Belgien - Iran; Fußball WM Gruppe G

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Belgien - Iran. Fußball WM Gruppe G.

SoFi StadiumZuschauer70.317.

Belgien 0

  • N Ngoy (s/o 66. minute)

Iran 0

    Live-Kommentar

    Hinter diese Partie können wir an dieser Stelle jedenfalls einen Haken machen. Mit der WM geht es bei uns aber schon gleich wieder weiter, wenn um Mitternacht in Gruppe H der Anpfiff zwischen Uruguay und Kap Verde in Miami Gardens ertönt. Viel Spaß damit!

    Am kommenden Samstag steht für beide Nationen auch schon das Vorrundenfinale auf dem Programm. Während Belgien früh am Morgen um 05:00 Uhr MESZ in Vancouver auf Neuseeland trifft, ist der Iran parallel in Seattle gegen Ägypten gefordert.

    Trotz des deutlich höheren xG-Wertes für Belgien (1,82 zu 0,63) ist der Punktgewinn für den Iran nach einer leidenschaftlichen Vorstellung nicht unverdient. Drei Spiele also, drei Unentschieden: Nach wie vor bleibt die Lage in Gruppe G komplett offen. Mit jetzt zwei Punkten übernimmt der Iran vorerst die Tabellenspitze, dahinter reiht sich Belgien durch die geringere Anzahl an erzielten Toren auf Platz 2 ein. Das zweite Gruppenspiel an diesem Spieltag bestreiten Neuseeland und Ägypten in wenigen Stunden um 03:00 Uhr MESZ.

    Großchancen auf beiden Seiten, Glanzparaden, Kuriositäten und sogar ein Platzverweis: Ein über weite Strecken kurzweiliges Spiel zwischen Belgien und dem Iran endet torlos, bot jedoch Höhepunkte zur Genüge. Bei 23:7 Abschlüssen sorgten spielbestimmende, aber schludrige Belgier (70 Prozent Ballbesitz) für den Großteil davon, hätten spätestens in der 59. Minute Torwart Beiranvand bezwingen müssen. Der Iran hielt gut dagegen, setzte seine Nadelstiche und spielte ab der 67. Minute plötzlich in Überzahl. Mit einem Mann weniger verteidigten die Belgier jedoch diszipliniert und drückten in den Schlussminuten selbst nochmal vergeblich auf das Siegtor.

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    Und so bleibt es beim 0:0 - Schlusspfiff! 

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    Zentimeter fehlen! Belgien verlagert das Spiel auf den rechten Flügel, wo Lukebakio nach innen zieht und nach einer schnellen Abkappbewegung nahe dem rechten Strafraumreck zu einem druckvollen Schlenzer ansetzt. Beiranvand hätte diesmal keine Chance, der Ball rauscht aber knapp am langen Kreuzeck vorbei.

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    Belgien bleibt in diesen Schlussminuten zwingender. Fernandez-Pardo bringt sich mit einem schnellen Haken in Abschlussposition, ehe ihm der Ball bei seinem Versuch halblinks vor dem Sechzehner deutlich abrutscht. 

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    Lukebakio legt für Castagne ab, der von rechts gefühlvoll nach innen flankt. Zwar schraubt sich Mechele im Rücken seines Gegenspielers hoch, doch kriegt er den Kopfball aus acht Metern nicht nach unten gedrückt. 

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    Apropos Crunch Time: Fünf Minuten werden nachgespielt. 

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    Plötzlich werden die Europäer selbst wieder aktiver und laufen an. Es deutet sich eine spannende Crunch Time an. 

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    Letzter Tausch jetzt auch bei den Belgiern: De Bruyne macht für Offensivmann Fernandez-Pardo Platz. 

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    Ein Tor in dieser Szene hätte dem kuriosen Wechsel der Iraner die Krone aufgesetzt. Erst nach dieser Chance darf Hosseinzadeh das Feld jetzt betreten.

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    Aus dem Nichts die Großchance für Belgien! Nach guter Seitenverlagerung spielt Castagne rechts vom Sechzehner flach in die Mitte, wo der einlaufende Tielemans knapp verpasst. Dahinter steht aber De Cuyper richtig und schließt aus halblinken elf Metern direkt flach ab. Eigentlich gegen die Laufrichtung von Beiranvand, der sich aber noch schnell umorientiert und den zu unplatzierten Versuch festhält. 

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    Bei einem Wechsel der Iraner wird es kurios: Ezatolahi hat das Feld verlassen, Hosseinzadeh soll es an seiner Stelle betreten. Weil das Ganze für den Geschmack von Referee Herrera aber zu lange dauert, muss sich Hosseinzadeh jetzt bis zur nächsten Unterbrechung gedulden. Bis dahin spielt der Iran ebenfalls zu zehnt.

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    Offensiv läuft bei Belgien seit dem Platzverweis nichts mehr zusammen - vielleicht hilft jetzt der ruhende Ball. De Bruyne mit einer Freistoßflanke aus dem rechten Halbfeld, die Beiranvand aus der Gefahrenzone faustet. Im Rückraum setzt Tielemans noch zu einer Volleyabname an und schlägt dabei ein Luftloch. 

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    Bei den bisherigen sechs WM-Teilnahmen blieb der Iran nach den ersten beiden Gruppenspielen im Übrigen nie ungeschlagen. Mit einem Sieg wäre die erste Teilnahme an der K.o.-Runde zum Greifen nah.

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    De Bruyne mit einem seltenen Ballverlust im Aufbauspiel und damit der Einladung für Ezatolahi. Im Zentrum macht Ezatolahi noch ein paar Schritte, ehe er aus 21 Metern draufhält. Courtois ist aber zur Stelle und entschärft den halbhohen Versuch im linken Eck sicher. 

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    Aufseiten der Iraner zieht Amir Ghalenoei seinen vierten Joker und bringt Moghanloo für Ghoddos neu ins Spiel. 

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    Fragt sich nur, was der Iran aus dem Positionsspiel heraus im Angebot hat. Bemüht, bislang aber noch ohne Durchschlagskraft und viel leerem Ballgeschiebe.

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    So schnell kann sich die Statik eines Spiels verändern. In Unterzahl haben sich die Belgier zurückgezogen und sind vorrangig darum bemüht, das eigene Tor zu verteidigen. 

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    Das Ende der Trinkpause nutzt Rudi Garcia für seinen vierten Wechsel und reagiert damit auf die Unterzahl. SGE-Verteidiger Theate kommt für Stürmer Lukaku. 

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    Den Platzverweis für Ndoy müssen die Roten Teufel schleunigst verdauen. Bis dahin war Belgien auch im zweiten Durchgang dominant und hätte durch De Cuyper in der 59. Minute zwingend in Führung gehen müssen. Stattdessen hat jetzt plötzlich der Iran den Vorteil auf seiner Seite.

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    Nach 70 Minuten bittet Referee Herrera auch im zweiten Durchgang jetzt zur Trinkpause. 

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    Die Iraner wittern jetzt natürlich ihre Chance und zeigen sich prompt aktiver. 

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    Ist das der entscheidende Wendepunkt in diesem Spiel? Nach einem Rückpass dreht sich Ngoy als letzter Mann kurz nach der Mittellinie Richtung eigenes Tor und will auf Courtois zurückspielen. Durch einen Stockfehler spitzelt sich Ngoy den Ball aber unglücklich vom Fuß vor, sodass Taremi aus seinem Rücken dazwischenspritzt. Taremi wäre frei durch, Ngoy packt ihn kurz am Trikot und sieht für diese Notbremse glatt Rot.

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    Zudem weicht Hajisafi für Mohammadi.

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    Doppelwechsel beim Iran: Torabi kommt für Mohebbi.

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    Seltene Entlastung für den Iran in diesen Minuten. Bei einer Ecke von der linken Seite drückt Khalilzadeh seinen Kopfball hinter dem zweiten Pfosten unter Gegnerdruck rechts vorbei.

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    Ein langer Ball hinter die belgische Kette findet im Strafraum um ein Haar den Lauf von Taremi. Courtois spielt aber gut mit und nimmt den Ball knapp vor dem Stürmer sicher auf. 

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    Beiranvand diesmal mit einer kleinen Unsicherheit, wehrt einen eher harmlosen Lukebakio-Schlenzer vom rechten Strafraumeck mittig nach vorne ab. Am Elfmeterpunkt kriegt Vanaken die Füße aber nicht schnell genug sortiert und setzt den Nachschuss deutlich drüber.

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    Inzwischen geht Belgien auch einfach zu verschwenderisch mit seinen Chancen um, für den Iran wird die Luft jedenfalls dünner. 

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    Was für eine Parade! Trossard löffelt den Ball aus dem Halbfeld lang auf De Bruyne, der das Zuspiel im Strafraum klasse verarbeitet und an der linken Grundlinie viel Zeit hat. De Bruyne legt scharf in die Mitte quer, wo der Ball über Umwege vor den Füßen von De Cuyper landet. De Cuyper hat das halbverwaiste Tor vor sich und bei seinem halbhohen Schuss aus vier Metern den Torschrei auf den Lippen. Torwart Beiranvand liegt dabei auf dem Boden, wirft sich aber noch heldenhaft entgegen und pariert im linken Eck überragend mit einer Hand.

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    Zu guter Letzt ist auch Ex-Herthaner Lukebakio neu dabei. An seiner Stelle hat Saelemaekers das Feld verlassen.

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    Weiter gehts mit Vanaken, der Raskin ersetzt. 

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    Erstmals frisches Personal aufseiten der Europäer, gleich drei auf einen Schlag: Castagne macht den Anfang und kommt für Meunier.

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    Zumal sich Belgien spätestens im letzten Drittel schwer tut und hier immer wieder die nötige Präzision vermissen lässt. Außerdem kriegt der Iran gerade in der Luft nahezu alles wegverteidigt. 

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    Belgische Dominanz hin oder her. Trotz 14:4 Abschlüssen haben es die seltenen Nadelstiche der Iraner in sich - wenngleich die Chance durch Taremi aus dem Nichts kam.

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    Großchance für den Iran! Bei einem langen Einwurf von rechts wird der Ball in der Box mit etwas Glück zu Taremi verlängert, der aus halbrechten zehn Metern direkt aus der Drehung draufhält und seinen Volley stramm auf das kurze Eck drückt. Courtois reagiert aber klasse und kann den etwas unplatzierten Versuch mit beiden Händen entschärfen.

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    Saelemaekers mit dem Antritt und dem Zuspiel auf Tielemans, der per Hacke direkt in seinen Rücken weiterleitet. Dort bringt sich De Cuyper mit einem kurzen Schlenker in Abschlussposition und wird aus 16 Metern geblockt.

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    Guter Versuch! Eine Ecke von der linken Seite serviert De Bruyne bewusst lang hinter den zweiten Pfosten, wo sich Saelemaekers lösen konnte und rechts vom Fünfer wuchtig per Volley draufhält. Beiranvand muss aber nicht eingreifen, der Ball landet nur im Außennetz. 

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    Das tut weh! Jahanbakhsh will gegen Trossard nachsetzen und steigt ihm dabei von hinten voll auf die Ferse. Während Jahanbakhsh ohne Verwarnung davonkommt, wird es für Trossard zum Glück vorerst weitergehen.

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    Auch Belgien meldet sich direkt an. Nach Steckpass von Trossard hält De Bruyne links im Strafraum drauf und wird auf engstem Raum direkt geblockt.

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    Kaum im Spiel, hat Jahanbakhsh direkt die erste Chance nach Wiederbeginn. Einen langen Ball verarbeitet der Joker gut aus der Luft und legt ihn sich von rechts in den Strafraum vor. Aus halbrechten 15 Metern trifft Jahanbakhsh das Leder aber nicht richtig und verzieht deutlich. 

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    Die Belgier kommen dagegen personell unverändert aus der Kabine, der zweite Durchgang läuft.

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    Aufseiten der Iraner wurde die Halbzeit für den ersten Wechsel genutzt: Hardani ist in der Kabine geblieben, an seiner Stelle wirkt fortan Jahanbakhsh mit.

    Mit 80 Prozent Ballbesitz sowie 11:2 Torschüssen war Belgien bislang klar spielbestimmend und arbeitete zu Beginn sowie zum Ende des ersten Durchgangs an der Führung. Zwischendurch hielt der Iran aber gut dagegen und sorgte für gefährliche Nadelstiche: Zunächst parierte Courtois stark gegen Kanani, dann wurde das vermeintliche Führungstor von Taremi nach VAR-Eingriff aufgrund einer Abseitsstellung zurückgenommen. Sollte Belgien die Intensität nach Wiederbeginn hochhalten können, dürfte es für den Iran mit zunehmender Spieldauer schwer werden, nachhaltig für Entlastung zu sorgen.

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    Torlos geht es in die Halbzeit.

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    Ngoye öffnet das Spiel und setzt De Bruyne in Szene, der von der linken Sechzehnergrenze scharf nach innen flankt. Lukaku steht zwar gut, verpasst den Ball per Kopf aber knapp. 

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    Meunier leitet den Ball vor dem Sechzehner direkt in den Lauf von Saelemaekers weiter, der rechts vom Fünfer viel Platz hat und mit seinem Querpass hängenbleibt. Ohnehin kam der Offensivmann von Milan dabei aus dem Abseits.

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    Mit dem Kopf durch die Wand. Lukaku tankt sich durch das Zentrum irgendwie in die Box durch und übergibt auf engstem Raum auf Saelemaekers. Saelemaekers hat dann aber die falsche Idee und schenkt den Ball her.

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    Die Belgier haben in den letzten Minuten wieder einen Zahn zugelegt und sich rund um den gegnerischen Sechzehner festgesetzt. 

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    Acht Minuten werden im ersten Durchgang nachgespielt.

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    Gute Chance! Raskin wird nicht angegriffen und hebt den Ball aus dem zentralen Halbfeld an das linke Fünfereck. Dort läuft nämlich De Cuyper ein und profitiert davon, dass Hardani vor ihm per Kopf verpasst. So darf De Cuyper im Rücken der Abwehr abschließen und bringt den Ball direkt aus der Luft per Aufsetzer aufs Tor. Mit der Innenseite fehlt jedoch der nötige Druck dahinter, sodass Beiranvand im kurzen Eck entschärfen kann.

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    Trossard jetzt mal mit einer guten Idee. Links nach der Mittellinie sieht er den eingestarteten De Bruyne und hebt den Ball lang in den Strafraum. Zwar läuft De Bruyne auch im richtigen Moment ein, doch trifft er den Ball bei seiner Direktabnahme aus der Luft unter Gegnerdruck nicht voll.

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    In den letzten Minuten ist das Spiel etwas abgeflacht. Der Iran verteidigt inzwischen diszipliniert und hält Belgien vom eigenen Tor fern. 

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    Rund 30 Meter vor dem iranischen Tor rückt Hajisafi zu spät raus, kommt dabei zu spät gegen De Bruyne und stellt sein langes Bein genau in dessen Lauf. Hajisafi hat Glück, hierfür mit einer mündlichen Ermahnung davonzukommen. 

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    Jetzt aber: Tielemans wird auf dem linken Flügel freigespielt und flankt in die Mitte. Endlich kann sich Lukaku mal von seinen Bewachern lösen, auf Höhe des ersten Pfostens kriegt der Stürmer seinen Kopfball aber nicht nach unten gedrückt. Zuvor stand Tielemans ohnehin im Abseits.

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    Belgien tut sich in dieser Phase schwer und kann im zweiten Drittel kaum Raumgewinne verzeichnen. 

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    Keine Chance auf den Ball. Kurz nach der Mittellinie will sich Tielemans gegen Ezatolahi aufdrehen und wird dabei zu Boden gerissen. Für dieses taktische Foul sieht Ezatolahi die Gelbe Karte.

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    Weiter gehts. 

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    Über mangelnde Unterhaltung können sich die Zuschauer bislang nicht beschweren. Wenngleich Belgien mit 75 Prozent Ballbesitz spielbestimmend ist und sich bei 8:2 Abschlüssen mehrfach gefährlich angenähert hat, hatten es vor allem die vereinzelten Nadelstiche der Iraner in sich. 

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    30 Minuten sind bereits ins Land gezogen. Den Ablauf des ersten Spieldrittels nutzt Schiedsrichter Dario Herrera und bittet die Mannschaften zur obligatorischen Trinkpause.

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    Und tatsächlich, das Tor hält der VAR-Überprüfung nicht stand und wird zurückgenommen. Taremi hatte sich beim Zuspiel von Hajisafi etwas zu früh in der Spielertraube gelöst und kam knapp aus dem Abseits.

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    Der Underdog geht mit einer tollen Freistoßvariante in Führung! Rund 25 Meter halbrechts vor dem Tor steht Hajisafi bereit und schießt etwa nicht direkt. Stattdessen steckt Hajisafi vertikal auf Taremi durch und legt den Ball dabei geschickt links an der Mauer vorbei. Im Rücken der Abwehr taucht Taremi plötzlich frei vor Courtois auf und schiebt den Ball aus zwölf Metern platziert ins untere rechte Eck. Aber zählt der Treffer denn auch? Der VAR überprüft im Hintergrund eine mögliche Abseitsstellung.

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    Nach wie vor scheint Beiranvand Probleme zu haben - offensichtlich mit der Schulter. Der iranische Schlussmann beißt aber auf die Zähne.

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    Der hätte gepasst! De Bruyne verlagert halbrechts vor den Sechzehner, wo Hajisafi gegen Tielemans nicht in den Zweikampf kommt und die Bahn öffnet. Ein paar schnelle Schritte von Tielemans, gefolgt vom strammen Versuch aus halbrechten 14 Metern. Beiranvand macht aber das kurze Eck zu und entschärft den halbhohen Versuch zur Ecke. 

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    Geduldig suchen die Roten Teufel rund um den Sechzehner nach der entscheidenden Lücke. De Bruyne jetzt mal mit einer Idee, chippt den Ball vom linken Strafraumeck nach innen. Lukaku wird aber gut bearbeitet und kommt im Zentrum mit dem Kopf nicht mehr ran. 

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    Trossard bekommt den Ball vor dem Sechzehner abgelegt, schlägt in halblinker Position noch einen Haken und wird aus 15 Metern auf engstem Raum direkt geblockt. Kurz darauf packt Beiranvand bei einer Meunier-Flanke von rechts sicher zu. 

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    Mit Ablauf der Anfangsviertelstunde dürfte inzwischen also auch Belgien gewarnt sein, jedenfalls erleben wir einen rasanten Beginn.

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    Die fällige Ecke findet den Kopf von Ezatholahi, der hinter dem langen Pfosten aus anspruchsvollem Winkel rechts vorbeinickt. Dennoch war auch hier mehr drin. 

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    Um ein Haar geht plötzlich der Iran in Führung! Leichtfertig lassen die Belgier eine Flanke von links zu, bei der Lukaku im eigenen Strafraum zunächst mit dem Kopf zur Stelle ist. Lukaku produziert dabei eine Bogenlampe, bei der Taremi sein Kopfballduell gewinnt und zugleich an den Elfmeterpunkt ablegt. Dort fackelt Kanani nicht lange und hält gedankenschnell aus der Drehung drauf. Courtois ist im linken Eck aber schnell unten und lenkt den Aufsetzer stark um den Pfosten.

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    Belgien erwischt also einen richtig guten Start und macht in den Anfangsminuten einen entschlossenen Eindruck. Der Iran ist bislang ausschließlich defensiv gefordert und sucht hier noch nach dem Zugriff.

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    Der nächste Abschluss direkt hinterher. Dieses Mal rutscht ein tiefes Zuspiel mit etwas Glück zu Lukaku durch, der links im Strafraum gut zugestellt und aus spitzem Winkel geblockt wird. 

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    Belgien bleibt am Drücker! Trossard setzt sich auf dem linken Flügel gut durch und legt vor dem Sechzehner flach in die Mitte quer, wo De Bruyne mit seiner Direktabnahme aus halblinken elf Metern zunächst hängenbleibt. Der Abpraller landet jedoch bei De Cuyper, der zu wenig aus dieser Chance macht und aus acht Metern flach genau in die Arme von Beiranvand abschließt. 

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    Die Belgier unterbinden einen Gegenstoß früh und haben plötzlich Überzahl im letzten Drittel. De Bruyne dringt von links in die Box ein und versucht es aus spitzem Winkel mit einem Schlenzer. Der Schuss zieht jedoch deutlich über das Tor.

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    Der Ball rollt wieder, auch bei Torwart Beiranvand geht der Daumen hoch. 

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    Nach wie vor ist das Spiel unterbrochen, Beiranvand muss nach dem Einsteigen von Lukaku behandelt werden. 

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    Und schon wird es gefährlich. Die fällige Ecke wird in den Rückraum geklärt, wo De Bruyne die Szene nochmal heiß macht und von rechts halbhoch in den Fünfer flankt. Beiranvand kann den Aufsetzer nur nach vorne abwehren, worauf Lukaku zu spät mit den Stollen voraus angerauscht kommt und den Torwart deutlich am Oberschenkel trifft. Lukaku sieht dafür früh die erste Gelbe Karte. 

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    Von Beginn an um die Spielkontrolle bemüht, wird Saelemaekers auf dem rechten Flügel geblockt und holt damit die erste Ecke für Belgien heraus. 

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    Wir sind so weit, Belgien hat angestoßen!

    Spielort ist jedenfalls das Los-Angeles-Stadion in Inglewood, das Platz für knapp über 70.000 Zuschauer bietet. Geleitet wird die Partie vom Argentinier Dario Herrera, der dabei von Cristian Gonzalo Navarro und Gabriel Chade an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Yusuke Araki, vor den Bildschirmen agiert das VAR-Gespann um Hernan Mastrangelo. 

    Zur Einordnung: Das Spiel wird um 12:00 Uhr Ortszeit in L.A. angepfiffen. Gezwungenermaßen im mexikanischen Tijuana einquartiert, durfte die iranische Mannschaft auch dieses Mal erst am Spieltag in die USA einreisen. Ein offizieller Antrag auf eine frühere Anreise blieb erfolglos. Inwieweit unter diesen Voraussetzungen eine vernünftige Spielvorbereitung im Sinne der Fairness überhaupt möglich ist, beantwortet sich praktisch von selbst.

    Der Blick auf die vorangegangenen Begegnungen zwischen Belgien und dem Iran erübrigt sich - es gab schließlich noch keine. Von ihren bisherigen zehn WM-Duellen gegen eine europäische Mannschaft konnten die Iraner nur eine gewinnen (2U, 7N) - das 2:0 vor vier Jahren gegen Wales war immerhin das letzte dieser Spiele. Belgien machte seine bislang einzige Erfahrung gegen einen asiatischen Vertreter aus Vorderasien bei der WM 1986 und setzte sich damals in der Vorrunde gegen den Irak 2:1 durch.

    Einen ähnlichen Ton schlug auch Rudi Garcia an, der nach dem Remis gegen den vermeintlich stärksten Gruppengegner Ägypten zufrieden war und die Moral seiner Truppe in den Vordergrund stellte. Trotz Leistungssteigerung nach der Pause war der Auftritt der Roten Teufel dennoch nicht mehr als mittelmäßig, zeitweise war Ägypten dem 2:0 gar näher als Belgien dem Ausgleich. Immerhin ist Belgien seit 14 Länderspielen ungeschlagen und verlor unter Garcia einzig bei dessen Debüt im März des Vorjahres. 

    Nicht nur neben dem Platz muss die iranische Mannschaft bei dieser WM gegen massive Widrigkeiten ankämpfen. Zum Auftakt gegen Neuseeland bewies "Team Melli" auch auf dem Rasen Kampfgeist und kam zweimal nach einem Rückstand zurück. Defensiv vor allem durch das Zentrum anfällig, präsentierte man sich dafür offensiv angriffslustig und mutig. Dass der Mannschaft zum Ende etwas die Luft ausging, liegt ob der Reisestrapazen auf der Hand. Dennoch sah Trainer Ghalenoei eine "gute Leistung" und will darauf aufbauen.

    Vor den Toren von Los Angeles läuten Belgien und der Iran heute den 2. Spieltag in Gruppe G ein. Zum Auftakt endeten beide Gruppenspiele mit einem Unentschieden, womit die Lage in dieser Gruppe auch weiterhin komplett offen ist. Zwar gelten die Belgier ob der individuellen Klasse nach wie vor als Favorit auf den 1. Platz, doch bleibt nach dem 1:1 gegen Ägypten noch viel Luft nach oben. Nach dem 2:2 im Außenseiterduell gegen Neuseeland hat auch der Iran den ersten Punkt eingefahren und will heute für eine Überraschung sorgen.

    In der Nacht zum vergangenen Dienstag startete der Iran gegen Neuseeland ins Turnier und holte beim unterhaltsamen 2:2-Remis immerhin einen Punkt. Trainer Amir Ghalenoei nimmt heute drei Wechsel vor und beordert Hardani, Hajisafi sowie Kanani neu in seine Startelf. Dafür müssen Yousefi, Moghanloo und Mohammadi vorerst auf der Bank Platz nehmen. Durchschnittlich ist die Startelf 32 Jahre und 181 Tage alt - seit offizieller Datenerfassung 1966 läuft der Iran damit mit der ältesten Mannschaft der WM-Historie auf. 

    Und hier die Aufstellung des Iran: Beiranvand - Hardani, Kanani, Khalilzadeh, Nemati, Hajisafi - Rezaeian, Ghoddos, Ezatolahi, Mohebbi - Taremi.

    In ihrem Auftaktspiel trafen die Belgier am Montag auf Ägypten und kamen dabei nicht über ein leistungsgerechtes 1:1-Unentschieden hinaus. Im Vergleich dazu nimmt Rudi Garcia heute gleich vier personelle Änderungen vor: Während Doku mit einer Atemwegsinfektion ausfällt und durch Saelemaekers ersetzt wird, sitzen Castagne, Onana und De Ketelaere auf der Bank. An ihrer Stelle beginnen De Cuyper, Raskin und auch Sturmtank Lukaku, der gegen Ägypten als Joker entscheidend am Ausgleich beteiligt gewesen ist.

    Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Aufstellung von Belgien: Courtois - Meunier, Ngoy, Mechele, De Cuyper - Raskin, Tielemans - Saelemaekers, De Bruyne, Trossard - Lukaku.

    Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Gruppenspiel zwischen Belgien und dem Iran.