Brest - Olympique Marseille; Frankreich, Ligue 1

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Brest - Olympique Marseille. Frankreich, Ligue 1.

Stade Francis-Le BleZuschauer14.482.

Brest 2

  • L Ajorque (10. minute, 29. minute)

Olympique Marseille 0

    Live-Kommentar

    Danke für das Interesse und bis zum nächsten Mal. 

    Marseille empfängt ebenso am Sonntag Olympique Lyon. 

    So geht es weiter für die beiden Teams: Am Sonntag reist Brest zum 24. Spieltag der Ligue 1 zum FC Metz.

    Marseille rutscht weiter in die Krise. Tabellarisch ändert sich zwar erst einmal nicht viel, mit 40 Punkten aus 23 Spielen verbleibt man auf dem vierten Rang, aber der spielerische Rückschritt in diesem Jahr - verbunden mit den ausbleibenden Ergebnissen - sorgt für große Unruhe beim Team und im Umfeld.

    Brest rückt mit nun 30 Punkten aus 23 Spielen einen Platz auf den elften Rang hoch und hält durch den Dreier Anschluss zum oberen Mittelfeld. Vor den restlichen Spielen an diesem Wochenende liegt der Tabellensiebte Straßburg lediglich einen Punkt vor dem Team aus der Bretagne. Fünf Spiele ohne Niederlage lassen den Blick definitiv nach oben richten.

    In der ersten Halbzeit spielte Stade Brest ein desolates Olympique Marseille völlig an die Wand. Ajorque sorgte mit einem Doppelpack für eine 2:0-Führung zur Halbzeit, die auch gut und gerne zwei bis drei Tore höher hätte ausfallen können. Nach dem Seitenwechsel schaltete Brest einen Gang zurück. Nachdem Marseille wenige Minuten vor Spielende die Chance zum Anschlusstreffer nicht nutzen konnte, weil der starke Keeper Coudert einen Strafstoß durch Greenwood parierte, war der Weg frei zum hochverdienten Heimsieg.

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    Es ertönt der Schlusspfiff. Brest schlägt Marseille mit 2:0.

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    Nadir stoppt einen Konter mit einem Foul an Abdelli und sieht die Gelbe Karte.

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    Zumindest stimmt die Moral bei Marseille. Den Willen kann man den Gästen nicht absprechen. Der Aufwand führt aber heute einfach zu nichts Zählbarem.

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    Weah flankt auf Traore, der einen Kopfball perfekt ins linke flache Eck drückt. Coudert reagiert fantastisch und rettet mit einer tollen Parade. Unvermögen, Pech und vor allem ein glänzend aufgelegter Coudert in Kombination verhindern heute einen Treffer für Marseille.

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    Es werden fünf Minuten nachgespielt.

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    Nwaneri sieht die Gelbe Karte nach einem taktischen Foul gegen Tousart.

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    Roy nimmt mit einer weiteren Auswechslung gerne noch etwas Zeit von der Uhr: Für Del Castilla kommt Locko ins Spiel.

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    Nächste Auswechslung bei l'OM: Höjbjerg geht, Nadir kommt.

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    Ob sich Marseille nach der großen Chance zum Anschlusstreffer per Elfmeter nochmal aufraffen kann, scheint fraglich. Man sieht nun doch einige Köpfe hängen, das Stadion hingegen feiert den parierten Elfmeter bereits wie den Sieg.

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    Marseille vergibt den Elfmeter! Greenwood tritt an und platziert den Ball halbhoch in die rechte Ecke. Couvert taucht ab und kann den Ball abwehren.

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    Guindo lässt unnötigerweise das Bein gegen Greenwood stehen und kassiert dafür einen Elfmeterpfiff.

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    Und auch der eben verwarnte Timber wird auf die Bank geordert, Abdelli darf nun mitmischen.

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    Brest nutzt zum ersten Mal die Wechselmöglichkeit: Doumbia verlässt das Feld, Tousart kommt für ihn.

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    Timber grätscht Ajorque an der Seitenlinie um und sieht die Gelbe Karte.

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    Brest hat mittlerweile die Angriffsbemühungen weitgehend eingestellt und überlässt den Gästen den Ball. Marseille läuft allerdings die Zeit unbarmherzig davon.

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    Die Einwechslungen seitens Marseille bringen sofort neuen Schwung in die Partie. Traore, Nwaneri und der zur zweiten Halbzeit hereingekommene Aubameyang stellen die Abwehr der Heimelf durch viele Positionsrochaden vor einige Aufgaben.

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    Bei Brest wird Dina Ebimbe durch Labeau Lascary ersetzt.

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    Und für Gouiri spielt nun Nwaneri.

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    Doppelwechsel bei Marseille: Für Paixao kommt Traore ins Spiel.

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    Ajorque unterbricht einen Konter durch ein Trikotziehen gegen Weh und sieht die Gelbe Karte. 

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    Marseilles Leistung in der zweiten Halbzeit stellt eine deutliche Steigerung dar. Vielleicht kann der Hebel noch umgelegt werden, um eine Schlussoffensive einzuläuten.

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    Höjbjerg steigt Guindo auf den Fuß und sieht die Gelbe Karte.

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    Marseille ist mit großem Willen, aber wenig Geschick am Werke. Jetzt wird es zumindest einmal knapp. Nach einer Flanke von Paixao steigt Gouin in die Höhe und köpft den Ball nicht weit am langen Pfosten vorbei.

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    Dina Ebimbe setzt sich in einer schönen Einzelaktion über die linke Seite durch und schlenzt den Ball mit viel Effet auf das lange Eck. Rulli muss sich maximal strecken, um den Ball noch mit den Fingerspitzen um den Pfosten zu lenken.

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    Timber versucht es mit einem Fernschuss. Obwohl der Ball zentral auf den Keeper kommt, ist erl so wuchtig geschossen, dass Coudert nur eine unkontrollierte Ballabwehr mit dem Oberschenkel verbleibt.

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    Das Spiel ist in der zweiten Hälfte ausgeglichener, aber noch greift Marseille mit angezogener Handbremse an. Ein drittes Gegentor käme zu diesem Zeitpunkt einer Vorentscheidung gleich.

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    Erneut schafft es die Heimelf ohne großen Aufwand, die besseren Chancen herauszuspielen. Del Castillo passt geschickt zwischen zwei Verteidiger vor das Tor, Ajorque grätscht mit langem Bein in den Passweg, erreicht den Ball aber ganz knapp nicht. Aguerd kommt zum wiederholten Mal gegen den Stürmer zu spät.

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     Die Gäste versuchen nun durch lange Ballstafetten das Momentum auf ihre Seite zu ziehen. Es schleichen sich allerdings auch zum Beginn der zweiten Halbzeit haarsträubende Unkonzentriertheiten im Spielaufbau ein.

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    Es geht weiter mit den zweiten 45 Minuten.

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    Beye reagiert auf die schwache erste Hälfte mit einem Wechsel: Für Vermeeren spielt nun Aubameyang.

    Nach der ersten Spielhälfte kann sich Olympique Marseille glücklich schätzen, nicht bereits mit vier oder fünf Toren im Rückstand zu liegen. Nach neun Minuten nutzte Ajorque nach einer Flanke von Magnetti den Tiefschlaf der OM-Abwehr aus und köpfte zur Führung ein. Die gleiche Kombination führte in der 29. Minute zum hochverdienten 2:0 gegen die jetzt vogelwild verteidigenden Südfranzosen. Besonders Dima Ebimbe, Diaz und erneut Ajorque, diesmal mit einem Lattentreffer, vergaben große Chancen, um schon alles klarzumachen.

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    Und jetzt ertönt der Halbzeitpfiff. Stade Brest führt mit 2:0 gegen Olympique Marseille.

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    Es wird eine Minute nachgespielt.

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    Kurz vor der Halbzeitpause ist das Positivste aus der SIcht der Gäste, dass man nur mit zwei Toren im Rückstand liegt. Habib Beye wird in seiner ersten Halbzeitansprache an sein neues Team an vielen Stellschrauben drehen müssen, damit es heute nicht auf eine ganz böse Klatsche hinausläuft. 

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    Bei anhaltendem Regen zeigen die Gäste in den letzten Minuten bereits Auflösungserscheinungen. Brest kontert Marseille ohne große Gegenwehr aus. Dina Ebimbe legt mustergültig auf Ajorque ab, der aus vollem Lauf den Ball aus zehn Metern gegen die Latte knallt. Es hätte hier schon locker 4:0 stehen können, wenn nicht müssen!

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    Rulli wirft einen Ball viel zu ungenau ab und zwingt Weah zu einem Foul an Magnetti. Nach dem fälligen Freistoß versagt Marseilles Abseitsfalle völlig und Diaz kann ungedeckt aufs Tor köpfen. Auch hier fehlen nur wenige Zentimeter zum dritten Tor.

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    Die Gäste sind nach dem zweiten Gegentor völlig von der Rolle. Dima Ebimbe lässt Pavard stehen und kann beinahe aus acht Metern auf 3:0 erhöhen. Er überwindet zwar den herausgeeeilten Rulli, setzt den Ball aber zehn Zentimeter neben den rechten Pfosten.

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    Tooor! STADE BREST - Olympique Marseille 2:0. Erneut klingelt es nach der Kombination Magnetti auf Ajorque. Doumbia legt auf der rechten Seite auf Magnetti zurück, der aus dem Halbfeld eine perfekte Flanke auf Ajorques Kopf schlägt. Der Stürmer setzt sich gegen zwei Gegenspieler durch und nickt wuchtig zum zweiten Mal unhaltbar für Rolli ein.

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    Vorlage Hugo Magnetti

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    Marseille wirkt sichtlich verunsichert durch die ausbleibenden Ergebnisse und das Durcheinander neben dem Platz. Das Selbstvertrauen eines Anwärters auf einen Platz in der Königsklasse lassen sie gänzlich vermissen.

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    Doppelchance für Marseille. Erst fehlen Gouin nur wenige Zentimeter, um einen missglückten Torschuss durch Greenwood richtig gefährlich zu machen, dann kommt Timber nicht an einen schönen Lupfer von Gouin über die gegnerische Abwehr heran.

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    Nach etwas über 20 gespielten Minuten führt Marseille in der Ballbesitzstatistik klar mit 70 Prozent. Allerdings erzeugen sie ganz im Gegensatz zu Brest keine große Torgefahr.

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    Marseille versucht sich zu sortieren und wieder proaktiv zu spielen. Das funktioniert von Minute zu Minute besser. Über Vermeeren können sie sich endlich wieder vor das gegnerische Tor spielen. Mit einer risikoreichen und spektakulären Grätsche aber rettet Guindo gegen Greenwood, der gerade zum Schuss angesetzt hatte.

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    Nächste Gelegenheit für Stade Brest, das jetzt das eindeutig stärkere Team ist. Ajorque wird freigespielt und kann aus 14 Metern aus halblinker Position recht ungestört abschließen. Er trifft den Ball aber nicht richtig und verfehlt das Tor um gut zwei Meter.

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    Brest nutzt den Schockmoment der Südfranzosen und setzt sich vorne fest. Guindo kommt nach einer Flanke von der rechten Seite aus 20 Metern zum Schuss, Rulli taucht ab und kann den Ball aus dem linken flachen Eck holen.

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    Tooor! STADE BREST - Olympique Marseille 1:0. Ajorque schockt Marseille und trifft zur frühen Führung für Brest. Nachdem die Gäste den Ball nicht gut aus dem Strafraum klären, bedient Magnetti mit einer tückischen Aufsetzerflanke von der linken Seite seinen Stürmer, der mit dem Kopf aus vier Metern OM-Keeper Rulli überwindet.

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    Der Platz ist trotz des starken Regens gut bespielbar. Aber für die Spieler ist es sicherlich über die gesamte Distanz sehr anstrengend, da das Spiel dadurch sehr schnell wird.

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    Marseille übernimmt in den ersten Minuten das Kommando. Und kommt nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite nach einem langen Dribbling von Weah fast zur ersten guten Gelegenheit. Die Überzahlsituation wird allerdings nicht gut ausgespielt, der Ball auf Gouin bleibt bei Diaz hängen und kann geklärt werden.

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    Ein Blick auf die Taktik: Brest spielt in einer 4-2-3-1-Grundordnung, Marseille hat sich in einem 4-3-3 formiert.

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    Schiedsrichter Lissorgue pfeift in diesem Moment an. Los gehts! 

    Im kleinsten Stadion der Ligue 1, dem Stade Francis-Le Ble, wird das heutige Spiel vom Schiedsrichter Romain Lissorgue geleitet.

    In der Ligue 1 spielte man bisher 18 Mal gegeneinander. Die Bilanz spricht für klar für OM: Sie konnten bislang elf Partien gewinnen, Brest deren drei und elf Mal trennte man sich Unentschieden. Das Hinspiel konnte Lyon durch ein Tor von Morton mit 1:0 für sich entscheiden.

    Marseille liegt nach 22 Spieltagen mit 40 Punkten auf dem vierten Platz. Aus den letzten sieben Pflichtspielen verbuchte man lediglich zwei Siege. Nach desaströsen Auftritten in der Champions League und vor knapp zwei Wochen beim 0:5 bei PSG herrscht wieder einmal Krisenstimmung bei Olympique. Mittlerweile beträgt der Abstand auf den Drittplatzierten Lyon und der direkten Qualifikation für die Champions League fünf Punkte, der Abstand zum fünftplatzierten Lille zumindest dafür noch komfortable sechs Punkte.

    Brest liegt mit 27 Punkten aus 22 Spielen auf dem zwölften Platz. Diese Saison fehlt bisher die Konstanz, immerhin ist man nun seit drei Spielen ungeschlagen und nach oben hin sind die Abstände nicht besonders groß. Der Blick geht auf jeden Fall auf die einstelligen Plätze. 

    Marseille verspielte am Samstag einen Zwei-Tore-Vorsprung und musste sich mit einem 2:2 gegen Straßburg begnügen. Coach verändert die Startaufstellung auf zwei Positionen. Vermeeren und Paixao dürfen für Nadir und Aubameyang starten, die beide auf die Bank rücken. Lediglich Balerdi fehlt heute aufgrund einer Gelbsperre.

    Marseilles neuer Trainer Habib Beye vertraut in seinem ersten Spiel zu Beginn folgenden Spielern: Rulli - Weah, Pavard, Aguerd, Emerson - Höjbjerg, Timber, Greenwood, Vermeeren, Paixao - Gouiri.

    Brest trennte sich am Samstag mit einem 1:1-Unentschieden vom Lille OSC. Trainer Roy wechselt lediglich auf einer Position. Für Labeau Lascary rückt Doumbia ins Team. Aufgrund einer Verletzung steht heute Balde nicht im Kader.

    Brest-Coach Eric Roy setzt auf folgende Startelf: Coudert - Lala, Chardonnet, Diaz, Guindo - Chotard, Magnetti, del Castillo, Dina Ebimbe, Doumbia - Ajorque.

    Herzlich willkommen in der Ligue 1 zur Begegnung des 23. Spieltages zwischen Stade Brest und Olympique Marseille.