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SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Atalanta Bergamo - Bayer 04 Leverkusen. UEFA Europa League Finale.

Aviva StadiumZuschauer47.135.

Atalanta Bergamo 3

  • A Lookman (12. minute, 26. minute, 75. minute)

Bayer 04 Leverkusen 0

    Live-Kommentar

    Von dieser Stelle soll es das gewesen sein. Wir danken für das Interesse und erinnern daran, dass noch zwei Europapokalfinals auf dem Programm stehen. Selbstverständlich sind wir auch da live am Ball. Bis dahin!

    Nun dürfen die Lombarden feiern, bewegen sich mit ihrem Schmuckstück zu den Fans, um es den Anhängern zu präsentieren. Dass für Atalanta noch zwei Partien in der Serie A zu bestreiten sind - am Sonntag gegen Torino und eine Woche später noch ein Nachholspiel gegen die Fiorentina -, das interessiert momentan niemanden.

    Dann sind die Nerazzurri aus Bergamo an der Reihe. Gian Piero Gasperini geht voran, holt sich seine Plakette ab. Die Spieler folgen ihm. Alle marschieren an UEFA-Präsident Aleksander Cerferin vorbei. Als Letzter ist der Kapitän an der Reihe. Berat Djimsiti nimmt die Trophäe in Empfang, begibt sich damit in den Kreis seiner Teamkollegen und reckt den Pokal jubelnd in die Höhe. Herzlichen Glückwunsch!

    Inzwischen läuft die Siegerehrung. Nach den Schiedsrichtern werden nun die enttäuschten Leverkusener mit Medaillen geehrt. Das ist natürlich ein schwacher Trost. Alle Spieler wollen das möglichst schnell hinter sich bringen.

    Atalanta feiert dank des verdienten Sieges vor 47.135 Zuschauern im Aviva Stadium den ersten internationalen Titel überhaupt. Nach dem Pokalsieg 1963 bedeutet der heutige Triumph sicherlich den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Damit wären die Bergamasken auch für die kommende Champions-League-Saison qualifiziert, haben das aber schon über die Serie A als Fünfter geschafft. Folglich darf sich in Italien nun die Roma als Sechster ebenfalls Hoffnungen auf die Königsklasse machen, sollte Bergamo auf Rang 5 bleiben.

    Und so ziehen die Rheinländer in ihrem 52. Pflichtspiel der Saison erstmals den Kürzeren, verpassen ihren zweiten internationalen Titel nach dem UEFA-Cup-Sieg 1988. Aus dem Triple wird somit nichts, aber ein Double kann es noch werden für Bayer, denn am Sonntag steht das Pokalendspiel in Berlin gegen Kaiserslautern an.

    Atalanta Bergamo ist Europa-League-Sieger 2024, schlägt Bayer 04 Leverkusen im Finale von Dublin klar mit 3:0. La Dea erwies sich als perfekt eingestellt. Gian Piero Gasperini wählte genau die richtige Taktik, um den Deutschen Meister matt zu setzen. Von Beginn an gingen die Bergamasken giftig zu Werke, attackierten früh, entwickelten selbst Druck. Lauf- und anfangs auch sehr zweikampfstark kaufte man dem Kontrahenten den Schneid ab. Zu alledem kam höchste Effizienz beim Ausnutzen der drei Torchancen. So avancierte der ehemalige Leipziger Ademola Lookman mit drei Treffern zum Mann dieses Finales. Die Werkself konnte das eigene Spiel nicht aufziehen, kam schwer zur Entfaltung und agierte im Ballbesitz zu einfallslos und zu langsam. Auch in der Pause fand Xabi Alonso keine Lösungen für sein Team. Bei allem Bemühen blieben der Bundesligist harmlos.

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    Dann beendet Schiedsrichter Istvan Kovacs das Treiben auf dem Platz.

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    Aus halbrechter Position bringt Adam Hlozek einen fulminanten Distanzschuss an, setzt den mit dem rechten Fuß haarscharf am rechten Pfosten vorbei.

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    Aufseiten der Bergamasken wird Matteo Ruggeri durch Rafael Toloi ersetzt. Mit den Spielerwechseln sind wir durch.

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    Inzwischen ist die reguläre Spielzeit abgelaufen. Vier Minuten soll es noch obendrauf geben.

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    Im Strafraum tritt Giorgio Scalvini von hinten in die Beine von Adam Hlozek. Doch in der Entstehung befand sich Patrik Schick offenbar im Abseits. Daher bekommt Bayer auch keine Hilfe im Form eines Elfmeters.

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    Bei allem Anrennen wirkt das beim Deutschen Meister weiterhin ziemlich einfallslos. Mit der Niederlage vor Augen fällt das alles jetzt natürlich besonders schwer.

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    Bis in die Schlussphase hinein rennt Bayer unverdrossen an und versucht, zumindest noch den Ehrentreffer zu erzielen. Doch so wie das ausschaut, ist nicht mal der dem Bundesligisten heute vergönnt.

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    Anstelle von Davide Zappacosta spielt ab sofort Hans Hateboer.

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    Gian Piero Gasperini bringt frische Kräfte. Gianluca Scamacca geht runter, räumt das Feld zugunsten von El Bilal Toure.

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    Ferner macht Jeremie Frimpong Feierabend, wird durch Nathan Tella ersetzt. Damit schöpft Alonso sein Wechselkontingent restlos aus.

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    Xabi Alonso versucht, von draußen noch etwas zu bewegen, nimmt Florian Wirtz aus dem Spiel und beordert Patrik Schick auf den Platz.

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    Natürlich probiert es Leverkusen weiter. Florian Wirtz bringt einen Schuss an. Den flachen Ball hält Juan Musso sicher.

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    Ausgerechnet in diesem europäischen Finale droht Bayer die erste Saisonniederlage. Wie sollen die Jungs von Xabi Alonso jetzt noch drei Tore erzielen? Die Zeit spricht auch gegen die Werkself.

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    Tooooor! ATALANTA BERGAMO - Bayer 04 Leverkusen 3:0. Nach einer Balleroberung von Mario Palasic starten die Lombarden einen Konter, spielen den mustergültig aus. So kommt es zum ersten Torschuss von La Dea im zweiten Durchgang. Nach einem Zuspiel von Gianluca Scamacca narrt Ademola Lookman links in der Box Edmond Tapsoba mit einem Übersteiger und nagelt seinen Linksschuss dann über Matej Kovar hinweg in den rechten Winkel. Mit seinem dritten Treffer des Abends entscheidet der Stürmer die Partie.

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    Vorlage Gianluca Scamacca

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    Nach einer Freistoßentscheidung zugunsten der Bergamasken infolge einer leichten Handgreiflichkeit von Jeremie Frimpong gegen Ederson regt sich Robert Andrich fürchterlich auf und sieht wegen des Meckerns Gelb.

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    Atalanta verliert die Ordnung nicht, lässt Leverkusen weiterhin kaum etwas zu. Eine wirkliche Idee hat die Werkself nach wie vor nicht. Allmählich drängt die Zeit, den Rheinländern muss bald etwas einfallen.

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    Teun Koopmeiners vergreift sich am Trikot von Florian Wirtz und reißt diesem das fast vom Leib. Dafür gibt es die nächste Verwarnung.

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    Zugleich räumt Alex Grimaldo zugunsten von Adam Hlozek das Feld.

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    Xabi Alonso sieht sich zum Handeln gezwungen, nimmt Exequiel Palacios runter und bringt dafür Robert Andrich.

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    Mit einem leichten Stoß verhindert Edmond Tapsoba den Durchbruch von Ademola Lookman und holt sich Gelb ab.

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    Inzwischen steht Musso und kann die Partie fortsetzen, die nun also wieder freigegeben wird.

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    Florian Wirtz spielt mit Gefühl diagonal in den Sechzehner, sucht Alex Grimaldo. Der kommt mit seinem Kopfballversuch gegen Juan Musso zu spät. Der Torwart bleibt danach liegen und muss behandelt werden.

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    Seit Wiederbeginn setzt Atalanta kaum noch offensive Akzente. Einen Torschuss des italienischen Pokalfinalisten hat es in der zweiten Hälfte noch nicht gegeben. Bekanntermaßen aber braucht La Dea nicht viel. Also aufgepasst!

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    Wegen eines Fouls an Amine Adli zeigt der Unparteiische Davide Zappacosta die Gelbe Karte.

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    Von der linken Seite bringt Alex Grimaldo eine scharfe Flanke an. Im Sechzehner nimmt Jeremie Frimpong den Ball volley mit dem linken Fuß und jagt ihn deutlich über die Kiste.

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    Seit Wiederbeginn treten die Leverkusener deutlich zweikampfstärker auf. Der Ballbesitz ist weiterhin zu zwei Dritteln aufseiten des Deutschen Meisters. Daran ändert sich nicht viel.

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    Bei den Bergamasken verlässt Charles De Ketelaere den Rasen, den dafür Mario Pasalic betritt.

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    Gianluca Scamacca geht im Zweikampf mit Piero Hincapie mit dem linken Arm zu Werke. Der Stürmer hat schon Gelb. Doch diese Zweikampfführung reicht nicht aus, diesen mit Gelb-Rot vom Platz zuschicken. Dennoch muss sich der Angreifer allmählich etwas vorsehen.

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    Dann setzt Piero Hincapie mit einem starken Tackling ein Zeichen. Sofort belagert die Werkself in der Folge den gegnerischen Strafraum und holt eine Ecke raus. Doch daraus ergibt sich mal wieder nichts.

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    Standards helfen Leverkusen auch nicht weiter, die sind allesamt schlecht getreten. Jetzt findet Alex Grimaldo mit der Hereingabe von der linken Seite bei Weitem keinen Mitspieler.

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    Florian Wirtz unternimmt mal etwas auf eigene Faust, doch der Gegner ist da natürlich zur Stelle. Zwar wird einer abgeschüttelt, dann aber schlägt Teun Koopmeiners zu. Und so ergibt sich ein Umschaltmoment für Bergamo. Da mischt auch der Niederländer mit, passt von links zur Mitte. Dort klärt Piero Hincapie zur Ecke, die im Anschluss nichts einbringt.

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    Atalanta versucht, am bisherigen Vorgehen festzuhalten, legt das Ganze aber weiterhin etwas defensiver an. Noch findet Bayer dagegen auch nach Wiederbeginn keine Lösungen.

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    Jetzt rollt der Ball wieder vor knapp 50.000 Zuschauern im Aviva Stadium.

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    Aufseiten Atalantas ist Sead Kolasinac zunächst zurückgekehrt, um zu testen, musste dann doch die Segel streichen. Und so kommt zur zweiten Hälfte Giorgio Scalvini.

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    Xabi Alonso wechselt zur Pause. Josip Stanisic bleibt in der Kabine. Dafür spielt fortan Victor Boniface.

    Nach 45 Minuten führt Atalanta Bergamo im Europa-League-Finale gegen Bayer 04 Leverkusen mit 2:0. Von Beginn an war der italienische Pokalfinalist zur Stelle, biss sich in diese Partie. Immer wieder wurde der Gegner früh attackiert. Die Lombarden legten Bayers Offensivkünstler an die Kette und entwickelten selbst Druck. Höchst effizient nutzten die Bergamasken ihre zwei Torchancen. Die Werkself verzeichnete zwar über die gesamte Begegnung mehr Ballbesitz, wusste zunächst aber gar nichts damit anzufangen. Das Spiel nach vorn konnte sich überhaupt nicht entfalten. Erst als Atalanta mit der komfortablen Führung im Rücken auch mal etwas zurücksteckte, ergaben sich ein paar Ansätze für den Bundesligisten. Noch aber ist der Weg weit. Der Deutsche Meister benötigt mehr Entschlossenheit und Zweikampfhärte, um darüber spielerisch in Fahrt zu kommen.

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    Dann bittet Schiedsrichter Istvan Kovacs die Akteure zur Pause in die Kabinen.

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    Aus halblinker Position bringt Granit Xhaka einen Distanzschuss an, setzt diesen mit dem linken Fuß aber rechts am Gehäuse von Juan Musso vorbei.

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    Soeben läuft die reguläre Spielzeit des ersten Durchgangs ab. Zwei Minuten soll es noch obendrauf geben.

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    Jetzt zeigt sich La Dea mal wieder. Halbrechts an der Strafraumgrenze schießt Charles De Ketelaere mit dem linken Fuß flach aufs rechte Eck. Matej Kovar ist rechtzeitig zur Stelle und hält sicher.

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    Bei den Zweikämpfen hat sich der Bundesligist in der Tat gesteigert, auch wenn Bergamo hier die Nase noch knapp vorn hat.

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    Atalanta zieht sich mit der 2:0-Führung im Rücken inzwischen deutlicher zurück, lässt den Kontrahenten machen. Somit gibt es weiter viel Ballbesitz für Leverkusen, der verstärkt auch in der gegnerischen Hälfte vonstattengeht. 

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    Jetzt setzt Florian Wirtz im Strafraum einem langen Ball hinterher, erwischt den aber nicht ganz. Dennoch deutet Bayer nun zumindest in einigen Aktionen an, dass hier noch längst nicht alles verloren sein muss.

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    Gelb sieht zugleich Florian Wirtz wegen unnötigen Meckerns. Der Referee hat das Foul von Scamacca doch geahndet.

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    Gianluca Scamacca fährt im Mittelkreis Amine Adli in die Parade und verdient sich für dieses Foul die Gelbe Karte.

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    Plötzlich ergibt sich für Alex Grimaldo links am Strafraum eine Gelegenheit und etwas Platz. Doch der Spanier verschenkt das leichtfertig mit dem schwachen Versuch eines Hebers.

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    Fällt den Leverkusener Spielern auf dem Platz etwas ein, wie man mit diesem Gegner klarkommen könnte? Oder benötigen Granit Xhaka und Co. die Pause und die Hilfe von Xabi Alonso? In jedem Fall lässt Bayer nichts unversucht, der Bundesligist versucht es.

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    Immerhin gelangt Leverkusen jetzt mal in die Box. Dort rasselt Amine Adli mit Sead Kolasinac zusammen und geht zu Boden. Von einem Elfmeter sind wir hier ganz weit entfernt.

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    Jetzt wird das eine richtige Aufgabe für die Werkself - vor allem weil Bayer bislang überhaupt keine Akzente setzen kann und trotzt des Ballbesitzes vom Gegner dominiert wird.

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    Tooooor! ATALANTA BERGAMO - Bayer 04 Leverkusen 2:0. Im Spielaufbau verliert der Deutsche Meister den Ball. Eine Kopfballablage von Amine Adli gerät zu ungenau. Die Kugel landet im linken Halbfeld bei Ademola Lookman. Dieser bewegt sich in Richtung Sechzehner, schießt dann halblinks von der Strafraumgrenze mit dem rechten Fuß perfekt und unhaltbar ins rechte Eck.

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    Nach wie vor ist Bayer häufiger am Ball, doch mehr als der eine abgefälschte Torschuss eben ist nicht dabei herausgesprungen. Für Atalanta stehen drei Schussversuche zu Buche. Und die Lombarden sind vor allen Dingen zweikampfstärker. Letzteres hat bislang einen ganz entscheidenden Einfluss.

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    Erstmals greift Istvan Kovacs zum gelben Karton. Den bekommt Berat Djimsiti nach einem Foul an Exequiel Palacios zu sehen.

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    Auf der Gegenseite versucht sich Gianluca Scamacca an einem Torschuss, verfehlt damit aber deutlich das Ziel.

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    Jetzt kommt mal Tempo rein beim Bundesligisten. Jeremie Frimpong braust über rechts in den Strafraum, passt flach zur Mitte. Doch Alex Grimaldo haut mit dem schwachen rechten Fuß über den Ball. Sekunden später schießt Josip Stanisic. Doch die abgefälschte Kugel landet ohne Schwierigkeiten in den Fängen von Juan Musso.

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    Doch wenn eine Mannschaft mit Rückständen umzugehen weiß, dann ist das die Werkself. Bayer hat das während dieser Saison vielfach bewiesen.

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    Angesichts der bisherigen Eindrücke geht die Führung für Atalanta durchaus in Ordnung. Die Bergamasken haben eine bessere Einstellung zu dieser Partie gefunden und machen Leverkusen das Leben aber mal so richtig schwer.

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    Tooooor! ATALANTA BERGAMO - Bayer 04 Leverkusen 1:0. Nach der Ecke bleiben die Lombarden dran, kommen jetzt über rechts. Dort bricht Davide Zappacosta in Richtung Grundlinie durch, passt flach in die Mitte. Auf Höhe des zweiten Pfostens schläft Exequiel Palacios, steht schlecht und bemerkt Ademola Lookman in seinem Rücken nicht. Der nigerianische Nationalspieler ist flink, befördert seinen Linksschuss aus etwa sieben Meter völlig unhaltbar ins linke Eck und erzielt seinen dritten Treffer im laufenden Wettbewerb.

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    Vorlage Davide Zappacosta

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    Nun gibt es den ersten Eckstoß der Partie. Um den kümmert sich Ademola Lookman auf der linken Seite. Die Hereingabe aber findet zunächst keinen Mannschaftskameraden. 

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    Zwar verzeichnet Bayer mehr Ballbesitz, weiß damit aber noch gar nichts anzufangen. Atalanta ist immer eng dran, verwickelt den Gegner in Zweikämpfe. So kann sich der Deutsche Meister nicht richtig entfalten.

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    Dann hat Matteo Ruggeri auf links etwas Platz. Die folgende Flanke ist für Gianluca Scamacca gedacht. Doch Piero Hincapie ist eng dran und blockt dessen Kopfball. Das Spielgerät springt letztlich rechts am Tor vorbei, es gibt Abstoß.

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    Jetzt steht Teun Koopmeiners auf der rechten Seite zu einem Freistoß der Bergamasken bereit, bringt den mit dem linken Fuß herein. Doch auch hier wird kein Teamkollege gefunden.

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    Wenig später segelt ein langer Schlag doch in Atalantas Strafraum. Dort aber hat Juan Musso alles im Griff und faustet die Kugel sicherheitshalber mit beiden Fäusten weg.

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    Über einen Freistoß von Florian Wirtz wollen es die Leverkusener erstmals in den Sechzehner schaffen, doch der lange Ball von der rechten Seite verhungert so ein wenig.

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    Anfangs zeigen die Italiener, dass sie durchaus am Ball interessiert sind. In dieser Phase jedoch versucht Bayer, das Geschehen über viel Ballbesitz an sich zu reißen.

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    Soeben ertönt der Anpfiff im Aviva Stadium, von der UEFA offiziell schlicht Dublin Arena genannt. Bei bewölkten 15 Grad stößt Atalanta an, mit Niederschlägen wird im Spielverlauf nicht gerechnet.

    Kurz vor Spielbeginn schauen wir auf das Unparteiischengespann. An der Pfeife agiert Istvan Kovacs. Der rumänische FIFA-Referee hat als Assistenten seine Landsleute Vasile Marinescu und Ovidiu Artene dabei. Als Vierter Offizieller fungiert Ivan Kruzliak aus der Slowakei. Vor den Monitoren haben die Niederländer Pol van Boekel und Rob Dieperink sowie Catalin Popa aus Rumänien das Geschehen im Blick.

    Zum dritten Mal stehen sich beide Vereine in einem Pflichtspiel gegenüber. Die ersten beiden Vergleich gab es ebenfalls in der Europa League und liegen noch gar nicht so lange zurück. Im Achtelfinale 2021/2022 verlor Leverkusen beide Partien (2:3, 0:1) und schied aus.

    Auf dem Weg durch den laufenden Wettbewerb war natürlich auch Bayer Gruppensieger - und das ohne jeden Verlustpunkt. Danach hatte die Werkself mitunter auch Glück, drehte Partien, erzielte späte Tore und räumte so Qarabag (2:2, 3:2), West Ham (2:0, 1:1) und die Roma (2:0, 2:2) aus dem Weg.

    Da hat selbst der Werksklub mehr zu bieten. Ihren ersten großen Triumph feierten die Leverkusener 1988 im UEFA Cup, dem Vorgängerwettbewerb der Europa League. Zudem stand Bayer im Champions-League-Finale 2002 und bestreitet heute das dritte Europapokalendspiel. Wie Atalanta hat der Bundesligist einen Pokalsieg zu Buche stehen (1993) - und darüber hinaus vier Finals verloren, kann in dieser Hinsicht aber am Samstag nachlegen. Nach dem Meistertitel winkt den Rheinländern in ihrer jetzt schon historischen Saison das Triple.

    In der Vitrine der Bergamasken ist allerdings noch viel Platz. Der Sieg in der Coppa Italia 1963 bedeutet den einzigen nennenswerten Titel der Vereinsgeschichte. Seither hat Atalanta einige Endspiele verloren - fünf an der Zahl, alle im italienischen Pokal. International stellt die heutige Partie das allererste Finale dar. Zuvor hatte man einst im Europapokal der Pokalsieger 1988 mal in der Vorschlussrunde gestanden. Bei den drei Teilnahmen an der Königsklasse war das Viertelfinale 2020 das höchste der Gefühle. In der Europa League ist man übrigens auch erst zum dritten Mal am Start.

    So unbequem Atalanta auch sein mag, auf dem Niveau der Leverkusener war La Dea nicht annähernd unterwegs. Als derzeit Fünfter der Serie A haben die Lombarden die Teilnahme an der Champions League für die kommende Saison bereits sicher. Darüber hinaus stand man im Pokalfinale, zog vor genau einer Woche aber gegen Juventus mit 0:1 den Kürzeren. In der Europa League wusste man als ungeschlagener Gruppensieger zu gefallen, fing sich einzig gegen Liverpool eine Niederlage ein, rang die Mannschaft von Jürgen Klopp aber genauso nieder (3:0, 0:1) wie davor Sporting Lissabon (1:2, 2:1) und danach Olympique Marseille (1:1, 3:0).

    Mit diesem Personal verfolgt die Werkself das Ziel, einer jetzt schon überragenden Saison international die Krone aufzusetzen. Den Meistertitel haben die Rheinländer längst im Sack, sind über die komplette Bundesligasaison ungeschlagen geblieben. Doch der Superlative sind das nicht genug, auch wettbewerbsübergreifend hat man noch immer kein Pflichtspiel verloren. 51 Partien geht das inzwischen so. Und jetzt folgen kurz nacheinander die beiden letzten Begegnungen - die Finals, die man sich während dieser phänomenalen Spielzeit verdient hat. All diese Leistungen machen Bayer heute zum Favoriten.

    Aufseiten des Bundesligisten zieht Xabi Alonso die Arbeitsteilung auf der Torhüterposition zwischen Liga und Pokalwettbewerben konsequent durch. Also darf heute wieder Matej Kovar anstelle von Lukas Hradecky ran. Insgesamt gibt es nach dem 2:1-Sieg gegen Augsburg fünf Veränderungen. Odilon Kossounou, Robert Andrich, Jonas Hofmann und Victor Boniface finden sich auf der Leverkusener Bank wieder. Dafür spielen Josip Stanisic, Piero Hincapie, Granit Xhaka und Florian Wirtz von Beginn an.

    Für Bayer 04 Leverkusen stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Kovar - Tapsoba, Tah, Hincapie - Stanisic, Xhaka, Palacios, Grimaldo - Frimpong, Wirtz - Adli.

    Im Vergleich zum 2:0-Erfolg am Samstag in Lecce wechselt Gian Piero Gasperini munter durch. Mit Torwart Juan Musso, Isak Hien, Davide Zappacosta und Gianluca Scamacca verbleiben lediglich vier Spieler in der Startelf der Bergamasken.

    Gleich mit Beginn der Berichterstattung widmen wir uns den personellen Angelegenheiten des Abends und dabei zuvorderst Atalantas Mannschaftsaufstellung: Musso - Djimsiti, Hien, Kolasinac - Zappacosta, Ederson, Koopmeiners, Ruggeri - de Ketelaere, Lookman - Scamacca.

    Herzlich willkommen zum Finale der Europa League 2023/24 zwischen Atalanta Bergamo und Bayer Leverkusen.