuvor sind beide Mannschaften aber erstmal auf nationaler Ebene gefordert: Der SC trifft am Sonntag in der Bundesliga auf Köln, Maccabi empfängt am Montag in der Ligat ha'Al Erzrivale Hapoel zum Tel-Aviv-Derby.

    Rechnerisch ist Freiburg zwar noch nicht durch, der direkte Achtelfinaleinzug ist jetzt aber zum Greifen nah. Auch nach sieben Spielen bleibt der SC ungeschlagen und springt mit jetzt 17 Punkten vorerst auf Platz 3. Maccabi hat sich heute zumindest defensiv von seiner besseren Seite präsentiert, dennoch bleiben die Israelis mit nur einem Punkt Vorletzter und sind jetzt auch rechnerisch ausgeschieden. 

    Nach einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang feiert Freiburg einen knappen, aber mehr als verdienten Heimsieg gegen Maccabi Tel Aviv. In der ersten Hälfte tat sich der Sport-Club schwer, Maccabi präsentierte sich defensiv deutlich verbessert und ließ nicht viel zu. Nach der Pause schnürte Freiburg die Israelis aber hinten ein und hatte den Führungstreffer bei insgesamt 21:4 Abschlüssen und xG-Werten von 2,96 zu 0,17 mehrfach auf dem Fuß. Für den erlösenden Siegtreffer in der 82. Minute brauchte es aber den Kopf von Matanovic, der kurz zuvor aus einem Meter nur die Latte traf und dann doch zum Helden aufstieg.

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    Der SC hat es geschafft - Schlusspfiff! 

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    Freiburg lebt gefährlich! Eine Flanke von rechts verpasst Varela zentral am Fünfer haarscharf mit dem Kopf. Hinter dem zweiten Pfosten steht Manzambi richtig und klärt vor Revivo.

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    Dann aber um ein Haar die Entscheidung! Irie erobert den Ball im Mittelfeld und leitet damit den Konter ein. Irie schiebt im Zentrum an und setzt links im Strafraum Grifo ein, der einen kurzen Haken schlägt und den langen Winkel aus halblinken elf Metern knapp verfehlt.

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    Im Übrigen werden satte acht Minuten nachgespielt. Freiburg agiert jetzt zu passiv und lässt in dieser Form eine Schlussoffensive der Israelis zu. 

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    Erneut muss Freiburg aufpassen. Einen langen Ball legt sich Shahar aus der Luft in den Sechzehner vor, wo Rosenfelder rechzeitig von rechts einrückt und klären kann. 

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    Vierter Wechsel beim SC: Höler kommt im Sturm für Torschütze Matanovic. 

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    Da war die Chance für Maccabi! Das Freiburger Zentrum ist nach einem überbrückenden Pass plötzlich viel zu offen, in einer Drei-gegen-Zwei-Situation hat Malede zentral vor dem Sechzehner zwei aussichtsreiche Anspielstationen um sich. Zu seiner Linken verhungert das viel zu unpräzise Zuspiel auf den freien Shahar und wird geblockt. 

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    Aufseiten der Gäste schöpft Zarko Lazetic sein Wechselkontingent aus und wirft Shahar für Noy rein.

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    Erneut schraubt sich Matanovic hoch, bei dieser Günter-Flanke von links müsste der Kroate aber noch ein paar Zentimeter größer sein.

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    Maccabi wird jetzt natürlich versuchen müssen, den Schalter irgendwie nochmal umzulegen. Im zweiten Durchgang fanden die Israelis offensiv bislang kaum statt.

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    Freiburg hat nicht nur in dieser EL-Saison seine bisherigen Heimspiele alle gewonnen. Saisonübergreifend winkt heute nämlich bereits der achte Heimsieg in der Europa League in Folge. 

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    Tooor! FREIBURG - Maccabi Tel Aviv 1:0. Jetzt ist es passiert, Matanovic erlöst den Sport-Club! Osterhage spielt raus auf Günter, der sich den Ball mit einer Abkappbewegung auf den rechten Fuß legt und vom linken Sechzehnereck mit Effet nach innen flankt. Acht Meter zentral vor dem Tor schraubt sich Matanovic stark hoch vor Shlomo, dabei steht der lange Stürmer gefühlt in der Luft und setzt seinen Kopfball platziert genau in den linken Knick.

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    Vorlage Christian Günter

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    Aus halblinken 19 Metern hält Manzambi flach drauf und verfehlt das linke Eck um mehrere Meter. 

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    Zu guter Letzt macht Beste für Irie Platz.

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    Weiter gehts mit Manzambi, der Suzuki in den Feierabend verabschiedet. 

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    Erstmals frisches Personal aufseiten der Breisgauer, Dreifachwechsel: Grifo übernimmt auf dem linken Flügel für Scherhant.

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    Da fehlt gleich zweimal nicht viel! Bei einer aufsetzenden Günter-Flanke von links fehlt Suzuki am ersten Pfosten ein Schritt, dahinter erwischt Matanovic den Ball per Grätsche nur noch mit der Fußspitze und lenkt ihn deutlich rechts vorbei.

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    Vierter Wechsel aufseiten der Israelis: Ben Lederman macht im Mittelfeld für Sissokho Platz.

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    Mit einem kurzen Zuspiel von links wird Scherhant halblinks an der Strafraumkante bedient und setzt seinen Schlenzer aus dem Fußgelenk viel zu mittig auf das Tor - sichere Beute für Mishpati.

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    Eckball Maccabi. Etwas glücklich wird die Hereingabe von rechts hinter den zweiten Pfosten verlängert, wo sich Varela den Ball mit einer schnellen Abkappbewegung auf den rechten Fuß legt und aus halblinken elf Metern flach abschließt. Jedoch zu unplatziert und damit genau in die Arme von Atubolu.

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    Im Zentrum tankt sich Suzuki zunächst gut durch, aus 18 Metern geht sein Schuss aber klar links am Tor vorbei.

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    Zwanzig Minuten bleiben auf der Uhr, Freiburg lässt nicht mehr locker und drückt unermüdlich auf das inzwischen überfällige Führungstor.

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    Kervin Andrade hält im Mittelfeld den Schlappen drüber und sieht Gelb.

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    Riesenchance! Scherhant wird links im Strafraum bedient und legt zur Mitte ab, wo Matanovic die Füße nicht rechtzeitig sortiert bekommt und auf engstem Raum nochmal für den einrückenden Scherhant ablegt. Aus sechs Metern hat Scherhant Torwart Mishpati bereits überwunden, vor dem verwaisten Tor steht aber Revivo richtig und verhindert den Einschlag.

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    Rosenfelder schaltet sich mit nach vorne ein und lässt auf der linken Seite zwei Abwehrspieler wie Slalomstangen stehen. Im Strafraum noch ein Schlenker, taucht Rosenfelder auch schon an der linken Fünfergrenze auf. Mishpati verkürzt den Winkel aber schnell, im Verbund kriegen die Israelis die Szene geklärt.

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    Der SC bleibt am Drücker. Mit einem Platz unter den Top 8 würde Freiburg natürlich die vermeintlich stärksten Gegner im Achtelfinale umgehen und hätte gute Chancen, erstmals das Viertelfinale im Europapokal zu erreichen. 2023/24 (gegen West Ham) und auch ein Jahr zuvor (Juventus) war in der Europa League jeweils im Achtelfinale Endstation.

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    Jetzt hat es Jehezkel geschafft, seinen Platz nimmt Helio Valera ein.

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    Gleich sollte auch Jehezkel das Feld verlassen haben. Der 30-Jährige lässt sich dabei aber zu viel Zeit und sieht Gelb.

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    Es handelt sich dabei sogar um einen Dreifachwechsel. Weiter gehts mit Andrade, der im Angriff Peretz ersetzt.

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    Die kurze Unterzahl hat Maccabi überstanden. Der angeschlagene Farhi kann jetzt durch Malede ersetzt werden.

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    Und dann ist die Partie erstmal wieder unterbrochen. Zwar hatte Farhi das Spiel nach dem Zusammenstoß mit Torwart Mishpati zunächst fortgesetzt, doch wirkt der 19-Jährige noch benommen und wird das Feld wohl nicht mehr betreten. 

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    Nach einem Ballgewinn vor dem eigenen Sechzehner schalten die Breisgauer schnell um. Nach gutem Antritt von Beste wird Scherhant auf links in Szene gesetzt und zieht vor dem Sechzehner leicht nach innen. Halblinks von der Strafraumkante versucht es Scherhant mit einem Schlenzer und verfehlt das lange Eck um gut einen Meter. 

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    Bei dieser verrückten Szene hat Torwart Mishpati auch noch Mitspieler Farhi abgeräumt und im Gesicht getroffen. Nach kurzer Behandlungspause geht es für Farhi weiter. 

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    Unglaublich, kein Tor! Bei einer Scherhant-Ecke von links kommt Ginter vor dem ersten Pfosten zum Kopfball, den Mishpati im kurzen Eck überragend mit beiden Händen von der Linie nach vorne lenkt. Und was macht Matanovic? Der haut den Nachschuss aus einem Meter tatsächlich an die Unterkante der Latte. Über Umwege darf auch Suzuki nochmal und verfehlt das Tor in halbrechter Position deutlich.

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    Guter Ansatz von Maccabi. Reviro spielt von links vor den Sechzehner auf Farhi, der direkt in die Box klatschen lässt. Yekezhel ist gestartet, kann das zu steile Zuspiel aber nicht erreichen.

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    Weiter gehts - auch Ben Hamo steht wieder auf den Beinen.

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    Das Spiel ist unterbrochen. Matanovic ist zuvor Ben Hamo unglücklich auf den Fuß gestiegen, der sich dabei wehgetan hat. 

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    Erste gute Annäherung der Hausherren im zweiten Durchgang! Über drei Stationen wird Suzuki auf rechts freigespielt, dringt in den Sechzehner ein und gibt vor der rechten Grundlinie scharf wie flach nach innen. Am ersten Pfosten verpasst Beste, dahinter steht ein Verteidiger richtig und kann im Fünfer in höchster Not klären.

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    Seine bisherigen vier Auswärtsspiele gegen deutsche Gegner in einem europäischen Hauptwettbewerb hat Maccabi zuvor allesamt verloren. Im fünften Anlauf heute ist der SC im Übrigen der fünfte verschiedene Gegner. Zuvor gab es in München, Bremen, Frankfurt und jüngst auch Stuttgart nichts zu holen.

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    Das Personal bleibt unverändert, der zweite Durchgang läuft. 

    Gegen die Schießbude dieser Europa-League-Saison tat sich Freiburg bislang schwer. Zwar verteilte Maccabi bei den einzigen beiden guten SC-Chancen durch Matanovic jeweils Einladungen, doch standen die Israelis ansonsten gut und ließen nicht viel zu. Auch im zweiten Durchgang dürfte Geduld gefragt sein, Freiburg ist insgesamt klar spielbestimmend und musste den einzigen brenzligen Moment praktisch mit dem Halbzeitpfiff überstehen, als Atubolu nach einer Ecke beim Kopfball von Farhi zur Stelle war.

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    Halbzeit in Freiburg.

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    Die bislang beste Chance für Maccabi! Eine Ecke von links serviert Yehezkel mit Zug vor den ersten Pfosten, wo Farhi zwar von Treu umklammert wird, jedoch relativ mühelos mit dem Rücken zum Tor hochsteigen darf. Mit dem Hinterkopf verlängert Farhi den Ball auf das Tor und zwingt Atubolu zu einer guten Parade mit einer Hand.

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    Drei Minuten werden nachgespielt.

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    Mit einem langen Ausfallschritt kommt Lederman im Mittelfeld zu spät gegen Matanovic und sieht dafür die erste Gelbe Karte in diesem Spiel.

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    Bei einem Doppelpass steckt Suzuki vom linken Flügel in den Lauf von Günter durch, der links im Strafraum vor der Grundlinie scharf und flach nach innen legt. Am ersten Pfosten hält Scherhant den Fuß rein und wird auf engstem Raum direkt geblockt.

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    Nicht ohne! Eine Ecke der Gäste verlängert Treu am ersten Pfosten mit dem Hinterkopf gefährlich in die Mitte, wo Ginter richtig steht und vor dem Tor klären kann. Über Umwege landet ein harmloser Distanzschuss von Jehezkel in den Armen von Atubolu.

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    So sicher Maccabi an sich auch steht, auch die zweite gute Chance für den SC resultierte aus einer misslungenen Klärungsaktion der Gäste. 

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    Gute Chance für Freiburg! Scherhant flankt aus dem linken Halbfeld in die Box, wo Shlomo zunächst wegrutscht und beim Aufrichten Matanovic in seinem Rücken anköpft. Matanovic reagiert schnell und verwertet den Abpraller halblinks am Fünfer halbvolley aus der Drehung. Mishpati verkürzt den Winkel aber gut, macht sich breit und kann blocken.

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    Nach längerer Zeit mal wieder ein Offensivakzent der Gäste. Aus dem rechten Halbfeld steckt Noy halbdiagonal in den Sechzehner durch, wo Rosenfelder den Ball mit seiner Grätsche verpasst. Atubolu spielt aber gut mit und ist vor Peretz zur Stelle.

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    Inzwischen zählen wir fast 65 Prozent Ballbesitz für die Hausherren. Der SC muss sich aber weiterhin in Geduld üben, Maccabi steht kompakt. 

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    Aufseiten der Hausherren ruht der Ball nahe dem Sechzehner unmittelbar vor der linken Grundlinie. Als Freistoßflanke hebt Scherhant den Ball an das rechte Fünfereck, wo Suzuki volles Risiko geht und seine Direktabnahme deutlich über das Tor jagt. 

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    Bereits mit den 18 Gegentoren vor diesem Spieltag hat Maccabi einen neuen Vereinsnegativrekord an Gegentreffern in einer Europapokal-Saison aufgestellt. Dafür machen es die Gäste defensiv bislang recht ordentlich.

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    Und gleich der nächste Aufreger im Sechzehner. Nach einem Steckpass auf Treu schirmt Revivo den Ball aber fair ab - auch das ist nicht strafwürdig.

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    Freiburg erobert den Ball an der Mittellinie und schaltet schnell um. Suzuki treibt das Leder nach vorne und nimmt links im Strafraum den mitgelaufenen Scherhant mit. Scherhant zieht mit Tempo Richtung Grundlinie und kommt plötzlich zu Fall. Referee Al-Hakim winkt aber direkt ab - zu wenig für einen Elfmeter.

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    Freiburg erhöht die Schlagzahl. Rechts im Srafraum schirmt Ginter das Leder ab und legt nochmal für Treu raus, dessen weite Flanke am zweiten Pfosten keinen Abnehmer findet. 

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    Bei einer SC-Ecke von links köpft Eggestein mit seinem Kopfball auf Höhe des ersten Pfostens einen israelischen Verteidiger in der Mitte an, der den Ball auf das Tor verlängert. Jedoch ohne den nötigen Druck dahinter - Mishpati ist zur Stelle.

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    Es kann weitergehen, und auch Treu wird zurück auf das Feld gewinkt.

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    Nach wie vor ist das Spiel unterbrochen. Die Platzwunde von Treu wird auf dem Spielfeld ärztlich versorgt.

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    Revivo will nach einem Fehlpass gegen Treu nachsetzen und trifft den Freiburger dabei mit dem Ellenbogen unglücklich im Gesicht. Treu hat sich dabei eine blutende Lippe zugezogen und muss behandelt werden. 

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    Günter bekommt den Ball rausgelegt und flankt von links in die Box, wo Matanovic bei seinem Fallrückzieherversuch aus elf Metern ein Luftloch schlägt.

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    Da war die erste gute Chance! Bei einem langen Ball von Ginter sind die Gäste am eigenen Sechzehner eigentlich zur Stelle, dann schießt aber Shlomo bei seinem Klärungsversuch Günter an, von dem der Ball Matanovic vor die Füße prallt. Matanovic versucht es vor dem Sechzehner mit einem viel zu kurzen und zu flachen Heber, den der hochstehende Mishpati zwölf Meter vor dem Tor mühelos fängt.

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    Scherhant zieht von links nach innen, seine kurze Ablage zur Mitte lässt Osterhage bewusst in seinen Rücken passieren. Dort steht aber Lederman und kann den Ball abfangen.

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    Die Breisgauer intensivieren in diesen Minuten ihr Anlaufverhalten und verlagern das Spiel nun zunehmend in die Hälfte der Israelis. 

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    Scherhant kontrolliert den Ball in der Luft stark und legt damit zugleich für Suzuki ab. Der Japaner setzt anschließend Scherhant links im Strafraum in Szene, der aus ohnehin spitzem Winkel aus der Balance kommt und aus vollem Lauf deutlich verzieht.

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    Günter leitet in den Lauf von Scherhant weiter, der kurz vor der linken Grundlinie in die Zange genommen wird und einen Freistoß herausholt. Bestes fällige Hereingabe kommt aber etwas zu kurz und wird geklärt.

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    Gegen den Ball ist die Grundordnung der Israelis im 5-3-2 sehr gut zu erkennen. Maccabi schiebt dabei hoch in der Hälfte der Breisgauer drauf. 

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    Die Anfangsminuten gestalten sich sehr unaufgeregt. Freiburg ist um Spielkontrolle bemüht, doch auch Maccabi versteckt sich nicht. 

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    Nach einer Kopfballverlängerung von Günter klärt Shlomo links im Strafraum vor Scherhant zur Ecke. Beste serviert anschließend hoch und zentral vor den Fünfer, wo Matanovic seinen Kopfball nicht nach unten gedrückt bekommt - der erste Abschluss für den SC.

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    Zu verlieren hat Maccabi ohnehin nichts mehr. Sicherlich wollen sich heute auch einige Spieler für das bevorstehende Derby am Montag in der Liga gegen Hapoel Tel Aviv empfehlen.

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    Der erste Abschluss gehört den Gästen. Unter Bedrängnis bekommt Yehezkel nach einer Flanke von rechts keine Richtung in seinen unkontrollierten Kopfball und verfehlt das rechte Eck deutlich. 

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    Wir wären so weit, Maccabi hat angestoßen. 

    Geleitet wird die Partie vom Schweden Mohammed Al-Hakim, der dabei von Mehmet Culum und Fredrik Klyver an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Granit Maqedonci, vor den Bildschirmen bilden Pawel Malec und Carlos del Cerro Grande das VAR-Duo.

    Vor allem zu Hause ist der SC eine Macht und konnte die bisherigen drei Heimspiele gegen Basel (2:1), Utrecht (2:0) und zuletzt Salzburg (1:0) gewinnen. Heute müssen die Breisgauer jedoch auf einen Großteil ihrer Anhänger verzichten, die das Premierenduell an diesem 7. Spieltag gegen Maccabi boykottieren. Als Reaktion auf die "hohe Terrorgefahr" kommt es im und um das Stadion zu sicherheitsbedingten Einschränkungen, die aus Sicht der organisierten Fanszene "gravierend in fankulturelle Freiheiten" eingreifen.

    In Freiburg ist die Europa League dagegen eine willkommene Abwechslung. Zwar steht der SC in der Bundesliga mit Platz 8 ordentlich da, doch dürfte es mit der erneuten Qualifikation für den Europapokal schwer werden. Jüngst legte Matthias Ginter den Finger in die Wunde bezeichnete das Spiel mit dem Ball als "unser großes Problem". Spielerisch geglänzt hat man auch in der EL bislang nicht, dafür stellt Freiburg mit erst drei Gegentoren in sechs Spielen die zweitbeste Defensive und ist als eines von vier Teams noch unbesiegt (4S, 2U).

    Wobei selbst die theoretischen Chancen bei einer Tordifferenz von minus 16 gleich Null sind. Für den israelischen Meister ist die Europa League in dieser Saison einfach eine Nummer zu groß, den einzigen Punkt holte man gleich zum Auftakt beim 0:0 gegen PAOK. Seitdem kassierte Maccabi fünf Pleiten und stolze 18 Gegentreffer, immerhin erzielte man beim jüngsten 1:4 in Stuttgart sein zweites Tor. In der heimischen Liga läuft es auch nicht rund, wobei nur drei Siege aus den letzten zehn Spielen hier noch für Platz 3 reichen.

    Die Europa League ist aus der Winterpause zurück und geht in der Ligaphase zwei Spieltage vor Ende in die ganz heiße Phase. Mit 14 Punkten hat der SC Freiburg als Tabellenfünfter ein Polster von zwei Zählern auf die Playoff-Zone und kann heute mit einem Sieg einen riesigen Schritt Richtung Top-8-Endplatzierung und damit dem direkten Achtelfinaleinzug machen. Zumal die Favoritenrolle klar verteilt ist, Gegner Maccabi Tel Aviv ist mit nur einem Punkt Vorletzter und hat nur noch theoretische Chancen auf die Playoffs.

    In der heimischen Ligat ha'Al hat Maccabi Tel Aviv die Generalprobe am Wochenende gründlich verpatzt und sein Auswärtsspiel bei Maccabi Haifa 1:4 verloren. Trainer Zarko Lazetic tauscht heute nahezu seine komplette Startelf aus und belässt mit Ben Hamo sowie Ben Harush lediglich zwei Spieler von Beginn an in der Mannschaft. 

    Und hier die Aufstellung von Maccabi Tel Aviv: Mishpati - Ben Hamo, Shlomo, Heitor, Revivo - Ben Harush, Lederman, Peretz - Noy, Abu Farhi, Jehezkel.

    Am vergangenen Wochenende kam der Sport-Club in der Bundesliga nach einem Zwei-Tore-Rückstand zurück und holte beim 2:2 in Augsburg immerhin einen Punkt. Im Vergleich dazu rotiert Julian Schuster heute ordentlich durch und nimmt gleich sechs personelle Änderungen vor: Neu in die Mannschaft rücken Kapitän Günter, Rosenfelder, Osterhage, Scherhant, Suzuki und auch Beste. Das Sextett aus Kübler, Ogbus, Makengo, Manzambi, Höler, Grifo nimmt dafür auf der Bank Platz.

    Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Atubolu - Treu, Ginter, Rosenfelder, Günter - Eggestein, Osterhage - Beste, Suzuki, Scherhant - Matanovic.

    Herzlich willkommen in der Europa League zur Begegnung der Ligaphase zwischen dem SC Freiburg und Maccabi Tel Aviv.