FC Turin - Juventus Turin; Italien, Serie A

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

FC Turin - Juventus Turin. Italien, Serie A.

Olimpico di TorinoZuschauer26.000.

FC Turin 2

  • C Casadei (60. minute)
  • C Adams (84. minute)

Juventus Turin 2

  • D Vlahovic (24. minute, 54. minute)

Live-Kommentar

Damit ist die insgesamt 94. Spielzeit in Italiens höchster Spielklasse Geschichte. Der Auftakt in die kommende Serie-A-Saison ist für das Wochenende um den 23. August vorgesehen. Bis dahin wünschen wir Ihnen eine schöne Sommerpause und freuen uns bereits darauf, Sie auch nächste Saison mit unseren Livetickern aus der Serie A zu versorgen.

Unter etwas anderen Umständen hätte Juventus diese Führung womöglich nicht mehr verspielt, für einen Platz in den Top 4 hätte es aber ohnehin nicht gereicht. Während die Roma und tatsächlich auch Como das Champions-League-Ticket lösen, beendet Juventus eine enttäuschende Saison auf Platz 6 und muss sich mit der Europa League begnügen. Im Mittelfeld der Tabelle bleibt Torino derweil auch nach dem letzten Spieltag Zwölfter.

Zum Saisonabschluss wurde das Derby della Mole von Fanausschreitungen im Vorfeld überschattet, worauf sich der Anpfiff um mehr als eine Stunde verzögert hat. So wurde das Sportliche schnell zur Nebensache, zumal es bereits zur Halbzeit durch die Ergebnisse in den inzwischen beendeten Parallelspielen nur noch um das Prestige ging. Lange war Juventus die klar spielbestimmende Mannschaft und lag zur Stundenmarke durch den Doppelpack von Vlahovic verdient 2:0 zur Führung. Weil es die Alte Dame zum Ende aber schleifen ließ, bäumte sich Torino nochmal auf und erzielte durch zwei Treffer nach Eckbällen noch den späten Ausgleich.

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Nein, es bleibt beim 2:2.

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Offene Visiere in dieser Nachspielzeit - fällt noch der Lucky Punch?

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Im Gegenzug hat Holm über halblinks zu viel Platz und hält aus 20 Metern drauf. Paleari drückt sich weg und lenkt den hohen Versuch mit einer Hand über die Latte.

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Da war nochmal die Chance für Torino. Aus zentralen 19 Metern schlenzt Adams den Ball aber zu zentral auf das Tor und damit direkt in die Arme von Perin.

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Fünf Minuten werden nachgespielt.

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Torino läuft unermüdlich an und will das Siegtor irgendwie erzwingen. 

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Natürlich kommt auch Ebosse nicht ungeschoren davon, sieht ebenfalls die Gelbe Karte. 

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Rudelbildung in Turin, es wird hitzig. Das Spiel ist bereits unterbrochen, da schießt Ebosse Locatelli auf dem Boden mit voller Wucht ab. Anschließend packt ihn Zhegrova am Kragen und sieht Gelb.

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Und wie gesagt, Juventus wirkt hier nicht mehr ganz auf der Höhe. Torino will natürlich mehr und sehnt sich nach einem Derbysieg gegen den großen Stadtrivalen. 

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Tooor! TORINO - Juventus 2:2. Erst der Anschlusstreffer nach einer Ecke, jetzt auch der Ausgleich nach einer Ecke! Bei der hohen Hereingabe von rechts darf sich am zweiten Pfosten erneut Casadei zu einfach von seinem Bewacher in Person von David lösen und köpft aus vier Metern auf das Tor. Zwar wehrt Perin mit beiden Händen nach vorne ab, doch steht Adams beim Abpraller richtig. Aus zentralen acht Metern schließt der Joker direkt aus der Luft ab und profitiert davon, dass Holm in der Schussbahn entscheidend abfälscht.

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Und das ist jetzt auch eine echte Schlussoffensive. Juventus kann nur noch selten für Entlastung sorgen und wird nach hinten gedrückt. 

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Torino hat in dieser Schlussphase die Kontrolle übernommen und bleibt jetzt am Drücker. Noch ist hier nichts entschieden. 

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Letzter Wechsel jetzt auch bei der Alten Dame: Der flinke Zhegrova ersetzt Boga in der Offensive. 

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Juventus lässt es gerade etwas schleifen. Gut kombinieren sich die Hausherren halbrechts vor den Sechzehner, wo Vlasic kurz für Nije weiterleitet. Rechts im Strafraum hält Njie aus spitzem Winkel drauf und scheitert mit seinem strammen Versuch an Perin im kurzen Eck. 

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Inzwischen ist auch schon die Schlussviertelstunde angebrochen. Durch die äußeren Umstände im Vorfeld ist heute sowieso zu keinem Zeitpunkt Derbystimmung aufgekommen. 

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Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Juventus heute ein gutes Spiel macht. Umso ärgerlicher die Niederlage letzte Woche gegen die Fiorentina, mit der man letztlich die Champions League verspielt hat. 

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Zwar zeigt sich Torino bemüht, doch haben die Hausherren mit Ausnahme des Anschlusstreffers im zweiten Durchgang bislang keinen weiteren Abschluss zustande gebracht. 

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Zudem nimmt Miretti den Platz von Conceicao ein. 

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Gleich darauf zieht Luciano Spalletti auf der Gegenseite seine Joker drei und vier: Koopmeiners übernimmt zunächst im zentralen Mittelfeld für Thuram.

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Bereits der letzte Wechsel aufseiten der Granata: Aktivposten Pedersen wird durch Prati ersetzt. 

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Das Spiel hängt ein wenig in der Luft. Und nur nochmal zur Erinnerung: Für Juventus geht es sportlich praktisch um nichts mehr. Ob Platz 5 oder 6, so oder so bleibt nur der Startplatz in der Europa League.

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Casadei fängt den Ball im eigenen Sechzehner ab und schiebt an. Dabei greift Kalulu von hinten zum taktischen Foul und sieht Gelb. 

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Auch Ex-Frankfurter Nkounkou ist neu dabei und ersetzt Obrador. 

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Bei den Hausherren macht zunächst Ilkhan für Njie Platz. 

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Außerdem übernimmt Holm auf der linken Schiene ebenfalls positionsgetreu für Cambiaso. 

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Doppelwechsel auf beiden Seiten. Angefangen bei den Gästen, bei denen Doppeltorschütze Vlahovic in seinem womöglich letzten Einsatz für Juventus durch David ersetzt wird.

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Tooor! TORINO - Juventus 1:2. Aus dem Nichts erzielt Torino nach einem ruhenden Ball den Anschluss. Eine Ecke von der rechten Seite serviert Obrador mit Schnitt nach innen, wo sich Casadei zu einfach von Cambiaso lösen darf und dadurch aus acht Metern unbedrängt hochsteigt. Auf Höhe des zweiten Pfostens trifft Casadei den Ball mit voller Überzeugung und setzt seinen Kopfball per Aufsetzer unhaltbar ins rechte Eck. 

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Vorlage Rafa Obrador

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Von Torino kommt insgesamt einfach zu wenig. Nach Wiederbeginn warten die Gastgeber noch immer auf ihren ersten Abschluss. 

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Auf den zweiten Gegentreffer reagiert Roberto d'Aversa mit seinem zweiten Wechsel und bringt Adams für Zapata ins Spiel. 

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Tooor! Torino - JUVENTUS 0:2. Die Bianconeri legen nach, Vlahovic schnürt den Doppelpack! Kurz vor dem eigenen Sechzehner erobert Conceicao den Ball zunächst persönlich und wird dann gegen aufgerückte Hausherren durch das Zentrum auf die Reise geschickt. In einer Zwei-gegen-Drei-Situation nimmt der Portugiese etwas Tempo raus, um dann vor dem Strafraum den nachrückenden Vlahovic zu bedienen. Aus halbrechten elf Metern vollstreckt der Serbe klasse mit dem ersten Kontakt und legt den Ball per Innenseite überlegt flach ins lange Eck.

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Vorlage Francisco Fernandes da Conceição

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Leichtfüßig dribbelt Conceicao von rechts in den Strafraum und spielt flach nach innen, wo der Ball in den Rückraum geblockt wird. Dort hält Locatelli aus halbrechten 17 Metern ansatzlos drauf und verfehlt das kurze Eck knapp.

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Gut gemacht von Vlahovic im Ansatz, der einen Ball in die Tiefe nach vorne mitnimmt und dann vor dem Sechzehner aus der Luft an Coco vorbeilegt. Zugleich legt sich der Serbe die Kugel dabei aber zu weit vor, sodass Paleari sicher zupacken darf. 

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Hoher Ballgewinn der Alten Dame, worauf Cambiaso über halblinks aufziehen darf und aus 18 Metern stramm draufhält. Im kurzen Eck macht sich Paleari lang und lenkt den halbhohen Schuss stark um den Pfosten. 

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Da fehlt nicht viel! Pedersen mit einem starken Antritt und einer halbhohen Hereingabe von der rechten Sechzehnergrenze, die Simeone zentral am Fünfer nur haarscharf mit dem langen Bein verpasst. 

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Juventus kommt dagegen personell unverändert aus der Kabine, der zweite Durchgang läuft. 

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Aufseiten der Hausherren hat Roberto d'Aversa die Halbzeitpause für seinen ersten Wechsel genutzt: Gineitis ist in der Kabine geblieben und wird fortan durch Casadei ersetzt. 

Vor Beginn des zweiten Durchgangs steht inzwischen auch fest, dass Juventus die Champions League durch die Siege von Como und der Roma nicht mehr erreichen kann. Mit einem Dreier würde man immerhin auf Rang 5 springen und Milan überholen, das die Königsklasse durch die Niederlage gegen Cagliari (1:2) ebenfalls verpasst hat.

Überschattet von schweren Fanausschreitungen im Vorfeld, wurde das Derby della Mole erst mit einer knapp einstündigen Verzögerung angepfiffen. Juventus erwischte einen guten Start, wirkte entschlossen und ging in der 24. Minute durch einen abgefälschten Schuss von Vlahovic verdient in Führung. Lange Zeit ohne echte Mittel gegen die hohe Intensität im Spiel der Alten Dame, bekam Torino erst zum Ende der Halbzeit mehr Zugriff und deutete zumindest an, hier noch nicht geschlagen zu sein.

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Halbzeit in Turin.

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Perin muss aufpassen und packt bei einer abgefälschten Flanke von links sicher zu im Torraum.

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Pedersen mit der Flanke von rechts, die aus der Box in den Rückraum geköpt wird. Ilkhan bekommt den Ball abgelegt und wird nach einem kurzen Haken aus 20 Metern geblockt.

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Langsam, aber sicher scheint Torino aufzutauen. Drei Minuten werden derweil nachgespielt. 

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Rechts vom gegnerischen Sechzehner setzt Simeone gut nach gegen etwas zu sorglosen Kelly und legt im Rückraum für Vlasic ab. Mit einem Schlenker gegen Cambiaso bringt sich Vlasic in Abschlussposition, wird aus zentralen 20 Metern aber früh geblockt.

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Gut gespielt von Torino. Pedersen verlagert das Spiel auf die linke Seite und übergibt auf Obrador, der den überlaufenden Ebosse mitnimmt. Links vom Sechzehner spielt Ebosse flach nach innen, wo Gineitis auf Höhe des ersten Pfostens trocken den Fuß reinhält und den Ball aus neun Metern knapp neben den langen Pfosten löffelt. 

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Aus dem rechten Halbfeld flankt Thuram etwas zu dicht vor das Tor und liefert damit Flankenfutter für Torwart Paleari. 

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Von der jüngsten Heimstärke der Granata ist bislang nicht viel zu sehen. Die Hausherren laufen zumeist nur hinterher und kommen offensiv nicht über vereinzelte Ansätze hinaus.

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Juventus bleibt die bessere Mannschaft. Cambiaso spielt von links flach in den Strafraum, wo Vlahovic mit dem Rücken zum Tor auf Thuram ablegt. Der Franzose hält aus zentralen 20 Metern drauf und wird geblockt. 

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Fast das 2:0! Kalulu bietet sich an und bekommt den Ball über halbrechts durchgesteckt. Vor der Grundlinie hebt Kalulu die Kugel präzise in die Box, wo sich Vlahovic gut vor Ismajli schiebt und seinen Kopfball aus zentralen fünf Metern knapp über das Tor drückt. 

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In den Parallelspielen wurde inzwischen bereits die Stundenmarke überschritten. Während Como und die Roma knapp führen, liegt Milan 1:2 zurück. Stand jetzt hätte Juventus demnach Milan überholt, bliebe als Tabellenfünfter aber hinter den Champions-League-Plätzen. 

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McKennie setzt Conceicao in Szene, der von rechts unbedrängt in den Strafraum eindringen darf und sich gegen ein Abspiel entscheidet. Stattdessen versucht es der Portugiese aus spitzem Winkel selbst und wird geblockt.

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Pedersen jetzt mal mit einer Flanke von rechts, bei der Simeone bei seinem verunglückten Fallrückzieherversuch im Strafraum den Ball nicht richtig trifft. 

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Die Führung für Juventus geht auch völlig in Ordnung. Von Beginn an macht die Alte Dame den zielstrebigeren Eindruck und investiert deutlich mehr für das Spiel. 

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Unmittelbar nach diesem Tor bittet Schiedsrichter Luca Zufferli beide Mannschaften zu einer Cooling Break. 

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Tooor! Torino - JUVENTUS 0:1. Die Alte Dame setzt den ersten Stich in diesem Derby! Kalulu schiebt im Aufbau an, spielt einen Doppelpass mit Conceicao und übergibt nach der Mittellinie für Thuram. Durch das Zentrum hat Thuram Platz, wird bei seinem Antritt nicht entscheidend angegriffen und steckt vor dem Sechzehner auf Vlahovic durch. Mit einer Körpertäuschung aus der Drehung gegen Ismajli bringt sich Vlahovic auf engstem Raum in Abschlussposition und zieht aus zentralen neun Metern ab. Ebosse hält dabei den Fuß rein und fälscht den Schuss entscheidend gegen die Richtung von Paleari ins linke Eck ab.

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Vorlage Khéphren Thuram

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Schneller Vorstoß der Alten Dame über halblinks, bei dem Vlahovic vor dem Sechzehner auf Bonga weiterleitet. Im Strafraum kappt Bonga vor Ebosse schnell zur Mitte ab und wird mit seinem Versuch aus halblinken elf Metern geblockt. 

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Bei 65 Prozent Ballbesitz für die Alte Dame hat sich Torino zu Beginn für eine abwartende Herangehensweise entschieden und lauert aus einer kompakten Grundordnung heraus auf schnelle Umschaltmomente.

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Von der linken Seite serviert Bonga eine Ecke hoch in den Torraum, wo der Ball leicht verlängert wird und hinter den zweiten Pfosten durchrutscht. Unmittelbar vor der Grundlinie ist der Winkel aber zu spitz für Gatti, der die Kugel neben das Tor drückt. 

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Guter Antritt von Bonga, der von links gegen Pedersen in den Strafraum eindringt und von der Grundlinie scharf in den Rückraum spielt. Jedoch so scharf, dass Vlahovic zentral vor dem Fünfer einfach nur abgeschossen wird und nicht schnell genug reagieren kann. 

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Während sich Torino nun zunehmend zurückzieht, hat Juventus die Spielkontrolle übernommen und verschiebt das Spiel zunehmend in die Hälfte der Hausherren.

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Zweiter Eckball für Torino. Von der linken Seite dieses Mal hoch an den zweiten Pfosten gezogen, wo Kelly mit dem Kopf zur Stelle ist. Dabei springt Coco etwas übermotiviert in den Verteidiger und wird ohnehin zurückgepfiffen.

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Locatelli mit dem langen Ball aus der eigenen Hälfte in den Lauf von Boga, der rechts vom Sechzehner viel Zeit hat und im Strafraum den einlaufenden Vlahovic sieht. Die Flanke von Boga gerät jedoch viel zu lang und ist für Vlahovic nicht zu erreichen. 

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Der verzögerte Anpfiff ist dem Spiel in den Anfangsminuten bislang nicht anzumerken. Beide Mannschaften sind direkt auf Betriebstemperatur und sorgen für einen intensiven Beginn. 

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Juventus mit einem ersten schnellen Vorstoß durch das Zentrum, bei dem Locatelli anschiebt und Boga mitnimmt. Links im Strafraum wartet Boga ab, steckt dann zu steil für den überlaufenden Cambiaso durch und spielt den Ball unberührt ins Toraus. 

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Torino mit der ersten Ecke in diesem Spiel, die Obrador von der rechten Seite mittels Variante bewusst flach in den Rückraum serviert. Halblinks an der Strafraumkante lauert nämlich Vlasic ungedeckt und wird bei seiner Direktabnahme geblockt. 

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Ortszeit 21:51 Uhr in Turin. Mit einer gut einstündigen Verzögerung aufgrund der Folgen von Fanausschreitungen im Vorfeld des Spiels hat Luca Zufferli das Derby della Mole soeben freigegeben. 

Während sich der Gästeblock geleert hat, läuft das Aufwärmprogramm auf dem Rasen. Im Übrigen hat Juventus-Geschäftsführer Damien Comolli in der Zwischenzeit bestätigt, dass der verletzte Anhänger in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Über den gesundheitlichen Zustand ist derzeit nichts bekannt. 

Offizielle Informationen aus Turin: Das Spiel soll um 21:45 Uhr mit einer dann einstündigen Verzögerung angepfiffen werden. Auch die Juventus-Anhänger haben das inzwischen vernommen und verlassen den Block geschlossen. 

Jetzt kommt endlich Bewegung rein. Die Mannschaften stehen im Spielertunnel bereit und dürften gleich auf das Spielfeld zurückkehren, um das Aufwärmprogramm ein zweites Mal zu bestreiten. 

Laut italienischen Medienberichten sollen die Juventus-Ultras im Stadion im Falle eines Anpfiffs einen Platzsturm angedroht haben. Zur Erinnerung: Im Rahmen von Fanausschreitungen im Vorfeld soll ein Anhänger der Bianconeri schwer verletzt worden sein. 

Sobald es neue Informationen geben sollte, halten wir Sie selbstverständlich auf dem Laufenden. Ursprünglich sollte der Anpfiff vor 25 Minuten erfolgen. Die Zuschauer im Stadion warten jedenfalls geduldig auf ihren Plätzen.

Die bislang einzige offizielle Information aus Turin: Aus Sicherheitsgründen verzögert sich der Anpfiff. 

Das Problem liegt aber direkt in Turin. Während die restlichen vier Partien bereits laufen, sind die Mannschaften hier noch immer nicht auf dem Rasen. Vor dem Spiel kam es zu Ausschreitungen zwischen den Fanlagern, bei denen ein Anhänger der Bianconeri offensichtlich schwer verletzt wurde. In diesem Zusammenhang fordern die Juventus-Fans im Stadion, dass dieses Derby erst gar nicht angepfiffen wird. Noch ist also gar nicht klar, ob heute in Turin überhaupt gespielt wird. 

Alle fünf Spiele an diesem Abend sollen auch wirklich zeitgleich angepfiffen werden. Und weil wir offensichtlich noch nicht überall startklar sind, verzögert sich der Anpfiff in Turin.

Geleitet wird die Partie von Luca Zufferli, der dabei von Giovanni Baccini und Alessandro Lo Cicero an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Andrea Colombo, vor den Bildschirmen bilden Aleandro Di Paolo und Valerio Marini das VAR-Duo. 

Nochmal kurz zu den möglichen Szenarien, die Juventus im Falle eines eigenen Sieges sicher zur CL-Qualifikation reichen würden. Szenario 1: Como gewinnt nicht und entweder Milan oder die Roma verlieren. Szenario 2: Como gewinnt nicht und Milan sowie die Roma spielen unentschieden. Szenario 3: Die Roma und Milan verlieren. In Italien zählt schließlich erst der direkte Vergleich. Sollten am Ende drei oder mehr Teams punktgleich sein, gilt auch dann zunächst der direkte Vergleich aller punktgleichen Mannschaften.

Das Hinspiel Anfang November endete leistungsgerecht 0:0, was in Anbetracht der jüngeren Derbyhistorie fast schon das Höchste der Gefühle für Torino gewesen ist. Von den letzten 41 Turin-Derbys konnten die Granata nämlich nur ein einziges gewinnen und warten seit diesem 2:1-Heimsieg vor elf Jahren inzwischen auch schon wieder seit satten 23 Pflichtspielduellen gegen die Alte Dame auf einen Sieg (7U, 16N). Im Übrigen wird das Derby della Mole zum ersten Mal am letzten Spieltag einer Serie-A-Saison ausgetragen. 

Blieb man zuvor noch zehnmal in Folge ungeschlagen (6S, 4U), ließ Juventus gegen Florenz vor allem im ersten Durchgang alles vermissen und droht nun zum zweiten Mal in den letzten 15 Jahren die Königsklasse zu verpassen. Damit es nicht so weit kommt, müssen erstmal die eigenen Hausaufgaben erledigt werden. Stadtrivale Torino liegt im Niemandsland der Tabelle auf Platz 12 und hatte zumindest nichts mit dem Abstieg zu tun. Und Vorsicht: In den letzten fünf Heimspielen hat Torino 13 von möglichen 15 Punkten geholt.

Zum Saisonfinale in der Serie A steht das Derby della Mole in Turin im Zeichen eines Vierkampfs um die Top 4 und noch zwei offene CL-Plätze. Ein Vierkampf, in dem Juventus als Tabellensechster mit dem Rücken zur Wand auf Schützenhilfe angewiesen ist. Punktgleich hinter Como, fehlen der Alte Dame je zwei Punkte auf die Roma (4.) und Milan (3.). Fakt ist: Juventus muss zwingend gewinnen und noch zwei Teams überholen. Was es dafür konkret in den Parallelspielen bräuchte, schauen wir uns gleich nochmal ganz genau an.

Im Heimspiel gegen die Fiorentina wachte Juventus letzte Woche erst nach der Halbzeit auf und musste sich trotz Leistungssteigerung 0:2 geschlagen geben. Luciano Spalletti nimmt heute vier Wechsel vor und beordert neben Torwart Perin auch Gatti, Thuram und Boga neu in seine Startelf. Während Bremer (Gelbsperre) und Yildiz (Wadenverletzung) dafür nicht zur Verfügung stehen, sitzen Di Gregorio und Koopmeiners nur auf der Bank.

Und hier die Aufstellung von Juventus Turin: Perin - Kalulu, Gatti, Kelly, Cambiaso - Locatelli, Thuram - Conceicao, McKennie, Boga - Vlahovic.

Gegen Cagliari gab Torino letzte Woche eine Führung nach nur zwei Minuten aus der Hand und musste letztlich eine 1:2-Auswärtsniederlage einstecken. Im Vergleich dazu nimmt Roberto d'Aversa heute zwei personelle Änderungen vor und muss zunächst auf den Ausfall von Marianucci (Prellung am Knie) reagieren, der in der Verteidigung durch den dafür wiedergenesenen Ismajli ersetzt wird. Außerdem kehrt Mittelfeldspieler Gineitis nach abgesessener Gelbsperre zurück und verdrängt Prati auf die Bank.

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Paleari - Coco, Ismajli, Ebosse - Pedersen, Ilkhan, Gineitis, Obrador - Simeone, Vlasic - Zapata.

Herzlich willkommen in der Serie A zur Begegnung des 38. Spieltages zwischen dem FC Turin und Juventus Turin.