Champions League: Die BVB-Stimmen von Kovac, Karetsas und Co.
Borussia Dortmund konnte im vierten Champions-League-Spiel den dritten Sieg einfahren.
05.11.2026 | 00:24 Uhr
Nach dem umkämpften Sieg gegen Real Betis standen unter anderem Trainer Niko Kovac, Torschütze Konstantinos Karetsas und Abwehrspieler Waldemar Anton vor den Mikrofonen, um das Spiel zu analysieren. Die Stimmen zum BVB-Erfolg.
Niko Kovac bei DAZN über ...
... das Spiel: "Wir haben über außen gute Aktionen gehabt, wenn wir Ryerson (Julian, Anm. d. Red.) oder Daniel (Svensson, Anm. d. Red.) gefunden haben. Du musst über außen kommen, da sie sehr kompakt standen. Heute hat jeder gesehen, dass das keine Mannschaft ist, die einfach so Champions League spielt - die haben sich das verdient. Fußballerisch sind die richtig gut, mit vielen erfahrenen Spielern. Deswegen war das heute auch ein hartes Stück Arbeit - aber verdient."
... Serhou Guirassy: "Er sagt, er fühlt seinen Oberschenkel. Jetzt müssen wir schauen, ob es mehr ist als eine Zerrung, was ich nicht glaube. Aber trotzdem: Es ging nicht weiter und das Risiko wollten wir nicht eingehen. Sollte er gegen Elversberg nicht einsatzfähig sein, hoffen wir, dass er nach der Pause wieder dabei ist."
... Matchwinner Karetsas: "Man hat gesehen, dass Kostas ein richtig guter Fußballer ist. Er schlägt Haken wie ein Hase. Es ist schwierig, ihn zu verteidigen, er hat viele gute Übersteiger. Er hat sehr viel Schwung gebracht und ich fand, dass er und Fabio (Silva, Anm. d. Red.) sehr gut harmoniert haben. Das hat mir gefallen. Er wird in den nächsten Spielen wahrscheinlich von Beginn an spielen, solange Serhou (Guirassy, Anm. d. Red.) nicht dabei ist."
... Karetsas' Ausflug zur Toilette vor seiner Einwechslung: "Stimmt! Ich habe ihn gesucht. Ich habe überlegt, reinzugehen - plötzlich war er nicht da. Dann habe ich Carney (Chukwuemeka, Anm. d. Red.) gerufen und 'schwupp' kam er um die Ecke. Also hätte er noch auf der Toilette gesessen, wäre er nicht reingekommen."
... die CL-Ambitionen seiner Mannschaft: "Wir wollen in die nächste Phase kommen. Im Moment gibt es viele Mannschaften mit neun Punkten und du brauchst sicherlich 17, 18 Punkte, um unter die ersten Acht zu kommen. Da gibt es ganz andere Mannschaften, die die Qualität haben, das zu schaffen. Wir wollen irgendwo auf Platz neun, zehn, elf, zwölf landen. Das wäre optimal, um das Rückspiel zu Hause zu haben."
Waldemar Anton bei DAZN über ...
… das Spiel: "Wir mussten den Druck aushalten, aber ich glaube, das weiß man, dass wir das können. Riesen-Kompliment an die Mannschaft. Das haben heute alle über 90 Minuten top gemacht."
… die Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit: "Ich glaube einfach, die erste Halbzeit mussten wir überstehen, reinkommen. Wir haben viele Möglichkeiten gehabt und dann Verletzungspech mit Serhou (Guirassy, Anm. d. Red.), der ausgewechselt worden ist. Das sind alles so Kleinigkeiten, die vielleicht eine Rolle spielen. In der zweiten Halbzeit waren wir giftiger, aggressiver in den Zweikämpfen. Der Schiedsrichter hat dann auch nicht mehr alles abgepfiffen, was er in der ersten Halbzeit gemacht hat. Dann entsteht so ein Spiel, dann kommen die Fans von außen und dann machen wir verdient die beiden Tore.
… seinen Fehlpass, der zum zwischenzeitlichen 1:1 geführt hat: "Ich versuche, mich mit einzuschalten ins Spiel. Der Pass von mir war nicht gut und dann läuft der Konter natürlich sehr, sehr ärgerlich. Muss ich auf meine Kappe nehmen. Ich habe mich auch schon bei den Jungs bedankt, die haben da ein Riesen-Spiel gemacht. Kosta (Konstantinos Karetsas, Anm. d. Red.) hat das 2-1 gemacht. Dann werden solche Fehler auch schnell vergessen. Ich glaube, das muss jeder wissen, dass wir dann da auch gemeinsam durchgehen. Und das haben wir heute überragend gemacht."
… die kuriose Tatsache, dass Karetsas vor seiner Einwechslung noch auf der Toilette war: "Ich glaube, es ist okay. Am Ende war es wichtig, dass er schnell auf der Toilette war. Das hat er auch geschafft und ist dann auch reingekommen."
Konstantinos Karetsas bei DAZN über ...
... seine Wahl zum Matchwinner: "Ich fühle mich großartig. Ich denke, es war eine großartige Team-Performance. Eigentlich hätte Fabio Silva den Man of the Match bekommen müssen."
... seinen Ausflug zur Toilette: "Um ehrlich zu sein: Ich kam gerade von der Toilette, als ich rein musste. Also bekam ich nicht viele Instruktionen. Es ging darum, einfach hart zu spielen. Ich wollte einfach mein Spiel spielen und sie haben mir eine Menge Platz gelassen."
... seine Match-Fitness: "Fußballerisch musste ich nicht viel anpassen. Ich wachse immer noch. Physisch kann ich mich immer noch verbessern, aber ich fühle mich gesund."
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