Edin Dzeko fehlt Schalke aufgrund einer Schulterverletzung
Edin Dzeko hat sich beim Playoff-Drama zwischen Bosnien und Italien in der letzten Aktion der Verlängerung an der Schulter verletzt. Wie schlimm ist die Verletzung und kann der 40-Jährige überhaupt noch einmal für Schalke stürmen?
01.04.2026 | 16:40 Uhr
Am Mittwoch gaben der Verein und der bosnische Torjäger selbst ein erstes Update zum Gesundheitszustand.
"Edin Dzeko hat im Länderspiel am Dienstagabend eine Schulterverletzung erlitten. Seine Schulter wird eingehend untersucht, auch nach seiner Rückkehr nach Gelsenkirchen wird die Diagnostik fortgesetzt. Chef-Trainer Miron Muslic plant für das Heimspiel gegen den Karlsruher SC ohne Dzeko", teilte Schalke am Mittwoch mit.
Muslic gab sich "sehr, sehr zuversichtlich, dass wir ihn in den nächsten Wochen wieder auf den Platz bringen". Dzeko sei "ein Krieger, ein Fighter", sagte der S04-Trainer nach dem Training am Mittwoch.
Dzeko meldet sich nach Verletzung zu Wort
Auch der Torjäger selbst meldete sich nach seiner Verletzung zu Wort: "Der Arm ist nicht so schlimm wie befürchtet, eine Operation wird wahrscheinlich nicht nötig sein", sagte der Kapitän von Bosnien-Herzegowina am Mittwoch bei einer Pressekonferenz - um gleich noch eine vorsichtige Prognose hinterherzuschieben: "Ich denke in ein bis eineinhalb Monaten bin ich wieder zurück!"
Dzeko verletzt sich gegen Italien
Dzeko hatte sich beim Playoff-Drama, das Bosnien und Herzegowina gegen Italien gewann, in der letzten Aktion der Verlängerung an der Schulter verletzt und konnte anschließend nicht mehr beim siegreichen Elfmeterschießen mitwirken.
Sein rechter Arm war mit Klebeband an seiner Brust fixiert. "Ich hoffe, Edins Verletzung ist nicht schwerwiegend und er kann bei der Weltmeisterschaft dabei sein, denn er hat nicht viel Zeit", hatte Bosniens Nationaltrainer Sergej Barbarez nach dem Spiel gesagt.
In knapp zehn Wochen, am 12. Juni, startet Bosnien-Herzegowina in Toronto gegen Co-Gastgeber Kanada in das XXL-Turnier, die weiteren Gegner in der Gruppe B sind Katar und die Schweiz.
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