Argentinien - Ägypten; Fußball WM Achtelfinale

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Argentinien - Ägypten. Fußball WM Achtelfinale.

Mercedes-Benz StadiumZuschauer68.239.

Argentinien 3

  • C Romero (79. minute)
  • L Messi (83. minute)
  • E Fernández (92. minute)

Ägypten 2

  • Y Ibrahim El Hanafi (15. minute)
  • M Zaki Abdelraouf (67. minute)

Live-Kommentar

Das war das siebte von acht Achtelfinals. An dieser Stelle war es das, um 22:00 Uhr machen wir mit Schweiz vs. Kolumbien weiter. Vielen Dank für das Interesse und bis dahin! 

Der Weltmeister bleibt also im Turnier und träumt von der Titelverteidigung. Im Viertelfinale geht es gegen Kolumbien oder die Schweiz, ab 22:00 Uhr wird da gespielt. Im potenziellen Halbfinale ginge es gegen England oder Norwegen. Ägypten verabschiedet sich mit Tränen in den Augen und Stolz im Herzen von dieser Weltmeisterschaft. Es war die beste und erfolgreichste WM der Landesgeschichte. 

Die letzten WM-Minuten des Lionel Messi, von wegen. Der Mann ist einfach unvermeidbar. Mit einer unglaublichen Energieleistung dreht das vom Superstar unnachahmlich angeführte und angekurbelte Argentinien zwischen der 79. und 90.+2 Minute einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg und bleibt damit im Turnier. Ägypten fällt ins Tal der Tränen, die Pharaonen haben ein geniales Spiel gemacht, waren so kurz davor, den Weltmeister rauszukegeln und haben das Ausscheiden nach so einer Leistung nicht verdient. Gewonnen hat außerdem jeder Fan, der sich dieses Spektakel angesehen hat. 

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Hassan sieht nach Abpfiff noch Gelb. Geschenkt. 

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Und dann ist Schluss, Argentinien gewinnt mit 3:2 gegen Ägypten! 

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Ägyptens Spieler bekommen in ihrer Verzweiflung nichts mehr auf die Kette. Lautaro Martinez verzögert links an der Außenbahn clever das Spiel, zieht den Einwurf. Die Sekunden verstreichen. 

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Wir sind nämlich schon in der 90.+10 Minute. Angezeigt wurden sieben Minuten Nachspielzeit. Und Fußball gespielt wird hier kaum noch. Ein einziges emotionales Chaos. 

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Dann nimmt sich Letexier die Zeit und redet auf Ägyptens Trainer Hossam Hassan ein. Der sieht Gelb. Und beruhigt sich nach der Unterredung. Da wird sich der Frust gleich in Trauer umwandeln. 

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Schiedsrichter Letexier hat in diesem Kuddelmuddel jederzeit die Übersicht, eine beeindruckende Spielleitung. Attia sieht Gelb für sein taktisches Foul an Lautaro Martinez. 

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Und Ägypten wirft noch Zizo für Lasheen rein. 

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Otamendi spielt jetzt für Romero. 

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Längst hat Letexier angezeigt, dass der Treffer zählt und es keine VAR-Intervention gibt, die gesamte Szenerie ist trotzdem unübersichtlich. Dann wird, ebenfalls noch vor dem Wiederanpfiff, auch noch gewechselt. Medina kommt für Alvarez. 

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Auch Fathy wird verwarnt. Und ein fuchsteufelswilder ägyptischer Betreuer sah sogar Rot. 

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Bei den verzweifelten Ägyptern liegen die Nerven blank, das lassen sie am Schiedsrichter aus. Sie wollen ein Foul gegen Salah gesehen haben, das war aber gar nichts, das werden sie auch später selbst sehen und wissen. Aber die Emotionalität ist bei diesem Spielverlauf verständlich. Keeper Shobeir holt sich Gelb ab. 

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Toooor! ARGENTINIEN - Ägypten 3:2. Der Weltmeister lässt die Muskeln spielen und dreht das Spiel tatsächlich noch in der regulären Spielzeit. Salah will rechts im Strafraumeck den Elfmeter ziehen, den bekommt er nicht, dann kontert mal Argentinien. Der Pass von Alvarez geht aus der eigenen Hälfte weit nach rechts raus zu Lautaro Martinez. Der verschleppt das Tempo und wartet, bis die Box besetzt ist. Fernandez kommt angerannt, wird perfekt bedient. Und setzt einen unhaltbaren Kopfball gegen die Laufrichtung von Shobeir ins rechte Eck. 

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Vorlage Lautaro Martínez

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Sieben Minuten Nachspielzeit. Und Ägypten rennt mit drei Angreifern, darunter Salah, auf zwei Argentinier zu. Aber Marmoush bekommt den Ball nicht links raus zu Hafez gelegt. Lisandro Martinez bekommt noch gerade so das lange Bein dazwischen. Das war eine Riesenchance für Ägypten - ohne Torschuss. 

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Jetzt mal die weite Flanke, fast von der rechten Seitenlinie. Der kommt flach und tickt tückisch einmal im Sechzehner auf. Shobeir bleibt einfach stehen, hofft, dass keiner vor ihm rankommt. Das geht auf. Und so kann er den Ball nach vorne wegboxen. 

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Ägypten wankt. Hafez foult auf der rechten Seite gegen Lautaro Martinez, an Einsatzwillen oder Bereitschaft kann man dem Inter-Star natürlich nichts absprechen. Messi steht bereit. 

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Wer dachte, Mexiko gegen England kann bei diesem Turnier nicht mehr getoppt werden, hat hier hoffentlich eingeschaltet. Ein herausragendes Fußballspiel. So viele Geschichten. Und noch so viel vor uns. 

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Und uns steht die Verlängerung bevor. Für beide Teams wäre es die zweite in Folge. Aber Argentinien hat jetzt natürlich auch Oberwasser. 

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Ein Spiel, ein Argentinien, ein Messi, das den Zustand der Albiceleste nicht besser beschreiben könnte. Wie Lautaro Martinez da gerade seinen Kopfball vergeben hat, ein Armutszeugnis. So ein Mann, so eine Klasse, von dem kommt nichts in diesem Turnier. Für Julian Alvarez gilt dasselbe, der steht auch noch auf dem Platz, merkst du nicht. Und dann ist es halt doch wieder Messi. Eine Vorlage, ein Tor. Ägypten in Not. 

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Toooor! ARGENTINIEN - Ägypten 2:2. Dann macht es Messi halt selbst. Erst die Flanke von rechts, wie beim 1:2, Lautaro Martinez und Montiel verplempern aber einmal mehr. Montiel kriegt den Ball aber nochmal nach hinten gelegt. Wo Messi mit Schwung ankommt und seinen Direktschuss unters Tordach jagt. Shobeir, dieser arme Teufel, ist schon wieder dran. Aber der Schuss ist zu hart. 

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Vorlage Gonzalo Montiel

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Und wie er läuft. Rechts kommt er mit Schwung auf den Sechzehner, lässt drei Spieler stehen, als wäre es Sommermärchen 2006, gibt in die Mitte. Wo Lautaro Martinez seinen kläglichen Kopfball-Aufsetzer neben das Tor setzt. 

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Für den irre hohen Aufwand, den Argentinien seit 82 Minuten betreibt, fiel das Tor ziemlich leicht. Flanke, Kopfball, Tor. Und Messi dreht jetzt auf. Wenn der läuft, ist der sogar noch besser! 

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Jetzt kommt Marmoush. Der mit Gelb verwarnte Torschütze Zico geht vom Feld. 

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Tooooor! ARGENTINIEN - Ägypten 1:2. Das wird noch ein ganz heißer Tanz. Ägyptens Spieler heben die Hände, aber der Treffer wird zählen, da war nichts. Und das ging so: Messi dribbelt rechts am Strafraumeck kurz an und flankt scharf an den Fünfer. Dort springt Rabia unter dem Ball her. Und Romero köpft dahinter aus fünf Metern aus dem Stand ein. Shobeir ist auch an diesem Ball dran, muss sich aber tatsächlich geschlagen geben. 

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Vorlage Lionel Messi

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Trezeguet links im Strafraum allein auf weiter Flur, Romero hat da mit seinem Stellungsfehler die Tür geöffnet. Trezeguet kann den Ball aber erst kurz vor der Grundlinie aufnehmen, dribbelt dann noch ein paar Meter zurück, wird gestellt und muss aus unmöglichem Winkel abschließen. Der Ball fliegt flach ins Außennetz. 

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Argentinien kommt mit zwei Abschlüssen von Lautaro Martinez aus der kurzen Pause, einer wird geblockt, der andere verfehlt das Tor. Dann rennt Alvarez ins Abseits, das macht seinen scharfen Querpass nichtig. Viertelstunde nur noch. Sind das jetzt echt die letzten WM-Minuten des Lionel Messi? So richtig kann man es noch nicht glauben. 

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Und bei Ägypten ist Hassan nach einem tollen Spiel platt. Trezeguet kommt, auf Marmoush verzichtet Trainer Hossam Hassan weiterhin. 

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Aus der Trinkpause kommen wir mit zwei neuen Spielern: Montiel kommt bei Argentinien für Molina. 

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20 Minuten nur noch, 0:2: Der Weltmeister steht kurz vor dem Aus! Ägypten macht aus richtig wenig drei wunderbare Tore, zwei davon zählen, die restliche Zeit wird hart, konsequent und giftig verteidigt. Argentinien hat seine Torgefahr, die im ersten Durchgang noch präsent war, irgendwo verloren. Und braucht jetzt eine Aufholjagd, die ihresgleichen suchen würde. 

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Die Trinkpause kommt bei so einem Spektakel verspätet, dafür kann sie diesmal jeder brauchen. Was für ein Schlagabtausch. 

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Dieser Konter war mindestens genau so schön wie der, der aberkannt wurde. Zico lässt das Trikot bei seinem Jubel übrigens am Leib ... 

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Toooor! Argentinien - ÄGYPTEN 0:2. Jetzt aber. Ägypten köpft eine Ecke raus, dann setzt Salah zu seinem Nähmaschinenantritt an. Die Absicherung heißt Molina, der kriegt ihn auch gestellt, kann den Pass aber nach halbrechts zu Hassan nicht verhindern. Der steht isoliert gegen Fernandez, zieht mit einem Übersteiger gen Grundlinie und gibt ins Zentrum. Wo Zico mit ganz viel Schwung angelaufen kommt und wuchtig einschießt. 

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Vorlage Haissem Yousry Fouad Hassan

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Und mit Lautaro Martinez kommt der dritte argentinische Stürmer mit dem potenziellen Weltklasse-Siegel. Und er kommt aber nicht etwa für Alvarez, sondern für De Paul. 

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Die ersten zwei Wechsel bei den Argentiniern: Nico Gonzales, Scalonis erster Zeitarbeiter, kommt für Tagliafico. 

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Aber da hat Argentinien jetzt echt mächtig Dusel gehabt. Gleichzeitig zeigt es, was Ägypten drauf hat. Diese Konterangriffe, die können sitzen, die sind selten, aber brandgefährlich. 

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Es geht also weiter mit Freistoß an der linken Eckfahne für Argentinien. Und die drückt Tagliafico aus nächster Nähe fast rein. Das wärs jetzt gewesen. 

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Und, man muss es so sagen, leider wird der Treffer zurückgenommen. Er war so schön, er hätte es verdient gehabt. Aber Lisandro Martinez hat tierisch Glück, dass ihm Attia beim Ballgewinn tatsächlich doch leicht auf den Fuß gestiegen ist. Das reicht, um es als Foul zu werten - und so darf der Treffer nicht zählen. 

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Unglaublich. Was für ein Treffer! Nahe der linken Eckfahne ist Lisandro Martinez hoffnungslos unterwegs und will das Foul ziehen. Bekommt er gegen Attia und Hany aber nicht. Stattdessen rennt Hassan den Gegenangriff, startet tief in der eigenen Hälfte, lässt Alvarez und Tagliafico mit beeindruckender Energie stehen. So steht Salah, der übernimmt, auf einmal vor den letzten beiden verbliebenen Verteidigern. Die werden mit einem Pass durch die Schnittstelle zu Zico seziert. Und der schiebt frei vor Emiliano Martinez ein. Das war wunderbar gespielt. Aber der VAR meldet sich.  

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Erstmal nicht. Messi spielt den ruhenden Ball kurz zu Mac Allister. Der verheddert sich aber schnell und die eigentlich gute Flankenposition wird leichtfertig hergeschenkt.  

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Fathy meldet sich nach seiner Einwechslung im Spiel an und ringt Messi im rechten Halbfeld um. Das sind recht viele Standards, die Ägypten zulässt. Ob es sich rächt? 

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Nächster Anlauf des Weltmeisters: Den von Messi aus der Zentrale in den Sechzehner gehebelten Freistoß boxt Shobeir noch raus. Danach bleibt Argentinien aber am Drücker und Paredes kommt aus halbrechter Position zum Fernschuss. Und der zischt nur einen Meter über den Querbalken hinweg. 

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1,55 xGoals übrigens für Argentinien. Klar, da spielt der Elfmeter natürlich hauptsächlich rein (0,788), aber auch ohne den wäre der argentinische Wert deutlich höher als der ägyptische (0,21). 

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Wer jetzt zum Beispiel glaubt, das sieht hier aus wie Deutschland angesichts des 0:1-Rückstands gegen Paraguay: tut es nicht. Argentinien ist viel besser, schärfer, schneller. Ägypten aber auch. 

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Und so gut wie der Shobeir heute ist, muss schon mehr herkommen als dieser harmlose Roller von De Paul. Aufgelegt von Messi, der trotz doppeltem Doppelpass nicht durch die ägyptische Abwehrmauer durchkam. Fraglich, warum De Paul nicht draufzimmert. So nimmt Ägyptens Keeper den Ball locker auf. 

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Viel muss Argentinien auch nicht verändern. Die Albiceleste macht ein gutes Spiel, hat den Kampf angenommen, agiert mit kühlem Kopf und phasenweise ordentlich offensiver Wucht. Nur die Torschüsse müssen halt rein. Da hat Shobeir den klaren Unterschied gemacht. 

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Argentinien unverändert. Weiter gehts. 

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Schon kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Ashour signalisiert, dass er verletzungsbedingt nicht weiterspielen kann. Das ist bitter für Ägypten, der Offensivmann gehörte zu ihren besten Spielern. Fathy ist dafür jetzt neu dabei, der ist eher defensiv orientiert. Es wird also ein bisschen umgestellt. 

Zehn Minuten Anlaufzeit haben wir gebraucht, dann hat sich ein packendes und spannendes Achtelfinale entwickelt, weil Ibrahim mit der ersten Torchance für die überraschende Führung Ägyptens sorgte. Die schnelle Antwort lag auf dem Silbertablett, Messi verschoss aber seinen zweiten Elfmeter in diesem Turnier. Auch danach hatte die Albiceleste gute Chancen, um den Ausgleich zu erzielen, scheiterte aber gleich drei Mal am sensationellen Shobeir im ägyptischen Tor. Noch hält die Führung des Außenseiters also stand, Argentinien wird aber immer mächtiger. 

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Pause. 

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Aber so vergeht die lange Nachspielzeit ohne weitere argentinische Torchance. Der überraschende Halbzeitstand scheint uns allmählich gewiss zu sein. 

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Okay, falscher Alarm. Attia erholt sich erstaunlich schnell, da ist ihm vielleicht einfach "nur" die Luft weggeblieben. Fast genauso erstaunlich, dass er trotz Behandlung auf dem Feld bleiben darf und nicht raus muss. Aber sind wir mal nicht so streng. 

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Oh, und bei den fünf Minuten wird es nicht bleiben. Denn Attia landet nach dem Luftzweikampf mit Alvarez ganz unglücklich auf dem Rücken und tut sich böse weh. Letexier winkt sofort die Betreuer ran. 

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Auch Argentinien kann tough, das muss nicht bewiesen werden. Macht Romero jetzt trotzdem und hackt Salah ordentlich um. Letexier bleibt bei seiner großzügigen Linie. Noch geht das gut. Die Nerven liegen aber auch noch nicht blank. 

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Auch aus schwierigerer Position wird es nichts für Alvarez. Sein Schlenzer aus 25 Metern zentraler Position geht übers Tor. Da muss Shobeir ausnahmsweise mal nicht eingreifen. 

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Ist ja schließlich noch genug Zeit für alle Beteiligten. Zum Beispiel die fünfminütige und jetzt anbrechende Nachspielzeit. 

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Was brauchst du, um als Underdog den Weltmeister in einem K.o.-Spiel zu schlagen? Einen unbezwingbaren Torhüter. Und Shobeir ist auf einem richtig, richtig guten Weg, genau dieser Rückhalt zu werden. Ein spektakuläres Spiel bislang von ihm. Er ist in den Köpfen der Argentinier angekommen. 

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Tagliafico rennt links ein und bekommt einen tollen Flugball aus der Abwehrkette direkt in den Lauf serviert. Den legt er direkt quer zu Alvarez. Der schießt direkt vom Elfmeterpunkt. Und scheitert an einer famosen Parade des ägyptischen Keepers. Shobeir wird hier immer mehr zum Faktor. 

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Und für Messi läuft es insgesamt noch etwas unglücklich. Jetzt rutscht ihm ein Schlenzer aus 20 Metern nach eigenem Ballgewinn über den Schlappen. Der landet auf der Tribüne. 

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Gleichzeitig macht die Albiceleste nicht den Eindruck, als würde sie die Geduld verlieren. Der Ball läuft grundsätzlich gut, wie jetzt bei einer wunderbaren Seitenverlagerung auf Paredes auf die linke Seite. Anschließend verlieren sich Messi und De Paul aber im Kleinklein unmittelbar vor dem Strafraumeingang. Bei solchen Szenen in Tornähe liegt aber durchaus was in der Luft. 

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Nächstes gröberes Foul von Lasheen, das Bein gegen Alvarez ist klar gestreckt. Wann reagiert Letexier mit der ersten Verwarnung auf dem Feld? Argentinien muss ganz gut einstecken. Ägypten spielt keinesfalls unfair, aber hart. 

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Wenn es aus elf Metern nicht klappt, vielleicht ja aus 30. Denkt sich Messi. Und zirkelt den Ball um die Mauer herum und an den linken Außenpfosten. Shobeir beweist ein erstaunlich präzises Auge, wäre da gewesen, bleibt aber weg. Und verhindert die Ecke. 

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Argentinien kommt mit Schwung aus der Trinkpause. Da ist viel Wucht, vielleicht auch ein bisschen Wut drin jetzt. Mac Allister wird 30 Meter zentral vor dem Tor von Attia umgerannt. 

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Aber vielleicht trifft ja auch mal jemand anders. Zum Beispiel Mac Allister. Der segelt mit viel Schwung in die herausragende Flanke von De Paul von der rechten Seite rein. Und scheitert an einer grandiosen Tat von Shobeir. Der Kopfball kommt aus keinen sechs Metern, trotzdem schafft er es, rechtzeitig zu reagieren. 

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Messi verschießt also nach dem Österreich-Spiel seinen zweiten Elfmeter im laufenden Turnier. Und steht trotzdem bei sieben Turniertreffern. Das ist schon immer wieder irre. 

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Denn das ist bitter nötig. Früh zeichnet sich ab, dass Argentinien trotz Favoritenrolle den nächsten großen Kraftakt benötigen wird, um nicht vorzeitig rauszufliegen. Ägypten ist aufmüpfig und hat die wenigen wichtigen Szenen auf seiner Seite. Die da wären: ein schöner Kopfballtreffer von Ibrahim. Und ein von Shobeir gegen Messi parierter Elfmeter. 

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Da kommt die Hydration Break dann ja gerade recht. Zeit vor allem für Argentinien, sich nach diesem Fehlstart zu sammeln. 

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Im direkten Gegenstoß nach dem parierten Elfmeter wird Ashour direkt vor der ägyptischen Bank von De Paul heftig umgecheckt, da springt der gesamte Betreuerstab auf. Einer von ihnen sieht Gelb, es kommt Hektik auf. 

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Vorhang auf für Messi - denkste! Unglaublich, der Außerirdische verschießt seinen zweiten Elfer in diesem Turnier. Keine Tricks oder Spielchen beim Anlauf, einfach halbhoch nach rechts vom Schützen aus, wuchtig zwar, aber unplatziert. Shobeir ist richtig unterwegs. Und wehrt zur Seite ab. 

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Wir nehmen also Fahrt auf. Elfmeter für Argentinien! Messi zieht hinter dem Mittelkreis auf und spielt zu Fernandez in den linken Halbraum, der schickt Tagliafico durch die Schnittstelle in die Tiefe. Hassan, Stürmer, was macht der da hinten, kommt zu spät. Und Tagliafico sagt nach seiner Ballmitnahme 'Danke' und zieht den klaren Strafstoß.  

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Dieses Achtelfinale, diese WM, sie überrascht doch immer wieder. Scaloni mit Sorgenfalten. Messi schlendert und schleicht wie gewohnt umher. Zum ersten Mal in diesem Turnier gerät sein Team in Rückstand. 

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Toooor! Argentinien - ÄGYPTEN 0:1. Wie war das mit den ägyptischen Kopfballungeheuern? Auch die erste Ecke spielen die Pharaonen kurz aus. Dann ist Ashour am rechten Strafraumeck schon kurz davor, sich im Dribbling zu verzetteln, er legt den Ball aber doch noch zurück zu Attia. Der flankt mit dem ersten Kontakt aus dem Halbfeld scharf an die Fünfmeterlinie. Wo sich der viel besser postierte Ibrahim gegen Lisandro Martinez durchsetzt, uns Lügen straft und wuchtig einköpft. 

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Vorlage Marwan Attia Fahim Ghallab

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Ägypten macht nicht den Eindruck, als wollte es sich ins Elfmeterschießen mauern. Der Außenseiter spielt gut und mutig mit und sucht aktiv seine Chance. Das tut dem Spielfluss und dem Spieltempo gut. Auch wenn wir auf die großen Szenen noch ein bisschen warten müssen, ist das sehr ansehnlich. 

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Auf der anderen Seite steht de Paul rechts im Sechzehner frei vor Shobeir, wartet, bis Fernandez einläuft, der die Vorlage aus drei Metern erstaunlicherweise neben das Tor schiebt. Aber eh geschenkt. De Paul stand beim Steckpass von Mac Allister so deutlich im Abseits, da haben die Ägypter die Verteidigungsarbeit guten Gewissens bereits eingestellt. Die Fahne geht dann auch hoch. 

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Echte Kopfballungeheuer hat Ägypten jetzt nicht im Team. Entsprechend versuchen es die Pharaonen mit einer Variante, dann flankt Salah aber doch fast von der Außenbahn scharf an den zweiten Pfosten. Wo Lisandro Martinez mit dem Hinterkopf klären muss, sonst schiebt Ibrahim den rein. Da fehlte gar nicht so viel. 

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Auf dem Feld sehen wir derweil einen ausgeglichenen Beginn. Lässt sich jetzt nicht sagen, dass Argentinien gleich die Spielhoheit übernimmt. Ägypten kommt gut rein. Und bekommt jetzt nach dem Check von Tagliafico gegen Hassan auf der rechten Seite einen vielversprechenden Freistoß. 

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Und wenn wir schon bei Paredes sind, können wir gleich auf die neuen Spieler zu sprechen kommen, die für Argentinien heute auflaufen. Von denen wird vor allem Julian Alvarez heute im Fokus stehen. Der 26-Jährige war vor vier Jahren noch ein riesiger Faktor auf dem Weg zum WM-Titel, in diesem Sommer blieb er bislang blass. Weil Lautaro Martinez gerade auch nicht besser in Form ist, darf er zum zweiten Mal von Beginn an ran. 

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Keine 30 Sekunden sind rum, da bekommt Paredes das Eisbein von Hany ab. Knie an Knie, mit ordentlich Wucht, das sieht schmerzhaft aus. Paredes' Knie ist aber zum Glück stabil geblieben. Einen blauen Fleck wird das geben, sein Spielbetrieb ist aber nicht gefährdet. Nach kurzer Pause beginnt das Spiel quasi ein zweites Mal. 

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Anpfiff! 

33 Grad vor den Toren des Atlanta Stadium, das im Normalbetrieb Mercedes-Benz Stadium heißt und die Atlanta Falcons beheimatet. Merkt man innerhalb der runtergekühlten Schüssel nichts von. Schiedsrichter Francois Letexier aus Frankreich führt Messi und Salah mit ihren Teams aufs Feld und freut sich auf seinen dritten WM-Einsatz. 

Noch ein kleiner Blick in die Geschichtsbücher: Der letzte amtierende Weltmeister, der im Achtelfinale einer WM scheiterte, war Italien, das ist mit 1986 aber schon ewig her. Seitdem haben die letzten fünf Titelträger das Achtelfinale überstanden, sofern sie es denn erreicht haben. Und Ägypten kann heute in die Fußstapfen von Kamerun (1990), Senegal (2002), Ghana (2010) und Marokko (2022) treten. Andere Teams vom afrikanischen Kontinent haben es noch nicht ins Viertelfinale einer WM geschafft. An alle vier dürften sich WM-Freunde noch gut erinnern können. 

Ägypten ist eher holprig ins Achtelfinale geschlittert. Nicht nur gegen Australien blieb ein Sieg der Pharaonen auf dem Feld aus, auch gegen den Iran und Belgien musste sich das fußballverrückte Land in der Gruppenphase mit einem Remis zufriedengeben. So steht nach 90 Minuten sogar einzig der 3:1-Sieg gegen Neuseeland in den Büchern. Der Sieger dieses Duells trifft im Viertelfinale übrigens am Sonntag (12. Juli) auf die Schweiz oder Kolumbien, die unmittelbar im Anschluss das letzte Achtelfinale austragen. 

Ägypten feierte mit dem Sieg im Sechzehntelfinale gegen Australien Geschichte, erstmals in der Verbandsgeschichte wurde bei einer Fußball-WM ein K.o.-Spiel gewonnen. Wenn auch das Elfmeterschießen gegen die tapferen Socceroos herhalten musste. Bei den Pharaonen herrscht Partystimmung, das Team rund um Superstar Mo Salah kann befreit und im Genießermodus ins Spiel gegen den Weltmeister gehen. Zu verlieren gibt es jetzt nichts mehr. Was Salah, Marmoush und Co. gefährlicher denn je machen könnte. 

Die dicke Beule, die sich Messi im Sechzehntelfinale an der Stirn abholte, wurde so sinnbildlich für Argentiniens Fast-Pleite, an deren Ende der vierte Turniersieg stand. Zuvor mussten sich Algerien, Österreich und Jordanien dem Weltmeister beugen, die Auftritte wurden aber jedes Mal ein bisschen weniger souverän und stattdessen gefährdeter. Wie wird das heute, wenn mit Ägypten nicht nur eine wie Kap Verde kampf- und laufstarke, sondern nun auch technisch und spielerisch versierte Mannschaft auf Messi und Co. trifft? 

Weil Lionel Messi aber mit seinem siebten Turnier- und seinem 20. WM-Treffer mal wieder zur Stelle war, dazu zwei Ecken schlug, die zum 2:1 und 3:2 führten, zog Argentinien gegen den afrikanischen Außenseiter nochmal den Kopf aus der Schlinge und die DFB-Elf aus Deutschland darf die zweifelhafte Auszeichnung für die größte Turnierblamage behalten. Auf Messi ist eben Verlass. Wie schon 2022 führt der Superstar seine Albiceleste fast im Alleingang durchs Turnier. Schon da wurden Fragen gestellt: Wie lang kann das gutgehen? Die Antwort damals: bis zum Titel. 

Argentinien ist dem Wahnsinn haarscharf entkommen. Und das sind nicht unsere Worte, sondern die von Weltmeistertrainer Lionel Scaloni persönlich. Der hat mit seinen Titelträgern fast das Sechzehntelfinale gegen Kap Verde vergeigt, in der Verlängerung musste Argentinien lange nachsitzen, um doch noch irgendwie mit 3:2 zu gewinnen. Und Scaloni führte danach völlig zutreffend aus: "Es wäre Wahnsinn gewesen, hier zu verlieren." 

Bei Ägypten ist mit Omar Marmoush der potenzielle Co-Star des Teams noch überhaupt nicht ins Rollen gekommen, die Quittung gibt es heute: Er sitzt zunächst auf der Bank und wird vorne von Haissem Hassan ersetzt. Außerdem nimmt Trainer Hossam Hassan im Vergleich zum Sechzehntelfinale gegen Australien Fathy wieder raus, um Lasheen zu bringen. Ägypten musste wie Argentinien eine Verlängerung und gar ein Elfmeterschießen überstehen, um mit einem 4:2 ins Achtelfinale einzuziehen. 

So beginnt Ägypten: Shobeir - Hany, Ibrahim, Rabia, Hafez - Lasheen, Attia - Salah, Ashour, Zico - Hassan. 

Nach dem Sechzehntelfinale gegen Kap Verde, das Argentinien erst nach der Verlängerung mit 3:2 für sich entscheiden konnte, nimmt Trainer Lionel Scaloni drei personelle Veränderungen vor. Hinten links spielt Tagliafico für Medina. In der Mitte links spielt Paredes für Almada. Und vorne zwar nicht links, aber rund um Messi herum spielt Alvarez für Lautaro Martinez. 

So spielt Argentinien: Emiliano Martinez - Molina, Romero, Lisandro Martinez, Tagliafico - de Paul, Mac Allister, Fernandez, Paredes - Messi, Alvarez. 

Herzlich willkommen bei der WM 2026 zum Achtelfinale zwischen Argentinien und Ägypten.