Bayern-Sportdirektor Christoph Freund wegen Davies-Verletzung sauer wie nie

Der Ausfall von Abwehrspieler Davies trifft den FC Bayern hart. Die Münchner sind stinksauer auf Kanadas Verband. FCB-Boss Dreesen spricht von deutlichen Konsequenzen.

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Bitter für den FC Bayern! Alphonso Davies erleidet in der Länderspielpause einen Kreuzbandriss und fällt lange aus. Sportdirektor Christoph Freund ist über die Situation sichtlich verärgert und kündigt Konsequenzen an.

Wegen der folgenschweren Knieverletzung von Alphonso Davies erwägt der FC Bayern eine Klage gegen den kanadischen Fußball-Verband.

Der Abwehrspieler hatte jüngst in einem Länderspiel einen Kreuzbandriss erlitten und fällt mehrere Monate aus. "Wir fordern von Canada Soccer eine lückenlose Aufklärung der Abläufe und behalten uns juristische Schritte ausdrücklich vor", sagte Münchens Vorstandsvorsitzender Jan-Christian Dreesen der Bild.

Auch Sportdirektor Christoph Freund kündigte am Freitag eine "lückenlose Aufklärung" an. "Wie das abgelaufen ist, war nicht korrekt. Es war grenzwertig und fahrlässig", sagte er: "Wir sind der Arbeitgeber und zahlen auch die Spieler, deshalb werden wir dem nachgehen."

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Davies hatte sich im Spiel um Platz drei der CONCACAF-Nations-League gegen die USA schon in den Anfangsminuten verletzt. Zunächst ging man nicht von einer schweren Blessur aus, der 24-Jährige reiste zurück nach München. Erst dort wurde der Kreuzbandriss im rechten Knie entdeckt.

"Klarer Verstoß gegen medizinische Sorgfaltspflicht"

Dies sorgte für großen Ärger bei den Bayern. "Einen offensichtlich verletzten Spieler mit einem angeschlagenen Knie ohne fundierte medizinische Abklärung auf einen zwölfstündigen Interkontinental-Flug zu schicken, ist aus unserer Sicht grob fahrlässig und ein klarer Verstoß gegen die medizinische Sorgfaltspflicht", schimpfte Dreesen.

Dass der zuletzt formstarke Abwehrspieler überhaupt aufgestellt wurde, empört die Münchner. "Insgesamt ist der Einsatz von Davies, der vor dem Spiel schon muskuläre Beschwerden hatte, in einem sportlich unbedeutenden Spiel aus unserer Sicht in keinster Weise nachvollziehbar", sagte Dreesen.

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Freund äußerte sich darüber hinaus noch über die allgemeine Belastung der Profis und dem Verletzungsrisiko: "Wir wissen, wie viele Spiele die Top-Jungs haben. Man muss sich grundsätzlich was überlegen, es geht nicht um Bayern München, sondern um die Gesundheit der Spieler. Sonst verlieren wir die besten Spieler."

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Christoph Freund erzählt, dass es keinen Austausch mit dem kanadischen Trainer Jesse Marsch über die Verletzung von Alphonso Davies gegeben hat und kritisiert die Abstell-Perioden der FIFA. Die Belastung sei für alle Spieler zu hoch.

Davies-Berater sprach öfter mit Kanada-Coach Marsch

Besonders bitter für die Bayern ist, dass neben Davies in den anstehenden Partien im Kampf um die Meisterschaft und die Champions League auch noch die ebenfalls verletzten Verteidiger Min-jae Kim und Dayot Upamecano ausfallen.

Vor Dreesen hatte schon Davies-Berater Nick Huoseh in einem Interview scharfe Kritik am kanadischen Verband geübt und Auswahltrainer Jesse Marsch vorgeworfen, seinen Kapitän unnötig in Verletzungsgefahr gebracht zu haben. Inzwischen habe er aber mehrfach mit Marsch gesprochen, schrieb Huoseh auf der Plattform X und meinte: "Ab jetzt wird sich jeder Beteiligte darauf konzentrieren, Phonzies Genesung höchste Priorität einzuräumen."

dpa

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