Arminia Bielefeld - VfL Bochum; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Arminia Bielefeld - VfL Bochum. 2. Bundesliga.

SchucoArena.

Arminia Bielefeld 1

  • J Grodowski (27. minute 11m)

VfL Bochum 1

  • M Kwarteng (79. minute)

Live-Kommentar

Das wars an dieser Stelle mit der 2. Liga, die um 20:30 Uhr mit dem NRW-Duell zwischen Schalke und Düsseldorf fortgesetzt wird. Und einer möglichen Aufstiegsparty im Pott. Vielen Dank für das Interesse und bis dahin! 

Und dieser Punkt hat es für den VfL durchaus in sich: Mit jetzt 40 Punkten wird Bochum in diesem Jahr nicht mehr absteigen. Zumal der Abstand auf den heutigen Gegner konstant bleibt. Bochum ist für den Moment Zehnter und spielt nächste Woche zu Hause gegen Hannover 96. Bielefeld bleibt aktuell auf Rang 13 stehen, ist weiter mittendrin im Abstiegskampf. Und tritt nächste Woche Freitag beim 1. FC Kaiserslautern an. 

Die Punkteteilung ist am Ende eines schwer verdaulichen Zweitligakicks leistungsgerecht, kein Team hätte heute einen Sieg verdient gehabt. Bielefeld wird sich ärgern, dass die Führung nicht über die Zeit gebracht werden könnte, außerdem wäre noch ein zweiter Elfmeter drin gewesen, der dem DSC verwehrt bliebt. Bochum konnte sich im zweiten Durchgang etwas steigern und die Partie auf Augenhöhe verbringen. Kwartengs Tor war dann die beste Szene des Spiels und verhinderte die nächste Auswärtsniederlage.  

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Doch der bringt nichts ein. Und dann pfeift Stieler ausgerechnet und ziemlich ungeschickt bei einem langen Ball in den Bochumer Strafraum die Partie ab. Der DSC und der VfL trennen sich unentschieden. 

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Es springt aber nichts mehr bei rum. Corboz will im rechten Halbfeld nochmal einen Freistoß ziehen, bekommt den aber nicht. Stattdessen nochmal Einwurf Bielefeld ... 

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Vier Minuten gibt es noch obendrauf. Bielefeld kommt nochmal ein bisschen auf. 

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Hat das Spiel noch eine Schlusspointe übrig? Fast, Corboz und Großer steigen beiderseits bei einer Flanke von Bauer hoch und köpfen vom rechten Fünfereck. Am Ende ist es wohl Corboz Schulter, von wo der Ball knapp am rechten Pfosten vorbeitickt. 

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Großer kommt bei Arminia Bielefeld für Russo ins Spiel. 

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Das 1:1 ist leistungsgerecht. So ein dünnes, ereignisloses und unkreatives Spiel, da hat keiner drei Punkte verdient. Dass Bielefeld mal klar besser war, ist längst in Vergessenheit geraten. 

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Und Lannert spielt jetzt für Handwerker. 

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Zwei weitere Wechsel: Sarenren Bazee kommt für Pechvogel Uldrikis, der gern auf 2:0 gestellt hätte. 

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Ein Drittel dieses Treffers geht auf das Konto von VfL-Keeper Horn. Diesen wuchtigen Uldrikis-Kopfball aus kurzer Distanz pariert der langjährige Bundesligakeeper echt stark. Den Rest haben dann Alfa-Ruprecht und Kwarteng erledigt. Eine echt schöne und aufregende Szene, die so gar nicht in dieses lahme Spiel passt. 

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Toooooor! Arminia Bielefeld - VFL BOCHUM 1:1. Ein Spiel im Schlummermodus, und dann so eine Szene: Horn pariert nach einer Ecke von rechts einen Kopfball von Uldrikis sensationell. Dann läuft der Konter. Bielefelds Restverteidigung ist nicht existent, Alfa-Ruprecht rennt die gesamte rechte Halbspur nach vorne und spielt dann auf Strafraumhöhe quer. Dort verzögert der vor dem Bielefelder Eckball eingewechselte Kwarteng clever. Und schiebt dann aus 15 Metern mit der Innenseite flach ins rechte Eck ein. 

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Vorlage Farid Alfa-Ruprecht

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Kwarteng kommt für die Schlussphase für Holtmann in die Partie. 

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Wörl mit einer langen Flanke von der linken Seite. Am langen Pfosten springt Boakye mit dem hohen Bein ein, kriegt die Kugel aber nicht mehr gefährlich ins Zentrum. Aber das sah immerhin mal spektakulär aus. 

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Die vom Elfmeter befreiten xGoals von 0,22 (Bielefeld) und 0,28 (Bochum) sprechen auch nicht gerade dafür, dass die wenigen Abschlüsse irgendwelche Qualität mitgebracht hätten. 

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Puh, hier passiert echt besorgniserregend wenig. Sechs Abschlüsse Bielefeld, vier von Bochum, das ist so herzlich wenig. Dafür ständiges Geracker und Gezerre im Mittelfeld, wechselnder Ballbesitz, überhaupt keine klaren Spiellinien. Wenn hier jetzt vorbei ist, erinnert sich eine Minute später kein Mensch mehr an dieses Spiel. 

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Und mit Momuluh wird auch Bielefelds zweiter emsiger Außenstürmer ausgewechselt. Boakye soll dessen Aufgaben übernehmen. 

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Es passiert nicht viel. Dann folgen die ersten Wechsel bei der Arminia: Wörl kommt für Grodowski. 

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Miyoshi ärgert sich über seine Auswechslung, hatte offenbar das Gefühl, gerade besser in die Partie zu kommen und etwas bewirken zu können. Jetzt spielt aber Alfa-Ruprecht für ihn. 

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Da sind sie ja! Oder besser: Da ist Marshall, der rechts im Sechzehner mit einem tollen Steilpass von Miyoshi aus dem Mittelfeld heraus gefunden wird. Er ist frei durch, gerät aber zu nah an die Grundlinie. Marshall behält die Übersicht, dreht nochmal auf und legt den Ball nach links in den Strafraum, wo Holtmann nachgerückt ist. Der schießt mit dem zweiten Kontakt. Und scheitert an Kersken, der im kurzen Eck rechtzeitig die Beine zustellt. 

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Grodowski, Handwerker, Momuluh, Corboz, in Phasen auch Uldrikis: Bielefelds Offensivbemühungen sind regelmäßig mit denselben Namen verbunden. Aber was ist eigentlich mit deren Pendants auf Bochumer Seite? Rein gar nichts zu sehen von Hofmann, der überhaupt keine Bälle kriegt, Holtmann, der keine Tiefe findet, oder Miyoshi, der seine Technik und sein Tempo nicht ansatzweise durchkriegt. Und Onyeka ist schon wieder raus. 

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Erste Chance im zweiten Durchgang: Grodowski steckt links zur Grundlinie für Handwerker durch, der hebt den Ball in hohem Bogen in den Sechzehner. An Freund und Feind vorbei. Hinter dem langen Pfosten kommt aber Corboz ran, nimmt den auftickenden Ball mit und dabei gleichzeitig an Pannewig vorbei. Und schießt aus spitzem Winkel nur einen Meter per Aufsetzer am langen Pfosten vorbei. 

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Also wirklich Schwung hat diese fahrige und unterdurchschnittliche Partie auch in der Pause nicht aufgenommen. Es bleibt viel Stückwerk. Zumindest ist es ausgeglichen. Aber nicht, weil Bochum besser geworden wäre. Vielmehr hat sich Bielefeld dem Niveau des Gegners angepasst. 

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Und dieses Gespräch ist deswegen zwingend nötig, weil die Entscheidung des VAR, nicht einzugreifen und Stielers Entscheidung nicht anzuzweifeln, doch überrascht. Momuluh hat durch Morgallas verursachten Gehfehler sogar seinen Schuh verloren, an ein Weiterspielen des Stürmers war da nicht zu denken. Da hat Bochum viel Glück. Der DSC ist aufgebracht. Ohne Elfmeter geht es weiter. 

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Oh, das könnte den zweiten Elfmeter für Bielefeld geben. Momuluh eifert einem auftickenden Steckpass von Russo rechts im Strafraum hinterher. Der Ball ist weit weg, Morgalla schubst oben, das ist harmlos, tritt ihn unten aber auf die Ferse, das ist ernst. Stieler pfeift nicht. Und redet dann lange und intensiv mit DSC-Kapitän Corboz. 

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Marshall ist keine fünf Minuten für Bochum auf dem Feld und wird direkt verwarnt. Nach einem technischen Fehler grätscht er der Kugel verzweifelt hinterher und räumt dabei nur Bauer ab. 

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Mit ganz viel Wohlwollen konnten wir den Bochumern in den letzten Minuten des ersten Durchgangs eine Leistungssteigerung zusprechen. Das kann Hoffnung auf einen attraktiveren und spannenderen zweiten Durchgang schüren. Und tatsächlich kommt der VfL auch gleich mal nach vorne: Ein langer Bero-Einwurf wird auf den Fuß von Holtmann geklärt. Der trifft seinen Schuss nicht richtig, sieht harmlos aus, kullert aber durch und nur knapp am rechten vorbei. 

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Bielefeld unverändert. Weiter gehts. 

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Elfmeterverursacher Lenz kommt auch nicht zurück. Marshall spielt für ihn. 

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Zwei Wechsel beim VfL Bochum, schon der zweite und dritte in der Partie nach der Wittek-Verletzung, das dürfte die Unzufriedenheit im Gäste-Lager mit der gezeigten Leistung im ersten Durchgang unterstreichen. Pannewig kommt für Onyeka. 

Bielefeld spielte eine ordentliche und aktive erste Halbzeit, und das reichte schon, um wesentlich besser als ganz schwache und beängstigend harmlose Gäste aus Bochum zu sein. Der VfL beendete die ersten 45 Minuten mit einem fünf Ballkontakten im gegnerischen Sechzehner, zwei davon wenige Sekunden vor Abpfiff, als auch der eine einzige Torschuss heraussprang. Bielefeld erspielte sich jetzt auch nicht reihenweise Torchancen. Verdiente sich mit stetiger Arbeit aber die Führung durch einen klaren Foulelfmeter. 

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Dann ist Pause, die tut gut. 

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Bochum beendet die erste Halbzeit dann doch nicht ohne Torszene. Kersken lässt einen Halbfeldfreistoß von der rechten Seite fallen. Es wird gestochert und Loosli schießt tatsächlich auch aufs Tor. Wird aber von Corboz geblockt. 

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Auf der anderen Seite tankt sich Momuluh ein weiteres Mal zur Grundlinie und verdient sich mit seinem Einsatz den Eckball. Der sechste Standard dieser Art, einmal mehr getreten von Handwerker, bleibt aber folgenlos. 

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Als die Nachspielzeit angezeigt wird, fünf Minuten, spielt sich Bochum tatsächlich mal in die gegnerische Box. Das erste Mal an diesem sonnigen Mittag auf der Bielefelder Alm. Zu einem Torschuss können sich die Gäste aber nicht durchringen. 

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Es tröpfelt Richtung Halbzeit. Viele Zweikämpfe, wenig Struktur, es wird sich abgearbeitet. Ansehnlichkeit und Unterhaltungswert der Partie sinken stetig. 

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Durch die Abseitsstellung bleibt es bei 4:0 Torschüssen in diesem Spiel. Das ist ganz schön dünn. 

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Horn verhindert das 2:0 gegen Momuluh, pariert den Abschluss aus spitzem Winkel im Eins gegen Eins. Dann geht aber die Fahne hoch. Momuluh stand beim gegrätschten Pass von Corboz aus dem rechten Halbfeld knapp im Abseits. 

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Mit einem dick bandagierten Oberschenkel und gestützt von zwei Betreuern humpelt Wittek ums Spielfeld herum Richtung VfL-Bank. Von der Morgalla jetzt ins Feld rennt. 

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Geht echt nicht viel zusammen beim VfL. Nach einem harten Zusammenprall zwischen Wittek und Momuluh muss Bochums Linksverteidiger lange am linken Oberschenkel behandelt werden. Dabei war es Wittek selbst, der da mit viel Schwung von hinten in Bielefelds Stürmer gerannt ist. Während Momuluh sich wieder fit meldet, sieht es bei Wittek nicht so aus, als könnte es weitergehen. 

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Also wieder Handwerker mit der Ecke von rechts. Und diesmal wird Knoche beim Einlaufen nicht gefoult. Er kommt zum Kopfball, der ist hinter dem langen Pfosten und in Rückenlage aber ziemlich schwer. Und segelt einen halben Meter am Pfosten vorbei ins Außennetz. Horn wäre auch noch zur Stelle gewesen. 

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Und daran ändert sich auch nichts. Es spielt nur Bielefeld. Uldrikis erreicht eine Flanke von links von Grodowski nicht. Und Wittek muss die Flanke von Momuluh von rechts zur Ecke klären. Bielefelds Außenstürmer sind die prägenden Akteure dieser ersten Halbzeit. 

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In der Entstehung etwas glücklich, auch wenn der Elfmeter unstrittig war, und trotzdem ist die Führung für Bielefeld hochverdient. Wer so wenig unternimmt wie der VfL Bochum, darf sich nicht beschweren, irgendwann ins Hintertreffen zu geraten. Noch immer steht hier kein einziger Ballkontakt im gegnerischen Strafraum in den Büchern. 

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Toooor! ARMINIA BIELEFELD - VfL Bochum 1:0. Fünf Minuten sind vergangen, seit Handwerker die Ecke von rechts geschlagen hat. Dann tritt Grodowski zum Elfmeter an. Und setzt den zielgenau rechts an den Innenpfosten. Präziser gehts nicht. Horn ist woanders unterwegs. 

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Lenz sieht obendrein die Gelbe Karte. Und als wäre das alles für den jungen Bochumer Leistungsträger nicht schon bitter genug, ist es auch noch seine zehnte. Er fehlt nächste Woche zu Hause gegen Hannover 96. 

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Dann sehen wir die entscheidende Kameraperspektive. Knoches Schmerz kommt nicht von ungefähr. Lenz, hinten dran, ist Knoche beim Einlaufen Richtung Ball klar auf den Knöchel gestiegen. Das muss Elfmeter geben. Und das verkündet Stieler dann auch so. 

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Oder wird das doch noch gecheckt? Knoche ist wieder einsatzbereit, das Spiel wird aber trotzdem nicht fortgesetzt. Stieler wartet auf Informationen. Und wird dann in die Reviewarea geschickt. 

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Ecke Nummer vier kommt von Handwerker von der rechten Seite. Die wird mit viel Schnitt aufs Tor gezogen. Knoche rennt ein, kommt fünf Meter vor dem Tor fast ran, wird von Lenz aber noch behindert und kommt zu Fall. Es fehlt nicht viel, um den reinzudrücken, der Ball rutscht letztlich aber durch. Und ein Foul von Lenz war es auch nicht, auch wenn sich Knoche noch leicht den Fuß vertritt. 

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Bielefeld kommt jetzt auch schon zur dritten Ecke. Flanke Momuluh, Kopfball Strompf. Der Standard wird aber wie alles andere bislang auch verschwendet. Bielefeld sollte nicht verpassen, sich für die Dominanz und die Mühen zu entlohnen. Es springt echt wenig bei rum. 

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Fast 60 Prozent Ballbesitz für Bielefeld, das auch schon auf zehn Strafraumaktionen kommt. Jetzt fast die elfte. Momuluh springt gegen Wittek aber unter einer Flanke von Handwerker her. Bochum bislang noch ohne Auftritt in der gegnerischen Box. Die harmlosen Gäste beweisen gerade eindrucksvoll, warum die Ausbeute in der Fremde so schwach ist wie bei keinem anderen Team der 2. Liga. 

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Nach dem Eckball kann Bochum aber auch die Einwurfschleuder klären. Der VfL hält Stand. Kommt selbst aber kaum einmal über die Mittellinie. 

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Grodowski ist nicht nur wegen seiner wie gewohnt erblondeten Haaren auffällig beim DSC Arminia, der Außenstürmer macht auch so viel Betrieb und sorgt wie gewohnt mit seinen langen Einwürfen immer wieder für Strafraumszenen seines Teams. Jetzt erarbeitet er auf der rechten Seite einen Eckstoß, den klärt Onyeka am kurzen Pfosten zum Einwurf - und Grodowski kommt angetrottet. 

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Bielefeld bleibt das aktivere Team. Grodowski schlägt auf der linken Seite einen Haken Richtung Grundlinie und zieht an Olsen vorbei, Bero kommt im Strafraum zur Hilfe und klärt rustikal, räumt da Grodowski ganz schön ab. Aber alles in fairer Art und Weise. Riskant war das allerdings schon. Eine Zehntelsekunde später, und wir sprechen von einem möglichen Foulelfmeter. 

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Der erste gefährliche Abschluss kommt dann aber von Momuluh: Auf der rechten Seite tankt er sich mit viel Geschwindigkeit an Wittek vorbei und schießt aus spitzem Winkel gen langes Eck. Horn pariert nach vorne. Der Abpraller landet bei Handwerker. Dessen Fernschuss wird geblockt. 

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Außerdem ist die Anfangsphase von längeren Unterbrechungen geprägt. Uldrikis wird von Horn abgeräumt und braucht einen Moment, um sich zu berappeln, bei Momuluh passt das Schuhwerk nicht, ihm wird die Zeit gewährt nachzujustieren. Und dann bekommt Strompf im Bochumer Strafraum den Ball leicht an die Hand und Stieler wartet auf ein Signal des VAR. Das kommt aber verständlicherweise nicht. 

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Der Start ist aber noch etwas schleppend. Bielefeld ist bemüht, Bochum verteidigt. Ein Flugball findet Momuluh nicht auf der rechten Spur, der Daumen geht trotzdem hoch, wenig später wird Grodowski am Strafraumrand sauber von Olsen abgegrätscht. In Tornähe gerät der DSC so noch nicht. 

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"Stadion Alm" steht mittig, perfekt sichtbar und eindrucksvoll auf der Gegengerade. Ein Spiel für die Fußball-Romantiker in Ostwestfalen. Die Bielefelder Fans untermalten das 100-jährige Jubiläum natürlich mit einer eindrucksvollen Choreo, das Wetter könnte besser nicht sein. Jetzt muss sich die positive Energie nur noch aufs Feld übertragen. 

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Anpfiff von Schiedsrichter Tobias Stieler. 

Bielefeld bewies zuletzt mal wieder, dass es zur Stelle ist, wenn Druck auf dem Kessel ist. Nach einer Niederlage gegen den KSC und einem Punkt gegen Nürnberg sah sich Bielefeld auf einmal als Vorletzter im Derby gegen Schlusslicht Münster. Das war dann Abstiegskampf at its best mit dem glücklicheren Ende für die Arminia. Die damit auf Rang 13 sprang. Und das beschreibt dann schon ganz gut, wie eng es in dieser 2. Liga zugeht. Zwei Punkte trennt Bielefeld vor dem Spiel vom Abstiegs-Relegationsplatz, vier sind es auf Gegner Bochum. 

Das wird in Bielefeld nicht nur besonders schwer, weil es im stimmungsvollen und heimstarken Bielefeld immer schwer ist, sondern weil es ein ganz besonderer Tag ist: Der DSV Arminia feiert 100 Jahre Bielefelder Alm. Deswegen heißt die SchücoArena heute auch nochmal offiziell so. Das Haus wird voll sein, die Atmosphäre elektrisierend. Mit Bochum kommt ein nicht minder großer Traditionsverein zu Besuch. Da passt alles. 62 Mal hat es dieses Duell schon gegeben, mit 25 Siegen für Bochum und 19 für den DSC bei 18 remis hat der VfL die Nase leicht vorn. 

So kann sich Bochum heute mit einem Sieg aller Sorgen entledigen. Die 40-Punkte-Marke, die ziemlich sicher wie immer reichen wird, ist sogar nur noch ein Zähler entfernt. Da muss schon alles den Bach runter gehen, damit der Bundesliga-Absteiger sich in diesem Jahr noch aus der 2. Liga verabschiedet. Als schwächstes Auswärtsteam der Liga gilt es vielmehr noch eine Spezialdisziplin zu verbessern. Schmale zwei Siege und elf Punkte sammelte der VfL in der Fremde nur. 

Drittletzte Runde im so engen und spanennden Abstiegskampf der 2. Liga und mit Bielefeld gegen Bochum sehen wir eins dieser zahlreichen direkten Duelle, die so wegweisend im Spiel um den Klassenerhalt sind. Und mittlerweile, bei nur noch drei restlichen Spielen und neun zu vergebenen Punkten, entscheidenden Charakter bekommen. 

Am Ende einer Saison wird nicht mehr viel experimentiert. Sehen wir auch beim VfL und Trainer Rösler, der letzte Woche beim 2:1 gegen Greuther Fürth ebenfalls erfolgreich war und auf jegliche Veränderungen in seiner Startelf verzichtet. 

So beginnt der VfL Bochum: Horn - Olsen, Loosli, Strompf, Wittek - Bero, Lenz - Miyoshi, Onyeka, Holtmann - Hofmann. 

Arminia Bielefeld holte letzte Woche einen großen Sieg: Mit 3:2 wurde Preußen Münster in einem emotionalen und packenden Nachbarschaftsduell geschlagen. Trainer Kniat belohnt seine Derbysieger und schickt heute dieselbe Startelf auch gegen Bochum ins Rennen. 

So spielt Arminia Bielefeld: Kersken - Hagmann, Bauer, Knoche, Handwerker - Corboz, Russo, Rochelt - Momuluh, Uldrikis, Grodowski. 

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 32. Spieltages zwischen Arminia Bielefeld und dem VfL Bochum.