Sky Sport exklusiv: VfB-Stuttgart-Boss Alexander Wehrle kündigt Rekordumsatz an
Mit dem erneuten Einzug ins DFB-Pokalfinale hat der VfB Stuttgart Vereinsgeschichte geschrieben: Zum ersten Mal in der Historie fahren die Schwaben zwei Mal in Folge nach Berlin.
27.04.2026 | 12:26 Uhr
Doch nicht nur sportlich, sondern auch finanziell zahlen sich die Erfolge auf dem Platz für den Verein aus.
Im exklusiven Interview mit Sky Sport kündigt VfB-Vorstandsboss Alexander Wehrle einen neuen Rekordumsatz an: "Wir hatten das höchste Ergebnis der Vereinsgeschichte im Jahr 2024. 2025 steigern wir das noch mal! Das kann ich Ihnen jetzt aber noch nicht verraten, weil wir das bei der Mitgliederversammlung [am 26. Juni] erst verkünden."
Seit Wehrles Amtsantritt im Jahr 2022 ist der VfB finanziell in neue Dimensionen vorgestoßen. "Wir haben an Stabilität hinzugewonnen. Wir haben uns finanziell Eigenkapital aufgebaut", so der Vorstandsvorsitzende. "Wir haben 2022 bei vier Millionen Euro angefangen und sind Ende des letzten Geschäftsjahres schon bei über 60 Millionen Euro gewesen."
Der kommende Rekordumsatz ist auch eine Auszeichnung für Trainer Sebastian Hoeneß und Sportvorstand Fabian Wohlgemuth. "Sich dreimal hintereinander für Europa zu qualifizieren, das zeigt die Stabilität des VfB und zeigt auch, was möglich ist, wenn man mit klugen Transfers und einer guten sportlichen Leitung und einem Trainerteam was aufbauen kann", so Wehrle.
Kampf um CL-Platz
Zusätzlich zum Einzug ins Pokalfinale kämpft der VfB in der Liga auch weiterhin um den Einzug in die Königsklasse. "Wir werden versuchen, die CL mit allen Mitteln zu erreichen", sagte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth am Rande des Spiels gegen Werder Bremen. "Der Klub hätte dann dreimal in Folge die langfristig angepeilte Zielstellung übertroffen." Für den VfB würde das weitere Zusatzeinnahmen bedeuten, die vor der Saison nicht fest eingeplant waren, wie Alexander Wehrle verrät: "Wir haben nicht mit Sondereinnahmen der Champions League geplant, wir sind ja schwäbisch vernünftig und solide unterwegs."
Diese Strategie will der Vorstandsboss auch in Zukunft weiterfahren: "Wir haben Verträge so gestaltet, dass wir ein Bundesliga Gehalt haben, ein Europa League Gehalt und ein Champions League Gehalt. Also automatisch, wenn wir uns für den Champions League qualifizieren, verdienen die Spieler auch mehr im Grundgehalt. Die Transferaktivitäten hängen auch davon ab, ob uns Spieler verlassen wollen. Wenn wir die Zusatzeinnahme in der Champions League planen, dann machen wir das mit Vernunft und wir machen nichts Verrücktes."
Einen wichtigen Schritt Richtung Königsklasse kann der VfB schon am Samstag gegen die TSG Hoffenheim machen. Aktuell stehen die beiden Konkurrenten punktgleich auf Platz vier und fünf der Tabelle, der VfB hat dabei das etwas bessere Torverhältnis.
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