Frankreich - Spanien; FIFA WM 2026 Halbfinale

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Frankreich - Spanien. FIFA WM 2026 Halbfinale.

Dallas StadiumZuschauer70.176.

Frankreich 0

    Spanien 2

    • M Oyarzabal (22. minute 11m)
    • P Porro (58. minute)

    Live-Kommentar

    Das war der Liveticker zum WM-Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien. Herzlichen Dank fürs Mitlesen, bis zum nächsten Mal und eine gute Nacht.

    Spanien wird sich mit dem Sieger des zweiten Halbfinals am Sonntag ab 21:00 Uhr im großen Endspiel messen. Wie schon bei der gesamten WM werden wir natürlich in den verbleibenden Partien wieder live für Sie dabei sein. Weiter geht es mit dem Duell zwischen Argentinien und England morgen ab 21:00 Uhr.

    Das Turnier ist damit für Les Bleus aber noch nicht beendet, im Spiel um Platz 3 trifft man am Samstag ab 23:00 Uhr MESZ auf den Verlierer der morgigen Partie zwischen Argentinien und England.

    Damit steht fest: Spanien zieht ins WM-Finale ein und hat weiterhin die Chance auf den zweiten Titel nach 2010. Frankreich muss nach dem Halbfinale die Segel streichen, verpasst es damit, nach 2018 und 2022 das dritte WM-Finale in Folge zu bestreiten.

    Ganz anders die Spanier, die kontrolliert aber zielstrebig auftraten und auf einen xG-Wert von 1,63 kamen. Sie agierten von Anfang an gewohnt ballsicher, ließen defensiv nichts zu, und waren in den entscheidenden Momenten hellwach. Nach Oyarzabals Elfmeter im ersten Durchgang war es Porro, der einen schönen Angriff überlegt zum 2:0 (58.) abschloss. Am Ende steht ein verdienter Sieg und Finaleinzug für die Furia Roja.

    Mit einem starken Auftritt entscheidet Spanien das Duell der Topfavoriten für sich und steht zum zweiten Mal nach 2010 im Endspiel einer Weltmeisterschaft. Das bislang so starke Frankreich war heute kaum wiederzuerkennen, zu keiner Zeit fand man offensiv den Rhythmus. Mbappe, Dembele, Olise - die großen Stars erwischten alle einen gebrauchten Abend. In den gesamten 90 Minuten sprang nur ein xG-Wert von 0,3 heraus, auch gegen Ende gab es kein echtes Aufbäumen mehr.

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    Dann ist Schluss! Spanien schlägt Frankreich verdient mit 2:0 und zieht ins WM-Finale 2026 ein.

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    Dembele versucht es gleich nochmal, dribbelt rechts im Sechzehner gegen Cucurella und schließt ab, scheitert aber auch diesmal an Simon.

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    Auf der anderen Seite kommt Dembele erst jetzt zu seinem ersten Abschluss in dieser Partie. Rechts im Sechzehner schlägt er einen Haken und schließt dann per Schlenzer ab, der Schuss ist zu unplatziert und kein Problem für Simon.

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    Die Spanier kommen nochmal zu einer guten Chance. Torres sammelt im Zentrum einen Abpraller auf und spielt in die Lücke zum startenden Williams. Der dringt auf links in den Sechzehner und schließt ab, trifft aber nur ins Außennetz.

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    Spanien sorgt jetzt mit etwas Ballbesitz in der gegnerischen Hälfte für Entlastung, jeder Pass wird dabei begleitet von lauten Ole-Rufen von den Rängen.

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    Sieben Minuten sind als Nachspielzeit angezeigt.

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    Frankreich versucht jetzt nochmal alles, diesmal geht es dabei schnell durch die Mitte, Cherki steckt durch zu Mbappe im Sechzehner. Der will nach der Annahme abziehen, Cucurella ist aber zur Stelle und spitzelt ihm gerade noch den Ball vom Fuß.

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    Es bleibt eher ungefährlich: Mbappe versucht es direkt und schlenzt den Ball über die Mauer, setzt den Ball aber etwa zwei Meter über das Gehäuse.

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    Freistoß aus gefährlicher Position, vielleicht können die Franzosen damit nochmal für Spannung sorgen. Doue dribbelt links vor der Box gegen Yamal, der kommt einen Schritt zu spät und foult ihn direkt vor der Strafraumlinie.

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    Keeper Simon hat den Ball im eigenen Sechzehner am Fuß, lässt sich damit etwas aufreizend Zeit. Mbappe stürmt heran und lässt sich auf die Provokation ein, räumt den Schlussmann um und sieht dafür die Gelbe Karte.

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    Frankreich braucht ein Wunder, aber es fällt schwer, daran zu glauben. Auch im zweiten Durchgang wollte der spielerische Knoten bis jetzt nicht platzen, seit dem Seitenwechsel springt nur ein xG-Wert von 0,15 heraus.

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    Nico Williams ist ab jetzt ebenfalls neu dabei, Alex Baena geht für ihn vom Feld.

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    Spanien wechselt nochmal: Llorente kommt für den Torschützen Porro.

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    Es wird nochmal gefährlich. Mbappe will zu einem langen Ball, Simon kommt weit aus seinem Kasten und klärt mit dem Kopf nach rechts. Der Ball landet aber genau bei Gegenspieler Doue. Doch der PSG-Angreifer zögert viel zu lange und schließt dann kläglich ab. Simon ist längst zurück in den Strafraum geeilt und wehrt den halbhohen Versuch problemlos ab.

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    Was fällt Frankreich jetzt noch ein? Die Zeit wird knapp, und noch immer tut man sich gegen die spanische Defensive schwer. Cherki will auf rechts ankurbeln, rennt sich aber zunächst fest, dann ist sein Kurzpass zu ungenau und landet im Aus.

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    Gute Chance zum 3:0. Baena flankt von der linken Seite in die Mitte, Torres setzt sich auf Höhe des ersten Pfostens durch und kommt aus sieben Metern zum Kopfball. Dabei ist er etwas unter Bedrängnis und setzt den Ball knapp links vorbei.

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    Außerdem kommt mit Pedri ein weiterer frischer Mittelfeldspieler, er ersetzt Ruiz.

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    Doppelwechsel bei Spanien: Merino ist für Olmo im Spiel.

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    Mbappe zieht auf halblinks an und dribbelt mit hohem Tempo auf den Sechzehner zu. Yamal setzt nach, kommt mit seiner Grätsche aber zu spät und bringt ihn zu Fall. Normalerweise eine klare Gelbe Karte, der Schiedsrichter lässt aber auch hier den Karton stecken.

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    Es geht weiter, Frankreich greift an. Doue setzt sich auf links zunächst gut durch, hebt den Ball dann über die Abwehr in den Lauf von Mbappe. Der kann den Ball links neben dem Tor aber nicht mehr erreichen.

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    Auch Spanien wechselt nun zum ersten Mal: Torres kommt für Oyarzabal in die Partie.

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    Noch ein Wechsel: Cherki kommt für Olise, der heute einen gebrauchten Tag erwischt hat.

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    Frankreich wechselt: Theo Hernandez kommt für Digne in die Partie.

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    Frankreich steht nach dem zweiten Gegentreffer mit dem Rücken zur Wand. Das Ausscheiden droht, noch bleibt aber genug Zeit für die Aufholjagd. Dafür müsste man aber mindestens zwei Gänge hochschalten, denn bislang wirkt die Equipe Tricolore auch im zweiten Durchgang nicht wirklich gefährlich. Der xG-Wert der Franzosen beträgt gerade mal 0,16, da muss also deutlich mehr kommen. Spanien bleibt in Ballbesitz souverän und ist nach dem toll herausgespielten Treffer von Porro dem Endspiel noch ein Stück nähergekommen.

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    Kurz darauf geht es in die zweite Trinkpause.

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    Da ist die beste Chance für Frankreich bisher. Mbappe kommt halbrechts am Sechzehner flach zum Abschluss, Cucurella bekommt noch die Fußspitze dran und fälscht den Ball so ab, dass er knapp am linken Pfosten vorbeispringt.

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    Nach der fälligen Ecke durch Olise von links kommt Tchouameni im Sechzehner an den Ball und verlängert ihn in Richtung Tor, setzt ihn aber ungefährlich über die Latte.

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    Mbappe meldet sich zu Wort: Links im Strafraum zeigt er einen schnellen Übersteiger, kommt dann gegen zwei Gegenspieler zum Abschluss. Der Winkel ist aber zu spitz, Simon wehrt den Ball am ersten Pfosten ab und befördert ihn ins Aus.

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    Frankreich braucht jetzt eine schnelle Reaktion, denn im Moment wirken Les Bleus ziemlich angeschlagen. Nach vorne geht kaum etwas, und in der Defensive findet man momentan kein Mittel gegen die munter weiter kombinierenden Spanier.

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    Der Ball zappelt gleich nochmal im Netz! Frankreich verteidigt im Moment desolat, hat diesmal aber Glück. Cubarsi spielt auf halbrechts genau in die Schnittstelle, Yamal startet durch, Digne hat nicht zum ersten Mal das Nachsehen. Rechts im Strafraum schägt Yamal noch einen Haken ins Zentrum, schlenzt dann traumhaft ins linke Eck. Er startete aber einen Tick zu früh und stand knapp im Abseits, also zählt der Treffer nicht.

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    Toooor! Frankreich - SPANIEN 0:2. Spanien legt den zweiten Treffer nach! Und das geht aus französischer Sicht viel zu einfach. Porro hat den Ball auf halbrechts und wird von Doue und Olise nicht beziehungsweise zu spät angegriffen. Also spielt er den Ball flach vor den Sechzehner zu Olmo, der direkt in den Lauf von Porro zurückprallen lässt. Und weil ganz Frankreich dabei nur Zuschauer in erster Reihe ist, kommt Porro völlig frei rechts im Sechzehner an die Kugel. Er kann sich die Ecke aussuchen und schiebt den Ball aus sieben Metern platziert ins kurze Eck.

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    Vorlage Dani Olmo

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    Frankreich-Coach Deschamps hat genug gesehen und nimmt den nächsten Wechsel vor, bereits den dritten. Für Barcola ist Doue neu dabei und soll für frische Impulse sorgen.

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    Frankreich trägt das Spiel in die gegnerische Hälfte, bis jetzt ändert sich im Vergleich zur ungefährlichen ersten Hälfte aber wenig. Nach einer längeren Ballbesitzphase will Dembele auf rechts in den Lauf von Kounde spielen, der Pass ist aber zu steil und landet im Aus.

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    Erster gültiger Abschluss der zweiten Hälfte: Oyarzabal wird links vor dem Strafraum nicht wirklich angegriffen, also schließt er ab. Sein Schuss auf das linke obere Eck ist nicht ungefährlich, geht nur etwa einen Meter über die Latte.

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    Es wird zum ersten Mal gefährlich, Yamal kommt zu einer Chance, stand davor aber im Abseits. Porro hebt den Ball auf rechts schön hinter die Abwehr, Yamal entwischt Digne und Lacroix. Rechts vor dem Tor scheitert er aber an Maignan, und weil er im Abseits startete, geht die Fahne hoch.

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    Frankreich beginnt offensiv und hält den Ball zunächst in den eigenen Reihen. Nach einer Balleroberung sorgt dann Yamal beinahe für Gefahr, sein Zuspiel von rechts ins Zentrum zu Oyarzabal kommt aber nicht ganz an.

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    Der Ball rollt wieder, die zweite Halbzeit läuft.

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    Bei Frankreich gibt es einen Wechsel in der Halbzeit: Kone kommt neu ins Spiel, Rabiot bleibt in der Kabine.

    Für Spanien läuft alles nach Plan in diesem WM-Halbfinale, bei Frankreich lief dagegen im ersten Durchgang wenig zusammen. Der Europameister schaffte es von Anfang an, sein Passspiel durchzuziehen. Frankreich lauerte eher auf Umschaltmöglichkeiten, blieb im Spiel nach vorne insgesamt zu harmlos. Die Offensivstars Mbappe, Olise und Dembele warten jeweils noch auf ihren ersten Abschluss. Und so springt nur ein mickriger xG-Wert von 0,04 heraus. Spanien ging durch einen Oyarzabal-Elfmeter (20.) in Führung, Ruiz hatte danach noch eine sehr gute Möglichkeit. Die Bleus sind jetzt gefordert und müssen den Druck nach der Pause deutlich verstärken.

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    Dann ist Halbzeit in Dallas, mit der 1:0-Führung für Spanien gegen Frankreich geht es in die Kabinen.

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    Mbappe setzt links in der Box zum Dribbling an, rennt sich aber fest und bleibt ohne Abschluss. Auch die folgende Flanke von Digne wird geblockt.

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    In der Nachspielzeit verstärkt Frankreich nochmal den Druck und macht sich in der gegnerischen Hälfte breit. Spanien hat sich nun zurückgezogen und will den Vorsprung sicher in die Halbzeit bringen.

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    Bei einem Angriff der Franzosen über die rechte Seite wird es gefährlich. Kounde hat etwas Platz und flankt scharf vors Tor. Mbappe lauert, wird aber von Cubarsi gedeckt und verpasst den Kopfball knapp.

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    Es gibt sechs Minuten Nachspielzeit.

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    Strittige Szene vor dem Sechzehner der Spanier. Dembele legt sich den Ball etwas zu weit vor, Ruiz geht dazwischen. Dembele geht dabei zu Boden und bekommt den Foulpfiff. Weil es sich dabei aber um eine Schwalbe des Franzosen handet, nimmt der Schiedsrichter die Entscheidung nach VAR-Einwand zurück, entscheidet stattdessen auf Freistoß für Spanien.

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    Nach einem Steilpass von Rabiot kommt Mbappe hinter die Abwehr und hätte viel Platz, Torwart Simon reagiert aber gut. Er kommt weit aus seinem Kasten und klärt den Ball gerade noch vor dem schnellen Angreifer.

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    Mit knapp 57 Prozent gibt Spanien weiter den Rhythmus vor und spielt nach vorne. Frankreich ist ebenfalls um Offensive bemüht, schafft es aber noch immer nicht, die hochkarätige Sturmreihe wirklich einzubinden. Mbappe, Dembele und Olise sind jeweils noch ohne Abschluss.

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    Gute Chance für Spanien! Das ist schnell und gut gespielt. Maignan spielt einen Fehlpass im Aufbau, über Baena und Rodri kommt der Ball zu Yamal, der zu Olmo tropfen lässt. Der spielt mit der Hacke zurück in den Lauf Yamals, der von halbrechts flach vor den Fünfer gibt. Ruiz zieht direkt ab, Upamecano bekommt gerade noch den Fuß dazwischen und fälscht entscheidend ab.

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    Nächster Abschluss auf der anderen Seite: Porro hat auf halbrechts etwas Platz und versucht es aus der Distanz, auch sein Versuch geht hoch über das Ziel, auch wenn da nicht ganz so viel fehlt.

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    Frankreich wartet noch auf die erste echte Chance, nähert sich jetzt aber dem Tor. Barcola zieht von links nach innen, dribbelt sich links vor dem Sechzehner frei und zieht ab, sein Schuss segelt aber auch eher ungefährlich über den Kasten.

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    Spanien-Keeper Simon schlägt die Kugel hoch und weit nach vorne, Baena stiehlt sich davon und kommt links im Sechzehner an den Ball. Den spitzelt er an Keeper Maignan, aber auch links am Tor vorbei. Gleich danach geht dann auch die Abseitsfahne hoch.

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    Nächster Abschluss für Spanien, der ist aber eher etwas für die Statistik: Olmo verschafft sich etwas Platz, zieht dann ab, jagt die Kugel dabei in Richtung Stadiondach.

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    Zweite Gelbe Karte der Partie: Cucurella checkt Gegenspieler Olise an der Seitenlinie ziemlich resolut um und verdient sich damit den gelben Karton.

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    Da ist der Wechsel: Für den angeschlagenen Saliba geht es nicht weiter, Innenverteidiger Lacroix ist neu für ihn in der Partie. Wie Saliba (FC Arsenal) läuft auch Lacroix in der Premier League auf, und zwar für Crystal Palace.

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    Jetzt gibt es noch eine französische Schrecksekunde. Verteidiger Saliba bleibt auf dem Boden sitzen und zeigt an, dass er Probleme hat. Es sieht danach aus, dass er nicht weiterspielen kann, an der Seitenlinie macht sich bereits ein möglicher Ersatzspieler warm.

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    Weiter geht es, und Frankreich sucht direkt den Weg nach vorne. Wieder schleichen sich aber einfache Fehler ein, Tchouameni und Rabiot leisten sich auf links zwei Fehlpässe hintereinander.

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    Spanien erwischte den besseren Auftakt und hat sich nun also mit der Führung belohnt. Der Europameister schafft es bislang sehr gut, sein Kombinationsspiel aufzuziehen, und kommt mit dem Pressing des Gegners gut zurecht. Frankreich setzt auf Umschaltmomente, die ergeben sich bislang aber eher selten, und die wenigen werden unsauber ausgespielt. Der Topfavorit muss nach der Trinkpause aktiver werden.

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    Kurz nach dem Führungstreffer für Spanien geht es in Dallas in die erste dreiminütige Trinkpause.

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    Toooor! Frankreich - SPANIEN 0:1. Spanien führt! Oyarzabal übernimmt die Verantwortung und lässt sich diese Chance nicht nehmen. Der Stürmer sieht beim Anlauf einmal hoch, dann nur noch auf den Ball, den er perfekt platziert im rechten Eck versenkt. Maignan ist in der richtigen Ecke und doch chancenlos.

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    Es gibt die üblichen Proteste und Diskussionen, die Ausführung des Strafstoßes zieht sich dadurch etwas. An der Entscheidung des Unparteiischen wird sich aber nichts ändern, auch der VAR meldet sich nicht zu Wort. Yamal hatte den Ball im Übrigen mit dem Oberarm erwischt, doch auch das hilft den Spaniern nicht - der Arm war ganz eng am Körper angelegt, daher wird der Kontakt nicht geahndet.

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    Elfmeter für Spanien! Cucurella flankt von links, der Ball ist etwas zu weit für seinen Mitspieler. Digne geht rechts im Sechzehner mit dem Kopf zum Ball, will dann mit dem zweiten Kontakt die Kugel aus der Drehung wegschlagen. Dabei übersieht er, dass in seinem Rücken Yamal genau darauf spekuliert und sich auf Verdacht in den Ball wirft. Frankreichs Linksverteidiger hat keine Chance mehr zu reagieren, trifft mit der Schussbewegung Yamal klar an der Hüfte und bringt ihn zu Fall. Der Schiedsrichter zeigt sofort auf den Punkt.

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    Auf der anderen Seite wird Cucurella am Ende einer langen Ballstafette steil geschickt, hat links neben dem Sechzehner aber körperlich gegen Upamecano keine Chance. Abstoß Frankreich.

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    Frankreich schaltet schnell um und wird gefährlich. Dembele schickt Mbappe durch die Mitte. Der zieht am Sechzehner drei Mann auf sich, kann sich behaupten, bleibt aber ohne Abschluss. Im Nachgang der Szene wird Olise von Barcola bedient, zieht links in der Box ab, wird aber geblockt.

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    Olise setzt nun in der eigenen Hälfte gegen Rodri nach, erwischt den Gegenspieler bei seiner Grätsche klar am Knöchel. Glück für den Bayern-Profi, dass es dafür nicht auch eine frühe Gelbe Karte gibt.

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    Frankreich tut sich bislang noch schwer im Spiel nach vorne, die Abläufe stimmen noch nicht. Mbappe sucht Dembele mit einem Seitenwechsel nach rechts, das Zuspiel kommt aber nicht an. Kurz darauf geht Olise im Zentrum ins Dribbling, verliert dabei die Kugel.

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    Ansonsten geht es eher ruhig zu, beide Mannschaften haben Respekt voreinander, riskieren erst einmal wenig. Kounde startet mal auf rechts und wird mit einem langen Ball gesucht, den kann Laporte aber souverän ablaufen. Mit Abstoß für Spanien geht es weiter.

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    Yamal und Baena stehen bereit, Baena darf den Freistoß ausführen. Sein Schuss ist aber ungefährlich und landet in der Mauer. Yamal sichert sich den Abpraller und flankt von rechts, in der Mitte kann ein Verteidiger klären.

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    Für Spanien ergibt sich nun eine gefährliche Freistoßposition. Olmo hat den Ball rechts am Sechzehner, Rabiot geht dazwischen. Er spielt zwar den Ball, stempelt bei der Aktion aber den Gegenspieler und steigt ihm auf den Fuß. Dafür gibt es die erste Gelbe Karte der Partie.

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    Jetzt der erste gefährliche Angriff der Franzosen. Barcola zieht auf links an und setzt sich gegen Porro durch, flankt dann in die Mitte. Cubarsi blockt den Ball ins Aus und sorgt für die erste Ecke. Die bringt Olise in die Mitte. Die Flanke wird abgewehrt, Rabiots Nachschussversuch bleibt ungefährlich.

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    Frankreich zieht sich jetzt etwas weiter zurück. Hin und wieder gelingen den Bleus Ballgewinne, ihre Konterversuche werden von den Spaniern bislang aber früh unterbunden.

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    Yamal dreht in der gegnerischen Hälfte zum ersten Mal auf und will losdribbeln, geht aber nach einem leichten Rempler zu Boden. Für den von ihm gewünschten Freistoß reicht der Kontakt nicht aus.

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    Spanien setzt gleich in den ersten zwei Minuten das eigene Kombinationsspiel durch, Frankreich steht aber sehr hoch und lässt keinen wirklichen Raumgewinn zu. Cucurella spielt auf links einen ersten Steilpass, der für Mitspieler Baena aber nicht zu erreichen ist.

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    Und los! Schiedsrichter Ivan Barton aus El Salvador pfeift die Partie an, der Ball rollt in Dallas.

    Großer Hoffnungsträger in der spanischen Offensive ist Lamine Yamal. Der 19-jährige Flügelstürmer des FC Barcelona hat gute Erinnerungen an den heutigen Gegner: Yamal traf beim Halbfinalsieg bei der EURO 2024, war dann beim 5:4-Sieg letztes Jahr im Halbfinale der Nations League mit einem Doppelpack erfolgreich. Überhaupt scheint Frankreich den Spaniern als Gegner zu liegen, sieben der letzten zehn Aufeinandertreffen entschied man für sich.

    Die Spanier sind natürlich für ihre Spielstärke und Technik bekannt, glänzen bei diesem Turnier aber auch durch ihre starke Defensive. Erst ein Gegentor musste Keeper Unai Simon hinnehmen, bis zum Viertelfinale hielt er seinen Kasten sauber. Die spanische Abwehr ließ erst sieben Schüsse aufs Tor und im Schnitt einen gegnerischen xG-Wert von 0,31 zu. Beide Werte werden von keiner anderen Mannschaft des Turniers unterboten.

    Zuletzt war beim amtierenden Europameister viel Geduld gefragt. In der K.o.-Runde hatte man zunächst mit Österreich (3:0) wenig Mühe, dann konnte man sich auf Edeljoker Merino verlassen. Der war mit seinen Siegtreffern in den Schlussphasen gegen Portugal (1:0) im Achtelfinale und im Viertelfinale gegen Belgien (2:1) der Matchwinner.

    Spanien steht nach 2010 zum zweiten Mal in einem WM-Halbfinale, damals holte man den bislang einzigen WM-Titel. La Roja ist wettbewerbsübergreifend seit 16 Spielen ungeschlagen. Bei der laufenden WM gewann man fünf von sechs Spielen, nachdem der Auftakt gegen Kap Verde (0:0) noch mit einem überraschenden Punktverlust endete.

    In den letzten zwei Spielen der K.o.-Runde gegen Paraguay (1:0) und Marokko (2:0) zeigten die Franzosen, dass sie auch die Kategorie Arbeitssieg beherrschen. Entscheidender Mann ist natürlich Superstar Mbappe, der in einer Offensive voller Ausnahmekönner nochmal etwas herausragt. Er kommt auf acht Turniertore und ist nun mit zwölf Treffern in K.o.-Spielen bei Weltmeisterschaften Rekordhalter.

    In den Vorjahren setzte Frankreich-Coach Deschamps eher auf Sicherheit und Disziplin. In seinem nun letzten großen Turnier hat er die Zügel gelockert und lässt seinen Offenspielern mehr Freiräume. Mbappe, Dembele, Olise und Co. danken es ihm und kommen bislang auf 7,8 Torschüsse pro Spiel, das ist Höchstwert bei allen Weltmeisterschaften seit 1996. Der bisherige Gesamt-xG-Wert von 14,3 ist ebenfalls Bestwert im Turnier.

    Frankreich marschiert bislang durch das Turnier und gilt als Topfavorit auf den Titel. Die Mannschaft von Didier Deschamps gewann bisher alle sechs Turnierspiele in Folge, nun soll nach den Triumphen 1998 und 2018 der dritte Finaleinzug in Folge her.

    Es ist erst das zweite Aufeinandertreffen beider Nationen bei einer Weltmeisterschaft. Das erste Duell fand im Achtelfinale der WM 2006 in Hannover statt. Damals ging Spanien vor der Pause mit 1:0 in Führung, durch Tore von Ribery, Vieira und Zidane konnten Les Bleus die Partie aber drehen.

    Im ersten Halbfinale der WM wartet ein echtes Highlight. Mit Frankreich und Spanien treffen zwei große Fußballnationen aufeinander, die zwei wohl stärksten Mannschaften im bisherigen Turnier. Viele sprechen deshalb bereits von einem vorgezogenen Finale, und das nicht zu Unrecht. Stimmen wir uns also auf den Leckerbissen ein, hier kommen die wichtigsten Infos.

    Bei den Spaniern gibt es dagegen keine personellen Änderungen, Trainer Luis de la Fuente vertraut derselben Startelf wie beim 2:1 gegen Belgien. Das heißt auch, dass auf der Doppelsechs erneut Fabian Ruiz aufläuft, dieser also auch diesmal den Vorzug gegenüber Pedri erhält.

    In dieser Besetzung läuft Spanien heute auf (4-2-3-1): Simon - Porro, Cubarsi, Laporte, Cucurella - Rodri, Fabian Ruiz - Yamal, Olmo, Baena - Oyarzabal.

    Zwei Änderungen gibt es im französischen Team nach dem 2:0-Sieg gegen Marokko im Viertelfinale. Tchouameni erhält den Vorzug gegenüber Kone und kehrt auf die Doppelsechs neben Rabiot zurück. Und auf dem linken Flügel läuft heute Barcola anstelle von Doue auf.

    Frankreich geht mit folgender Aufstellung in diese Partie (4-2-3-1): Maignan - Kounde, Upamecano, Saliba, Digne - Tchouameni, Rabiot - Dembele, Olise, Barcola - Mbappe.

    Herzlich willkommen zum Halbfinale der WM 2026 zwischen Frankreich und Spanien.