England - Argentinien; FIFA WM 2026 Halbfinale

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

England - Argentinien. FIFA WM 2026 Halbfinale.

Mercedes-Benz StadiumZuschauer68.239.

England 1

  • A Gordon (55. minute)

Argentinien 2

  • E Fernández (85. minute)
  • L Martínez (92. minute)

Live-Kommentar

Für heute soll es das von der Fußball-WM gewesen sein. Wir danken für das Interesse und wünschen noch einen schönen Restabend sowie eine geruhsame mitteleuropäische Nacht.

Damit verpasst England den zweiten Einzug in ein WM-Finale. Das ewige Warten auf den zweiten Titel nach 1966 geht also weiter für die maßlos enttäuschten Briten um Trainer Thomas Tuchel. Dagegen kann Argentinien einfach kein WM-Halbfinale verlieren und steht nun bereits zum siebten Mal in einem WM-Endspiel. Dort wird es am kommenden Sonntag zum Aufeinandertreffen mit Spanien kommen - der Südamerikameister gegen den Europameister! Tags zuvor spielen die Engländer gegen Frankreich im kleinen Finale um die goldene Ananas.

Argentinien steht im Finale der WM 2026! Die Albiceleste hat das einem verdienten 2:1-Erfolg gegen England zu verdanken. Dabei waren die Three Lions anfangs die zielstrebigere Mannschaft. Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich die Partie zunächst völlig offen. Dann ging der Vize-Europameister in Führung, stellte nach dem Tor aber den Spielbetrieb ein. Fortan übernahm der Titelverteidiger komplett das Kommando (64 Prozent Ballbesitz), erarbeitete sich ein deutliches Chancenplus (14:6). Und erneut waren es späte Tore, die den Südamerikanern halfen. Lionel Messi war als Vorlagengeber jeweils der Wegbereiter. Nach dem Ausgleich in der 85. Minute blieb der Copa-America-Sieger dran, ließ den angeschlagenen Gegner nicht mehr entkommen und drehte das Spiel in der Nachspielzeit durch ein Kopfballtor von Lautaro Martinez.

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Dann beendet Schiedsrichter Ismail Elfath das Treiben auf dem Platz.

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Jetzt sind es die Argentinier, die nur noch verteidigen und die Bälle weghauen müssen. Aber es gibt zumindest immer wieder Entlastung, man hält das Geschehen weit vom eigenen Tor fern. Die Engländer kommen einfach nicht vor die Kiste.

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Offenbar hat der Vize-Europameister durchaus noch ein paar Reserven. Mit dem Mute der Verzweiflung rennen die Three Lions an. Sonderlich koordiniert wirkt das nicht. Letztmals nennenswert zum Abschluss gekommen ist man beim eigenen Tor in der 55. Minute. Seither gab es nur noch einen abgeblockten Versuch.

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Und anstelle von Djed Spence soll Marcus Rashford noch etwas bewegen.

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Thomas Tuchel zieht seine letzten Trümpfe, nimmt John Stones runter und bringt Ivan Toney.

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Wegen einer Auseinandersetzung holt sich Rodrigo De Paul die Gelbe Karte ab.

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Toooooor! England - ARGENTINIEN 1:2. Wahsninn, der Titelverteidiger dreht auch dieses Spiel! Zunächst schießt Alexis Mac Allister halblinks von der Strafraumgrenze, trifft den rechten Pfosten. Schon da hat England viel, viel zu luftig verteidigt, Mac Allister hatte unheimlich viel Freiraum direkt an der Strafraumgrenze. Den abprallenden Ball holt sich Lionel Messi rechts im Sechzehner gegen Djed Spence, marschiert an der Sechzehnerkante in Richtung Grundlinie und flankt mit dem rechten Fuß an den zweiten Pfosten. Die Hereingabe segelt punktgenau auf das Haupt von Lautaro Martinez, der aus etwa drei, vier Metern unbedrängt links ins Tor einköpfen kann. Stones und Konsa stehen zu weit weg vom Inter-Stürmer, der seinen dritten Treffer bei dieser WM erzielt.

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Vorlage Lionel Messi

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Unterdessen ist die reguläre Spielzeit abgelaufen. Neun Minuten gibt es Zuschlag. Kurz darauf kehrt John Stones auf den Platz zurück.

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John Stones sitzt im eigenen Torraum, hat Probleme mit dem Kopf, muss behandelt werden. Das kann doch nicht allein an der Kopfballabwehr eben gelegen haben.

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Argentinien ist obenauf, möchte nachsetzen. Mal wieder hilft ein spätes Tor. Die angeschlagenen Engländer sind massiv in Schwierigkeiten.

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Toooooor! England - ARGENTINIEN 1:1. Infolge der anschließenden Ecke führt Lionel Messi auf rechts den Ball, passt flach zu Enzo Fernandez. Erneut nimmt dieser mit seiner sagenhaften Schusstechnik unbedrängt Maß, schießt diesmal aus halbrechter Position und etwa 24 Metern. Der Rechtsschuss fliegt ins linke Eck. Für den Mittelfeldspieler bedeutet das den zweiten Treffer bei diesem Turnier.

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Vorlage Lionel Messi

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Aus zentralen 30 Metern feuert Enzo Fernandez auf das linke obere Eck. Den nicht perfekt platzierten Ball sieht Jordan Pickford rechtzeitig kommen und lenkt ihn einer Hand über den Querbalken.

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England möchte den knappen Vorsprung irgendwie über die Zeit bringen. Die Briten liefern eine Abwehrschlacht.

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Und anstelle von Declan Rice mischt fortan Nico O'Reilly mit.

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Auf englischer Seite geht Reece James vom Feld. Dafür übernimmt Dan Burn.

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Lionel Scaloni zieht vorerst seinen letzten Trumpf, dürfte allenfalls im Falle einer Verlängerung oder bei einer Kopfverletzung eines Spielers nochmals tauschen. Nicolas Tagliafico macht Feierabend. Dafür kommt mit Lautaro Martinez natürlich ein Stürmer.

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Immer wieder segeln Flanken in den englischen Strafraum. Wie lange geht das für den Vize-Europameister noch gut?

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Nach längerer Zeit gibt es zumindest mal ein wenig Entlastung für die Three Lions. Doch zu Ende gespielt bekommen es die Jungs von Thomas Tuchel nicht. Alsbald ist der Ball wieder weg. Es spielen nur noch die Argentinier.

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Weiter geht das Powerplay der Argentinier, die erstaunlicherweise immer wieder in hervorragende Kopfballpositionen kommen. Zentral vor dem Strafraum lässt sich Messi ein wenig zurückfallen, hat so viel Zeit und Platz, weil England tief hinten drin steht. Der Superstar schaut lange, hebt die Kugel dann gefühlvoll hoch ans linke Torraumeck. Dort war Nico Gonzalez Bewacher Reece James einfach entwischt und kommt zum Kopfball, hebt diesen aus vier Metern über Jordan Pickford. Doch die Kugel springt am langen Eck vorbei, Glück für die Three Lions...

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Kurz darauf wiederholt sich diese Kombination. Die Engländer lernen es aber auch nicht! De Paul darf wieder ungestört vom rechten Sechzehnereck flanken, findet im Zentrum wieder Mac Allister. Diesmal ist sein der Kopfball aus acht Metern aber zu unplatziert und stellt für Pickford kein Problem dar.

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Jetzt kommt auch noch Pech dazu bei den Südamerikanern! Aus dem rechten Halbfeld flankt Rodrigo De Paul, wie schon Messi zuvor bekommt er dabei gar keinen Gegnerdruck - obwohl der Argentinier mit winkender Hand gefühlt seit zwei Stunden auf sich aufmerksam macht und das Zuspiel fordert. Und mittig in der Box fühlt sich offenbar auch kein Engländer für Alexis Mac Allister zuständig, der aus sechs Metern völlig frei zum Kopfball kommt - und nur den linken Pfosten trifft.

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Thomas Tuchel tauscht ebenfalls, tut das erstmals. Anthony Gordon räumt das Feld zugunsten von Ezri Konsa.

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Frische Beine hat auch Nicolas Otamendi, der den Platz von Lisandro Martinez einnimmt.

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Ferner wird bei den Argentiniern Nahuel Molina durch Gonzalo Montiel ersetzt.

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Ehe der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird, kommt es zu Wechseln. Für Giuliano Simeone spielt ab sofort Rodrigo De Paul.

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Dank großer Effizienz führt der Vize-Europameister mit 1:0, wirkt seither allerdings sehr passiv. Zwangsläufig kristallisieren sich jetzt Ballbesitzvorteile zugunsten Argentiniens heraus. Sehr gute Torszenen hat es bereits gegeben, doch die Südamerikaner nutzen ihre Chancen noch nicht.

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Anschließend bittet der Referee die Akteure im klimatisierten Atlanta Stadium zur Trinkpause.

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Pickford hält die englische Führung mit einem starken Reflex! Von der rechten Seite darf Messi nahezu ungestört mit dem linken Fuß flanken. Im Zentrum gewinnt Nico Gonzalez das Kopfballduell und zielt aus sechs Metern auf das linke untere Eck. Pickford taucht schnell ab und lenkt die Kugel aus dem bedrohten Eck, ein richtig guter Save!

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Ein hoher Ball von Lionel Messi findet links im Strafraum den Schädel von Nico Gonzalez. Dessen Ablage ist für Nicolas Tagliafico gedacht. Doch der wird von John Stones gut verteidigt. Auf der Gegenseite schießt Declan Rice aus der Distanz. Emiliano Martinez hält und gibt dem lauernden Jude Bellingham keine Reboundchance.

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Erstmals greift einer der Trainer aktiv ein. Lionel Scaloni sieht sich zum Handeln gezwungen, nimmt Leandro Paredes runter und bringt Nico Gonzalez.

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Aus der zweiten Reihe zieht Enzo Fernandez mit dem rechten Fuß ab, verfehlt das Tor aber deutlich. Von Einfallslosigkeit wollen wir in dieser Szene noch nicht sprechen, aber jetzt ist guter Rat teuer. Die Albiceleste muss sich etwas einfallen lassen.

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Nun ist der Südamerikameister gezwungen, mehr zu tun. Das wird auch schnell deutlich. England positioniert sich tiefer, Argentinien führt ausgiebig den Ball.

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Argentinien bietet sich schnell die Gelegenheit zum Ausgleich. Giuliano Simeone marschiert rechts in den Strafraum. Doch ehe dieser zum Schuss kommen kann, setzt Djed Spence zu einer spektakulären Grätsche an und klärt fair. Diese Abwehraktion wird gefeiert wie ein Tor.

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Toooooor! ENGLAND - Argentinien 1:0. Die Südamerikaner erwischen den besseren Start, doch es sind die Engländer, die zu Beginn der zweiten Halbzeit zuschlagen! Die Three Lions bauen von hinten kontrolliert auf, Harry Kane holt sich tief in der eigenen Hälfte den Ball, spielt dann einen seiner genialen Quarterback-Pässe auf den rechten Flügel. Dort hat Morgan Rogers viel Freiraum, kann den Kopf hochnehmen und seine Flanke perfekt an den Torraum schlagen. Im Zentrum ist Anthony Gordon gieriger als Molina, überrumpelt den Verteidiger und drückt den einmal aufspringenden Ball aus fünf Metern mit dem rechten Fuß links ins Tor. Der Flügelspieler trifft erstmals bei einer WM.

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Vorlage Morgan Rogers

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Leandro Paredes sieht Nicolas Tagliafico links in den Sechzehner sprinten, schlägt von rechts einfach mal eine scharfe Flanke. Doch da fehlt komplett das Timing. Die Kugel fliegt ins Aus.

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Mit einem Ringergriff stoppt Cristian Romero den Vorwärtsdrang von Jude Bellingham und kassiert nach diesem taktischen Vergehen die Gelbe Karte.

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England bemüht sich um eine Reaktion, führt lange den Ball, ist mit den flachen Hereingaben von links (Spence) und rechts (James) aber nicht erfolgreich.

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Doppelchance Argentinien! Nach einem langen Schlag von Emiliano Martinez gewinnt Simeone zentral vor dem englischen Strafraum das Kopfballduell und legt ab für Alvarez. Der marschiert sofort entschlossen halbrechts in die Box, bringt seinen Körper gut zwischen Ball und Gegenspieler Spence und feuert aus sieben Metern mit dem rechten Fuß auf das kurze Eck. Jordan Pickford ist zur Stelle und pariert. Messi setzt nach und hält die Szene scharf, so kommt Alvarez nach einem feinen Haken noch zu einer zweiten Möglichkeit, jagt seinen Rechtsschuss aus ähnlicher Position diesmal ans Außennetz.

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Ohne personelle Veränderungen schicken beide Trainer ihre Mannschaften in den zweiten Spielabschnitt.

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Jetzt rollt der Ball wieder in Atlanta.

Noch sind keine Tore gefallen im zweiten WM-Halbfinale zwischen England und Argentinien. An Intensität lässt diese Partie nichts zu wünschen übrig. Die Zweikämpfe werden mit aller Konsequenz geführt. Alle Spieler legen höchste taktische Disziplin an den Tag, an Einsatzbereitschaft mangelt es nicht. Doch weil gegen den Ball derart entschlossen gearbeitet wird, bleibt das Spielerische vollends auf der Strecke. Platz zum Fußballspielen gibt es kaum - Lücken schon gar nicht. Der Abnutzungskampf ließ nur 2:1 Torschussversuche zugunsten Argentiniens zu. Und einzig der von Enzo Fernandez aus der 38. Minute war der Rede wert.

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Dann bittet Schiedsrichter Ismail Elfath die Akteure zur Pause in die Kabinen.

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Recht aktiv bestreiten die Engländer die letzten Minuten der ersten Hälfte. Allerdings gibt es weiterhin kein Durchkommen.

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Soeben läuft die reguläre Spielzeit des ersten Durchgangs ab. Drei Minuten soll es noch obendrauf geben.

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Nun gibt es auch für die Argentinier die verdiente erste Gelbe Karte. Es trifft Lisandro Martinez, der sich aus taktischen Gründen recht hartnäckig an Jude Bellingham vergriffen hat. Gelbsperren drohen in diesem Turnier nicht mehr, die Konten aller Spieler wurden nach dem Viertelfinale auf Null gesetzt.

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Erstmals geht ein Raunen durch das Publikum! Lionel Messi versucht es aus der Distanz, wird aber geblockt. Der Abpraller fällt vor die Füße von Enzo Fernandez, der sich nicht zweimal bitten lässt.. Aus der zweiten Reihe schießt dieser mit dem rechten Fuß knapp über den linken Torwinkel. Da hatte nicht viel gefehlt!

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Lionel Messi nimmt es im Mittelfeld mit drei, vier Engländern auf, wird dann von Elliot Anderson niedergestreckt. Erneut bildet sich ein Rudel. Jetzt sieht Ismail Elfath die Zeit für gekommen, erstmals Gelb zu ziehen.

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Nun liegt der Ball auf der linken Seite näher zur Grundlinie. Nahe dem Strafraumeck führt Reece James den Freistoß mit rechts aus. Die Hereingabe befördert Emiliano Martinez aus der Gefahrenzone.

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Auf der linken Seite steht Declan Rice zum Freistoß bereit, tritt diesen mit dem rechten Fuß in den Sechzehner. Auf Höhe des zweiten Pfostens kommt John Stones unter Bedrängnis zum Kopfball, kann diesen aber nicht kontrolliert setzen. Dennoch ist das der erste Abschluss dieser Partie.

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Jetzt lassen die Argentinier den Ball mal gut laufen, die Passstafette findet aber vornehmlich in der eigenen Hälfte statt. Als es dann nach vorn gehen soll, fehlt die Präzision.

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Nun rollt der Ball wieder in Atlanta mit erfrischten Spielern.

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Obwohl die Engländer in ihren Bemühungen etwas zielstrebiger wirkten, mehr auf die Beine zu stellen versuchten, sprechen die Ballbesitzwerte mit etwa 58 Prozent zugunsten Argentiniens. Herausgesprungen ist beiderseits kaum etwas. Einen Torschuss konnten wir nicht registrieren. In den Zweikämpfen schenkt man sich nichts, da herrscht komplette Ausgeglichenheit.

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Anschließend bittet der Schiedsrichter zur Trinkpause.

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Nun erarbeitet Giuliano Simeone die erste Ecke für den Titelverteidiger. Das ist eine Sache für Lionel Messi, der auf rechts zur Tat schreitet. Dieser Standard bringt nichts ein, es wird ein Offensivfoul von Giuliano Simeone an Jordan Pickford geahndet.

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Auf der Gegenseite schaffen es nun auch die Südamerikaner erstmals in den Sechzehner. Doch auf einen Torschussversuch müssen wir in diesem Halbfinale weiterhin warten.

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Erstmals gelangen die Briten nennenswert in den Strafraum. Kane verlagert das Spiel aus dem Zentrum mit Übersicht auf die rechte Seite, wo Morgan Rogers am Sechzehnereck kurz wartet und dann den hinterlaufenden Reece James in Richtung Grundlinie schickt. Dessen flache Hereingabe fängt Emiliano Martinez aber sicher ab, da war auch noch kein Engländer in Position gelaufen.

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Es mag sein, dass die Zweikämpfe resolut geführt werden, doch die Spieler fallen heute stets besonders spektakulär, wollen immer etwas herausbekommen - also in Form von Freistößen und Karten. Insofern ist die lange Leine des Unparteiischen irgendwo auch angebracht.

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Jetzt gönnen sich die Three Lions eine Pause, lassen den Gegner etwas kommen. Doch auch die Albiceleste findet keine Lücken. Und Freistoßgeschenke für Lionel Messi gibt es auch nicht.

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Über links nimmt Anthony Gordon Fahrt auf, gelangt bis an die Strafraumgrenze, trennt sich aber zu spät vom Ball und rennt sich in einem Pulk von Argentiniern fest.

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Noch lässt der Referee Nachsicht walten, verzichtet darauf, mit einer Karte früh ein Zeichen zu setzen. Es wird sich zeigen, ob das eine gute Idee ist. Die Spieler werden versuchen, die Grenzen auszutesten und immer weiter zu verschieben.

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Argentinien hat mehr Mühe, sich hinten raus spielerisch zu lösen. Der Druck ist groß, das führt immer wieder zu Fehlpässen.

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Platz gibt es gar nicht. Beide Mannschaften gehen früh drauf. So wird es schwer in Sachen Spielaufbau. Da ist höchste Präzision im Passspiel gefragt.

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Erste konstruktive Ansätze gehen von den Engländern aus. Über rechts springt so eine erste Ecke heraus. Um die kümmert sich Declan Rice, vermag mit seiner Hereingabe aber keine Gefahr heraufzubeschwören.

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So bestimmen Zweikämpfe das Geschehen. Diese werden mit aller Konsequenz geführt. Da muss der Schiedsrichter ganz genau hinschauen, um hier alles unter Kontrolle zu behalten.

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Von Beginn an geht es intensiv zur Sache. Da wird munter ausgeteilt, geschenkt gibt es hier gar nichts. Früh kochen die Emotionen hoch, nachdem zunächst die Argentinier einen Freistoß nicht bekommen, dann Enzo Fernandez im Zweikampf Elliot Anderson auf den Hinterkopf schlägt. Aber das sind alles gestandene Profis, die sollten das kennen.

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Soeben ertönt im Mercedes-Benz Stadium in Atlanta der Anpfiff. Argentinien stößt an.

Kurz vor Spielbeginn schauen wir auf das Unparteiischengespann. An der Pfeife agiert Ismail Elfath. Der US-Amerikaner hat seine Landsleute Corey Parker und Kyle Atkins dabei. Als Vierter Offizieller fungiert Maurizio Mariani. Vor den VAR-Monitoren haben Marco Di Bello aus Italien, Juan Lara auch Chile und Tatiana Guzman aus Nicaragua das Geschehen im Blick.

Bei Weltmeisterschaften stehen sich beide Mannschaften zum sechsten Mal gegenüber. Drei Siege gingen an die Engländer, einer davon in einem K.o.Spiel im Viertelfinale 1966. Die beiden anderen K.o.-Duelle gingen an die Argentinier. Legendär ist das Viertelfinale von 1986, als ein gewisser Diego Maradona mit der Hand Gottes zunächst für einen Skandal sorgte, um wenige Minuten später sein Jahrhundertsolo folgen zu lassen.

England strebt sein zweites WM-Endspiel nach 1966 an. Damals gab es den einzigen großen Titel für die Three Lions. Darüber hinaus stand man noch zweimal in einem Halbfinale, zog 1990 und 2018 den Kürzeren und wurde jeweils WM-Vierter.

Nun bemühen sich die Argentinier um ihr siebtes WM-Finale. Schon beim ersten Turnier 1930 stand man im Endspiel. 1978, 1986 und 2022 kam der Rekord-Südamerikameister zu Titelehren. Dabei fällt auf, dass nie ein Halbfinale verloren ging. Mit Ausnahme von 1978, als es eine zweite Gruppenphase und kein Semifinale gab, hat man alle Vorschlussrundenpartien bei WM-Endrunden für sich entschieden.

Argentinien hat alle sechs Partien bei dieser WM gewonnen, wurde nach dem 3:0 gegen Algerien, dem 2:0 gegen Österreich und dem 3:1 gegen Jordanien souverän Erster der Gruppe J. Im ersten K.o.-Spiel quälte man sich in der Verlängerung zu einem 3:2-Sieg gegen WM-Neuling Kap Verde, benötigte dafür ein Eigentor. Gegen Ägypten holte die Albiceleste spät einen Zwei-Tore-Rückstand auf und gewann in der Nachspielzeit 3:2. Im Halbfinale gegen die Schweiz ging es für die Südamerikaner nochmals in die Verlängerung (3:1).

Aber natürlich gilt es, in den entscheidenden Momenten da zu sein, Chancen effizient zu nutzen und zur Not auch mal späte Tore zu erzielen. Und genau das haben unsere beiden Teams während dieser WM mehrfach getan. Die Engländer wussten zu Turnierbeginn beim 4:2 gegen Kroatien zu gefallen. Vermutlich war das schon ihre beste Leistung, obwohl man in der Folge ungeschlagen blieb. Punkte gaben die Briten einzig gegen Ghana ab (0:0), wurden nach dem 2:0 gegen Panama dennoch Sieger der Gruppe L. In der Folge wurden DR Kongo (2:1), Mexiko (3:2) und Norwegen (2:1 nach Verlängerung) aus dem Weg geräumt. Zweimal machte man einen Rückstand wett.

Gesucht wird Frankreichs Gegner für das Spiel um Platz 3 am Samstag - und auch für das große WM-Finale tags darauf benötigen wir natürlich noch eine zweite Mannschaft neben Spanien. Unsere beiden Anwärter für diese Plätze gehörten ohne Frage zum Favoritenkreis dieses Turniers, haben es auch bis in diese Vorschlussrunde geschafft, restlos zu überzeugen vermochten sie allerdings nicht. Doch wer konnte das schon? Den lange Zeit hoch gepriesenen Franzosen und deren Offensive ging während der K.o.-Phase zunehmend die Puste aus - bis sie gestern vollends entzaubert wurden. Somit sind am ehesten noch die Spanier über alle Zweifel erhaben, die hatten ihren schwachen Moment gleich zu Turnierbeginn gegen Kap Verde.

Auf argentinischer Seite gibt es nach dem 3:1 am Sonntag gegen die Schweiz lediglich eine Veränderung. Rodrigo De Paul findet sich auf der Bank wieder. Dafür beordert Lionel Scaloni heute Giuliano Simeone von Beginn an auf den Platz.

Für Argentinien stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: E. Martinez - Molina, Romero, Li. Martinez, Tagliafico - Paredes - Simeone, Fernandez, Mac Allister, Alvarez - Messi.

Im Vergleich zum 2:1-Erfolg im Viertelfinale am Samstag gegen Norwegen nimmt Thomas Tuchel drei Wechsel vor. Anstelle von Ezri Konsa, Nico O'Reilly und Noni Madueke (alle Bank) rücken Reece James, Djed Spence und Morgan Rogers in die Startelf der Three Lions. Jarell Quansah fehlt heute noch aufgrund einer Rotsperre.

Gleich zu Beginn der Berichterstattung widmen wir uns den personellen Angelegenheiten und dabei zuvorderst der englischen Mannschaftsaufstellung: Pickford - James, Stones, Guehi, Spence - Rice, Anderson - Rogers, Bellingham, Gordon - Kane.

Herzlich willkommen zum Halbfinale der WM 2026 zwischen England und Argentinien.