Frankreich - Schweden; Fußball WM Sechzehntelfinale

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Frankreich - Schweden. Fußball WM Sechzehntelfinale.

MetLife StadiumZuschauer80.663.

Frankreich 3

  • K Mbappe (45. minute, 74. minute)
  • B Barcola (53. minute)

Schweden 0

    Live-Kommentar

    Von dieser Stelle soll es das gewesen sein. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Weiter geht es mit unserer WM-Berichterstattung um 3:00 Uhr MESZ mit der Partie Mexiko gegen Ecuador. Selbstverständlich sind wir auch dort live am Ball. Bis dahin!

    Mit diesem großartigen Auftritt avancierten die Franzosen endgültig zum Topfavoriten auf den Titel. Die deutsche Fußballnationalmannschaft kann froh sein, im Achtelfinale nicht gegen die Truppe von Didier Deschamps antreten zu müssen. Das wäre vermutlich richtig bitter geworden. Somit bekommt es nun Paraguay in der Runde der letzten 16 mit Frankreich zu tun. Die Partie steigt am Samstag in Philadelphia.

    In eindrucksvoller Manier fegt Frankreich die Schweden aus dem Turnier und zieht ins Achtelfinale ein. Dabei gibt das 3:0 die Kräfteverhältnisse auf dem Platz nicht einmal annähernd wieder. Trotz guten Beginns und 20 Minuten Augenhöhe bekamen die Skandinavier letztlich die Grenzen aufgezeigt, wurde phasenweise zum Spielball der Equipe Tricolore, deren grandios besetzte Offensive nach allen Regeln der Fußballkunst wirbelte. Von 25 französischen Torschüssen kam knapp die Hälfte aufs Tor. Einzig der schwedische Torwart Jacob Widell Zetterström verhinderte im Zusammenspiel mit seinen Torstangen ein Debakel. Zwar steckten die Nordeuropäer nie auf, kamen aber nur zur Geltung, wenn der Gegner mal die Zügel schleifen ließ. Und dann blieb das Team von Graham Potter vor 80.663 Zuschauern im Abschluss weitgehend harmlos.

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    Dann beendet Schiedsrichter Danny Makkelie das Treiben auf dem Platz.

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    Rechts in der Box schießt Mattias Svanberg aus der Drehung mit dem rechten Fuß. Mike Maignan reißt die Fäuste hoch und blockt ab.

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    Bei den Franzosen unternehmen die Einwechselspieler noch etwas nach vorn. Von rechts flankt Desire Doue. Auf Höhe des zweiten Pfostens nimmt Jean-Philippe Mateta den etwas hochspringenden Ball direkt und verzieht mit dem linken Fuß.

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    Soeben ist die reguläre Spielzeit abgelaufen. Vier Minuten Zuschlag gibt es noch.

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    Dann macht Alexander Isak Feierabend, wird durch Gustaf Nilsson ersetzt. Mit den Spielerwechseln sind wir durch.

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    Zumindest den Ehrentreffer wollen sich die Schweden noch bescheren, gelangen gerade in den Sechzehner. Dort kommt Viktor Gyökeres zum Rechtsschuss. Erst zum zweiten Mal in diesem Spiel muss Mike Maignan einen Ball halten und tut das ohne Probleme.

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    Routiniert spielt die Equipe das jetzt runter. Alle wissen, dass diese Partie entschieden ist. Vor allem auch die Schweden haben schon vor geraumer Zeit erkannt, dass gegen diese Franzosen überhaupt nichts zu holen ist. Das werden noch andere Mannschaften erfahren.

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    Mit großem Applaus wird auch Michael Olise verabschiedet. Rayan Cherki darf die Schlussphase bestreiten. Damit schöpft Didier Deschamps sein Wechselkontingent restlos aus.

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    Dann streift Kylian Mbappe seine Kapitänsbinde an den Arm von Aurelien Tchouameni und verlässt den Rasen, den dafür Jean-Philippe Mateta betritt.

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    Und anstelle von Yasin Ayari spielt fortan Benjamin Nygren.

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    Auf schwedischer Seite geht Daniel Svensson runter, Mattias Svanberg übernimmt.

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    Bradley Barcola verlädt mit einem Haken zwei Schweden, schließt links am Torraum ab. Abermals stellt sich Jacob Widell Zetterström in den Weg und hält, was irgendwie zu halten ist.

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    Und natürlich haben die Neuen durchaus Lust, auch noch etwas zu zeigen. Desire Doue startet ein Solo, findet mit seinem Slalomlauf rechts in die Box. Sein Rechtsschuss wird eine Beute von Jacob Widell Zetterström.

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    Kurz darauf räumt Lucas Digne das Feld zugunsten von Theo Hernandez.

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    Das Vergnügen, in dieser Mannschaft auf dem Platz zu stehen, hat zudem Desire Doue, der Ousmane Dembele ersetzt.

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    Nun meldet sich Didier Deschamps mit Wechseln zu Wort, holt Jules Kounde vom Platz. Nun darf Malo Gusto mitmischen.

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    Tooooor! FRANKREICH - Schweden 3:0. Da es mit dem Toreschießen nicht klappen will, legt Michael Olise eben weiter fleißig auf. Erneut ist das ein genialer Pass - durch die Gasse links in die Box. Kylian Mbappe entwischt und schließt eiskalt ab, setzt seinen Rechtsschuss unhaltbar ins lange Eck. In der Torschützenliste dieser WM schließt der Angreifer zum führenden Lionel Messi auf - beide stehen bei sechs Treffern.

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    Vorlage Michael Olise

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    Inzwischen läuft das Spiel wieder. Und abermals taucht Michael Olise im Sechzehner auf. Doch es soll weiterhin nicht sein, der Bayern-Profi bringt den Ball nicht an Jacob Widell Zetterström vorbei, der aus schwedischer Sicht wiederholt größeres Ungemach verhindert.

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    Schweden ist nur noch Spielball bärenstarker Franzosen und mit diesem Ergebnis bestens bedient. Die Equipe Tricolore ist in allen Belangen die bessere Mannschaft und hat alles im Griff. Mit Blick auf das gestrige deutsche Ausscheiden können wir von Glück sagen, dass die DFB-Elf nicht im Achtelfinale gegen Frankreich antreten muss. Deren Offensive hätten die Nagelsmänner nie und nimmer stoppen können.

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    Nun steht die Trinkpause der zweiten Hälfte an.

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    Mittig im Sechzehner legt Adrien Rabiot mit der Brust ab. So kommt Dayot Upamecano in zentraler Position zum Schuss, trifft den Ball aber nicht voll. So kann Jacob Widell Zetterström problemlos zupacken.

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    Und anstelle von Lucas Bergvall spielt nun Besfort Zeneli mit.

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    Erstmals greift einer der Trainer aktiv ein. Graham Potter nimmt Elliot Stroud runter, bringt dafür Taha Ali.

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    Schon geht wieder die Post ab, die Equipe greift über links an. Olise wird in den Sechzehner geschickt und gerade noch beim Linksschuss gestört, der somit nicht aufs Tor kommt.

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    Vier Assists stehen inzwischen für Michael Olise bei dieser WM zu Buche - keiner hat mehr. Ein Tor aber fehlt ihm noch immer. Dabei hat er heute bereits vier Schüsse angebracht. Auch das ist ein Bestwert - gemeinsam mit Kylian Mbappe.

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    Aus halbrechter Position bringt Michael Olise einen Distanzschuss an, zirkelt die Kugel mit dem linken Fuß aufs lange Eck. Jacob Widell Zetterström fliegt dorthin und pariert effektvoll.

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    Viktor Gyökeres bekommt es mit William Saliba und Dayot Upamecano zu tun. Letzterer trifft den Schweden mit der rechten Hand unabsichtlich voll im Gesicht. Der Referee lässt das Spiel laufen.

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    So kontrollieren die Franzosen vor allem auch den Rhythmus der Partie, spielen förmlich mit dem Tempo und sind stets in der Lage urplötzlich aufs Gas zu treten.

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    Abermals wollen sich die Schweden nicht schrecken lassen, reagieren mit Offensivbemühungen. Doch die Harmlosigkeit sorgt dafür, dass es keinen Ertrag gibt.

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    Tooooor! FRANKREICH - Schweden 2:0. Nach einem schwedischen Ballverlust spielen das die Franzosen gnadenlos aus. Am Ende steckt Michael Olise das Spielgerät glänzend halblinks in den Sechzehner durch - auch noch durch die Beine von Gustaf Lagerbielke, der seine Haxen nicht schnell genug zusammen bekommt. Bradley Barcola kann den Angriff im Sechzehner freistehend veredeln und jagt seinen Rechtsschuss aus etwa 13 Metern oben links ins Tor. Für den 23-Jährigen ist das der zweite WM-Treffer.

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    Vorlage Michael Olise

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    Mühelos ziehen die Blauen das Tempo an. Michael Olise glänzt mit einer punktgenauen Spielverlagerung über die gesamte Breite des Platzes zu Ousmane Dembele. Dieser steckt die Kugel glänzend durch zu Jules Kounde. Dessen Pass wird anschließend angefangen.

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    So geht der erste Torschuss nach Wiederbeginn dann doch aufs Konto der Franzosen. Aurelien Tchouameni versucht sich aus großer Distanz, verfehlt dabei das Ziel deutlich.

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    Schweden lässt sich vom Offensivwirbel des Gegners in der ersten Hälfte nicht schrecken. Die Skandinavier versuchen nun wieder, aktiv mitzuspielen. Doch so namhaft die Offensive bestückt ist, es kommt einfach zu wenig Gefährliches dabei raus.

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    Ohne personelle Änderungen schicken beide Trainer ihre Mannschaften in den zweiten Spielabschnitt.

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    Jetzt rollt der Ball wieder im MetLife Stadium - bei dieser WM als New York New Jersey Stadium bezeichnet.

    Nach 45 Minuten führt Frankreich in diesem Sechzehntelfinale gegen Schweden verdient mit 1:0. Allerdings hatten die Nordeuropäer gut begonnen, gestalteten die Partie zunächst offen und bemühten sich um Aktionen nach vorn. Dabei aber ließ man die Durchschlagskraft vermissen. Nach etwas Anlaufzeit kamen dann die Franzosen immer besser in Fahrt. Ab Mitte der ersten Hälfte fand die Equipe Tricolore den Weg zum Tor. Einem Treffer wurde nach Abseits die Anerkennung verweigert. Zwei Bälle landeten am Pfosten - unter anderem ein phänomenaler Fallrückzieher von Michael Olise. Kurz vor der Pause fiel das Tor dann doch noch. Die Schweden hatten während der französischen Drangphase kaum noch etwas zu bestellen, sendeten aber kurz vor der Pause noch kleine Lebenszeichen.

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    Dann bittet Schiedsrichter Danny Makkelie die Akteure zur Pause in die Kabinen.

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    Nochmals die Skandinavier! Anthony Elanga sucht auf rechts den Weg in den Strafraum. Da gibt es einen Kontakt mit Lucas Digne. Der Schwede geht zu Boden. Doch über einen Elfmeter müssen wir nicht diskutieren, denn es ist Abseits.

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    Plötzlich melden sich die Schweden wieder zu Wort, tauchen in der Box auf. Dort kommt Elliot Stroud unbedrängt zum Nachschuss und jagt diesen oben rechts am Kasten vorbei.

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    Unterdessen ist die reguläre Spielzeit des ersten Durchgangs abgelaufen. Drei Minuten soll es noch obendrauf geben.

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    Tooooor! FRANKREICH - Schweden 1:0. Die nachfolgende Ecke auf der linken Seite wird kurz ausgeführt. Michael Olise und Ousmane Dembele sind da am Werk, spielen das stark. Letzterer bedient Kylian Mbappe. Dieser ist bereits im Sechzehner, schlägt gegen Viktor Gyökeres einen Haken und schießt vom linken Torraumeck mit dem rechten Fuß unhaltbar ins lange Eck. Der Stürmerstar trifft zum fünften Mal bei diesem Turnier und zum 17. Mal insgesamt bei Weltmeisterschaften. Einzig Lionel Messi hat noch zwei Tore mehr auf dem Konto.

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    Vorlage Ousmane Dembélé

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    Von der Strafraumgrenze feuert erneut Michael Olise, visiert das linke Eck an. Jacob Widell Zetterström streckt sich nach Kräften und lenkt den Ball um den linken Pfosten.

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    Michael Olise feuert aus halblinker Position, möchte dabei mit dem linken Fuß ganz genau Maß nehmen. Der Ball streicht dennoch knapp am linken Pfosten vorbei.

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    Adrien Rabiot treibt den nächsten Angriff durchs Zentrum an, bedient Kylian Mbappe. Dieser zieht in halblinker Position ab. Der stramme Schuss kommt nicht platziert genug, Jacob Widell Zetterström hält.

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    Danach setzen die Schweden mal wieder einen Akzent, gelangen über rechts in den Strafraum. Dort versucht es Alexander Isak mit der Hacke hinter dem Standbein, erwischt den Ball aber nicht.

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    Halblinks im Sechzehner und etwa 15 Meter vom Tor entfernt setzt Michael Olise zu einem spektakulären Fallrückzieher an. Der Ball senkt sich unten an den rechten Pfosten. Haarscharf schrammt der Profi des FC Bayern München am Tor des Jahres vorbei. Ousmane Dembele versemmelt den Nachschuss mit dem linken Fuß freistehend.

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    Schweden bekommt zunehmend Probleme. Frankreich bestimmt das Geschehen jetzt eindeutig. 

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    Aus der zweiten Reihe feuert Adrien Rabiot. Der Linksschuss fliegt knapp über die Querlatte. Die Franzosen kommen jetzt nahezu im Minutentakt zum Abschluss.

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    Rechts von der Grundlinie zieht Jules Kounde den Ball flach herein. Nahe dem linken Torraumeck schießt Kylian Mbappe direkt und wuchtet seinen Rechtsschuss an den linken Pfosten.

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    Über links spielt sich die Equipe in die Box. Kylian Mbappe findet Adrien Rabiot. Dieser schießt aus spitzem Winkel mit dem linken Fuß. Jacob Widell Zetterström pariert.

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    Yasin Ayari spielt einen Freistoß überraschend flach halbrechts in den Sechzehner, sucht Alexander Isak. Doch ein französischer Verteidiger hat aufgepasst und stört den Stürmer beim Torschuss.

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    Schweden hat die Unterbrechung gutgetan - nach den starken Szenen des Gegners zuletzt. Sofort beteiligt man sich wieder am Spiel.

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    Nun wird der Spielbetrieb wieder aufgenommen.

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    Bislang sorgen die Schweden für ein recht offenes Spiel. Die Nordeuropäer gehen mutig zu Werke, bemühen sich immer wieder um Initiative. An Zug zum Tor fehlt es allerdings. In dieser Hinsicht legten die Franzosen zuletzt gehörig zu, lieferten die besseren Torannäherungen.

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    Dann bittet der Schiedsrichter die Akteure zur Trinkpause. Das Hydration Break ist bei dieser WM ja zumeist ein Coaching Break, wobei nebenbei Erfrischungen gereicht werden.

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    Plötzlich hat Kylian Mbappe im Zentrum freie Bahn, geht auf und davon und behält am Strafraum die Nerven. Der entschlossene Abschluss mit dem rechten Fuß sitzt. Doch das Tor findet keine Anerkennung - Abseits! Knappe Sache!

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    Nach einem Zuspiel von Adrien Rabiot startet Bradley Barcola auf der linken Seite ein Solo, lässt sich nicht stoppen und marschiert halblinks in die Box. Doch sein Linksschuss fliegt über die Querlatte.

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    Dann probiert es auch Kylian Mbappe aus der Distanz. Erneut ist Jacob Widell Zetterström zur Stelle, wird aber nicht ernsthaft auf die Probe gestellt.

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    Aus der zweiten Reihe und halblinker Position zieht Lucas Digne mit links ab. Das ist der erste französische Torschuss, der kommt sogar auf die Kiste und wird von Jacob Widell Zetterström sicher gehalten.

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    Nun versuchen sich die Franzosen wieder. Doch bei der Equipe schaut das ganz ähnlich aus. Für die Männer von Didier Deschamps gibt es ebenfalls gar kein Durchkommen. Es bahnt sich ein Geduldsspiel an.

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    Ihre Favoritenrolle können die Franzosen bislang noch gar nicht untermauern. Vielmehr spielen derzeit in erster Linie die Schweden nach vorn, lassen es dabei aber an der Durchschlagskraft vermissen.

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    Insbesondere Umschaltmomente wollen die Skandinavier nutzen, deuten das immer wieder an. Doch zu Ende gespielt bekommen die Jungs von Graham Potter diese Angriffe noch nicht.

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    Mittels Ballbesitzes wollen die Blauen die Sache unter Kontrolle bekommen. Doch da funkt der Gegner immer wieder erfolgreich dazwischen. Schweden mischt nach besten Kräften mit, gestaltet die Sache bislang völlig offen.

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    Über einen Freistoß von Michael Olise gelangen nun die Franzosen in den Sechzehner. Dort gibt es ein paar Kopfbälle beider Seiten. Zielgerichtet aufs Tor kommt dabei nichts.

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    Für den ersten Torabschluss sorgen die Schweden. Links in Strafraumnähe zieht Alexander Isak ab, schießt durch die Beine von Dayot Upamecano. Doch der Versuch gerät nicht platziert genug. Mike Maignan kann die Kugel mühelos aufnehmen.

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    Soeben ertönt in East Rutherford der Anpfiff.

    Kurz vor Spielbeginn schauen wir auf das Unparteiischengespann. An der Pfeife agiert Danny Makkelie. Der niederländische FIFA-Referee baut auf die Unterstützung der Landsleute Hessel Steegstra und Jan de Vries. Als Vierte Offizielle fungiert die US-Amerikanerin Tori Penso. Mit der Videoüberwachung wurden Dennis Higler aus den Niederlanden, Bram van Driessche aus Belgien und Tomasz Kwiatkowski aus Polen betraut.

    Die Partie Frankreich gegen Schweden ist fast schon ein Klassiker. Seit 1935 trifft man sich. Über die Jahre erarbeiteten sich die Franzosen 12:6 Siege - zuletzt zwei davon in den Gruppenspielen der Nations League 2020/2021 (1:0, 4:2). Zuvor feierten die Schweden 2017 während der WM-Qualifikation einen 2:1-Erfolg. Bei Weltmeisterschaften ist man sich nie begegnet - dafür zweimal in Gruppenphasen auf der EM-Bühne. 1992 trennte man sich 1:1, 20 Jahre später gewannen die Skandinavier 2:0.

    Frankreich ist letztmals 2010 in der Gruppenphase hängengeblieben. Bei den danach folgenden Turnieren hieß es Viertelfinale, WM-Titel, Vizeweltmeister. Der zweimalige Weltmeister (1998, 2018) kennt sich also mit K.o.-Spielen aus. Auch bei den letzten kontinentalen Titelkämpfen 2024 in Deutschland mischte man als EM-Halbfinalist ganz lange mit. Übrigens errangen die Blauen auch auf dem Hoheitsgebiet der UEFA bereits zwei Titel (1984, 2000) - zuzüglich Nations League 2021.

    Übrigens sind die Tre Kronor letztmals 1990 in einer WM-Vorrunde gescheitert. Seither gab es bei allen Teilnahmen einen Turnierverbleib darüber hinaus - zum inzwischen fünften Mal. 1994 führte das zum 3. Platz. Besser schnitten die Nordeuropäer lediglich 1958 als Vizeweltmeister ab.

    In diesem Sechzehntelfinale trifft der ungeschlagene Sieger der Gruppe I auf den Dritten der Gruppe F. Die Franzosen gaben sich also noch gar keine Blöße, wandelten souverän durch die Vorrunde und bezwangen dabei Senegal (3:1), Irak (3:0) und Norwegen (4:1). Für die Schweden ging es mit einem 5:1 gegen Tunesien furios los. Anschließend jedoch verlor man mit genau diesem Ergebnis gegen die Niederlande. Zum Abschluss holten die Skandinavier gegen Japan den nötigen Punkt (1:1), um zum Kreis der acht besten Gruppendritten zu gehören.

    Auf schwedischer Seite gibt es fünf Tage nach dem 1:1 gegen Japan zwei Veränderungen. Isak Hien kann bei dieser WM aufgrund einer Oberschenkelverletzung nicht mehr spielen. Zudem findet sich Alexander Bernhardsson auf der Bank wieder. Dafür beordert Graham Potter heute Daniel Svensson und Lucas Bergvall von Beginn an auf den Platz.

    Für Schweden stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Widell Zetterström - Svensson, Lagerbielke, Lindelöf, Gudmundsson - Elanga, Bergvall, Ayari, Stroud - Gyökeres, Isak.

    Im Vergleich zum 4:1-Erfolg im letzten Gruppenspiel am Freitag gegen Norwegen nimmt Didier Deschamps, der nach der Beerdigung seiner Mutter inzwischen zur Equipe zurückgekehrt ist, vier Wechsel vor. Anstelle von Theo Hernandez, Maxence Lacroix, Manu Kone und Desire Doue (alle Bank) rutschen Lucas Digne, William Saliba, Adrien Rabiot und Bradley Barcola in die Startelf des Vizeweltmeisters.

    Zu Beginn der Berichterstattung gilt unser Interesse den personellen Angelegenheiten und dabei zunächst der französischen Mannschaftsaufstellung: Maignan - Kounde, Upamecano, Saliba, Digne - Tchouameni, Rabiot - Dembele, Olise, Barcola - Mbappe.

    Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Sechzehntelfinale zwischen Frankreich und Schweden.