Jürgen Klopp erklärt seinen Plan als Bundestrainer – Thomas Müller lobt DFB-Wahl

Klopp soll die deutsche Nationalmannschaft nach dem abermals frühen WM-Aus von Julian Nagelsmann übernehmen.

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Jürgen Klopp und Thomas Müller sprechen über den Bundestrainer-Job und Rudi Völler.

Der 59-Jährige bestätigte schon früher sein Interesse an dem Job, nun erklärte er seinen klaren Plan für seine mögliche neue Tätigkeit.

Klopp soll nach Wunsch der DFB neuer Bundestrainer werden. Diesbezüglich kommt es in dieser Woche zum Showdown in New York. Wie Sky Sport exklusiv erfahren hat, ist geplant, dass DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Hans-Joachim Watzke am Donnerstag ankommen. Ein Treffen mit Klopp und Berater Marc Kosicke wird für Freitag oder Samstag angesetzt.

Klopp erklärt Plan

Klopp selbst will sich als dabei ebenfalls ein klares Bild von der Gesamtsituation beim DFB machen und erklärte nun bei MagentaTV erstmals seine Überlegungen bezüglich des Jobs.

"Ich war lange bei Vereinen und mir war nie nur die erste Mannschaft wichtig. Ich gehe immer davon aus, dass ich langfristig da bin. Und es gibt da zwei Dinge: Dass eine ist das nächste Spiel und das andere ist die Zukunft der kompletten Nummer. Um etwas zu verändern, muss man erstmal wissen, was wirklich passiert. Und wer auch immer dahinkommt, muss sich das erstmal angucken", so Klopp am Rande des WM-Spiels zwischen der Schweiz und Kolumbien.

Völler bleibt

Für seine künftige Aufgabe setzt Klopp voll auf eine enge Zusammenarbeit mit DFB-Sportdirektor Rudi Völler. "Wenn es so kommen sollte, wäre es ja total hilfreich, jemanden dazuhaben, der die Abläufe kennt. Rudi mit seiner Fußball-Erfahrung, aber vor allem auch mit seiner langjährigen Arbeit im Verband. Während ich ja, wenn ich es werden würde, keinerlei Erfahrung habe. Ich habe weder Nationalmannschaft gespielt noch irgendwann mal eine trainiert", sagte Klopp.

Einen ersten Austausch gab es bereits zwischen den beiden. "Die Situation ist insofern ungewöhnlich, als das nichts entschieden ist. Aber trotzdem müssen ja ein paar Gespräche geführt werden, egal wie es am Ende ausgeht. Wenn man dann liest, dass darüber nachgedacht wird, ob Rudi Völler mit mir kann im Fall des Falles, fand ich schon, dass es mal gut ist, dass wir mal miteinander direkt sprechen. Und da habe ich ihm gesagt: Also, an mir würde es nicht scheitern", machte Klopp deutlich.

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Sportdirektor Rudi Völler bleibt bis 2028 beim DFB und erfüllt seinen Vertrag.

Müller schwärmt von Klopp

Ex-Nationalspieler Thomas Müller schwärmte bei MagentaTV derweil von der Bundestrainer-Entscheidung des DFB: "Die Wahl mit Jürgen ist interessant, weil er nicht nur Trainer ist oder ein erfolgreicher Trainer war, sondern dass er in seiner aktuellen Tätigkeit auch mit Strukturierung zu tun hat. Es kommt jetzt nicht einfach nur ein neuer Trainer rein, der die Namen hinschreibt auf der Taktiktafel, sondern es geht auch darum, Strukturen so aufzusetzen, dass die Dinge auch umgesetzt werden, die nötig sind."

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Neben Klopps aktuellem Job als Head of Global Soccer bei Red Bull nannte Müller auch explizit die neun Jahre Erfahrung als Trainer des FC Liverpool als großen Pluspunkt pro Klopp. "Wenn du in England ein Trainer bist, bist du mehr als nur ein Trainer. Du hast ganz andere Abläufe und Gedankengänge, mit denen du dich beschäftigst", analysierte Müller und begrüßte damit erneut die künftige Zusammenarbeit zwischen Verband und Trainer.

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