Pressestimmen zum Verpassen der Weltmeisterschaft 2026 von Italien
Italien trägt Trauer. Zum dritten Mal in Serie verpasst der viermalige Weltmeister die Endrunde der Fußball-WM.
01.04.2026 | 07:57 Uhr
Die Medien im Lande sind entsetzt. Die Pressestimmen zur Pleite in Bosnien-Herzegowina.
Gazzetta dello Sport: "Eine weitere historische Niederlage! Wie im schlimmsten Albtraum. Wir halten die Rückkehr zur WM in der Hand - und sehen zu, wie sie uns im Elfmeterschießen entrissen wird. Die Apokalypse geht weiter. Italien hat das Gefühl für den Schock, für die Katastrophe verloren. Das Fehlen bei der WM wird zur Normalität. Von einer WM wird man erst wieder um das Jahr 2030 sprechen können, 16 Jahre nach unserer letzten WM-Teilnahme. Eine ganze Generation wächst heran, ohne je Italien bei einer WM erlebt zu haben".
Tuttosport: "Jetzt müssen alle rausfliegen! Das totale Scheitern. Ein Desaster. Italien sagt zum dritten Mal bitter Lebewohl."
Corriere della Sera: "Italienische Apokalypse! Die WM fällt für die Azzurri zum dritten Mal in Serie aus. Italien hat die WM-Qualifikation verfehlt, und diesmal gibt es nicht einmal mehr die Wut und Verwunderung, die vor acht und vier Jahren herrschten. Jetzt gibt es nur Resignation und Trauer, nur noch Gattusos Tränen. Inzwischen werden unsere Teenager die erste Generation von Italienern sein, die ohne die Erinnerung an die Azzurri bei einer WM aufwachsen. Wir trösten uns mit Sinner und Antonelli, doch das ist nicht dasselbe".
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La Stampa: "Italienisches Desaster! Italien scheitert schon wieder, Bosnien-Herzegowina behält im Elfmeterschießen die Nerven. Seit der WM-Nacht in Berlin haben die Azzurri eine Pleite nach der anderen erlebt. Italiens Fehlen wird zur Routine und ist Ausdruck der endlosen Krise des italienischen Fußballs. Italien spielt ohne Identität und hat das Aus verdient".
Corriere dello Sport: "Elfmeterschüsse als Urteil: Eine weitere deprimierende Nacht für den italienischen Fußball. Edin Dzeko fährt mit Bosnien zur WM - und wir nicht. Der Verpassen der WM ist nicht nur ein Flop, sondern die Pleite eines ganzen Systems, eine strukturelle Krise. Diese Blamage zeigt, dass das Fundament des gesamten Projekts nicht trägt. Der ganze Mechanismus funktioniert nicht mehr. Diese Niederlage offenbart die organisatorischen und sozialen Probleme des italienischen Fußballs".
La Repubblica: "Eine nationale Schande! 20 Jahre nach dem WM-Sieg in Berlin muss Gattuso eine dramatische Blamage hinnehmen. Die Tragik ist inzwischen für Italien zur Gewohnheit geworden. Diese Niederlage ist nicht das Scheitern eines Projekts, sondern seine komplette Abwesenheit. Sie zeigt, wie viel Kapital verschwendet worden ist."
Il Messaggero: "Italien in der Hölle. Die Azzurri erleiden eine neue brutale Demütigung. Ein Faustschlag ins Gesicht eines Landes, das zum dritten Mal in Folge nur Zuschauer einer WM sein wird. Das kleine Bosnien feiert und hat den Sieg voll verdient. Italien versinkt in einem Albtraum ohne Ende."
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