Antonio Rüdiger von Real Madrid entgeht Platzverweis bei Pleite gegen Getafe

Nach der zweiten Niederlage innerhalb von neun Tagen hat Real Madrid im Kampf um die Meisterschaft nun vier Punkte Rückstand auf Tabellenführer Barcelona. In den Medien ernteten die Königlichen Hohn und Spott.

Antonio Rüdiger (M.) gestikuliert, Getafes Diego Rico liegt am Boden.
Image: Antonio Rüdiger (M.) gestikuliert, Getafes Diego Rico liegt am Boden.  © Imago

Antonio Rüdiger hatte Glück, dass er beim 0:1 gegen den FC Getafe nicht vom Platz flog.

Nachdem Rüdiger in der 25. Minute der ersten Halbzeit Getafes Diego Rico mit seinem linken Knie heftig am Kiefer und an der Schulter getroffen hatte, ließ Schiedsrichter Alejandro Muniz Ruiz den deutschen Nationalspieler ohne Strafe davonkommen. Auch der VAR griff nicht ein, um die Entscheidung des Unparteiischen zu korrigieren.

"Rüdiger hätte ihm den Kiefer brechen können"

"Der VAR muss ihn darauf hinweisen. Das ist eine Rote Karte", sagte der ehemalige Schiedsrichter Eduardo Iturralde Gonzalez in der Sendung Carrusel Deportivo. "Etwas anderes ist es, wenn man um den Ball kämpft, Rico den Kopf hebt und man ihn trifft. Aber in diesem Fall geht Rüdiger mit dem Knie nach unten und trifft ihn. Das ist eine Aggression. Das ist gewalttätiges Verhalten", fügte der Ex-Referee hinzu.

"Rüdiger hätte Rico an Ort und Stelle den Kiefer brechen können", urteilte der Journalist Dani Garrido von Cadena Ser. Rüdiger kam ohne Strafe davon, aber auch er konnte Real Madrids Blamage nicht verhindern.

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"Nächstes Fiasko" für Madrid

"Nächstes Fiasko" titelte Marca, "lächerlich" nannte Sport den Auftritt der Königlichen beim 0:1 im kleinen Derby, "K.o. Blanco bei vier Punkten", schrieb Mundodeportivo über die Niederlage des Weißen Balletts.

Innerhalb von neun Tagen verspielten die Madrilenen ihre Tabellenführung und haben nun vier Punkte Rückstand auf den Erzrivalen aus Barcelona. "Dieses Madrid reicht nicht aus. Die Zweifel an Arbeloa wachsen", schrieb As.

"Arbeloas Rettungsleine heißt Champions League"

Die Wirkung von Trainer Alvaro Arbeloa sei nach dem Aus im Pokal und den beiden jüngsten Niederlage in der Liga verflogen. "Seine Rettungsleine heißt Champions League", behauptete die Sportzeitung. Doch in der Königsklasse wartet ein dicker Brocken.

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Champions League Termine 2025/26: Road to Budapest

  • Ligaphase: 16. September 2025 - 28. Januar 2026
  • Play-offs der K.-o.-Phase: 17./18. & 24./25. Februar 2026
  • Achtelfinale: 10./11. & 17./18. März 2026
  • Viertelfinale: 7./8. & 14./15. April 2026
  • Halbfinale: 28./29. April & 5./6. Mai 2026
  • Finale: 30. Mai 2026 (Budapest)

Nach dem Auswärtsspiel am Freitag bei Celta Vigo empfängt Real am 11. März Manchester City. In der Ligaphase der Champions League gab es gegen die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola eine 1:2-Niederlage. Eine weitere Pleite könnte Arbeloa den Job Kosten.

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