Luis Diaz vom FC Bayern bleibt nach Platzverweis in Leverkusen gesperrt
Der FC Bayern ist mit seinem Einspruch gegen eine Sperre von Luis Diaz gescheitert.
16.03.2026 | 15:17 Uhr
Das Sportgericht des DFB wies das Ansinnen der Münchner im Einzelrichterverfahren als "unbegründet" zurück. Der kolumbianische Angreifer bleibt damit für das Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky Sport) gegen Union Berlin gesperrt.
Diaz hatte am Samstag im Bundesligaspiel bei Bayer 04 Leverkusen (1:1) in der 84. Minute die Gelb-Rote Karte gesehen. Schiedsrichter Christian Dingert hatte seine Entscheidung anschließend als Fehler bezeichnet. "Wenn ich jetzt die Bilder sehe, ist es kein Elfmeter. Gelb-Rot ist sehr hart, das würde ich jetzt nicht mehr so geben", sagte er.
Für das Sportgericht war die Einlassung von Dingert allerdings nicht relevant, wie der Vorsitzende Richter Stephan Oberholz erläuterte. "Entscheidend ist, dass sich der Vorgang als Tatsachenentscheidung darstellt, die nur dann korrigiert werden kann, wenn sie gravierend, offenkundig und ohne jeden Zweifel objektiv unrichtig ist. Das ist hier nicht der Fall", sagte er.
Dingert habe den "späteren Treffer" am Fuß von Diaz erst nach Ansicht der Videoaufnahmen nach dem Spiel wahrgenommen, erklärte Oberholz weiter. "Aber auch unter Berücksichtigung dessen hätte Spieler Diaz zuvor den Kontakt gesucht und gefunden", die Entscheidung des Schiedsrichters sei daher "nicht komplett falsch gewesen".
Alle weiteren wichtigen Nachrichten aus der Sportwelt gibt es im News Update nachzulesen.