Manuel Neuer nach historischem Patzer selbstkritisch: "Ein blöder Fehler von mir"
Manuel Neuer hat beim 2:2 des FC Bayern beim FC Augsburg das schnellste Tor der Bundesliga-Geschichte verschuldet. Nach einem schweren Fehler des Bayern-Keepers traf Augsburg bereits nach 8,5 Sekunden zur Führung. Nach dem Spiel zeigt sich der Weltmeister von 2014 selbstkritisch.
10.10.2026 | 19:07 Uhr
Der Mega-Patzer von Manuel Neuer wardas große Thema beim Spiel in Augsburg. Trotz zahlreicher Chancen kam der FC Bayern München nicht über ein Remis hinaus und verpasste den Sprung an die Tabellenspitze.
Bayern-Keeper Manuel Neuer wurde beim 2:2 beim FC Augsburg zur tragischen Figur: Schon nach wenigen Sekunden unterlief ihm ein folgenschwerer Patzer, der den Weg für das schnellste Tor der Bundesliga-Geschichte ebnete: Neuer missglückte die Annahme eines Passes von Luis Diaz komplett, legte den Ball zu weit vor und chippte die Kugel im Anschluss an den Rücken von Robin Fellhauer. Der FCA-Profi war auf und davon und netzte nach gerade einmal 8,5 Sekunden ein.
Nach dem Spiel fand Neuer deutliche Worte: "Ein blöder Fehler von mir. Ich habe versucht, eine Lösung zu finden", betonte der 40-Jährige nach dem Spiel in der Mixed Zone. "Natürlich musste ich erstmal in mich gehen und mich schütteln. Meine Hoffnung war groß, weil ja erst eine Minute gespielt war."
Auch Eberl und Kompany äußern sich
Bayern-Sportvorstand Max Eberl fand ebenfalls kritische Worte: "Er hat einen Fehler gemacht, den Ball schlecht angenommen, dann wollte er es lösen und hat es zu riskant gelöst", haderte er. Auch beim zweiten Augsburger Treffer sieht Neuer nicht unbedingt glücklich aus. Von einem Fehler wollte er aber nicht sprechen: "Zur ersten Situation habe ich ja glaube ich Stellung bezogen und nehme den natürlich ganz klar auf meine Kappe", sagte Neuer am Sky Sport Mikro. "Das sind Fehler, die passieren. Aber beim zweiten Gegentor bin ich machtlos."
Trainer Vincent Kompany machte ihm keine Vorwürfe: "Das kann man nicht ändern oder schönreden. Bei einem 20 Jahre alten Torwart hättest du als Trainer jetzt ein bisschen Arbeit. Aber Manu weiß, wie er damit umgehen muss. Es ist schade, aber als Mannschaft stehen wir immer zusammen."
Am Ende reichte es für die Bayern nur für einen Punkt, der Sprung an die Tabellenspitze wurde dadurch verpasst: "Wir haben uns das Leben mit einer Reihe von Fehlern schwer gemacht", bemängelte Eberl. "Da hängt der Manu mit drin, aber andere auch."
Am Ende trauerte der Sportvorstand vor allem den vielen vergebenen Möglichkeiten hinterher: "Wir hatten genug Chancen, das Spiel trotzdem zu gewinnen."
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