Deutschland - Elfenbeinküste; Fußball WM Gruppe E

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Deutschland - Elfenbeinküste. Fußball WM Gruppe E.

Toronto StadiumZuschauer43.036.

Deutschland 2

  • D Undav (68. minute, 94. minute)

Elfenbeinküste 1

  • F Kessié (30. minute)

Live-Kommentar

Von dieser Stelle soll es das gewesen sein. Vielen Dank für das Interesse! Weiter geht es bei der WM um 02:00 Uhr MESZ mit der Partie Ecuador gegen Curacao. Dann sind wir selbstverständlich wieder live am Ball. Bis dahin!

Dank dieses Dreiers bleibt Deutschland in der Gruppe E Tabellenführer und schafft vorzeitig den Einzug ins Sechzehntelfinale. Der Partie am kommenden Donnerstag gegen Ecuador kann man also entspannt entgegensehen. Doch auch die Ivorer haben als weiterhin Tabellenzweiter noch alle Chancen aufs Weiterkommen, bestreiten ihr letztes Gruppenspiel gegen Curacao.

Somit gewinnt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft das Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste am Ende glücklich mit 2:1. Trotz der größeren Spielanteile war das eine schwere Geburt. Dabei hatten die Nagelsmänner ordentlich begonnen, bekamen zwei Tore weggepfiffen und kassierten dann aus heiterem Himmel den Gegentreffer. In der Pause schien die DFB-Auswahl den Faden völlig verloren zu haben, der Start in die zweite Hälfte war richtig schwach. Hier konnte man von Glück sagen, dass die Ivorer ihre Führung nicht ausgebaut haben. Doch dann fingen sich die Deutschen nach einer Stunde Spielzeit und auch durch drei frische Leute. Insbesondere Deniz Undav schwang sich fortan zum Matchwinner auf. Der Stuttgarter besorgte nicht nur den Ausgleich, sondern schoss seine Mannschaft in der vierten Minute der Nachspielzeit sogar noch zum Sieg.

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Dann beendet Schiedsrichter Juan Benitez das Treiben auf dem Platz.

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Natürlich sind die Ivorer geschockt. So kurz vor Schluss gleitet ihnen auch noch der eine Punkt aus den Händen. Eine Reaktion des dreimaligen Afrikameisters deutet sich nicht an.

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Tooooooor! DEUTSCHLAND - Elfenbeinküste 2:1. Im linken Halbfeld bekommt Felix Nmecha den Ball und spielt den genialen Pass in den Strafraum. Dort nimmt Deniz Undav den Ball sauber mit dem rechten Fuß an und zieht aus etwa zwölf Metern mit dem linken Fuß ab. Die Kugel zischt links an Yahia Fofana vorbei ins Tor. Das ist kein Abseits. Alle Ersatzspieler kommen zum Jubeln. Welch eine Freude!

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Vorlage Felix Nmecha

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So ein wenig beruhigt sich das Geschehen jetzt. Deutschland bekommt mehr Kontrolle und lauert auf die Lücke.

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Schon bietet sich dem DFB-Team die nächste Gelegenheit. Im Sechzehner legt Deniz Undav für Nadiem Amiri auf. Der Mainzer kommt in zentraler Position zum Rechtsschuss, platziert den aber nicht gut genug.

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Soeben ist die reguläre Spielzeit abgelaufen. Sechs Minuten Zuschlag soll es noch geben.

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Praktisch im Gegenzug schaffen es die Deutschen links in den Sechzehner. Nathaniel Brown sucht den Abschluss, schießt aufs lange Eck. Doch Yahia Fofana ist zur Stelle und stoppt die Kugel.

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Beide Mannschaften bleiben aktiv, lassen das Interesse an drei Punkten erkennen. Da geht es mitunter wild zu. Dann kontern die Ivorer mit Nicolas Pepe. Links im Sechzehner steht Simon Adingra ganz frei, nimmt den Ball aber erst an. So kann Leon Goretzka in höchster Not klären.

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Halbrechts aus der zweiten Reihe zieht Deniz Undav ab. Der Rechtsschuss gerät nicht platziert genug. Da steht Yahia Fofana schon richtig und hat den Ball sicher.

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Auf deutscher Seite wird Kai Havertz durch Leon Goretzka ersetzt. Damit schöpfen beide Trainer ihr Wechselkontingent restlos aus.

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Es hatte sich angedeutet. Der völlig ausgepumpte Yan Diomande verlässt den Rasen, den dafür Nicolas Pepe betritt.

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Dann steht Ersatz für den verletzten Wilfried Singo bereit. Guela Doue soll die Lücke füllen.

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Wiederholt lässt Yan Diomande bei einem Umschaltmoment die Überzeugung vermissen. Eins-gegen-Eins-Situationen sucht der Leipziger gar nicht mehr.

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Dann wollen die Deutschen umschalten, doch Kai Havertz ist gegen Wilfried Singo nicht schnell genug. Als dieser den Ball an der Seitenlinie vor den Trainerbänken behaupten will, fährt es ihm hinten in den linken Oberschenkel. Das schaut nicht gut aus.

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Abzuschreiben ist die Elfenbeinküste noch lange nicht. Nach wie vor suchen die Elefanten ihre Chancen. Ihre Schnelligkeit bringen die Westafrikaner derzeit aber nicht mehr so häufig zur Geltung.

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Im BMO Field, welches bei dieser WM unter der Bezeichnung Toronto Stadium läuft, haben sich heute 43.036 Zuschauer eingefunden.

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Und anstelle von Amad Diallo mischt fortan Simon Adingra mit.

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Ibrahim Sangare macht Feierabend, dafür übernimmt Seko Fofana.

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Bevor der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird, wechseln die Ivorer. Für Ange-Yoan Bonny kommt Evann Guessand.

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Nach dem Seitenwechsel hatte die deutsche Mannschaft eine ganz schwache Phase, lud den Gegner immer wieder ein und hatte Glück, keinen weiteren Gegentreffer zu kassieren. Doch dann berappelte sich das DFB-Team - auch unterstützt durch den Dreifachwechsel von Julian Nagelsmann. Und nach dem Ausgleich ist nun wieder alles drin.

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Doch zunächst setzt Juan Benitez die Trinkpause an.

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In der Folge gibt die DFB-Auswahl weiter den Ton an. Jetzt will man die Partie natürlich gern vollends drehen.

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Toooooor! DEUTSCHLAND - Elfenbeinküste 1:1 Einen Angriff verlagern die Deutschen aus dem Zentrum nach rechts. Nahe dem Strafraumeck setzt Nadiem Amiri zur Flanke an. Am Torraum taucht Deniz Undav auf und befördert die Kugel aus gut fünf Metern direkt mit dem linken Fuß zum erlösenden Ausgleich in die Maschen. Der Stuttgarter trifft zum zweiten Mal bei dieser WM.

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Vorlage Nadiem Amiri

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Bei einer Ecke von Joshua Kimmich geht Yahia Fofana zum Ball, befördert diesen aus der Gefahrenzone und prallt dabei gegen den Teamkollegen Odilon Kossounou. Der Referee entscheidet auf Offensivfoul von Deniz Undav und hat diese Meinung exklusiv.

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Zumindest verzeichnet das DFB-Team jetzt wieder Ballbesitz, zeigt sich ausgiebiger in der gegnerischen Hälfte. Dann taucht Yahia Fofana unter einer Ecke von Joshua Kimmich durch. Rechts am Torraum kommt Kai Havertz zum Kopfball und setzt diesen rechts vorbei.

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Jamie Leweling tritt gleich mit einem Distanzschuss in Erscheinung. Dem Versuch mit dem linken Fuß fehlt es noch an Präzision.

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Zudem räumt Aleksandar Pavlovic das Feld zugunsten von Nadiem Amiri.

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Anstelle von Jamal Musiala spielt ab sofort Deniz Undav.

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Julian Nagelsmann wechselt dreifach. Für Leroy Sane kommt Jamie Leweling.

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Zwei Ecken kurz nacheinander können die Deutschen nicht nutzen. Also auch Standards bringen keine Erlösung. Also muss frisches Personal her.

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Erschreckend häufig kommen die Westafrikaner zum Abschluss. Jetzt schießt Yan Diomande von der Strafraumgrenze in leicht nach rechts versetzter Position. Der Ball springt links am Gehäuse von Manuel Neuer vorbei.

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Seit Wiederbeginn erleben wir die schwächste Phase der deutschen Mannschaft. Die Bälle gehen schnell verloren, es läuft kaum etwas zusammen. So bestimmen die Ivorer das Geschehen.

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Ein hoher Ball fliegt links im Strafraum zu Florian Wirtz. Der bedient am Torraum Kai Havertz, der die anspruchsvolle Ballannahme aber nicht hinbekommt und nicht zum Abschluss gelangt.

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Immer wieder leistet sich das DFB-Team jetzt Ballverluste, lädt den Gegner wiederholt ein. Jetzt kommt Christ Inao Oulai in der Box zum Rechtsschuss, jagt diesen über die Kiste.

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Dann gibt es aus deutscher Sicht wieder etwas zu vermelden. Jamal Musiala bittet links im Sechzehner zum Tanz, holt zumindest eine Ecke raus, die aber in der Folge nichts einbringt.

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Den zweiten Durchgang gehen die Ivorer sehr aktiv an. Die Deutschen haben Mühe, wieder in die Gänge zu kommen.

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Jetzt rollt der Ball wieder in Toronto.

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Julian Nagelsmann muss zur Pause wechseln. Der angeschlagene Nico Schlotterbeck bleibt in der Kabine. Dafür spielt fortan Antonio Rüdiger. Ohne personelle Veränderungen schickt Emerse Fae seine Mannschaft in den zweiten Spielabschnitt.

Nach 45 Minuten liegt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste mit 0:1 zurück. Zum Zeitpunkt des Treffers war das sicherlich überraschend, doch die Westafrikaner setzten voll auf ihre Stärken Geschwindigkeit und schnelles Umschaltspiel, hatten damit Erfolg. Ferner punkteten die Elefanten auch mit ihrer Körperlichkeit, gewannen mehr Zweikämpfe. Darüber hinaus hatten die Deutschen klar mehr vom Spiel, besaßen Chancen und erzielten zwei Tore. Beide wurden richtigerweise nicht anerkannt. In der Summe haderte man auf DFB-Seite mit dem Unparteiischen, doch Grund zur Kritik bot einzig dessen Kommunikation und Gestik. Falsche Entscheidungen sind dem Paraguayer in den entscheidenden Szenen nicht unterlaufen.

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Dann bittet Schiedsrichter Juan Benitez die Akteure zur Pause in die Kabinen.

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Dann steckt Leroy Sane den Ball in den Sechzehner durch. Felix Nmecha leitet zu Florian Wirtz weiter. Doch es ist ganz wenig Platz, ein zwingender Torschuss will nicht gelingen.

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Nach einer starken Balleroberung von Felix Nmecha deutet sich mal ein deutscher Umschaltmoment an. Doch da rücken zu wenige Spieler schnell genug nach, weshalb der Angriff abgebrochen wird.

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Jetzt gibt es die erste Ecke für die Elefanten. Auf der rechten Seite schreitet Amad Diallo zur Tat. Dessen hohe Hereingabe befördert Nathaniel Brown aus der Gefahrenzone.

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Auf rechts holt Leroy Sane eine Ecke raus. Diese spielt Florian Wirtz kurz auf Joshua Kimmich. Der führt eine Weile den Ball und flankt dann. Allerdings findet sich für diese Hereingabe kein Abnehmer. Kurz darauf wird ein Schussversuch von Felix Nmecha abgeblockt.

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Soeben läuft die reguläre Spielzeit des ersten Durchgangs ab. Satte sieben Minuten soll es noch obendrauf geben.

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Den Gegentreffer hat die DFB-Elf also weggesteckt und arbeitet entschlossen daran, das zu korrigieren. Aber man muss stets höllisch auf die ivorischen Konter aufpassen.

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Über links gelangen die Deutschen erneut in den Strafraum. Letztlich kommt Florian Wirtz in beinahe zentraler Position zum Rechtsschuss. Der abgefälschte Ball fliegt links vorbei. Die nachfolgende Ecke bringt nicht viel ein.

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Plötzlich taucht Florian Wirtz frei vor Yahia Fofana, traut sich aus dem Stand nicht an diesem vorbei und spielt mit Übersicht quer. Kai Havertz schießt mit dem linken Fuß ins linke Eck. Doch der Treffer findet keine Anerkennung, weil es zuvor ein Foul von Jamal Musiala an Odilon Kossounou gegeben hat.

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Inzwischen haben die Nagelsmänner den Faden wieder aufgenommen, schieben sich immer näher an den Sechzehner heran. Doch dann lässt der Unparteiische eine Attacke gegen Aleksandar Pavlovic durchgehen. Die Elfenbeinküste kontert. Aus halblinker Position schießt Ange-Yoan Bonny mit dem rechten Fuß aufs lange Eck. Manuel Neuer fängt die Kugel sicher.

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Jetzt gibt es jetzt wieder den Ansatz einer deutschen Angriffsbemühung - bis zu einem Fehlpass von Nico Schlotterbeck. Dann gewinnen die DFB-Männer früh den Ball, können aber auch daraus nichts machen.

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Noch befinden sich die Deutschen mitten im Verdauungsprozess, bekommen bislang keine Reaktion auf den Gegentreffer hin.

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Zu diesem Zeitpunkt fiel der Treffer ein wenig aus heiterem Himmel, denn zuletzt war vom dreimaligen Afrikameister offensiv gar nichts zu sehen. Nun aber verspüren die Elefanten Rückenwind, bleiben in dieser Phase aktiv.

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Tooooor! Deutschland - ELFENBEINKÜSTE 0:1. Auf der linken Seite spielt Yan Diomande seine Wendigkeit aus, passt von der Grundlinie flach und scharf in den Torraum. Der Ball landet bei Amad Diallo. In dessen Schuss wirft sich Nathaniel Brown, blockt stark ab. Doch im zweiten Versuch ist Franck Kessie zur Stelle, schießt mit dem rechten Fuß aus etwa fünf Metern ein.

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Alle sind erfrischt, der Spielbetrieb wird wieder aufgenommen. Unterdessen gibt es immer noch Bewegung unter Deutschlands Innenverteidigern. Antonio Rüdiger scheint sich bereitzumachen. Sollte es für Nico Schlotterbeck etwa doch nicht weitergehen?

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Bis hierhin hat die deutsche Nationalmannschaft deutlich mehr vom Spiel, kommt auf etwa 64 Prozent Ballbesitz. 4:1 Torschüsse stehen zu Buche. Ballaktionen in den Strafräumen sind noch recht selten, da steht es 4:3 für das DFB-Team. In den Zweikämpfen halten erwartungsgemäß die Ivorer gut dagegen, gewinnen ein paar Duelle mehr.

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Dann bittet der Schiedsrichter alle Akteure zur Trinkpause.

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Seit geraumer Zeit haben die Deutschen die Angelegenheit voll im Griff, gestatten dem Gegner auch keine Umschaltmomente mehr.

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Jetzt aber begibt sich der Dortmunder mit vor in den Sechzehner, denn es gibt eine Ecke. Nathaniel Brown spielt kurz auf Joshua Kimmich. Dieser flankt. Im Torraum geht Aleksandar Pavlovic zum Kopfball. Dieser landet links im Tor. Doch in den Torjubel hinein entscheidet der Referee auf ein Offensivfoul von Pavlovic an Torwart Yahia Fofana.

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Über links läuft der Ball gut. Florian Wirtz steckt die Kugel in den Strafraum durch. Kai Havertz erwischt das Spielgerät aber nicht, denn Yahia Fofana ist eher zur Stelle. In jedem Fall entlastet man mit viel Initiative die eigene Abwehr, was Nico Schlotterbeck Gelegenheit zur Erholung gibt.

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Nach einem Zuspiel von Aleksandar Pavlovic schießt Jamal Musiala halblinks in Strafraumnähe mit dem rechten Fuß. Der Ball fliegt am langen Eck vorbei.

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Nun steht Schlotterbeck wieder bereit, muss aber den Ablauf der einen Minute abwarten. Dann schleppt sich der Dortmunder wieder auf den Platz, beißt fürs Erste auf die Zähne.

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Jetzt sitzt Nico Schlotterbeck im eigenen Sechzehner am Boden und muss am linken Sprunggelenk behandelt werden. Auf der deutschen Bank herrscht Unruhe.

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Dann schaffen es die Ivorer über links in den Sechzehner. Die Flanke von Ghislain Konan klärt Nathaniel Brown per Kopf nicht abschließend. So kommt Wilfried Singo in halbrechter Position zum Linksschuss. Diesem steht Brown im Weg.

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Danach sitzt Nico Schlotterbeck am Boden. Ihm wird von Jonathan Tah aufgeholfen, doch der Innenverteidiger läuft unrund.

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Von der rechten Seite segelt eine Flanke herein. Kai Havertz schraubt sich zum Kopfball in die Höhe, erwischt das Ding aber eher mit der linken Schulter. Dennoch fliegt die Kugel aufs Tor und wird von Yahia Fofana pariert.

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Nathaniel Brown passt von links flach in den Sechzehner. Kai Havertz legt nach hinten ab. Doch ehe Florian Wirtz zum Zug kommt, ist ein ivorischer Fuß dazwischen.

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Gerade entwickelt sich wieder eine lange Ballbesitzphase der DFB-Auswahl. Doch nach der Szene vom Spielbeginn gibt es keinen Zug zum Tor mehr. Abschlusshandlungen bleiben seither beiderseits aus.

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Nach Balleroberungen versuchen die Westafrikaner, ihre Schnelligkeit zur Geltung zu bringen. Noch gelingt es den Deutschen, zumindest den letzten Pass zu unterbinden.

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Die Deutschen sind gleich bemüht, die Kontrolle zu übernehmen. Passgenauigkeit ist schon da, das schaut vielversprechend aus. Doch dann verliert Felix Nmecha den Ball. Die Elfenbeinküste gelangt in einen ersten Umschaltmoment, schafft es in den Strafraum, kommt aber nicht zum Abschluss.

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Nach wenigen Sekunden sind die DFB-Kicker schon im Sechzehner angelangt und Kai Havertz kommt zum Linksschuss. Der überhastete Versuch ist zu hoch angesetzt.

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Soeben ertönt im BMO Field von Toronto der Anpfiff, die Deutschen stoßen an.

Kurz vor Spielbeginn schauen wir auf das Unparteiischengespann. An der Pfeife agiert Juan Benitez aus Paraguay. Der 43-jährige FIFA-Referee hat als Assistenten seine Landsleute Eduardo Cardozo und Milciades Saldivar dabei. Als Vierter Offizieller fungiert Khalid Al Turais aus Saudi-Arabien. Vor den VAR-Monitoren haben Antonio Garcia aus Uruguay, Guillermo Pacheco Larios aus Mexiko sowie der Venezolaner Juan Soto das Geschehen im Blick.

Erst zum zweiten Mal treffen diese beiden A-Nationalmannschaften aufeinander. Den bislang einzigen Vergleich gab es im November 2009. Damals trennte man sich in einem Freundschaftsspiel auf Schalke 2:2. Manuel Neuer, der heute sein 21. WM-Spiel bestreitet und zum Torwart mit den meisten Einsätzen aufsteigt, wurde in jener Partie zur Pause eingewechselt.

Die Elfenbeinküste baut auf eine Serie von vier Siegen in Folge. Seit dem Viertelfinalaus bei der Afrikameisterschaft im Januar gegen Ägypten (2:3) wurden Südkorea (4:0), Schottland (1:0), Frankreich und Ecuador (1:0) geschlagen. Die Nagelsmänner haben mehr zu bieten, stehen aktuell bei zehn Siegen. Letztmals das Nachsehen hatte das DFB-Team im September 2025 zum Auftakt der WM-Qualifikation in der Slowakei (0:2).

Nach zweimaligem Scheitern in der Vorrunde (2018, 2022) wäre es für die DFB-Auswahl der erste Einzug in die K.o.-Phase seit 2014. Damals holte man bekanntlich den vierten Stern. Die Ivorer würden die Gruppenphase zum ersten Mal überstehen. Bei ihren drei bisherigen WM-Teilnahmen (2006, 2010, 2014) scheiterten die Elefanten stets frühzeitig.

In dieser Begegnung der Gruppe E erleben wir zwei Sieger des ersten Spieltages. Doch während die Deutschen zu einem Schützenfest bliesen, kamen die Westafrikaner erst spät zu ihrem knappen Sieg, den Amad Diallo in der 90. Minute sicherstellte. Für beide Mannschaften gilt, wer heute den zweiten Sieg einfährt, macht das Weiterkommen vorzeitig klar.

Aufseiten der Ivorer nimmt Emerse Fae nach dem 1:0-Sieg gegen Ecuador fünf Wechsel vor. Anstelle von Guela Doue, Seko Fofana, Elye Wahi, Nicolas Pepe und Bazoumana Toure, die am Montag allesamt ausgewechselt wurden und nun mit einem Platz auf der Bank vorliebnehmen müssen, rücken Odilon Kossounou, Ibrahim Sangare, Amad Diallo, Christ Inao Oulai und Ange-Yoan Bonny. Dieses Quintett ist vor fünf Tagen eingewechselt worden.

Für die Elfenbeinküste stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Y. Fofana - Singo, Kossounou, Agbadou, Konan - Sangare - Diallo, Kessie, Inao Oulai, Diomande - Bonny.

Im Vergleich zum 7:1 in der Auftaktpartie gegen Curacao sieht Julian Nagelsmann keine Veranlassung, an seiner Startelf irgendetwas zu verändern.

Gleich zu Beginn der Berichterstattung gilt unser Interesse den personellen Angelegenheiten und dabei zunächst der deutschen Mannschaftsaufstellung: Neuer - Kimmich, Tah, Schlotterbeck, Brown - Nmecha, Pavlovic - Sane, Musiala, Wirtz - Havertz.

Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Gruppenspiel zwischen Deutschland und der Elfenbeinküste.