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Serie A: Das italienische Sportgericht bestraft Lazio Rom nach Rassismus-Vorfall hart

Bestrafung nach Rassismus-Skandal: Lazio-Fankurve bleibt leer

Teile der Tribüne von Lazio Rom werden als Bestrafung beim Heimspiel gegen den FC Empoli leer bleiben
Image: Teile der Tribüne von Lazio Rom werden als Bestrafung beim Heimspiel gegen den FC Empoli leer bleiben  © Imago

Das Sportgericht der italienischen Fußball-Liga hat Lazio Rom mit der Sperrung der Fankurve wegen rassistischer Rufe seiner Fans beim Auswärtsspiel gegen US Lecce bestraft.

Ungefähr 1000 der 1072 Fans der Biancocelesti hätten die Lecce-Spieler Samuel Umtiti und Lameck Banda während der Partie am Mittwoch wiederholt rassistisch beleidigt, teilte die Liga am Donnerstagabend mit. Damit wird die Curva Nord des Clubs aus der italienischen Hauptstadt beim kommenden Heimspiel am Sonntag gegen den FC Empoli leer bleiben.

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Serie-A-Partie muss unterbrochen werden

Bei der 1:2-Niederlage Lazios in Lecce hatte Schiedsrichter Livio Marinelli wegen der Rufe zwischenzeitlich das Spiel unterbrochen. Nach der Partie verließ Umtiti unter Tränen das Spielfeld. Es war nicht das erste Mal, dass die römischen Fans Spieler rassistisch beleidigten.

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Untersuchungen auch bei weiterer Ligapartie

Die Strafverfolgung der Serie A untersucht außerdem das Spiel zwischen Inter Mailand und dem SSC Neapel vom vergangenen Mittwoch auf mögliche rassistische Äußerungen. Diese sollen von den Auswärtsfans aus Neapel in Richtung des Inter-Stürmers Romelu Lukaku gerufen worden sein, wie es in der Mitteilung der Liga weiter hieß.

dpa

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