Champions-League-Finale: Darum wird schon um 18 Uhr angepfiffen
Das Finale der UEFA Champions League wird in diesem Jahr bereits um 18 Uhr angepfiffen. Die UEFA begründet die Änderung vor allem mit einem besseren Fanerlebnis.
29.05.2026 | 11:14 Uhr
Anders als bislang gewohnt wird das diesjährige Finale der Champions League zwischen dem FC Arsenal und Paris-Saint-Germain bereits um 18 Uhr statt wie üblich um 21 Uhr angepfiffen.
Warum die UEFA die Anstoßzeit so festlegt
Grund für die frühere Anstoßzeit sei laut UEFA-Präsident Aleksander Ceferin vor allem ein verbessertes Fanerlebnis. "Mit dieser Änderung stellen wir das Fanerlebnis in den Mittelpunkt unserer Planung. Das Finale der UEFA Champions League ist der Höhepunkt der Fußballsaison, und die neue Anstoßzeit wird es für alle Beteiligten noch zugänglicher, integrativer und eindrucksvoller machen", erklärte der Slowene.
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Besonders jüngere Fußballfans sollen von der Anpassung profitieren. "Die neue Anstoßzeit entspricht besseren Übertragungszeiten, um das Endspiel weltweit noch mehr Zuschauerinnen und Zuschauern an den Bildschirmen und im Internet zugänglich zu machen", teilte die UEFA mit. "Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf jüngeren Zuschauerinnen und Zuschauern."
Logistische Vorteile für Fans
Darüber hinaus bringt der frühere Beginn in Budapest auch logistische Vorteile mit sich. "Ein früherer Anstoß erleichtert Tagesausflüge, verringert den Reisestress und ermöglicht es den Fans, die Veranstaltung zu genießen, ohne sich um die bis spät in die Nacht reichende Logistik kümmern zu müssen", erklärte Ronan Evain, Geschäftsführer des Fanverbands Football Supporters Europe.
Am Samstag heißt das für Fußballfans also: früher einschalten. Der Höhepunkt der Champions-League-Saison beginnt diesmal deutlich eher als gewohnt.
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