Der nächste Knall bei Real! Fliegt bald auch Alvaro Arbeloa?

Der womöglich größte Klub der Welt kommt einfach nicht zur Ruhe. Der im Sommer als neuer starker Mann geholte Xabi Alonso ist weg. Muss bei Real Madrid bald auch schon Nachfolger Alvaro Arbeloa dran glauben?

Real-Trainer Alvaro Arbeloa (r.) im Gespräch mit Torwart Thibaut Courtois.
Image: Real-Trainer Alvaro Arbeloa (r.) im Gespräch mit Torwart Thibaut Courtois.  © DPA pa

Denn bei den Königlichen hat es mal wieder geknallt!

Wie die spanische Tageszeitung Sport berichtet, hat das Star-Ensemble um Kylian Mbappe, Vinicius Jr. & Co. nach dem knappen Heimsieg am Sonntag über Rayo Vallecano (2:1) ein langes Gespräch mit Arbeloa geführt, das über eine Stunde ging.

Die obligatorische Pressekonferenz verzögerte sich entsprechend. Dort angesprochen auf den Grund der Verspätung, antwortete der ehemalige Verteidiger nur knapp: "Mir geht es gut, danke für Ihre Sorge. Vielen Dank."

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Die Real-Profis sollen nicht einverstanden sein mit Arbeloas Spielidee und taktischer Ausrichtung. Dabei ist der Spanier noch nicht einmal einen Monat im Amt und ist scheinbar jetzt schon interner Kritik ausgesetzt. Er gilt ohnehin nur als Interimslösung, bis für den Sommer ein neuer - womöglich namhafter - Cheftrainer präsentiert wird.

Real-Stars und das Verhältnis zum Trainer

Nichtsdestotrotz ist das schwierige Verhältnis zwischen Team und Trainer kein neues Thema in Madrid. Bereits Alonso, der Real mit attraktivem Offensiv-Fußball in eine neue Ära führen sollte, hatte seine Schwierigkeiten mit den Superstars. Diese fühlten sich Medienberichten zufolge von den Regeln und Anweisungen auf und außerhalb des Platzes in ihren Freiheiten eingeschränkt, weswegen der ehemalige Erfolgscoach von Bayer 04 Leverkusen nach und nach die Kabine verlor.

Öffentlich sichtbar wurde die Untergrabung von Alonsos Autorität Mitte Januar, als Mbappe nach dem verlorenen Supercopa-Finale gegen den FC Barcelona seine Mitspieler davon abgehalten hat, Spalier zu stehen - entgegen der für jeden sichtbaren Ansage des damaligen Cheftrainers. Eine Aktion, die weltweit für Schlagzeilen sorgte und womöglich am Ende der Tropfen war, der das Fass zum Überlaufen gebracht hatte. Einen Tag später war Alonsos Zeit in Madrid nach rund einem halben Jahr schon wieder vorbei.

Wenig Verbesserung unter Arbeloa

Nun herrschen unter seinem Nachfolger Arbeloa in der Real-Kabine erneut Spannungen. Mit dem neuen Trainer ist sportlich kaum eine Verbesserung zu erkennen. Bei Arbeloas Debüt waren die Königlichen im Achtelfinale der Copa del Rey an Zweitligist Albacete Balompie gescheitert. Durch die 2:4-Niederlage am letzten Spieltag der Ligaphase gegen Benfica verpasste das "weiße Ballett" in der Champions League zudem das direkte Achtelfinal-Ticket und muss dadurch den Umweg über die Playoffs nehmen.

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Champions League Termine 2025/26: Road to Budapest

  • Ligaphase: 16. September 2025 - 28. Januar 2026
  • Play-offs der K.-o.-Phase: 17./18. & 24./25. Februar 2026
  • Achtelfinale: 10./11. & 17./18. März 2026
  • Viertelfinale: 7./8. & 14./15. April 2026
  • Halbfinale: 28./29. April & 5./6. Mai 2026
  • Finale: 30. Mai 2026 (Budapest)

Immerhin liegt Real in LaLiga nur noch einen Punkt hinter Erzrivale und Spitzenreiter Barcelona. Am Sonntag (21 Uhr im Liveticker auf skysport.de) sind die Madrilenen beim FC Valencia gefordert.

Die Lage in der spanischen Hauptstadt scheint allerdings zum wiederholten Male höchst explosiv zu sein.

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