Ägypten legt Beschwerde nach WM-Aus gegen Argentinien gegen Schiedsrichter ein

Nach dem umstrittenen Achtelfinal-K.-o. gegen Titelverteidiger Argentinien legt Ägyptens Verband Beschwerde gegen das Schiedsrichterteam ein. Der Trainer kündigt einen ganz persönlichen Protest an.

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Der ehemalige Schiedsrichter Patrick Ittrich hätte vor dem Siegtor von Argentinien auf Elfmeter für Ägypten entschieden.

Der ägyptische Fußballverband dringt nach dem Schiedsrichter-Ärger beim 2:3 im WM-Achtelfinale gegen Argentinien auf ein juristisches Nachspiel.

Er habe Beschwerde gegen den französischen Referee François Letexier und seine Assistenten eingereicht, sagte Verbandspräsident Hany Abo Rida nach dem Spiel vor Reportern im Mannschaftshotel. Zudem habe er den Ausschluss des Schiedsrichterteams vom Turnier gefordert. Dieses habe entscheidende Fehler gemacht. Zuerst hatte die spanische Sportzeitung AS darüber berichtet.

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Lionel Messi hat den Ausgleich zum 2:2 gegen Ägypten erzielt. Anschließend gewann Argentinien noch mit 3:2 und steht damit im Viertelfinale.

Die Ägypter bestehen nach Angaben ihres Verbandspräsidenten auf eine Untersuchung der aus ihrer Sicht umstrittenen Entscheidungen beim WM-Aus. Nach Ansicht der Pharaonen waren Letexier und sein Team ausschlaggebend für die Niederlage gegen den Titelverteidiger. Abu Rida nannte als Grund für die Beschwerde neben eklatanter Schiedsrichterfehler auch eine offensichtliche Doppelmoral.

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Ägypten-Trainer Hossam Hassan macht auf der PK nach der Niederlage gegen Argentinien deutlich, dass er sich betrogen fühlt.

Hossam Hassan: "Uns ist Unrecht widerfahren"

Bereits unmittelbar nach dem WM-K.-o. in der Nachspielzeit hatte Ägyptens Nationaltrainer Hossam Hassan schwere Vorwürfe erhoben: "Wir wurden heute ungerecht behandelt", sagte der 59 Jahre alte Coach. "Uns ist Unrecht widerfahren." Seiner Meinung nach habe "die argentinische Seite Druck auf den Schiedsrichter ausgeübt."

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Erleichterung pur bei Argentinien nach dem Sieg gegen Argentinien! Lionel Messi bricht sogar in Tränen aus.

Hassan kündigte auch einen ganz persönlichen WM-Boykott an. "Ich verspreche Ihnen: Sobald ich zurück bin, werde ich die Spiele dieser FIFA-Weltmeisterschaft nicht mehr verfolgen", sagte er. "Das ist mein innerer Kampf, mein innerer Protest, meine eigene Art, meine Stimme zu erheben und mich zu wehren." Für ihn stehe fest: "Ich werde nicht mehr weiterschauen, kein einziges Spiel dieses Turniers."

dpa

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