Neuer-Patzer nach acht Sekunden: Eberl kritisiert Bayern-Keeper nach Augsburg-Schockstart
Manuel Neuer hat beim 2:2 des FC Bayern in Augsburg einen folgenschweren Fehler begangen und damit Bundesliga-Geschichte geschrieben.
10.10.2026 | 18:30 Uhr
Nach dem schnellsten Gegentor der Liga äußerte sich Sportvorstand Max Eberl kritisch über die riskante Aktion des Bayern-Kapitäns.
Sportvorstand Max Eberl hätte sich von Torhüter Manuel Neuer bei dessen schwerem Fehler beim Unentschieden des FC Bayern beim FC Augsburg weniger Risiko gewünscht. "Er hat einen Fehler gemacht, den Ball schlecht angenommen, dann wollte er es lösen und hat es zu riskant gelöst", sagte Eberl nach dem 2:2 (0:1) des deutschen Rekordmeisters im bayerisch-schwäbischen Derby beim Angstgegner.
Neuer verlor den Ball nach dem Anstoß durch Luis Díaz leichtfertig - Robin Fellhauer nahm das Geschenk nach gut acht Sekunden dankend an und erzielte den schnellsten Treffer in der Geschichte der Bundesliga. "Ich hätte auch schneller schießen können. Aber die Gefahr war zu groß, dass er vorbei geht", sagte Fellhauer bei Sky Sport. Er löste damit Kevin Volland und Karim Bellarabi (jeweils neun Sekunden) ab.
"Wir haben uns das Leben mit einer Reihe von Fehlern schwer gemacht. Da hängt der Manu mit drin, aber andere auch", sagte Eberl, der den vielen Möglichkeiten nachtrauerte: "Wir hatten genug Chancen, das Spiel trotzdem zu gewinnen." Durch das zweite Remis der Saison verpasste der Titelverteidiger den Sprung an die Tabellenspitze.
In der Mixed Zone nach Spiel führte Eberl weiter aus: "Wissen wir alle, sieht man selten von Manuel Neuer. Ich kenne seine 800 oder mehr Pflichtspiele nicht und weiß nicht, ob er da gröber gepatzt hat. Er hat einen Fehler gemacht, den Ball schlecht angenommen, dann wollte er es lösen, am Ende zu riskant gelöst."
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