Champions-League-Finale: 8.000 Polizisten sichern Paris vor PSG-Duell gegen Arsenal

Vor dem Champions-League-Finale zwischen PSG und Arsenal rüstet Paris massiv auf. Tausende Einsatzkräfte, strikte Kontrollen und Einschränkungen sollen Ausschreitungen wie im Vorjahr verhindern.

Im Anschluss an den Champions-League-Sieg von PSG im Mai letzten Jahres kam es in Paris zu schweren Ausschreitungen.
Image: Im Anschluss an den Champions-League-Sieg von PSG im Mai letzten Jahres kam es in Paris zu schweren Ausschreitungen.  © Imago

Das Champions-League-Finale steigt zwar in Budapest – die Anspannung ist dennoch in Paris zu spüren. Die französische Hauptstadt bereitet sich mit einem massiven Sicherheitsaufgebot auf den Endspieltag vor.

Tausende Einsatzkräfte im Einsatz

Rund um das Endspiel von Paris Saint-Germain gegen den FC Arsenal fahren die französischen Behörden einen Großeinsatz. Allein im Großraum Paris stehen etwa 8.000 Polizisten bereit, dazu kommen 2.500 Feuerwehrkräfte. Landesweit sind sogar mehr als 20.000 Sicherheitskräfte mobilisiert.

Ziel ist klar: Unruhen und gewalttätige Ausschreitungen sollen unter allen Umständen verhindert werden. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf bekannten Brennpunkten in der Hauptstadt.

Strenge Auflagen in der Innenstadt

Besonders rund um die Champs-Élysées sowie am Parc des Princes gelten verschärfte Maßnahmen. Straßen werden gesperrt, Parkverbote durchgesetzt und Zugänge streng kontrolliert. Zusätzlich überwachen Kameras neuralgische Punkte.

Auch der öffentliche Nahverkehr ist betroffen: Einzelne Metro-Stationen bleiben geschlossen. Gastronomiebetriebe entlang der berühmten Prachtstraße müssen noch vor dem Anpfiff schließen und ihre Außenbereiche räumen.

Lehren aus der Vergangenheit

Die Maßnahmen sind eine direkte Reaktion auf die massiven Ausschreitungen im vergangenen Jahr. Nach einem großen PSG-Erfolg kam es zu schweren Krawallen mit Toten, zahlreichen Verletzten, hunderten Festnahmen und zahlreichen Brandstiftungen.

Bereits der Finaleinzug von PSG sorgte Anfang Mai für Zwischenfälle. Die Polizei griff damals punktuell mit Tränengas ein, mehrere Menschen wurden verletzt, zahlreiche festgenommen.

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Klare Botschaft der Behörden

Die Verantwortlichen setzen auf maximale Präsenz, um die Lage im Griff zu behalten. Die Botschaft ist eindeutig: Fußball soll gefeiert werden - aber ohne Gewalt.

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