Julian Schuster über den SC Freiburg, das Pokalfinale, die Conference League und Matthias Ginters WM-Chancen
Der 40-Jährige tanzt mit den Breisgauern immer noch auf drei Hochzeiten.
25.03.2026 | 20:17 Uhr
Im exklusiven Interview mit Sky Sport spricht Schuster unter anderem über die Freiburger Saison und seinen Abwehrchef Matthis Ginter.
Julian Schuster über ...
... Freiburgs Ziele in Europa: "Wenn wir einen Wettbewerb spielen, dann möchten wir so weit wie möglich kommen und ihn auch gewinnen. Es wäre vermessen, über das Gewinnen zu reden, weil wir unterschiedlich weit entfernt sind, aber auch im DFB-Pokal haben wir gesagt, das Ziel ist Berlin. Berlin ist schön, es ist uns aber nicht gelungen, den Pokal zu gewinnen. [...] Es ist aber auch wichtig, was solche Ziele im Alltäglichen bedeuten. Es muss hier keiner den anderen warnen, an irgendetwas Besonderes zu denken, sondern wir freuen uns auf die kommenden Aufgaben."
... Freiburgs Tabellensituation: "Hätte jemand vor der Saison gesagt, dass wir im April diese Englischen Wochen haben werden, in der Bundesliga recht gut dastehen, einen gewissen Anschluss nach oben haben und auch genügend Abstand nach unten haben, international im Viertelfinale spielen dürfen und im Halbfinale des DFB-Pokals stehen, dann hätte jeder von uns eingeschlagen. [...] Wenn es einer der internationalen Wettbewerbe ist, welcher auch immer, dann sind wir stolz."
... über eine mögliche Conference-League-Teilnahme: "Jeder Fußballer freut sich darüber, international spielen zu dürfen, den Verein und das Land vertreten zu dürfen. Wenn es einer der internationalen Wettbewerbe wird, welcher auch immer, dann sind wir stolz darauf und nehmen diesen Gang."
... die WM-Chancen von Matthias Ginter: "Ich glaube, er bekommt die entsprechende und verdienende Plattform, dass über ihn gesprochen wird. Die Grundlage dafür ist eben, konstant gute Leistungen zu bringen. Das macht er national wie international. [...] Ich glaube, der Bundestrainer, auch wenn er die letzten Male jetzt nicht dabei war, weiß ganz genau, was er an ihm hat. [...] Der Bundestrainer weiß ganz genau, was er von den Jungs erwarten kann und welche Rollen sie bedienen können. Wenn das nachher die richtigen Rollen sind, dann sind das definitiv Kandidaten, über die man sich ernsthaft Gedanken machen kann und muss."
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