Paukenschlag bei der Eintracht: Krösche verlässt Frankfurt auf eigenen Wunsch
Eintracht Frankfurt steht vor einem personellen Umbruch in der Führungsetage. Sportvorstand Markus Krösche hat um seine sofortige Freistellung gebeten, der Aufsichtsrat entsprach dem Wunsch des 46-Jährigen einstimmig.
18.10.2026 | 18:56 Uhr
Jahrelang prägte Markus Krösche die sportliche Entwicklung der Hessen maßgeblich. Nun zieht der Architekt des Frankfurter Erfolgszyklus einen Schlussstrich. Als Gründe nennt Krösche den Wunsch nach Veränderung und das Gefühl, dass sowohl er selbst als auch der Klub von neuen Impulsen profitieren könnten.
Eintracht Frankfurt und Markus Krösche gehen überraschend getrennte Wege. Der Aufsichtsrat der Eintracht Frankfurt Fußball AG hat dem Wunsch des Sportvorstands nach einer sofortigen Freistellung entsprochen.
Krösche hatte den Aufsichtsratsvorsitzenden Mathias Beck zuvor darum gebeten, ihn mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben zu entbinden. Der bis zum 30. Juni 2028 laufende Vertrag bleibt in angepasster Form bestehen.Der Entscheidung waren nach Klubangaben intensive Gespräche zwischen Krösche und Beck vorausgegangen. Dabei ging es um die sportliche Gegenwart und Zukunft der Eintracht sowie die weitere Zusammenarbeit.
"Gefühl entwickelt, dass ich eine Veränderung brauche"
"Die vergangenen Jahre bei Eintracht Frankfurt waren für mich eine außergewöhnliche, intensive und unvergessliche Zeit. Wir haben gemeinsam große Erfolge gefeiert und den Klub sportlich wie wirtschaftlich weiterentwickelt. In den vergangenen Monaten habe ich mich intensiv mit meiner persönlichen Situation und meiner beruflichen Zukunft beschäftigt. Nach über fünf sehr erfolgreichen, aber auch sehr fordernden Jahren bei diesem großartigen Klub, habe ich seit einiger Zeit das Gefühl entwickelt, dass ich eine Veränderung brauche - und der Eintracht womöglich ein neuer Impuls auch helfen könnte", meinte Krösche selbst.
Mit der frühzeitigen Entscheidung wolle er beiden Seiten ausreichend Zeit geben, die Zukunft neu zu gestalten. Zudem sei es ihm wichtig gewesen, vor der anstehenden Mitgliederversammlung Klarheit zu schaffen und sich dort persönlich von den Mitgliedern verabschieden zu können.
Krösche bedankte sich außerdem ausdrücklich beim Aufsichtsrat, seinen Vorstandskollegen, den Mitarbeitenden, Trainern, Spielern und Fans für die gemeinsame Zeit. Abschließend betonte er, dass Eintracht Frankfurt für ihn immer ein besonderer Verein bleiben werde, dem er für die Zukunft nur das Beste wünsche.
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