Luis de la Fuente als bester Trainer ausgezeichnet: Spaniens Erfolgscoach setzt sich bei Ballon d'Or-Verleihung gegen Kompany durch
Luis de la Fuente wurde bei der Ballon-d'Or-Gala in London als bester Trainer des Jahres ausgezeichnet. Der spanische Nationaltrainer setzte sich unter anderem gegen Bayern-Coach Vincent Kompany durch.
26.10.2026 | 23:12 Uhr
Mit Titeln und attraktivem Offensivfußball prägte Luis de la Fuente die vergangenen Jahre. Nun wurde Spaniens Erfolgscoach auf der großen Bühne geehrt.
Spaniens Weltmeister-Coach Luis de la Fuente ist bei der Ballon-d'Or-Gala in London als bester Trainer ausgezeichnet worden. Der 65 Jahre alte Titelsammler setzte sich bei der Journalistenwahl des Magazins France Football und der Europäischen Fußball-Union unter anderem gegen Bayern-Trainer Vincent Kompany durch. De la Fuente hatte mit Spanien 2024 in Deutschland bereits den EM-Titel gewonnen, sein Team begeisterte auch bei der WM in diesem Jahr mit starkem Offensivfußball.
In den anderen Kategorien dominierte vor allem der FC Barcelona. Lamine Yamal (19) gewann zum dritten Mal in Folge die Kopa-Trophäe als bester junger Spieler - obwohl er sie seinem Teamkollegen Pau Cubarsi gegönnt hätte. "Er spielt schon lange auf einem hervorragenden Niveau", sagte Yamal.
Barca-Angreiferin Vicky Lopez (20) gewann erneut bei den Frauen. Ihr Trainer Pere Romeu (32), der mit Barcelona das Quadrupel aus Meisterschaft, Pokal, Supercup und Champions League geholt hatte, erhielt die Auszeichnung als Coach des Jahres bei den Frauenteams. Auch Barcas Cata Coll wurde in London als beste Torhüterin geehrt. Bei den Männern gewann Spaniens Nationalkeeper Unai Simon (Athletic Bilbao).
Ann-Katrin Berger (36) hat die Krönung zur Welttorhüterin des Jahres abermals knapp verpasst und landete auf Platz zwei. Klara Bühl gelang der Sprung in die Top 10 nicht: Die Offensivspielerin des deutschen Double-Gewinners Bayern München wurde bei der prestigeträchtigen Ehrung am Montag in London Zwölfte. Bühl (25) hatte es als einzige deutsche Spielerin unter die 30 Nominierten geschafft. Im Vorjahr war sie auf Rang 19 gelandet.
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