Belgien - Senegal; Fußball WM Sechzehntelfinale

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Belgien - Senegal. Fußball WM Sechzehntelfinale.

Lumen FieldZuschauer66.925.

Belgien 3

  • R Lukaku (86. minute)
  • Y Tielemans (89. minute, 125. minute 11m)

Senegal 2

  • M Diarra (25. minute)
  • I Sarr (51. minute)

Live-Kommentar

Aus Seattle war es das für heute. Ihnen vielen Dank für das Interesse und eine gute Nacht - oder viel Spaß mit dem nächsten Sechzehntelfinale, dessen Vorberichterstattung in wenigen Minuten bei uns starten wird.

Lamine Camara ist untröstlich, weint bitterliche Tränen im Mittelkreis. Er ist die tragische Figur der Löwen von Teranga, die nach einem tollen Spiel mit leeren Händen dastehen und die bittere Heimreise antreten müssen. Belgien dagegen kommt abermals bei dieser WM mit dem Schreck davon und kann nun abwarten, wer Gegner im Achtelfinale (Dienstag, 2:00 Uhr MESZ) wird: Gastgeber USA oder Bosnien-Herzegowina. Das Spiel gibt es in einer Stunde ab 2:00 Uhr live bei uns im Ticker.

Was für ein Drama in Seattle! 85 Minuten lang sah Senegal nach einem reifen, mutigen, zielstrebigen Auftritt wie der sichere Sieger aus, führte verdient mit 2:0 - und scheidet dennoch aus. Belgien wurde erst in der Schlussphase durch die Einwechslungen zwingend, rettete sich dann aber mit einem Doppelschlag kurz vor Schluss in die Verlängerung. Nach anfänglicher Nervosität auf beiden Seiten entwickelte sich eine ausgeglichene Verlängerung, ohne viel Risiko - bis Lamine Camara wenige Augenblicke vor dem Elfmeterschießen zur Grätsche im eigenen Strafraum ansetzte und Tielemans folgenschwer erwischte. Der Belgier blieb vom Punkt sicher und führte seine Farben mit einem Doppelpack in die nächste Runde.

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Pape Matar Sarr führt aus - und verzieht deutlich. Belgien zieht ins Achtelfinale ein!

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Es gibt noch einmal den Freistoß für Senegal, zentrale 16 Meter vor dem Tor. Raskin blockt den Schuss von Diatta mit dem Arm.

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Mbaye dribbelt links neben dem Sechzehner an, doch das Endprodukt nicht. Eine Mischung aus Schuss und Flanke, kein Problem für Courtois.

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Moreira mit einem klaren taktischen Foul, kommt aber ohne Gelber Karte davon. Die Sekunden verrinnen.

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Das Publikum schiebt mit lauten "Senegal! Senegal"-Rufen noch einmal an. Bekommen die Westafrikaner noch eine letzte Chance?

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Senegals erste Antwort ist ein Distanzschuss, der weit über den Kasten fliegt.

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Wie lange wir das Spiel noch fortgesetzt? Wenn ich die Geste von Schiedsrichter Martinez richtig deute, will er noch mindestens vier Minuten spielen lassen.

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Tooooor! BELGIEN - Senegal 3:2. Youri Tielemans schießt Belgien ins Achtelfinale! Der 29-Jährige übernimmt tief in der Nachspielzeit der Verlängerung die Verantwortung vom Punkt und schießt die Kugel locker aus dem Fußgelenk rechts oben in die Maschen. Belgien feiert, Senegal liegt am Boden!

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Was ist nun los? Pathe Ciss liegt am Elfmeterpunkt und simuliert einen Schlag von Moreira. Was für ein unwürdiger Witz! Ciss selbst greift Moreira von hinten in den Nacken, bekommt dann einen Mini-Schubser vom Belgier, wartet zehn Sekunden bis der Schiedsrichter auch wirklich schaut und wirft sich dann zu Boden. Peinlich. Und der Elfmeter verzögert sich dadurch weiter.

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Dauert länger als nötig, denn die Sache ist eigentlich klar. Camara grätscht in Richtung Ball, trifft aber nur das Bein von Tielemans von hinten. Das ist ein klarer Elfmeter und den gibt Martinez nach langer Betrachtung der Bilder auch. Was für ein Drama in Seattle!

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Schiedsrichter Martinez wird nun selbst an den Bildschirm geholt. Der Elfmeterverdacht erhärtet sich bei jeder Wiederholung und Zeitlupe.

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Wahnsinn! Und dann hat Belgien plötzlich den Matchball! Onana steckt links durch für Moreira, der flach ins Zentrum gibt. Am ersten Pfosten ist Tielemans in einen Zweikampf verwickelt, kommt so nicht an die Kugel. Dahinter wird ein Senegalese überraschend am Bein getroffen, der Ball flippert so zu Lukebakio. Und der hat aus halbrechten zehn Metern die Riesenchance, der Schuss prallt aber nur an die Oberkante der Latte. Der VAR wirft aber noch einen genauen Blick auf den Zweikampf mit Tielemans, womöglich gibt es einen Elfmeter für Belgien.

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In der zweiten Hälfte der Verlängerung hat sich das Blatt wieder ein wenig gewendet: Die Löwen von Teranga wirken nun wieder etwas mutiger und zielstrebiger, erarbeiten sich gute Abschlüsse.

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Gleich noch einmal Senegal. Nicolas Jackson wird rechts am Strafraumeck in Szene gesetzt, tanzt Castagne mit zwei Haken aus und spielt dann scharf in die Mitte, Theate klärt zur Ecke. Die landet am Ende bei Belgiens Keeper.

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Sapoko Ndiaye! Der junge Mittelfeldspieler legt sich halblinks vor der Box die Kugel mit einem kurzen Antritt vor und feuert dann aus der zweite Reihe. Im kurzen Eck packt Courtois aber sicher zu.

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Moreira muss nach einem schmerzhaften Kopfballduell kurz behandelt werden, kann aber weiter machen.

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Rudi Garcia bringt noch einmal ein wenig Stabilität für die letzten Minuten: Amadou Onana, defensiver Mittelfeldspieler, kommt für Angreifer Leandro Trossard.

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Die Riesenchance für Senegal! Sapoko Ndiaye wird auf der rechten Seite wunderbar in die Tiefe geschickt und legt vor der Grundlinie flach in den Rückraum ab. Mbaye hat acht Meter halbrechts vor dem Kasten das 3:2 auf dem Tor, drückt die Kugel aber links vorbei.

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Auf der anderen Seite initiiert Mbaye auf dem rechten Flügel einen Doppelpass und spielt dann halbhoch ins Zentrum, am ersten Pfosten klärt aber Theate.

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Meunier flankt von der rechten Seite hoch ins Zentrum, Raskins Kopfball aus neun Metern verfeht das Ziel aber deutlich.

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Und rein in die letzten 15 Minuten. Fällt noch die Entscheidung oder geht es ins Elfmeterschießen? Es wäre das dritte Mal in dieser ersten K.o.-Runde.

Eine Hälfte, die gezeichnet von Vorsicht war. Keine Mannschaft scheint hier gewillt zu sein, nochmal Risiko zu gehen - wer will es ihnen verdenken? Belgien scheint noch etwas mehr Mut im Tank zu haben und kam zum Ende hin immer wieder in Tornähe, gefordert wurde Senegals Keeper aber auch noch nicht.

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Dann ist die erste Hälfte der Verlängerung vorbei.

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Belgien ist die bessere Mannschaft in der Verlängerung! Theate findet mit einem schönen Pass Trossard halblinks vor dem Sechzehner, der mit einem Haken Ndiaye in die Schule schickt und dann abzieht. Ciss blockt! Der Abpraller landet halbrechts bei Raskin, dessen Ball durch den Strafraum halb Schuss, halb Flanke keine Torgefahr heraufbeschwört.

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Ansonsten sehen wir aber nach wie vor viel Ballgeschiebe auf Höhe der Mittellinie. Die Mannschaft ohne Ball stellt sich in der Regel mit mindestens neun Feldspielern in der eigenen Hälfte tief hinten rein und stopft die Löcher, während die ballführende Mannschaft natürlich kein Risiko mehr geht.

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Aber Belgien scheint jetzt den Mut wieder etwas mehr zu finden. Dieses Mal hat der lange Ball von der linken Seite in die Box direkt Lukaku als Adressat, der aber nicht mehr rechtzeitig rankommt. Diaw packt zu.

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Ein erster Ansatz! Moreira zieht auf der linken Seite das Tempo an, spielt dann steil in den Strafraum. Dort hat Trossard den richtigen Laufweg, will aber mit dem ersten Kontakt mit der Hacke für Lukaku auflegen. Und das misslingt.

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Würde man die 22 Spieler auf dem Platz fragen, ob sie direkt ins Elfmeterschießen wollen, ich glaube man würde 22 Mal ein Ja zur Antwort bekommen.

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Ist jetzt ein Spiel der Nervosität: bloß keinen Fehler mehr machen. Belgien hat etwas mehr Ballbesitz, Abschlüsse gab es aber noch gar nicht in der Verlängerung.

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Nächster Wechsel bei Senegal, Bara Sapoko Ndiaye übernimmt für den ausgepumpten Idrissa Gueye.

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Die Verlängerung beginnt sehr verhalten und vorsichtig. Senegal muss den Doppel-Schock noch aus den Knochen schütteln, Belgien sortiert sich auch erst einmal neu.

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Außerdem ersetzt Nicolas Jackson Senegals Besten: Sadio Mane.

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Nun ist das Trikot aber gefunden und alles hat seine Ordnung. El Hadji Malick Diouf kommt für Ismail Jakobs.

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Gewechselt wurde vor der Spielfortsetzung nicht - allerdings aus kuriosem Grund: Senegal wollte einen Doppelwechsel vornehmen, doch offenbar fand Diouf sein Trikot nicht und muss deshalb noch auf seinen Einsatz warten.

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Weiter geht's, die Verlängerung läuft!

Was für eine furiose Schlussphase! Senegal kam mit Tempo aus der Kabine und legte schnell das 2:0 nach, lange hatten die Löwen von Teranga alles unter Kontrolle. Doch Rudi Garcia und seine Belgier erhöhte mit jedem Wechsel nach und nach den Druck. Romelu Lukaku, Dodi Lukebakio und Diego Moreira hatten alle ihre Aktien daran, dass die Roten Teufel mit einer erfolgreichen Schlussoffensive innerhalb von drei Minuten tatsächlich noch den Ausgleich erzielten. Wer hat in der Verlängerung den längeren Atem?

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Keine Chance mehr, es geht mit 2:2 in die Verlängerung!

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Theate klärt auf der linken Abwehrseite zum Einwurf. Bekommt Senegal noch eine entscheidende Chance oder geht es in die Verlängerung?

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Idrissa Gueye zieht mal aus der zweiten Reihe ab, der Schuss zischt aber doch deutlich links am Kasten vorbei.

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Senegal hält den Ball jetzt in den eigenen Reihen und verschafft sich damit wieder etwas mehr Sicherheit im eigenen Spiel. Fast wäre den Afrikanern hier das gesamte Spiel auf den letzten Metern aus den Fingern geflutscht.

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Sieben Minuten werden im Übrigen nachgespielt. Und so wie das hier aktuell läuft, kann da noch alles passieren.

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Fast das dritte Tor hinterher, das ist unfassbar! Lukaku steckt rechts durch für Tielemans, der in den Strafraum eindringt und querlegen will. Niakhate hält das lange Bein rein und produziert fast das Eigentor, am Ende ist es aber nur ein Eckball für Belgien. Und der landet in den Armen von Diaw.

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Rudi Garcia beschwert sich offenbar zu vehement beim Unparteiischen und sieht Gelb.

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Tooooor! BELGIEN - Senegal 2:2. Unglaublich, Senegal schenkt das Spiel innerhalb von drei Minuten her - und es sind die beiden Streithähne, die Belgien plötzlich wieder träumen lassen! Moreira deutet links neben dem Sechzehner das Dribbling an, kappt aber ab und spielt zurück auf Trossard. Der hat viel Platz und bringt seine Flanke aus dem Halbfeld an den zweiten Pfosten. Dort greift Torhüter Diaw fatal daneben, dahinter gewinnt Youri Tielemans das Kopfballduell und trifft aus fünf Metern ins leere Tor.

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Vorlage Leandro Trossard

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Tooooor! BELGIEN - Senegal 1:2. Und plötzlich ist hier wieder richtig Spannung drin, die belgischen Joker stechen! Viel Chaos vor dem senegalesischen Strafraum, die Westafrikaner bekommen den Ball dort nicht geklärt, Moreira setzt gut nach und setzt den Block. Vom Flügelstürmer prallt der Ball rechts in der Box an die Grundlinie, Meunier setzt nach und bringt sofort die Hereingabe. Auf Höhe des ersten Pfostens taucht Romelu Lukaku im Stile eines Topstürmers auf und schießt den Ball über das eigene Standbein rechts oben unter die Latte.

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Vorlage Thomas Meunier

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Im Gegenzug fast der K.o. für die Belgier! Mit einem langen Ball wird Sadio Mane durchs Zentrum auf die Reise geschickt, den scharfen Flachschuss auf das linke Eck pariert Courtois aber stark.

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Und gleich nochmal die Roten Teufel! Ein weiter Befreiungsschlag von Diaw landet bei den Belgiern, die sofort wieder umschalten. Trossard steckt halblinks am Strafraum durch für Tielemans, der mit dem zweiten Kontakt aus 16 Metern abzieht und den linken Winkel nur knapp verfehlt.

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Immer wieder Lukebakio! Der ehemalige Bundesliga-Spieler flankt aus dem rechten Halbfeld ins Zentrum und findet Castagne, dessen Kopfball aus zentralen zehn Metern fliegt aber deutlich rechts am Ziel vorbei.

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Jakobs versucht es mit einer Freistoß-Hereingabe mit viel Schnitt an den zweiten Pfosten, aber Belgien klärt.

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Belgien gewinnt auf der linken Abwehrseite den Ball, Moreira schenkt ihn dann aber per Fehlpass direkt wieder her und Castagne muss mit einem Foul Schlimmeres verhindern. Eine interessante Freistoßposition rechts neben dem Sechzehner gibt es dennoch.

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Etwas mehr als zehn Minuten muss Senegal noch überstehen, aktuell halten die Löwen von Teranga den Ball wieder gut in den eigenen Reihen und damit weit weg vom eigenen Tor.

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Letzter Wechsel der Belgier: Thomas Meunier kommt für Maxim De Cuyper.

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Da fehlte nicht viel! Lukebakio erzwingt rechts vor dem Strafraum das Schussfenster und wagt den Schlenzer auf das lange Eck, verfehlt es aber um wenige Zentimeter.

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Aber Belgien taut langsam wieder auf. Hoher Ball von der rechten Seite weit in den Strafraum, am zweiten Pfosten gewinnt De Cuyper das Kopfballduell und will ins Zentrum ablegen, wo aber Ciss bereit steht und klärt.

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Theate probiert es im linken Halbfeld mal mit Gewalt aus der dritten Reihe, wird aber noch vor dem Strafraum geblockt. War das schon Verzweiflung?

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Knapp 67.000 Zuschauer haben sich Karten für dieses Sechzehntelfinale in Seattle gekauft - und warten jetzt auf die Schlussoffensive der Roten Teufel.

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Dann geht es weiter, der Ball rollt wieder, Belgien hat noch etwas mehr als 20 Minuten, um dieses 0:2 irgendwie noch aufzuholen.

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Außerdem übernimmt Pape Matar Sarr von Tottenham Hotspur im Mittelfeld den Platz von Habib Diarra, Torschütze des 1:0.

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Pape Thiaw nutzt die Hydration Break für seinen zweiten Wechsel: PSG-Toptalent Ibrahim Mbaye kommt für Iliman Ndiaye.

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Die Nerven bei Belgien liegen blank! Auf dem Weg zur Taktikbesprechung kommen sich Trossard und Tielemans ordentlich ins Gehege, liefern sich ein teaminternes Wortgefecht. Das kann Rudi Garcia natürlich überhaupt nicht gebrauchen, denn die Roten Teufel stehen kurz vor dem WM-Aus, müssten jetzt eigentlich Teamgeist und Mentalität zeigen, um den Rückstand irgendwie noch zu biegen. Aktuell ist das aber schwer vorstellbar, Senegal ist das bessere Team.

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Der Rhythmus der Belgier, die vor allem nach der Hereinnahme von Lukebakio aktiver wurden, ist durch die Fouls und Wechsel erst einmal gebrochen. Und jetzt steht ja schon die nächste Unterbrechung auf dem Programm: Trinkpause.

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Gleich die nächste Unterbrechung. Lamine Camara verspringt der Ball an der Mittellinie, im Nachsetzen stempelt er dann Trossard und fängt sich dafür nur wenige Sekunden nach seiner Einwechslung direkt die Gelbe Karte ein.

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Das Spiel ist direkt wieder unterbrochen, kann den Senegalesen nur Recht sein, kann Belgien kein Tempo aufbauen. Dieses Mal wechselt Pape Thiaw und bringt Lamine Camara für Pape Gueye.

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Ismaila Sarr legt sich den Ball an Brandon Mechele vorbei, der ohne Kompromisse durchzieht und den Senegalesen heftig abräumt. Dafür gibt es völlig zu Recht die erste Gelbe Karte der Partie.

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Garcia wechselt direkt noch einmal, dieses Mal spürbar offensiv. Diego Moreira kommt für Hans Vanaken.

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Gleich nochmal die Belgier mit einem Angriff, Tielemans bekommt rechts in der Box den Steckpass von Lukaku, der Schusswinkel wird aber etwas zu spitz, der Versuch zudem leicht abgefälscht - Außennetz!

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Erste Annäherung der Roten Teufel! Jakobs rutscht auf der linken Abwehrseite bei einem Haken von Lukebakio aus und öffnet so die Tür. Lukebakio verzögert, täuscht an, tänzelt noch zwei Schritte - aber das Schussfenster will nicht so richtig aufgehen. Immer wieder taucht ein neuer Senegalese mit langen Beinen im Blick des Flügelstürmers auf, dessen Schuss letztlich geblockt wird.

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Belgien sucht weiterhin nach der Lösung, Senegal bewegt sich extrem gut und bietet nichts an. Tielemans müsste nun als Kreativspieler voran gehen, Lukaku ist nach seiner Einwechslung zur Pause ebenfalls noch kein Faktor.

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... und Nicolas Raskin ersetzt nicht weniger überraschend Kevin De Bruyne. Die zwei größten Starspieler Belgiens sind damit raus aus dem Spiel.

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Rudi Garcia reagiert nach dem 0:2 sofort und wechselt doppelt. Dodi Lukebakio kommt etwas überraschend für den glücklosen Jeremy Doku ...

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Doku zeigt mal eine feine Einzelaktion auf dem rechten Flügel, eine Chance springt am Ende aber nicht dabei heraus. Belgien hat hier ein richtig dickes Brett zu bohren - und offenbar nur einen Schraubenzieher dabei.

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Toooooor! Belgien - SENEGAL 0:2. Wie im ersten Durchgang sticht Senegal mit der zweiten Großchance! Niakhate hat links in der eigenen Hälfte den Blick und schlägt einen perfekten weiten Ball in den Lauf von Ismaila Sarr. Der Stürmer startet zentral vor dem Strafraum durch, nimmt das hohe Zuspiel aus vollem Lauf mit der Brust perfekt an und mit und jagt die Kugel mit dem zweiten Kontakt aus zentralen 13 Metern unhaltbar rechts ins Eck. Sein viertes Tor bei diesem Turnier - und vielleicht schon das Tor zum Achtelfinale!

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Vorlage Moussa Niakhaté

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Und auch am Bild der Senegalesen ändert sich nichts. Immer wieder läuft der Ball gut durch die eigenen Reihen, bis irgendwann die Tür für Sane aufgeht. Der bricht wieder links im Strafraum durch und legt an den Elfmeterpunkt zurück. Dort hat sich der Torschütze Habib gut in Position gebracht, schießt den Ball aber unsauber links am Tor vorbei. Großchance vergeben!

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Am Bild der Belgier ändert sich erst einmal wenig, wobei Lukaku seine Kreise natürlich deutlich zentraler vor dem Tor zieht, während De Ketelaere immer wieder freie Räume suchte und Laufwege anbot, auch auf den Außenbahnen.

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Und die Westafrikaner klopfen direkt wieder an! Die erste Welle über die linke Seite kommt noch nicht durch, im zweiten Anlauf gelangt dann aber Sadio Mane an die Grundlinie und hebt die Kugel ins Zentrum. Mechele verlängert bei seiner Abwehraktion unfreiwillig, sodass das Leder auf Höhe des zweiten Pfostens bei Iliman Ndiaye landet, der 13 Meter vor dem Tor die Direktabnahme mit der linken Innenseite versucht, aber doch recht deutlich am langen Eck vorbei schießt.

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Und damit rein in den zweiten Durchgang. Senegal stößt an und spiel personell unverändert weiter.

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Rudi Garcia reagiert und wechselt direkt zur Pause. DIE echte Neun Belgiens, Romelu Lukaku, ersetzt die falsche Neun, Charles De Ketelaere.

Verdiente Halbzeitführung für Senegal, das 35 Minuten lang den Ton angab, sich mit einer guten Mischung aus Geduld und Mut immer wieder Abschlüsse erarbeitete und mit der zweiten Großchance zuschlug. Erst nach etwas über einer halben Stunde zogen sich die Löwen von Teranga etwas zurück und Belgien übernahm die Spielkontrolle, zu einer echten Großchance kamen die Roten Teufel bislang aber nicht. Das Team von Rudi Garcia muss sich im zweiten Durchgang deutlich steigern, soll die WM nicht vorzeitig enden.

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Dann ist Pause in Seattle!

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Nochmal Belgien: Tielemans verzögert rechts am Strafraumeck, flankt dann ins Zentrum. Niakhate gewinnt dort das Kopfballduell, der geklärte Ball fliegt auf De Bruyne zu. Der Spielmacher wagt die schwierigen Direktabnahme, trifft die Kugel aber nicht sauber.

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De Cuyper wagt den direkten Abschluss, bleibt aber an der Mauer hängen.

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Doku mit dem nächsten schnellen Antritt zentrale 25 Meter vor dem Tor, bekommt einen leichten Tritt von hinten ab und damit einen Freistoß aus aussichtsreicher Position. Vermutlich die letzte Chance für die Belgier vor der Pause.

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Fünf Minuten werden im ersten Durchgang nachgespielt. Durch die Hydration Break und die Flitzer geht das absolut in Ordnung.

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Senegal lässt jetzt zu viel zu! De Cuyper zieht links vor dem Sechzehner aus knapp 20 Metern ab und visiert das lange Eck an, Diaw wehrt mit einer tollen Flugparade zur Seite ab. Die anschließende Ecke von De Bruyne bringt dann keine Gefahr.

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Wieder Belgien! De Bruyne verarbeitet im Zentrum ein hohes Zuspiel stark und setzt dann rechts im Zentrum Doku in Szene, der nach einem Wackler außen vorbei geht und scharf in die Mitte spielen will. Gegenspieler Jakobs hält das Bein rein, lenkt die Kugel auf das eigene Tor - aber Diaw reagiert schnell und packt sicher zu.

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Ist nun aber die erste Drangphase der Roten Teufel, die in den ersten 35 Minuten noch sehr verhalten und nervös agierten. Senegal dagegen verliert die Bälle in der aktuellen Phase zu früh, sucht oft den schnellen Pass nach Ballgewinn direkt in die Spitze, der aber nicht ankommt.

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Da war mehr drin! Wieder gehts bei den Belgiern über die linke Seite, Trossard schickt De Cuyper im Strafraum vor die Grundlinie. Der Linksverteidiger will flach an den Elfmeterpunkt zurücklegen - doch da war kein Mitspieler in Position gelaufen, Senegal kann erneut problemlos klären.

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Belgien bleibt jetzt dran, bringt nun auch seine linke Seite ins Spiel. Die Flanke von De Cuyper ist aber sichere Beute für Mory Diaw.

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Geht aktuell rauf und runter. De Bruyne behauptet sich rechts vor dem Strafraum und legt raus auf Doku, der zuckt zweimal und bricht dann mit einem kurzen Antritt aus, der scharfe Flachpass in den Rücken der Abwehr findet dann aber erneut keinen Abnehmer.

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Dann sind wieder die Senegalesen am Zug. Geduldig warten sie auf eine Lücke, die sich dann links in der Halbspur für Mane nach einem Doppelpass öffnet. Der Linksaußen nimmt den Pass von Gueye gut mit in die Box, zieht noch etwas in die Mitte und feuert dann auf das kurze Eck. Dort packt Courtois sicher zu.

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Was fällt den Belgiern nun ein als Antwort auf den Rückstand? Aus dem rechten Halbfeld steckt De Bruyne den Ball schön durch, De Ketelaere war auf der rechten Seite im richtigen Moment gestartet. Die flache Hereingabe ins Zentrum sucht Vanaken, kommt bei dem aber nicht an, weil Ciss aufmerksam ist und klärt.

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Hat nochmal über eine Minute gedauert, aber jetzt wird wieder gespielt.

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Eieiei. Gerade als der Ball endlich wieder rollt, muss es schon wieder unterbrochen werden - weil gleich drei Flitzer auf den Rasen gerannt sind. Und die haben offenbar flinke Beine.

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Starke erste halbe Stunde der Senegalesen! Die Westafrikaner haben die Spielkontrolle von der ersten Minute an sich gerissen, Belgien verteidigt tief und scheint Konterfußball als Matchplan zu haben. Den wird das Team von Rudi Garcia nun aber frühzeitig wechseln müssen, denn mit der zweiten Großchance ging Senegal verdient in Führung. Für Belgien kommt die kurze Unterbrechung wie gerufen, Senegal muss im Grunde nur so weiterspielen.

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Kurz lässt Schiedsrichter Martinez das Spiel noch fortsetzen nach dem Treffer, dann geht es in die erste Trinkpause.

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Toooooor! Belgien - SENEGAL 0:1. Die verdiente Führung für die Löwen von Teranga! Der Ball rollt gut durch die eigenen Reihen, auf der rechten Seite ist kein Durchkommen, also wandert die Kugel über mehrere Stationen nach links zu Sadio Mane. Der verzögert neben der Strafraumkante, Jakobs bietet den Sprint an die Grundlinie und zieht damit den Verteidiger entscheidend weg von Mane. Der bekommt einen Moment Zeit und nutzt das sofort für eine perfekte Flanke ins Zentrum. Acht Meter vor dem Tor schraubt sich Ismaila Sarr gegen Mechele erfolgreich in die Luft, scheitert mit seinem Kopfball aber am rechten Pfosten. Habib Diarra reagiert am schnellsten und drückt den Abstauber aus kurzer Distanz über die Linie.

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Bei den Belgiern ist die rechte Seite die etwas auffälligere. Einen langen Ball ereilt Castagne gerade noch vor der Grundlinie, die hohe Hereingabe aus vollem Lauf wird von Senegal dann aber gut verteidigt.

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Ansonsten bleibt das etwas überraschende Bild: Senegal ist optisch überlegen! Knapp 60 Prozent Ballbesitz verzeichnen die Westafrikaner, auch in der Zweikampfquote haben die Löwen von Teranga deutlich die Nase vorne (63 Prozent gewonnen). Und laut xGoals-Metrik müsste das Team von Pape Thiaw auch schon führen.

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Das Spiel nimmt an Tempo auf! Erst Idrissa Gueye aus der zweiten Reihe in die Arme von Courtois, dann im schnellen Gegenstoß Kevin De Bruyne aus der dritten Reihe deutlich drüber. Beide Teams suchen nun vermehrt den Abschluss.

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Für die Chance von Ismaila Sarr spuckt der Datencomputer einen Expected-Goals-Wert von 0,9 aus. Hätte Sarr damit gerechnet, dass Courtois daneben greift, wäre das sicherlich auch eine faire Bewertung. So war es tatsächlich ziemlich schwer, die Hereingabe zu verwerten, trotz der kurzen Distanz.

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Riesenchance für Senegal! Mane steckt links vor dem Sechzehner in den Lauf von Jakobs durch, der eine hohe Hereingabe durch den Torraum schickt. Courtois fliegt, verschätzt sich, greift daneben. Zu seinem Glück ist Ismaila Sarr nicht auf die Idee gekommen, dass der Weltklasse-Keeper hier patzen könnte. Artistisch reißt der Stürmer zwar noch die Fußspitze in die Luft, bekommt den Abschluss aus vier Metern so aber nicht mehr kontrolliert und scheitert tatsächlich am Pfosten. Auf dem Boden liegend stochert der Senegalese noch nach, bugsiert das Leder so aber nur ins Außennetz. Großes Glück für Courtois und Belgien!

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Es ist noch nicht das höchste Tempo, mit Ausnahme der Szene eben, als Belgien zum schnellen Umschaltspiel eingeladen wurde. Senegal hat weiterhin viel Ballbesitz und kontrolliert das Spiel, die Europäer machen die Räume eng.

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Trotzdem gehört der erste Abschluss der Partie den Belgiern! Niakhate leistet sich im Spielaufbau einen bösen Fehlpass, sofort schaltet Belgien um. Über schnelle Pässe wandert der Ball letztlich rechts in der Box zu De Ketelaere, der einmal antäuscht, verzögert, nochmal wackelt und damit das Schussfenster öffnet, aber dann zu lange braucht, um das Schussbein zu justieren. Ein Senegalese spitzelt dazwischen, doch Belgien schnappt sich den zweiten Ball, der dann für Trossard abgelegt wird. Aus halbrechten 17 Metern schießt der Angreifer verdeckt auf das kurze Eck, doch Diaw im Tor ist zur Stelle.

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Alles in allem sind die Löwen von Teranga aber das spielbestimmende Team in den ersten Minuten. Rund 60 Prozent Ballbesitz verzeichnet Senegal in der Anfangsphase, Belgien steht sehr tief.

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Jetzt melden sich auch die Europäer an! Castagne spielt rechts an der Seitenlinie ins Zentrum, Trossard lässt durch, überrascht damit seinen eigenen Mitspieler, aber auch den Gegenspieler dahinter, der die Kugel mit einem unglücklichen Reflex in den Lauf von De Ketelaere stolpert. Der kommt rechts an der Sechzehnerkante an den Ball und spielt scharf wie flach ins Zentrum, wo Ciss aber richtig steht und klärt.

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Belgien sucht noch den Zugang zum Spiel, die Westafrikaner tasten sich derweil weiter nach vorne. Natürlich wird vor allem der einstige Weltstar Sadio Mane immer wieder gesucht.

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Den ersten Angriff der Partie sehen wir aber von Senegal. Sadio Mane geht auf der linken Seite bis an die Grundlinie und flankt ins Zentrum, doch am ersten Pfosten fängt Mechele die Hereingabe ab.

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Belgien stößt an, der Ball rollt!

Schiedsrichter der Partie im Lumen Field, während der WM offiziell "Seattle Stadium", ist Hector Said Martinez aus Honduras mit seinen Assistenten Walter Lopez und Christian Ramirez sowie dem Vierten Offiziellen Andres Rojas (Kolumbien). Unterstützung gibt es, wenn notwendig, vom mexikanischen VAR Guillermo Pacheco und dessen Assistent Rodolpho Toski (Brasilien). Martinez ist seit 2017 FIFA-Schiedsrichter und leitete in der Gruppenphase bereits seine ersten beiden WM-Spiele.

Es ist das erste Aufeinandertreffen zwischen Belgien und Senegal in einem Pflichtspiel, die Favoritenrolle geht an die Europäer: Die Roten Teufel haben nur eines ihrer sechs Spiele gegen afrikanische Mannschaften bei einer Weltmeisterschaft verloren (3 Siege, 2 Unentschieden). Die Löwen von Teranga dagegen haben ihre jüngsten vier WM-Spiele gegen europäische Mannschaften allesamt verloren. Auch in den letzten beiden WM-K.o.-Spielen war für die Senegalesen gegen europäische Teams Schluss: 0:1 gegen die Türkei 2002 (Viertelfinale) und 0:3 gegen England 2022 (Achtelfinale).

Mit dem Gruppensieg ergibt sich für das Team von Rudi Garcia nun doch die Chance, die Weltmeisterschaft in Nordamerika in ein positives Licht zu rücken. Schließlich geht Belgien auch gegen die Afrikaner als Favorit ins Spiel und darf sich berechtigte Hoffnungen auf das Achtelfinale machen, nachdem man vor vier Jahren bereits nach der Vorrunde ausschied. Zugleich lastet aber auch auf den Roten Teufeln der Druck der letzten Chance, die einst "Goldene Generation", die 2018 in Russland WM-Dritter wurde, nimmt ihren letzten Anlauf auf der größten interkontinentalen Fußballbühne.

Auch Belgien hatte Müh und Not, nicht in eine totale Blamage zu laufen. Nach dem 1:1 gegen Ägypten zum Auftakt und dem 0:0 gegen Iran blickten extrem enttäuschte (und enttäuschende) Rote Teufel auf gerade einmal zwei WM-Pünktchen. Ein weiterer Patzer zum Abschluss gegen Neuseeland hätte den frühen K.o. bedeuten können, stattdessen schossen Leandro Trossard und Co. sich aber mit einem 5:1-Sieg (höchster WM-Sieg ihrer Historie) noch an die Spitze der Gruppe G.

Das Ziel des Afrikameisters von 2021: Das Ergebnis von 2002 mindestens zu wiederholen. Damals qualifizierte sich Senegal zum ersten Mal überhaupt für eine Weltmeisterschaft und stürmte direkt ins Viertelfinale, das bis heute beste WM-Resultat der Westafrikaner. Vor vier Jahren, bei seiner dritten WM-Teilnahme, war im Achtelfinale Schluss für Senegal. Doch nach den Pleiten gegen Frankreich (1:3) und Norwegen (2:3) musste man vor dem Gruppenfinale gegen den Irak (5:0) kurzzeitig befürchten, dass Abenteuer Nummer 4 noch wesentlich früher endet.

Die Senegalesen hatten Anfang des Jahres bereits den Afrika Cup gewonnen, zumindest auf dem Rasen von Marokko setzte man sich nach Verlängerung mit 1:0 gegen den Gastgeber durch, verlor den Titel aber höchst fragwürdig hinterher am grünen Tisch. Das tat den großen Ambitionen der Löwen von Teranga aber natürlich keinen Abbruch, ebenso wenig wie die enorm anspruchsvolle Gruppe I mit Titelfavorit Frankreich, Geheimfavorit Norwegen und dem Irak.

Senegal war acht Stunden vor den Belgiern gefordert und machte es beim 5:0-Sieg gegen den Irak sogar noch deutlicher, brauchte einen solchen Erfolg aber auch, um sich als Letzter noch unter die acht besten Drittplatzierten zu retten und im Turnier zu bleiben. Im Gegensatz zu den Belgiern gibt es bei Thiaw trotzdem drei Wechsel: In der Innenverteidigung übernimmt Pathe Ciss den Platz von Abdoulaye Seck, im Mittelfeld und der Offensive erhalten Pape Gueye und Iliman Ndiaye den Vorzug gegenüber Ibrahim Mbaye und Lamine Camara.

Der Cheftrainer der Löwen von Teranga, Pape Thiaw, vertraut auf folgende Elf: Diaw - Diatta, Ciss, Niakhate, Jakobs - I. Gueye, Diarra, P. Gueye - I. Ndiaye, I. Sarr, Mane.

Die Roten Teufel hatten ihr letztes Gruppenspiel vor vier Tagen und kamen mit dem 5:1 gegen Neuseeland endlich auch im Turnier an, gerade noch rechtzeitig. Und offenbar so gut, dass Rudi Garcia seine Startelf unverändert in die K.o.-Runde schickt.

Wir beginnen mit einem Blick auf die Aufstellungen und starten beim nominellen Heimteam, Belgien. Rudi Garcia schickt diese Elf auf den Platz: Courtois - Castagne, Mechele, Theate, de Cuyper - Vanaken, Tielemans - Doku, De Bruyne, Trossard - De Ketelaere.

Die Roten Teufel gegen die Löwen von Teranga! Wenn das nicht nach einem martialischen Duell klingt, das Leidenschaft, Intensität, Tempo und sämtliche weiteren feurigen Eigenschaften eines rassigen WM-K.o.-Spiels bereithält, ja was denn dann? Und damit rein in diese neunte Partie des Sechzehntelfinales.

Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Sechzehntelfinale zwischen Belgien und Senegal.